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                    <title><![CDATA[Lifeplus Wellness]]></title>
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                    <lastBuildDate>Tue, 08 Sep 2026 09:05:38 +0200</lastBuildDate>
                    <pubDate>Thu, 29 Aug 2024 09:21:55 +0200</pubDate>
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                        <title><![CDATA[Lifeplus Wellness]]></title>
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                        <title>Wie kann Beweglichkeitstraining zur Fitness insgesamt beitragen?</title>
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                        <guid>https://yourwellness.lifeplus.com/de/0125-wie-kann-beweglichkeitstraining-zur-fitness-insgesamt-beitragen/</guid><pp:caseid>594514</pp:caseid><description><![CDATA[<h3>Beweglichkeit ist die Grundlage für unser alltägliches Leben. Normalerweise denken wir gar nicht über die Beweglichkeit nach, aber wenn sie uns abhandenkommt, fehlt sie uns gewaltig.&nbsp;</h3>]]></description><content:encoded><![CDATA[<p><span style="background-color:rgb(255,255,255);"><i><span style="text-align:start;">Lesedauer:&nbsp;2&nbsp;minuten</span></i></span></p><h3>Beweglichkeit ist die Grundlage für unser alltägliches Leben.</h3><p>Normalerweise denken wir gar nicht über die Beweglichkeit nach, aber wenn sie uns abhandenkommt, fehlt sie uns gewaltig. Ohne unsere Beweglichkeit können wir alltägliche Dinge nicht mehr tun, zum Beispiel etwas vom Boden aufheben oder uns in einen Stuhl setzen. Durch Beweglichkeit können wir Muskelverspannungen abbauen und uns entspannen – und wenn das nicht möglich ist, finden wir kaum Ruhe!</p><h3><strong>Was ist Beweglichkeitsfitness?</strong></h3><p>Im Prinzip ist Beweglichkeit die Fähigkeit von Muskeln und Bindegewebe, sich vorübergehend zu dehnen. Beweglichkeit ist ein grundlegender Aspekt der Fitness, und im Zusammenspiel mit den anderen Aspekten hilft sie uns, die Gesundheitsvorteile der Bewegung auszuschöpfen. Durch erhöhte Beweglichkeit schaffen wir die Voraussetzungen für die Verbesserung von Kraft und Ausdauer, indem wir den gesamten Bewegungsradius unserer Muskeln ausschöpfen.</p><h3><strong>Warum ist Beweglichkeitsfitness so wichtig?&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</strong></h3><p>Erhöhte Beweglichkeit kann eine ganze Reihe von Gesundheitsvorteilen mit sich bringen. Sie führt zu einem größeren Bewegungsradius und zu einem besseren Gleichgewichtssinn und verringert dadurch das Verletzungsrisiko beim Bewegungstraining.<a href="#footnote_0_397876"><sup>1</sup></a> Weitere Vorteile einer erhöhten Beweglichkeit:</p><h3><strong>Weniger Schmerzen</strong></h3><p>Durch das Dehnen und Lösen Ihrer Muskeln bauen Sie Verspannungen im Körper ab, sodass Ihnen Bewegungen insgesamt leichter fallen. Wenn die Muskeln gelockert und nicht so verspannt sind, erleben Sie weniger Schmerzen und beugen Muskelkrämpfen vor.</p><h3><strong>Bessere Körperhaltung, besserer Gleichgewichtssinn</strong></h3><p>Eine gute Körperhaltung und ein guter Gleichgewichtssinn bedeuten, dass Sie leichter sitzen, stehen und sich bewegen können. Wenn Sie Ihre Beweglichkeitsfitness verbessern, beispielsweise durch Yoga, führt das nachweislich zu flexibleren Muskeln, einer besseren Körperhaltung und einem besseren Gleichgewichtssinn.<a href="#footnote_1_397876"><sup>2</sup></a></p><h3><strong>Erhöhtes Wohlbefinden</strong></h3><p>Beim Bewegungstraining mit Schwerpunkt auf der Beweglichkeit sind die Übungen in der Regel eher langsam und schonend. Untersuchungen haben ergeben, dass regelmäßige Übungen, mit denen der Körper gelöst und gedehnt wird, entspannend wirken und das Wohlbefinden fördern.<a href="#footnote_2_397876"><sup>3</sup></a></p><h3><strong>Bessere körperliche Leistung</strong></h3><p>Starke und effiziente Muskeln sind auch für das Kraft- und Ausdauertraining wichtig. Wenn Sie Ihre Beweglichkeit verbessern, fördern Sie damit diese anderen Aspekte Ihrer Fitness, weil Ihre Muskeln effektiver arbeiten.</p><h3><strong>Verschiedene Formen der Beweglichkeitsfitness</strong></h3><p>Am wirkungsvollsten verbessern Sie Ihre Beweglichkeit, indem Sie die drei Arten der Beweglichkeitsübungen kombinieren – Atemübungen, statisches Stretching und dynamisches Stretching:</p><h3><strong>Atemübungen</strong></h3><p>Die richtige Atmung ist ein wichtiger Aspekte aller Formen der Fitness und besonders wichtig für Stretching und Beweglichkeitsfitness. Wenn Sie richtig atmen, nutzen Sie Ihre gesamten Lungen und verbessern dadurch Ihre Ausdauer.</p><p>Durch Zwerchfellatmung beanspruchen und stärken Sie Ihre Kernmuskulatur. Das geht ganz einfach:</p><ol><li>Im entspannten Stehen oder im aufrechten Sitzen legen Sie Ihre Hände auf den Brustkorb.</li><li>Füllen Sie Ihre Lungen, indem Sie durch die Nase einatmen – Sie sollten dabei spüren, wie Ihr Brustkorb sich hebt.</li><li>Atmen Sie langsam durch den Mund aus und spannen Sie dabei die Bauchmuskeln an.</li></ol><h3><strong>Statische Dehnübungen</strong></h3><p>Beim statischen Stretching halten Sie eine Position eine bestimmte Zeit lang. Dadurch wärmen Sie Ihre Muskeln langsam auf und verringern so das Verletzungsrisiko. Beanspruchen Sie dabei die Muskeln, bis Sie eine leichte Dehnung spüren, aber keine Schmerzen und keine Spannung.</p><h3><strong>Dynamische Dehnübungen</strong></h3><p>Das dynamische Stretching umfasst Bewegung. Anders als beim statischen Stretching beanspruchen Sie beim dynamischen Stretching den gesamten Bewegungsradius der Muskeln. Ein gutes Beispiel: Knieheben. Sie ziehen erst das eine, dann das andere Knie schnell hoch. Durch den wiederholten Bewegungsablauf fördern Sie die Durchblutung der Muskeln und beanspruchen die Gesäßmuskeln, die Hüft- und die Kniegelenke.</p><p>Wenn Sie etwas für Ihre Beweglichkeit tun, fühlen Sie sich wohler in Ihrer Haut und lernen Ihren Körper besser kennen. Ein gelöster, starker und beweglicher Körper führt zu einem besseren Gleichgewichtssinn und einem insgesamt größeren Wohlbefinden.</p><ol><li><a href="https://www.researchgate.net/profile/Duane-Knudson/publication/240184136_Warm-up_and_flexibility/links/0046353b54ce3432ef000000/Warm-up-and-flexibility.pdf">https://www.researchgate.net/profile/Duane-Knudson/publication/240184136_Warm-up_and_flexibility/links/0046353b54ce3432ef000000/Warm-up-and-flexibility.pdf</a><span> [</span><a href="#identifier_0_397876"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li><a href="https://www.ijoy.org.in/article.asp?issn=0973-6131;year=2016;volume=9;issue=1;spage=27;epage=34;aulast=Polsgrove">https://www.ijoy.org.in/article.asp?issn=0973-6131;year=2016;volume=9;issue=1;spage=27;epage=34;aulast=Polsgrove</a><span> [</span><a href="#identifier_1_397876"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li><a href="https://www.acefitness.org/education-and-resources/lifestyle/blog/6646/benefits-of-flexibility/">https://www.acefitness.org/education-and-resources/lifestyle/blog/6646/benefits-of-flexibility/</a><span> [</span><a href="#identifier_2_397876"><span>↩</span></a><span>]</span></li></ol>]]></content:encoded><category><![CDATA[Beweglichkeit,Muskeln,Gleichgewicht,Schmerzmanagement,Kraft,Ausdauer,Artikeln]]></category>
            <pubDate>Thu, 29 Aug 2024 08:42:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Ein Interview mit einem Olympiateilnehmer - James Ellington</title>
                        <link>https://yourwellness.lifeplus.com/de/185-ein-interview-mit-einem-olympiateilnehmer---james-ellington/</link>
                        <guid>https://yourwellness.lifeplus.com/de/185-ein-interview-mit-einem-olympiateilnehmer---james-ellington/</guid><pp:caseid>594515</pp:caseid><description><![CDATA[<p>Möchten Sie wissen, wie die Entwicklung zum Olympiateilnehmer aussieht? Lifeplus ist Sponsor des britischen Olympiateilnehmers James Ellington, der nach einem schweren Verkehrsunfall im Jahr 2017 seinen inspirierenden Weg zum Spitzensport fortsetzte.</p>]]></description><content:encoded><![CDATA[<p><span style="background-color:rgb(255,255,255);"><i><span style="text-align:start;">Lesedauer:&nbsp;6&nbsp;minuten</span></i></span></p><p>Da wir seinen Weg ab sofort begleiten, wollten wir mehr über seine Vorgeschichte wissen ... Anfänge, Erfolge, Rückschläge und Motivation.</p><h3>Über james ellington</h3><ul><li><strong>Sport:</strong> Leichtathletik der Männer – Britischer Sprinter</li><li><strong>Disziplin:</strong> 100&nbsp;m und 200&nbsp;m</li><li><strong>Verein:</strong> Newham and Essex Beagles</li></ul><h3>Erfolge</h3><ul><li>Zweimaliger Olympiateilnehmer (2012, 2016)</li><li>Zweimaliger Goldmedaillengewinner bei den Europameisterschaften (2014, 2016)</li><li>Silbermedaillengewinner bei den Commonwealth Games 2014</li><li>Zweimaliger Britischer Meister (2012, 2013)</li><li>Sieger bei britischen Wettbewerben für junge Athleten – unter 15, unter 17 und unter 20</li><li>Finalist im 100-Meter-Lauf bei der Juniorenweltmeisterschaft 2004</li></ul><h3>Den Traum verwirklichen …</h3><p>James wollte bereits im zarten Alter von drei&nbsp;Jahren ein Sportler werden. Er beschreibt sich selbst als stur, und diese Eigenschaft führte dazu, dass er stets wusste, was er wollte. Als er im Alter von 13&nbsp;Jahren einen Wettkampf im Fernsehen sah, beschloss er, Sport zu seinem Beruf zu machen. Trotz aller Warnung vor den Unwägbarkeiten des Profisports verfolgte er seinen Traum, indem er auf seine Ziele hinarbeitete und sich selbst versprach, dabei nie das Kind in ihm zu vergessen.</p><p>Diese Einstellung hat sich auf dem heldenhaften Weg bewährt, der James dahin geführt hat, wo er heute steht. Jeder Weg hat Höhen und Tiefen, aber was James erlebt hat, ist einzigartig und macht seinen Weg zum Erfolg zur Inspiration für viele Menschen.</p><p>Lesen Sie in unserem Gespräch mit ihm alles über den Weg, mit den James sich seinen Traum erfüllt hat.</p><h3>Was macht James Ellington aus?</h3><ul><li><strong>Welche war die größte Herausforderung, die Sie gemeistert haben?</strong></li></ul><p>Meine größte Herausforderung war der Motorradunfall 2017, bei dem ich einen Schienbein-, einen Wadenbein- und einen Beckenbruch erlitt und der meine Karriere als Sportler gefährdete. Die Genesung hat lange gedauert, aber ich bin stolz, wieder da zu sein, wo ich sein wollte. Ich habe in meiner Laufbahn viele Rückschläge erlebt, aber im Nachhinein denke ich, dass ich diese Hürden überwinden musste, um mich auf den größten Rückschlag von allen vorzubereiten, nämlich den Unfall. Sie haben alle dazu beigetragen, meine mentale Stärke und Widerstandskraft aufzubauen, damit ich kommende Hindernisse überwinden kann.</p><p>Es war ein unglaublich harter Weg, aber meine Einstellung hat viel dazu beigetragen, dass ich durchhalten konnte. Ich habe immer an meinem Kindheitstraum festgehalten und die Dinge nicht unnötig verkompliziert, um mich nicht zu sehr unter Druck zu setzen und das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren. Ich habe einen Fuß vor den nächsten gesetzt und mir immer gesagt, wenn ich gehen kann, kann ich laufen, wenn ich laufen kann, kann ich auch sprinten – und so trainiere ich heute für meinen nächsten großen Meilenstein.</p><ul><li><strong>Wie hat das alles Sie geprägt?</strong></li></ul><p>Grundsätzlich habe ich denselben Antrieb und dieselbe Motivation, die ich immer hatte. Was sich verändert hat, ist, dass ich versuche, das Hier und Jetzt mehr zu genießen. Als Sportler geht man oft von einem Wettkampf direkt zum nächsten und vergisst, alles in sich aufzunehmen. Ich versuche, mich mehr darauf zu konzentrieren, im Jetzt zu leben und meine Erfolge zu feiern. Das muss nichts Großes sein. Es kann schon ausreichen, sich einfach etwas Zeit zu nehmen, um eine mentale Pause im Hier und Jetzt zu machen und sich zu loben.</p><ul><li><strong>Wer ist Ihr Held im echten Leben?</strong></li></ul><p>Das ist eine schwierige Frage. Ich habe Menschen immer für ihre Errungenschaften bewundert und ich sehe jeden als Menschen. Wenn jemand anderes etwas erreichen kann, dann kann ich das auch. Nichts ist unmöglich. Als Kind war Linford Christie die Person, die ich im Fernsehen siegen gesehen habe, also habe ich zu ihm aufgeschaut. Es ist verrückt, wie sich die Dinge manchmal entwickeln, da er am Ende mein Trainer wurde. Tyson Fury ist auch jemand, den ich bewundere für alles, was er durchgemacht hat.</p><ul><li><strong>Was ist Ihr Mantra?</strong></li></ul><p>Mir selbst treu zu bleiben und integer zu sein, bei allem, was ich tue. Ich denke, ich bin offen und ehrlich. Ich bin hinter der Kamera genauso wie vor der Kamera, und ich denke, es ist wichtig, sich unverfälscht zu zeigen.</p><ul><li><strong>Worauf sind Sie besonders stolz?</strong></li></ul><p>Darauf, dass ich meine ganze Karriere lang mein Wort gehalten und alles erreicht habe, was ich mir vorgenommen habe – auch wenn alle mich für verrückt gehalten haben und dachten, meine Karriere wäre zu Ende. Wenn ich mich zu etwas entschließe, dann erreiche ich das auch. Die richtige Einstellung ist der Schlüssel.</p><ul><li><strong>Welche Ziele haben Sie für 2021?</strong></li></ul><p>Früher waren es meine Hauptziele, wieder zu laufen und bei Wettkämpfen anzutreten – und das habe ich jetzt erreicht. Jetzt ist es mein Ziel, in das olympische Team für 2021 zu kommen. Und wenn ich mein Bestes gebe, glaube ich, dass ich auch gewinnen kann. Es wird schwierig sein, aber ich glaube an mich selbst.</p><ul><li><strong>Wie hat sich Ihr Training in Vorbereitung auf die Auswahl verändert?</strong></li></ul><p>Mein Training konzentriert sich jetzt eher auf Qualität als auf Quantität. Anstatt mehr zu trainieren, nur um mehr zu trainieren, und dabei eine Verletzung zu riskieren, trainiere ich effizienter und stelle sicher, dass jede Einheit einen Zweck hat. Auch die Ernährung ist ein wichtiger Teil meines Trainings. Ich wusste immer, dass es wichtig ist, sich richtig zu ernähren, und das unterstützt mich auch weiterhin sowohl bei der Erholung als auch beim Training.</p><ul><li><strong>Wie sieht Ihr Trainingsplan aus?</strong></li></ul><p>Ich trainiere jetzt statt an sechs Tagen die Woche an vier Tagen die Woche. Montag und Mittwoch sind Intensivtage mit einer Einheit auf dem Sportplatz, gefolgt von einer Einheit im Fitnessstudio. Donnerstags geht es um leichte Regenerationseinheiten und Stretching. Am Samstag steht dann eine weitere Einheit auf dem Sportplatz an. Mein Training ist jetzt intensiver als in Zeiten, an denen ich sechs Tage die Woche trainiert habe. Aber ich profitiere davon, dass ich mehr Zeit für die Erholung habe, da diese entscheidend für meine Leistung ist.</p><ul><li><strong>Was machen Sie, wenn Sie nicht trainieren oder bei einem Wettkampf antreten?</strong></li></ul><p>Musik, die Natur (wenn gerade kein Lockdown ist) und Autos sind einige meiner Lieblingsbeschäftigungen. Es wird Sie vielleicht überraschen, aber ich liebe Musik von Hans Zimmer. Ich höre beim Training immer Musik. Meist höre ich eher schnellere Musik, wie Deep Tech House und Old School Garage, um mich beim Training zu motivieren. Und wenn ein Wettkampf ansteht, beginne ich mit etwas Musik von Hans Zimmer und steigere das Tempo dann mit etwas Drum and Bass. Musik ist kraftvoll!</p><ul><li><strong>Wie geben Sie etwas zurück?</strong></li></ul><p>Ich halte immer Ausschau nach Möglichkeiten, etwas zurückzugeben – manchmal gehe ich in Schulen, um mit den Kindern zu sprechen, oder verschenke Sportausstattung. In der Vergangenheit habe ich mit Met-Track Athletics zusammengearbeitet, um Kinder aus Brennpunkten in meiner Umgebung zu coachen. Dabei ging es natürlich um sportliche Leistung, aber ich habe die Gelegenheit auch genutzt, um ihnen etwas mentale Unterstützung zu geben.</p><ul><li><strong>Welche Ziele haben Sie abgesehen nach Tokio?</strong></li></ul><p>Nächstes Jahr möchte ich entweder bei der Europa- oder der Weltmeisterschaft antreten. Was auch immer mit den Olympischen Spielen passiert, solange ich körperlich dazu in der Lage bin, werde ich nicht aufhören anzutreten. Ich werde so weit gehen, wie mein Körper dies erlaubt.</p><ul><li><strong>Wie ticken Sie als Hochleistungssportler?</strong></li></ul><p>Ich konzentriere alle meine Energie auf Dinge, die mich begeistern, und lasse mich auf keinen Fall zu sehr davon ablenken. Man erkennt einen hochleistungsfähigen Menschen einfacher, wenn die Lage schwierig wird. Viele Menschen stolpern schon bei der ersten Hürde. Wenn die Dinge schwieriger werden, wird in meinem Hirn jedoch ein Schalter umgelegt, was mich antreibt, weiterzumachen. Und daher hat mir meine mentale Einstellung dabei geholfen, meine größten Herausforderungen in den letzten Jahren zu überwinden.</p><ul><li><strong>Was bedeutet eine Hochleistungskultur für Sie?</strong></li></ul><p>Ich bin streng zu mir selbst, aber ich bin auch realistisch, was meine Ziele angeht. Viele Menschen denken, dass ich verrückt bin, wenn ich meine Ziele laut ausspreche, aber allmählich fangen sie an, mir zu glauben. Wenn ich je aufhöre zu laufen, weiß ich, dass ich dieselbe Energie in etwas anderes stecken werde – was auch immer das sein mag.</p><ul><li><strong>Wie pflegen Sie in der Leichtathletik den Teamgeist?</strong></li></ul><p>Im Moment habe ich vier oder fünf Trainingspartner, und bei allen unseren Trainingseinheiten unterstützen wir einander, indem wir uns gegenseitig anspornen. Die Teamarbeit ist auch bei einer Individualsportart sehr wichtig.</p><ul><li><strong>Welchen Rat haben Sie abschließend für junge Sportler?</strong></li></ul><p>Vergesst schnell – im Sport ist es wichtig, ein kurzes Gedächtnis zu haben. Man kann nicht immer gewinnen. Ich habe in meiner Karriere viele Niederlagen eingesteckt, und wenn ich an diesen festhalten würde, wäre ich heute nicht da, wo ich jetzt stehe. Lasst euch nicht von Rückschlägen definieren!</p><h3>Folgen Sie seinem Weg gemeinsam mit uns!</h3><p>Wir begleiten James bei der Vorbereitung auf seine nächste große Herausforderung: die Qualifikation für die Olympischen Spiele 2021. Wenn Sie wissen möchten, wie wichtig Nahrungsergänzungsmittel für seine Ernährung sind und wie er seine mentale Stärke für seine ganze Karriere aufgebaut hat, achten Sie im Wellnesscenter auf weitere neue Artikeln. Sie können auch in unseren Social Media-Kanälen lesen, wie James vorankommt und was sich noch aus seiner neuen Partnerschaft mit Lifeplus ergibt. Die Möglichkeiten sind unbegrenzt.</p>]]></content:encoded><category><![CDATA[Articles,Psychische Gesundheit,Achtsamkeit,Ausdauer,Kraft,Beweglichkeit,Regenerierung,Artikeln]]></category>
            <pubDate>Fri, 23 Aug 2024 12:32:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Was fördert die Gelenkgesundheit?</title>
                        <link>https://yourwellness.lifeplus.com/de/175-was-foerdert-die-gelenkgesundheit/</link>
                        <guid>https://yourwellness.lifeplus.com/de/175-was-foerdert-die-gelenkgesundheit/</guid><pp:caseid>594606</pp:caseid><description><![CDATA[<p>An unsere Gelenke denken wir in der Regel erst, wenn ein Problem auftritt, also bei Schwellungen und Schmerzen. Diese Probleme sind gerade nach Sport nicht selten.&nbsp;</p>]]></description><content:encoded><![CDATA[<p><span style="background-color:rgb(255,255,255);"><i><span style="text-align:start;">Lesedauer:&nbsp;3&nbsp;minuten</span></i></span></p><h3>An unsere Gelenke denken wir in der Regel erst, wenn ein Problem auftritt, also bei Schwellungen und Schmerzen.</h3><p>Diese Probleme sind gerade nach Sport nicht selten. Sicherlich treiben viele von uns regelmäßig Sport, um unsere Muskelkraft und unser Herz-Kreislauf-System in gutem Zustand zu halten. Es ist jedoch wichtig, dabei auch auf den Schutz der Gelenke zu achten. Eine Studie der Harvard Medical School ergab, dass Bewegung die Gelenke schützen und dazu beitragen kann, die Unabhängigkeit bis in ein höheres Alter zu bewahren.&nbsp; <a href="#footnote_0_386777"><sup>1</sup></a></p><p>Gelenke&nbsp;– wie Ellbogen, Knie, Knöchel, Hüfte, Handgelenke und Hals&nbsp;– sind die Verbindungspunkte zwischen den Knochen und werden von komplexen Gruppen aus Bändern, Knorpeln und Muskeln zusammengehalten, die als Stoßdämpfer dienen.</p><h3><strong>Schutz der Gelenke beim Sport</strong></h3><p>Wir alle kennen den Unterschied zwischen Muskelkater nach dem Wiedereinstieg in eine Fitnessroutine und den Schmerzen, die bei einer Gelenkverletzung auftreten. Muskelschmerzen sind unangenehm, aber Gelenkschmerzen sind nahezu unerträglich.</p><p>Jede Bewegung wird problematisch&nbsp;– Strecken, Drehen, Beugen, Dehnen, Treppe steigen, Gehen und selbst Sitzen! Gelenkschmerzen sind ein wesentlicher Grund, aus dem normalerweise aktive Menschen keinen Sport mehr treiben. Es ist daher wichtig, bei der körperlichen Bewegung die Gelenke zu schützen.</p><p>Beim Sport gibt es einige häufige Ursachen für Gelenkverletzungen. Einer der Hauptgründe besteht darin, zu schnell zu viel zu tun. Ein gutes Beispiel: Das Wetter ist zum ersten Mal seit Langem richtig schön, also machen Sie eine lange Radtour. Radfahren belastet die Gelenke zwar an sich nicht so sehr, aber eine lange Fahrt nach Wochen oder Monaten ohne Training kann zur übermäßigen Beanspruchung der Gelenke führen.</p><h3><strong>Wichtig: Lassen Sie es langsam angehen</strong></h3><p>So verlockend es ist, das Training wieder aufzunehmen oder eine neue Routine auszuprobieren: Lassen Sie es langsam angehen!</p><p>Routine mag nach Langeweile klingen, aber viele Menschen halten sich gerne an ihre vertrauten Übungen. Durch die Wiederholung steigt aber auch die Belastung der Gelenke. Wie bei allen Aspekten des gesunden Lebens ist Vielfalt gefragt.</p><p>Es gibt keine einzige bestimmte Übung oder Aktivität, mit der Sie Ihre Gelenke kräftigen und schützen können. Ein abwechslungsreiches Fitness- und Bewegungsprogramm hilft Ihnen jedoch, eine übermäßige Belastung eines bestimmten Gelenks zu vermeiden.</p><p>Stärken Sie Ihre Muskeln durch Gewichtstraining, bewegen Sie die Gelenke beim Kardiotraining, machen Sie konsequent Ihre Dehnübungen vor und nach dem Sport: All das ist Teil jedes Gesundheits- und Fitnessprogramms und wichtig für Ihre Gelenke.</p><h3><strong>„Langsam angehen lassen“ bedeutet nicht, Bewegung zu scheuen</strong></h3><p>Auch über den Sport hinaus sind gesunde Gelenke für den normalen Bewegungsradius unerlässlich. Bestimmt sind auch Sie schon einmal nach einem besonders tiefen, bewegungslosen Schlaf mit einer steifen Schulter oder einem steifen Nacken aufgewacht. Oder diese Probleme stellten sich nach langen Stunden vor dem Computer ein, weil Sie keine Pausen eingelegt und sich nicht gestreckt oder die Beine vertreten haben. Diese Symptome müssen zwar nicht gleich auf Gelenkschäden hindeuten, aber sie zeigen uns, wie wichtig es ist, dass unsere Gelenke den ganzen Tag (und die Nacht) hindurch regelmäßig bewegt werden. Die Arthritis Foundation empfiehlt, den ganzen Tag hindurch möglichst alle 30&nbsp;Minuten aufzustehen und ein paar einfache Dehnübungen zu machen.<a href="#footnote_1_386777"><sup>2</sup></a></p><h3><strong>Tipps zum Schutz der Gelenkgesundheit</strong></h3><p>Achten Sie darauf, geeignete Schuhe zu tragen und die richtige Ausstattung einzusetzen. Wenn Sie sich für den Radsport entscheiden, gehen Sie zu einem Fahrradfachgeschäft, um die richtige Fahrradgröße zu ermitteln. Wenn Sie laufen wollen, kann ein Fachgeschäft Ihre Bewegungsabläufe analysieren und Ihnen geeignete Schuhe empfehlen. Auch Fitnesskurse oder eine Trainerstunde können sehr hilfreich sind. Die richtige Körperhaltung ist für den Schutz der Gelenke unerlässlich.</p><p>Weitere gelenkschonende Übungen zur Stärkung der Gelenke sind Kniebeugen und Liegestütze. Kniebeugen stärken die Muskeln, die die Knöchel, Knie und Hüfte schützen.</p><p>Im Wasser reduzieren Sie Schwerkraft und Stoßeinwirkungen. Schwimmen ist ein ebenso intensives wie gelenkschonendes Ganzkörpertraining. Auch Aquajogging und Aquafitness erhöhen die Herzfrequenz, ohne die Gelenke übermäßig zu belasten.</p><p>Liegestütze wirken Wunder für die Gelenke. Sie stärken die Armmuskeln, also Handgelenke und Ellbogen, sowie Schultern und Nacken. Wie bereits erwähnt, müssen Sie auf die korrekte Körperhaltung achten, um die übermäßige Belastung der Gelenke oder Verletzungen zu vermeiden.</p><h3><strong>Der wichtigste Tipp für die Gelenkgesundheit</strong></h3><p>Am wichtigsten ist es, Pausen einzuhalten. Das ist für die Förderung der Gelenkgesundheit unerlässlich. Zu einem guten Fitnessprogramm gehören neben Bewegung auch Erholungszeiten und Ruhetage. Dehnübungen und Ruhepausen tun dem ganzen Körper gut. Durch die bewusste Verlangsamung geben Sie dem Körper Zeit, die Vorteile der Bewegung umzusetzen und sich von der Belastung zu erholen.</p><ol><li><a href="https://www.health.harvard.edu/healthbeat/the-secret-to-joint-pain-relief-exercise">https://www.health.harvard.edu/healthbeat/the-secret-to-joint-pain-relief-exercise</a><span> [</span><a href="#identifier_0_386777"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li><a href="https://www.arthritis.org/health-wellness/healthy-living/managing-pain/joint-protection/16-joint-protection-tips">https://www.arthritis.org/health-wellness/healthy-living/managing-pain/joint-protection/16-joint-protection-tips</a><span> [</span><a href="#identifier_1_386777"><span>↩</span></a><span>]</span></li></ol>]]></content:encoded><category><![CDATA[Gelenke und Bindegewebe,Muskeln,Kardiovaskulaere Gesundheit,Ausdauer,Kraft,Low-Impact-Sport,Regenerierung,Artikeln]]></category>
            <pubDate>Thu, 02 May 2024 12:05:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Die spürbaren Auswirkungen körperlicher Betätigung</title>
                        <link>https://yourwellness.lifeplus.com/de/213-die-spuerbaren-auswirkungen-koerperlicher-betaetigung/</link>
                        <guid>https://yourwellness.lifeplus.com/de/213-die-spuerbaren-auswirkungen-koerperlicher-betaetigung/</guid><pp:caseid>594579</pp:caseid><description><![CDATA[<p>Regelmäßige körperliche Betätigung ist die beste Voraussetzung für einen gesunden Körper und bietet viele kurz- und langfristige Vorteile.</p>]]></description><content:encoded><![CDATA[<p><i>Lesedauer:&nbsp;2&nbsp;minuten</i></p><h3>Regelmäßige körperliche Betätigung ist die beste Voraussetzung für einen gesunden Körper und bietet viele kurz- und langfristige Vorteile. Die Hauptvorteile lassen sich in drei Bereiche unterteilen:</h3><p>1. Aerobe Ausdauer</p><p>2. Mehr Kraft</p><p>3. Psychologische Vorteile</p><p>Sport kann dazu beitragen, Ihre Figur und Ihre innere Gesundheit zu verbessern. Die körperliche Betätigung hat jedoch auch positive Auswirkungen auf Ihre Stimmung, Ihre Energie, Ihre Schlafqualität und Ihren Stresspegel.</p><h3>Wie viel Bewegung brauche ich für einen gesunden Körper?</h3><p>Ein aktives Leben bringt zahlreiche Vorteile mit sich, doch wie viel Sport muss man treiben, um den Nutzen dieser Vorteile zu spüren?</p><p>Der britische Gesundheitsdienst NHS<a href="#footnote_0_375555"><sup>1</sup></a> empfiehlt, dass Erwachsene jede Woche zwei verschiedenen Arten von sportlichen Aktivitäten nachgehen sollten:</p><ul><li><strong>Ausdauer</strong>: Radfahren, Spazierengehen, Joggen, Schwimmen, Sport</li><li><strong>Kraft</strong>: Krafttraining, Eigengewichtübungen, Fitnessbandübungen, Yoga</li></ul><p>Empfohlen werden 150 Minuten mäßiger körperlicher Betätigung oder 75 Minuten intensives Training pro Woche. Zweimal die Woche sollte außerdem ein Krafttraining auf dem Plan stehen, bei dem alle wichtigen Muskelgruppen des Körpers trainiert werden. Krafttraining eignet sich perfekt, um Muskeln und Knochen zu stärken, Blutzuckerspiegel und Blutdruck zu regulieren und ein gesundes Gewicht zu halten.</p><h3>Bieten auch kürzere Trainingseinheiten noch Vorteile für die Gesundheit?</h3><p>Studien zufolge bietet Bewegung auch dann noch Vorteile, wenn weniger als der empfohlene Trainingsaufwand absolviert wird.</p><p>Wenn ein kurzes Training realistischer ist, könnte die Trainingseinheit einfach intensiver gestaltet werden, damit sie die gleichen Vorteile bietet wie eine längere Einheit. Hochintensives Intervalltraining (HIIT) ist eine beliebte Form des schnellen Fitnesstrainings.</p><p>Ein weiterer Vorteil der kurzen, intensiven Einheiten ist das Glücksgefühl, das durch die körperliche Betätigung eintritt. Es wird Beta-Endorphin<a href="#footnote_1_375555"><sup>2</sup></a> freigesetzt, ein vom Gehirn produziertes Hormon, das die Schmerzwahrnehmung reduziert und gleichzeitig ein Gefühl der Euphorie auslöst. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass dieses auch als Wohlfühlhormon bekannte Hormon bei HIIT in deutlich größeren Mengen freigesetzt wird als bei moderatem Training.<a href="#footnote_2_375555"><sup>3</sup></a></p><h3>Sind längere Trainingseinheiten erforderlich?</h3><p>Mehr Zeit für das Training bringt oft größere Vorteile mit sich. Sie werden fitter und stärker und könnten das Risiko einer Erkrankung verringern. Jeden Tag mehrere Stunden lang zu trainieren ist jedoch für die meisten Menschen nicht realistisch. Es ist eher etwas für Profisportler mit perfekt organisierten, durchgetakteten Trainingsplänen und einem dazu passenden Ernährungsprogramm, das die optimale Leistung und Erholung begünstigt.&nbsp;&nbsp;</p><p>Jede Bewegung ist besser als gar keine. Wenn 30 Minuten fünf Mal die Woche zu viel für Sie sind, sollten Sie kleinere und häufigere Einheiten absolvieren, um im Laufe der Zeit die Vorteile zu spüren. Am wichtigsten ist, dass Sie Sport zu einem regelmäßigen und normalen Bestandteil Ihres Lebens machen. Damit erzielen Sie die besten Erfolge.</p><ol><li><a href="https://www.nhs.uk/live-well/exercise/">NHS: Richtlinien für die körperliche Betätigung bei Erwachsenen</a><span> [</span><a href="#identifier_0_375555"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li><a href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/2963188">NCBI: Freisetzung von Beta-Endorphin und Katecholaminen basierend auf der Intensität des Trainings</a><span> [</span><a href="#identifier_1_375555"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li><a href="https://www.medicalnewstoday.com/articles/319157.php">Medical News Today: Endorphinfreisetzung variiert laut Studie je nach Trainingsintensität</a><span> [</span><a href="#identifier_2_375555"><span>↩</span></a><span>]</span></li></ol>]]></content:encoded><category><![CDATA[Ausdauer,Kraft,Muskeln,Psychische Gesundheit,Artikeln]]></category>
            <pubDate>Fri, 05 Apr 2024 15:21:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Der Gleichgewichtssinn – warum er wichtig ist und wie sie ihn verbessern können</title>
                        <link>https://yourwellness.lifeplus.com/de/164-der-gleichgewichtssinn--warum-er-wichtig-ist-und-wie-sie-ihn-verbessern-koennen/</link>
                        <guid>https://yourwellness.lifeplus.com/de/164-der-gleichgewichtssinn--warum-er-wichtig-ist-und-wie-sie-ihn-verbessern-koennen/</guid><pp:caseid>594655</pp:caseid><description><![CDATA[<p>Unser Gleichgewichtssinn ist bei allen unseren Bewegungen gefordert. In der Regel müssen wir gar nicht über das Gleichgewicht nachdenken, doch ohne den Gleichgewichtssinn können wir nicht einmal einfach aufrecht stehen.&nbsp;</p>]]></description><content:encoded><![CDATA[<p><span style="background-color:rgb(255,255,255);"><i><span style="text-align:start;">Lesedauer:&nbsp;2&nbsp;minuten</span></i></span></p><h3>Unser Gleichgewichtssinn ist bei allen unseren Bewegungen gefordert.</h3><p>In der Regel müssen wir gar nicht über das Gleichgewicht nachdenken, doch ohne den Gleichgewichtssinn können wir nicht einmal einfach aufrecht stehen. Der Gleichgewichtssinn ist also ein Instinkt, aber wir sollten ihn dennoch fördern. Untersuchungen haben ergeben, dass der Gleichgewichtssinn mit zunehmendem Alter abnimmt, wenn er nicht gezielt trainiert wird.<a href="#footnote_0_389242"><sup>1</sup></a></p><h3><strong>Welche Gesundheitsvorteile bietet ein guter Gleichgewichtssinn?</strong></h3><p>Das guter Gleichgewichtssinn hat eine Vielzahl von Vorteilen: Er verringert das Verletzungsrisiko und trägt zur guten allgemeinen Gesundheit bei, und er beschleunigt die Erholung nach einer Verletzung oder Erkrankung, die das Gleichgewicht beeinträchtigt hat:</p><h5><strong>Starke Rumpfmuskulatur</strong></h5><p>Nicht nur Sportler brauchen einen guten Gleichgewichtssinn. Er ist für uns alle wichtig! Das gilt insbesondere für den Aufbau einer starken Rumpfmuskulatur. Die Rumpfmuskulatur ist die Grundlage der Körperkraft. Sie umfasst mehrere Muskelgruppen, deren Zusammenspiel es uns ermöglicht, aufrecht zu stehen und uns frei zu bewegen. Eine starke Rumpfmuskulatur hilft uns auch, Verletzungen zu vermeiden. Kailin Collins ist eine Physiotherapeutin am Massachusetts General Hospital. Dieses Krankenhaus arbeitet mit der renommierten Universität Harvard zusammen. Kailin Collins erklärt den Zusammenhang zwischen starker Rumpfmuskulatur und Gleichgewicht wie folgt: Wir brauchen gute Stabilität im Rumpf, um Hüfte, Knie und Fußgelenk frei und sicher bewegen zu können.<a href="#footnote_1_389242"><sup>2</sup></a> Warten Sie nicht, bis Gleichgewichtsprobleme auftreten, bevor Sie Krafttraining für den Rumpf in Betracht ziehen. Sie können derartigen Problemen schon jetzt durch eine Kombination aus Dehnübungen und Krafttraining vorbeugen.</p><h5><strong>Fitnesstraining</strong></h5><p>Durch Gleichgewichtsübungen stärken Sie Ihre Muskeln und somit Ihre Kraft. Je mehr Kraft Ihre Muskeln ausüben können, umso weiter und höher können Sie springen und umso schneller können Sie laufen. Für kräftige kurze, schnelle Bewegungen, ob beispielsweise beim Boxsport oder bei anderen Sportarten oder Aktivitäten, ist ein guter Gleichgewichtssinn sehr nützlich.&nbsp;</p><h5><strong>Verletzungen vorbeugen</strong></h5><p>Studien belegen, dass ein guter Gleichgewichtssinn bei älteren Menschen und insbesondere bei Frauen mit Knochenschwund das Sturzrisiko verringern und die posturale Stabilität verbessern kann.<a href="#footnote_2_389242"><sup>3</sup></a> In weiteren Untersuchungen wurde nachgewiesen, dass Gleichgewichtsübungen zur Vorbeugung gegen Stürze und Verletzungen bei älteren Menschen beitragen können. Im BMJ erschien ein Bericht, laut dem Trainingsprogramme Stürze mit Verletzungsfolgen um 37&nbsp;% verringerten, Stürze mit schweren Verletzungsfolgen um 43&nbsp;% und Knochenbrüche um 61&nbsp;%.<a href="#footnote_3_389242"><sup>4</sup></a></p><h3><strong>Mit welchen Übungen wird der Gleichgewichtssinn am wirkungsvollsten verbessert?</strong></h3><p>Sanfte Kraft- und Dehnübungen wie Yoga, Pilates und Tai Chi sowie Koordinationsübungen wie Tanz eignen sich hervorragend als Gleichgewichtstraining. Sie können Ihr Gleichgewicht aber auch problemlos in den eigenen vier Wänden trainieren, und einige der wirkungsvollsten Übungen erfordern nur ein wenig Geduld und die Bereitschaft, sie zur Gewohnheit zu machen. Sie könnten zum Beispiel auf einem Bein stehen, während Sie sich die Zähne putzen. Das klingt ganz einfach, aber Sie werden schnell merken, dass Sie ins Schwanken geraten. Denken Sie daran, das Standbein jeden Tag zu wechseln, damit beide Körperhälften trainiert werden. Oder stehen Sie eine Minute lang auf dem linken Bein und dann eine Minute lang auf dem rechten.</p><p>Auch das Hinsetzen und Aufstehen bietet sich als Übung an, wenn Sie dabei stets darauf verzichten, die Hände zur Hilfe zu nehmen. Das beansprucht ganz andere Muskeln, und es ist gut möglich, dass es Ihnen zunächst schwerer fällt als erwartet!</p><p>Auch beim Gehen können Sie Ihr Gleichgewicht trainieren. Versuchen Sie, einen Fuß direkt vor den anderen zu setzen, als wären Sie ein Seiltänzer, oder versuchen Sie, in einer geraden Linie rückwärts zu gehen (nachdem Sie dafür gesorgt haben, dass der Weg frei von Hindernissen ist!). Diese einfachen Übungen halten uns die Bedeutung des Gleichgewichtssinns vor Augen und helfen uns, länger fit und sicher auf den Füßen zu bleiben.</p><ol><li><a href="https://link.springer.com/article/10.1007/BF03324095">https://link.springer.com/article/10.1007/BF03324095</a><span> [</span><a href="#identifier_0_389242"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li><a href="https://www.health.harvard.edu/balance-and-mobility/improve-your-balance-by-strengthening-your-core">https://www.health.harvard.edu/balance-and-mobility/improve-your-balance-by-strengthening-your-core</a><span> [</span><a href="#identifier_1_389242"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li><a href="https://www.health.harvard.edu/newsletter_article/The_benefits_of_balance_training">https://www.health.harvard.edu/newsletter_article/The_benefits_of_balance_training</a><span> [</span><a href="#identifier_2_389242"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li><a href="https://www.health.harvard.edu/blog/balance-training-seems-to-prevent-falls-injuries-in-seniors-201310316825">https://www.health.harvard.edu/blog/balance-training-seems-to-prevent-falls-injuries-in-seniors-201310316825</a><span> [</span><a href="#identifier_3_389242"><span>↩</span></a><span>]</span></li></ol>]]></content:encoded><category><![CDATA[Gleichgewicht,Kraft,Gesundes Altern,Artikeln]]></category>
            <pubDate>Wed, 27 Mar 2024 09:28:00 +0100</pubDate>
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                        <title>Übertraining</title>
                        <link>https://yourwellness.lifeplus.com/de/193-uebertraining/</link>
                        <guid>https://yourwellness.lifeplus.com/de/193-uebertraining/</guid><pp:caseid>594661</pp:caseid><description><![CDATA[<p>Wie viel Bewegung ist zu viel? Das aktive Training mit dem Ziel der Leistungssteigerung birgt immer auch das Risiko des Übertrainings – das gilt umso mehr, wenn Sie ein intensives Programm verfolgen, um Ihre Fitness- und Leistungsziele zu erreichen.</p>]]></description><content:encoded><![CDATA[<p><i>Lesedauer:&nbsp;3&nbsp;minuten</i></p><h3>Wie viel Bewegung ist zu viel?</h3><p>Das aktive Training mit dem Ziel der Leistungssteigerung birgt immer auch das Risiko des Übertrainings – das gilt umso mehr, wenn Sie ein intensives Programm verfolgen, um Ihre Fitness- und Leistungsziele zu erreichen. Studien haben ergeben, dass der Körper diese Beanspruchung nur dann verkraften kann, wenn Sie angemessene Ruhe- und Erholungszeiten einhalten.<a href="#footnote_0_380693"><sup>1</sup></a></p><p>Die Überlegung, wie viel Bewegung zu viel ist, beginnt mit der Abstimmung Ihrer Fitnessziele auf Ihren individuellen Fitnesslevel. Stellen Sie realistische Programme auf, um Ihre Ziele in systematischen Schritten zu erreichen, anstatt alles auf einmal anzugehen und damit Verletzungen durch Überbeanspruchung zu riskieren.</p><h3>Was ist das Übertrainingssyndrom (ÜTS)?</h3><p>Es gibt beim Training zwei Formen der Überbeanspruchung: Overreaching und Übertraining.<a href="#footnote_1_380693"><sup>2</sup></a> Ungewöhnlich starke Muskelschmerzen können auf Overreaching hindeuten. Sie treten auf, wenn ein Sportler keine ausreichende Erholungszeit zwischen intensiven Trainingseinheiten einhält – also oft nach mehreren aufeinanderfolgenden Trainingstagen. Wenn das Overreaching extreme Formen annimmt, wird es zum Übertraining.<a href="#footnote_0_380693"><sup>1</sup></a></p><p>Der Körper braucht das richtige Verhältnis von Beanspruchung und Erholung. Das gilt nicht nur für Profisportler, sondern für alle Fitnesslevel. Gerade Neueinsteiger neigen schnell zum Overreaching!</p><p>Für das Übertrainingssyndrom gibt es eine ganze Reihe von Auslösern<a href="#footnote_0_380693"><sup>1</sup></a> :</p><p>• Erhöhte Trainingsintensität ohne angemessene Erholung<br>• Einseitiges Training ohne Wechseln zwischen Muskelgruppen<br>• Teilnahme an einer übermäßigen Anzahl von Wettbewerben (je nach Sportart)<br>• Schlafstörungen<br>• Andere Stressfaktoren, auch im Privatleben</p><h3>Trainiere ich zu viel? Sechs Anzeichen von Übertraining</h3><p>Fragen Sie sich, ob Sie es mit dem Training übertreiben? Die folgenden Warnsignale im Hinblick auf das Training und den Lebensstil deuten auf Übertraining hin und dürfen nicht ignoriert werden:</p><h5>Muskel- und Gelenkschmerzen</h5><p>Bleierne, schmerzende und steife Muskeln sind ein Anzeichen für übermäßige körperliche Belastung. Der übliche Muskelkater ist allerdings nicht mit übermäßigen Schmerzen infolge einer Überbeanspruchung zu vergleichen.<a href="#footnote_2_380693"><sup>3</sup></a> Muskelkater verschwindet in der Regel innerhalb von 24 bis 48 Stunden. Wenn Beschwerden also länger als 72 Stunden andauern, haben Sie den Sport eindeutig übertrieben. Und wenn die Schmerzen Sie daran hindern, Ihre alltäglichen Aufgaben oder Ihre Arbeit zu erledigen, sprengt das den Rahmen des Normalen.</p><p>Bestimmte Verletzungen entstehen durch Überbeanspruchung und sind daher ein Hinweis darauf, dass Sie es übertrieben haben. Überdehnungen sind eine klassische Sportverletzung<a href="#footnote_3_380693"><sup>4</sup></a> : Muskeln oder Gelenke können durch wiederholte Belastung in Mitleidenschaft gezogen werden, und das ist oft eine Folge von Überbeanspruchung.</p><h5>Nachlassende Leistung</h5><p>Die Überbeanspruchung beim Training kann genau zum Gegenteil der gewünschten Wirkung führen: Je mehr Sie trainieren, umso mehr lässt Ihre Leistung stetig nach. Das ist ein klares Anzeichen dafür, dass Ihr Körper seine Grenzen erreicht hat.<a href="#footnote_0_380693"><sup>1</sup></a></p><h5>Nachlassendes Konzentrationsvermögen</h5><p>Die Auswirkungen von Übertraining reichen bei manchen Sportlern über körperliche Symptome heraus. In Studien werden auch Konzentrationsstörungen und innere Unruhe als mögliche Symptome der körperlichen Überbeanspruchung genannt.<a href="#footnote_0_380693"><sup>1</sup></a></p><h5>Anhaltende Erschöpfung<a href="#footnote_4_380693"><sup>5</sup></a></h5><p>Anhaltende Erschöpfung und Energiemangel sind Warnsignale für Überbeanspruchung. Müdigkeit oder sogar Erschöpfung sind nach intensiven Training natürlich ganz normal. Wenn dieser Zustand jedoch länger anhält als die normale Erholungszeit, haben Sie Ihrem Körper keine angemessene Ruhezeit gegeben.</p><h5>Schlaflosigkeit</h5><p>Zu viel Training kann zu Schlafstörungen führen. In der Fachzeitschrift BMC Sports Science, Medicine and Rehabilitation wurde eine Studie veröffentlicht, laut der 100 % der untersuchten Personen nach Übertraining schlecht schliefen.<a href="#footnote_5_380693"><sup>6</sup></a></p><h5>Appetitlosigkeit und Gewichtsverlust</h5><p>Sie haben nach dem Training Hunger? Gut so – Ihr Körper hat seine Energiereserven beansprucht und will das nun ausgleichen! Appetitlosigkeit und Gewichtsverlust sind daher weitere mögliche Anzeichen für übermäßige Beanspruchung, wie in einer Studie zum Übertrainingssyndrom von Sports Health nachgewiesen.<a href="#footnote_0_380693"><sup>1</sup></a></p><h3>Hören Sie auf Ihren Körper – so vermeiden Sie das Übertrainingssyndrom</h3><p>Sie können dem Risiko des Übertrainingssyndroms durch eine Reihe von Maßnahmen vorbeugen:<a href="#footnote_0_380693"><sup>1</sup></a></p><p>• Egal, ob Sie im Fitnessstudio, im Freien oder zu Hause trainieren: Nehmen Sie zwischen den Zeiten intensiver Bewegung innerhalb eines Tags Zeit zum Ausruhen<br>• Planen Sie Ruhetage ein, um Ihrem Körper Zeit zur Erholung zu geben<br>• Passen Sie Umfang und Intensität des Trainings an Ihre individuelle Leistung und Stimmung an<br>• Achten Sie darauf, dass Ihre Ernährung ausreichende Kalorien für Ihr individuelles Trainingsprogramm enthält<br>• Sorgen Sie für eine angemessene Flüssigkeitszufuhr<br>• Bemühen Sie sich, genug Schlaf zu bekommen<br>• Wechseln Sie zwischen Trainingsprogrammen und beanspruchten Muskelgruppen</p><h3>Ernährung kann die Erholung nach dem Training fördern</h3><p>Eine gesunde Ernährung gehört ebenso zur Selbstfürsorge wie angemessene Ruhezeiten. Eine angemessene Sporternährung kann Ihnen helfen, Ihre Fitnessziele auf gesunde Weise zu erreichen. Beachten Sie die grundlegende Prinzipien: ausreichende Flüssigkeitszufuhr, ein ausgewogenes Verhältnis von komplexen Kohlenhydraten, Proteinen, Mineralstoffen, Vitaminen und essenziellen Nährstoffen bei der Ernährung nach dem Training – und der Ausgleich verlorener Energiereserven durch Kohlenhydrate. Studien haben gezeigt, dass Aminosäuren<a href="#footnote_6_380693"><sup>7</sup></a> und Proteine für die Muskelerholung erforderlich sind. Protein trägt zum Aufbau und Erhalt von Muskelmasse bei. In welchen Mengen Proteine erforderlich sind, richtet sich sowohl nach dem individuellen Sportler als auch nach dem Umfang des Trainings.</p><ol><li><a href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3435910/">https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3435910/</a><span> [</span><a href="#identifier_0_380693"><span>↩</span></a><span>] [</span><a href="#identifier_2_380693"><span>↩</span></a><span>] [</span><a href="#identifier_3_380693"><span>↩</span></a><span>] [</span><a href="#identifier_6_380693"><span>↩</span></a><span>] [</span><a href="#identifier_7_380693"><span>↩</span></a><span>] [</span><a href="#identifier_10_380693"><span>↩</span></a><span>] [</span><a href="#identifier_11_380693"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li><a href="https://www.hss.edu/conditions_overtraining.asp">https://www.hss.edu/conditions_overtraining.asp</a><span> [</span><a href="#identifier_1_380693"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li><a href="https://www.kidney.org/content/understanding-muscle-soreness-%E2%80%93-how-much-too-much">https://www.kidney.org/content/understanding-muscle-soreness-%E2%80%93-how-much-too-much</a><span> [</span><a href="#identifier_4_380693"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li><a href="https://www.mayoclinic.org/healthy-lifestyle/fitness/in-depth/overuse-injury/art-20045875">https://www.mayoclinic.org/healthy-lifestyle/fitness/in-depth/overuse-injury/art-20045875</a><span> [</span><a href="#identifier_5_380693"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li><a href="https://journals.lww.com/acsm-healthfitness/fulltext/2015/03000/overreaching_overtraining__more_is_not_always.4.aspx">https://journals.lww.com/acsm-healthfitness/fulltext/2015/03000/overreaching_overtraining__more_is_not_always.4.aspx</a><span> [</span><a href="#identifier_8_380693"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li><a href="https://bmcsportsscimedrehabil.biomedcentral.com/articles/10.1186/s13102-019-0132-">https://bmcsportsscimedrehabil.biomedcentral.com/articles/10.1186/s13102-019-0132-</a>x<span> [</span><a href="#identifier_9_380693"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li><a href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6212987/">https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6212987/</a><span> [</span><a href="#identifier_12_380693"><span>↩</span></a><span>]</span></li></ol>]]></content:encoded><category><![CDATA[Muskeln,Kraft,Schlaf,Schmerzmanagement,Regenerierung,Energie,Gewichtskontrolle,Ausdauer,Gesunde Ernaehrung,Artikeln]]></category>
            <pubDate>Thu, 11 Jan 2024 12:16:00 +0100</pubDate>
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                        <title>Die Vorteile von Pilates</title>
                        <link>https://yourwellness.lifeplus.com/de/201-die-vorteile-von-pilates/</link>
                        <guid>https://yourwellness.lifeplus.com/de/201-die-vorteile-von-pilates/</guid><pp:caseid>594536</pp:caseid><description><![CDATA[<h2>Wie Pilates Ihrem Körper und Geist helfen kann</h2><p>Pilates erfreut sich seit einigen Jahren zunehmender Beliebtheit. Immer mehr Menschen haben die Vorteile von Pilates erkannt.</p>]]></description><content:encoded><![CDATA[<p><i>Lesedauer:&nbsp;4&nbsp;minuten</i></p><h3>Wie Pilates Ihrem Körper und Geist helfen kann</h3><p>Pilates erfreut sich seit einigen Jahren zunehmender Beliebtheit. Immer mehr Menschen haben die Vorteile von Pilates erkannt. Zunächst entdeckten Tänzer oder Yoga-Fans Pilates für sich, doch inzwischen ist es zum Sport für alle geworden, die ihren Körper besser kennenlernen und ihre körperliche Fitness und innere Kraft stärken möchten.</p><h3>Was ist Pilates?</h3><p>Joseph Pilates entwickelte in den 1920er Jahren Übungen zur Stärkung der Kernmuskulatur, um die Körperhaltung, das Gleichgewicht und die Flexibilität zu fördern.<a href="#footnote_0_377529"><sup>1</sup></a> Obwohl die Bewegungsabläufe ganz anders sind, wird Pilates oft mit Yoga gleichgesetzt. Beiden gemeinsam ist allerdings die Konzentration auf die Körpermitte und auf die kontrollierte Atmung. Pilates baut auf den gesundheitlichen Vorteilen der Leitprinzipien Zentrierung, Konzentration, Kontrolle, Präzision, Atmung und Bewegungsfluss auf.</p><h3>Worin unterscheiden sich Pilates und Yoga?</h3><p>Wie bereits erwähnt, gibt es bei Pilates und Yoga einige Gemeinsamkeiten. Beide zielen auf Kraft, Gleichgewicht, Flexibilität, Körperhaltung und eine gute Atemtechnik ab. Bei beiden steht der Zusammenhang zwischen körperlicher und psychischer Gesundheit im Mittelpunkt.</p><p>Dennoch gibt es wesentliche Unterschiede. Yoga umfasst Meditation und „Figuren“, also Positionen, in denen man verharrt. Beides gibt es bei Pilates nicht: Hier geht es um den Bewegungsablauf, nicht um statische Posen. Für Yoga braucht man lediglich eine Matte. Pilates gibt es zwar auch nur für die Matte, aber gebräuchlicher sind Übungen mit zusätzlichen Geräte wie Reifen, Ball, Bändern oder Reformer.</p><p>In einer vergleichenden Untersuchung der Wirksamkeit von Pilates und Yoga<a href="#footnote_1_377529"><sup>2</sup></a> wurden für beide Disziplinen Vorteile im Hinblick auf Körperhaltung, Flexibilität, Muskeltonus und Stressabbau nachgewiesen. Mit Pilates ließ sich jedoch die größere Verbesserung erzielen. Die Untersuchung umfasste neunzig freiwillige Teilnehmer – Frauen und Männer im Alter von 30 bis 40 Jahren bei guter Gesundheit und ohne körperliche Einschränkungen. Sie wurden in drei Gruppen unterteilt, die jeweils Pilates, Yoga oder überhaupt kein Training machten. Die Teilnehmer der ersten beiden Gruppen gingen ihren Übungen drei Mal pro Woche jeweils eine Stunde lang nach. Nach acht Wochen wies die Pilates-Gruppe die größten Verbesserungen im Hinblick auf den Bewegungsradius und das individuelle Gesundheitsniveau auf.</p><p>Eine weitere Studie zu älteren Frauen (65+ Jahre) ergab, dass sich durch Pilates auch im reiferen Alter die körperlichen Fähigkeiten steigern lassen<a href="#footnote_2_377529"><sup>3</sup></a>. Verbesserungen des dynamischen Gleichgewichts, der Reaktionszeit und der Muskelkraft konnten auf Pilates-Übungen zurückgeführt werden. Im Studienbericht wurde die Vermutung angestellt, dass die Verbesserung dieser Fitnessparameter durch Pilates-Übungen die Anzahl der Stürze bei älteren Frauen verringern könnte.</p><h3>Ist Pilates das Richtige für mich?</h3><p>Überlegen Sie, ob Sie an einem Pilates-Kurs teilnehmen oder zu Hause Pilates-Übungen machen sollten? Jeder kann von Pilates profitieren, da es für alle Altersgruppen und Fitnesslevel geeignet ist. Die Übungen können auf individuelle Anforderungen zugeschnitten werden. Zu Pilates gibt es verschiedene Kurse und Kenntnisstufen – von sanft und langsam für Anfänger bis hin zu dynamischeren oder anspruchsvolleren Workouts. Probieren Sie es doch einfach mal aus. Falls Sie gesundheitliche Einschränkungen haben, empfiehlt sich vorab ein Beratungsgespräch mit Ihrem Arzt oder mit einem Pilates-Trainer.</p><h3>Brauche ich für Pilates besondere Ausrüstung?</h3><p>Es gibt zwei Arten von Pilates: Mattenübungen oder Geräteübungen. Vielleicht lohnt es sich, beide Varianten auszuprobieren, um zu sehen, was Ihnen besser gefällt. Mattenübungen können Sie einfach mit einem kostenlosen Online-Video zu Hause testen, Geräteübungen in einem Kurs mit einem qualifizierten Trainer. Eine besondere Variante ist das Reformer-Pilates. Ein Reformer ist ein großer Rahmen – ähnlich wie ein Bett –&nbsp; mit einer flachen Plattform, die auf Rädern innerhalb des Rahmens hin und her rollt und an einem Ende mit Metallfedern befestigt ist. Dieses Gerät eignet sich ganz hervorragend für das Ganzkörpertraining.</p><h3>Gesundheitsvorteile von Pilates</h3><p>Pilates wird mit einer Vielzahl von Vorteilen für die körperliche und geistige Gesundheit in Verbindung gebracht, von verbesserter Beweglichkeit und Körperhaltung bis hin zum verringerten Stresspegel. Diese werden im Folgenden ausführlicher erläutert:</p><h5>Stärken der Körpermitte und Verbessern der Stabilität</h5><p>Eine Studie der Mayo Clinic ergab, dass Pilates den Bewegungsradius der Gelenke erhöhen und Muskelkontrolle, Kraft und Ausdauer fördern kann.<a href="#footnote_3_377529"><sup>4</sup></a> Die Übungen können für ein sanftes Krafttraining und Stabilitätsprogramm genutzt oder zu einem anspruchsvolleren Workout für Sportler kombiniert werden. Pilates eignet sich somit für alle Altersgruppen und Fitnessstufen.</p><h5>Verbesserung von Körperhaltung, Gleichgewicht und Flexibilität</h5><p>In einer weiteren Studie der Mayo Clinic<a href="#footnote_0_377529"><sup>1</sup></a> wurde nachgewiesen, dass Pilates eine gute Möglichkeit bietet, die Kernmuskulatur zu stärken und somit Körperhaltung, Gleichgewicht und Flexibilität zu verbessern. Laut dem Studienbericht in der Fachzeitschrift Muscle, Ligaments and Tendons Journal vermitteln Pilates-Übungen eine korrekte Körperhaltung und gute Bewegungsabläufe.<a href="#footnote_3_377529"><sup>4</sup></a> Im Bericht wurde auch auf aktuelle Forschung hingewiesen, die zeigt, dass Pilates-Übungen bei bestimmten Krankheitsbildern von Nutzen sein können, und es wurde angeregt, den Einsatz und den Erfolg von Pilates in einer Vielzahl von Fitness- und Rehabilitationsumgebungen zu dokumentieren.&nbsp;</p><h5>Prävention und Behandlung von Rückenschmerzen</h5><p>Pilates-Übungen entsprechen wissenschaftlich belegten Prinzipien, die sich bei der Behandlung von Rückenleiden bewährt haben, darunter auch die Stärkung der Kernmuskulatur. Die Prävention und Behandlung von Rückenschmerzen ist somit ein weiterer Vorteil von Pilates.</p><h5>Stressabbau</h5><p>Neben den körperlichen Vorteilen könnte Pilates auch für die psychische Gesundheit von Nutzen sein<a href="#footnote_4_377529"><sup>5</sup></a>. Wer regelmäßig Pilates macht, verzeichnet Verbesserungen von Körperhaltung, Muskeltonus, Gleichgewicht und Gelenkmobilität sowie eine Linderung von Stress und Anspannung.&nbsp;</p><h3>Erschließen Sie die Vorteile von Pilates für sich</h3><p>Männer und Frauen aller Altersstufen und Fitnesslevel können mit Pilates Gleichgewicht, Körperhaltung und Flexibilität sowie das geistige Wohlbefinden verbessern und Stress abbauen. Übungen können in den eigenen vier Wänden oder in Kursen unter Anleitung eines Pilates-Trainers durchgeführt werden. Probieren Sie es doch einfach einmal aus!</p><ol><li><a href="https://www.mayoclinic.org/healthy-lifestyle/fitness/in-depth/pilates-for-beginners/art-20047673">https://www.mayoclinic.org/healthy-lifestyle/fitness/in-depth/pilates-for-beginners/art-20047673</a><span> [</span><a href="#identifier_0_377529"><span>↩</span></a><span>] [</span><a href="#identifier_4_377529"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li><a href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6732550/">https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6732550/</a><span> [</span><a href="#identifier_1_377529"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li><a href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3737905/">https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3737905/</a><span> [</span><a href="#identifier_2_377529"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li><a href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3666467/">https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3666467/</a><span> [</span><a href="#identifier_3_377529"><span>↩</span></a><span>] [</span><a href="#identifier_5_377529"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li><a href="https://www.nhs.uk/live-well/exercise/guide-to-pilates/">https://www.nhs.uk/live-well/exercise/guide-to-pilates/</a><span> [</span><a href="#identifier_6_377529"><span>↩</span></a><span>]</span></li></ol>]]></content:encoded><category><![CDATA[Beweglichkeit,Gleichgewicht,Kraft,Psychische Gesundheit,Muskeln,Gelenke und Bindegewebe,Schmerzmanagement,Artikeln]]></category>
            <pubDate>Tue, 09 Jan 2024 12:31:00 +0100</pubDate>
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                        <title>Die Wechselwirkungen von Sport und der richtigen Ernährung</title>
                        <link>https://yourwellness.lifeplus.com/de/179-die-wechselwirkungen-von-sport-und-der-richtigen-ernaehrung/</link>
                        <guid>https://yourwellness.lifeplus.com/de/179-die-wechselwirkungen-von-sport-und-der-richtigen-ernaehrung/</guid><pp:caseid>594668</pp:caseid><description><![CDATA[<p>Fett abbauen oder Muskeln aufbauen – die Einsatzmöglichkeiten von Sportnahrung sind vielseitig und können sich unterschiedlich auf den Körper auswirken.&nbsp;</p>]]></description><content:encoded><![CDATA[<p><span style="background-color:rgb(255,255,255);"><i><span style="text-align:start;">Lesedauer:&nbsp;5&nbsp;minuten</span></i></span></p><h3 style="margin-left:0px;">So erreichen Sie Ihre sportlichen Ziele</h3><p style="margin-left:0px;text-align:-webkit-left;">Fett abbauen oder Muskeln aufbauen – die Einsatzmöglichkeiten von Sportnahrung sind vielseitig und können sich unterschiedlich auf den Körper auswirken. Förderlich ist vor allem Sportnahrung, die ein ausgeglichenes Verhältnis von Mineralstoffen, Vitaminen und essenziellen Nährstoffen hervorbringt. Die individuelle Zusammensetzung der Ernährung im Sport hängt hierbei nicht nur vom Sportler selbst ab, sondern wird auch durch Belastung und Bedarf des Körpers bestimmt.<a href="https://ww1.lifeplus.com/de/de/wellness-centre/wpslug/the-relationship-between-sport-and-correct-nutrition/outputtype/article#footnote_0_385861"><sup>1</sup></a></p><p style="margin-left:0px;text-align:-webkit-left;">Setzt man die Nahrung auf sein Profil zugeschnitten ein, so eignet sich die richtige gesunde Ernährung für Sportler aus Hobby- und Leistungsbereich und kann Sie bei Ihrem Trainingserfolg in schnellen Schritten voranbringen.<a href="https://ww1.lifeplus.com/de/de/wellness-centre/wpslug/the-relationship-between-sport-and-correct-nutrition/outputtype/article#footnote_1_385861"><sup>2</sup></a><span>&nbsp;</span>Welche sportlichen Ambitionen Sie auch verfolgen, ausgeglichene Mahlzeiten mit ausreichend Kohlenhydraten, Eiweißen und Co. können Sie dabei unterstützen, Ihre persönlichen Ziele zu erreichen.</p><h5 style="margin-left:0px;">Komplexe Kohlenhydrate</h5><p style="margin-left:0px;text-align:-webkit-left;">Komplexe Kohlenhydrate bilden einen Schlüsselbestandteil im Zusammenklang von Sport und Ernährung. Sie tragen zur Wiederherstellung der normalen Muskelfunktion (Kontraktion) nach hochintensiver oder lang andauernder körperlicher Belastung bei, die zur Muskelermüdung und Erschöpfung der Glykogenspeicher im Muskelskelett führen können. Die Nährstoffe sollten prinzipiell den größten Anteil für die Zufuhr von Energie des Körpers liefern und hierbei 50 % bis 60 % der Mahlzeiten einnehmen.</p><p style="margin-left:0px;text-align:-webkit-left;">Während des Sports sorgen Kohlenhydrate für eine Versorgung von Muskeln und zentralem Nervensystem. Reicht der Vorrat nicht aus, kann es zu geistigen und körperlichen Beeinträchtigungen kommen.<a href="https://ww1.lifeplus.com/de/de/wellness-centre/wpslug/the-relationship-between-sport-and-correct-nutrition/outputtype/article#footnote_2_385861"><sup>3</sup></a><span>&nbsp;</span>Kohlenhydrate sorgen für einen besseren energetischen Fluss als Fette und lassen sich für eine gewisse Zeit sogar vom Körper speichern, um bei Belastung auf sie zurückgreifen zu können.<a href="https://ww1.lifeplus.com/de/de/wellness-centre/wpslug/the-relationship-between-sport-and-correct-nutrition/outputtype/article#footnote_0_385861"><sup>1</sup></a></p><h5 style="margin-left:0px;">Proteine (Eiweiße)</h5><p style="margin-left:0px;text-align:-webkit-left;">Garantieren Proteine den Muskelaufbau? Proteine – oder auch Eiweiße – werden gerade zur Ernährung im Kraftsport genutzt und tragen zum Wachstum und Erhalt der Muskeln bei. Hochwertige Proteine können neben der Muskelmasse auch die Muskelkraft erhöhen und eine sichere Quelle für gesunde, essenzielle Aminosäuren bieten. Die Muskeln können jedoch nicht mit der Aufnahme der Eiweiße allein gestärkt werden – erst die Kombination von Ernährung und Sport kann zu Erfolgen führen.</p><p style="margin-left:0px;text-align:-webkit-left;">Die nötige Zufuhr von Proteinen wird meist von der Intensität des Trainings bestimmt. Breitensportler haben oftmals einen geringeren Bedarf an Eiweißen als Leistungssportler. Gleichzeitig schafft es der Körper eines gut trainierten Sportlers häufig, schonender mit der Verfügbarkeit seiner Proteine umzugehen.<a href="https://ww1.lifeplus.com/de/de/wellness-centre/wpslug/the-relationship-between-sport-and-correct-nutrition/outputtype/article#footnote_2_385861"><sup>3</sup></a></p><h5 style="margin-left:0px;">Fette</h5><p style="margin-left:0px;text-align:-webkit-left;">Im Vergleich zu Kohlenhydraten und Proteinen sind Fette im Bereich der Ernährung für Sportler eher zweitrangig. Um die eigene Gesundheit zu fördern, sollte dennoch auf das Vorkommen und die Qualität von Fetten im Essen geachtet werden. Insbesondere essenzielle Fettsäuren und fettlösliche Vitamine können sich positiv auswirken. Zwischen den Mahlzeiten sorgen die Nährstoffe für ein länger anhaltendes Sättigungsgefühl<a href="https://ww1.lifeplus.com/de/de/wellness-centre/wpslug/the-relationship-between-sport-and-correct-nutrition/outputtype/article#footnote_0_385861"><sup>1</sup></a><span>&nbsp;</span>und stärken als Helfer der Kohlenhydrate die Energie des Körpers sowie auch die Immunfunktion.<a href="https://ww1.lifeplus.com/de/de/wellness-centre/wpslug/the-relationship-between-sport-and-correct-nutrition/outputtype/article#footnote_3_385861"><sup>4</sup></a><span>&nbsp;</span>Möchten Sie die passende Sportnahrung aufnehmen, so sollte der Fettgehalt zuvor im Zusammenhang mit der folgenden Bewegung abgewogen werden.<a href="https://ww1.lifeplus.com/de/de/wellness-centre/wpslug/the-relationship-between-sport-and-correct-nutrition/outputtype/article#footnote_2_385861"><sup>3</sup></a></p><h5 style="margin-left:0px;">Mineralstoffe und Vitamine</h5><p style="margin-left:0px;text-align:-webkit-left;">Mineralstoffe und Vitamine runden eine vollumfängliche Sporternährung ab und können Ihren Körper auf Hochtouren bringen.<a href="https://ww1.lifeplus.com/de/de/wellness-centre/wpslug/the-relationship-between-sport-and-correct-nutrition/outputtype/article#footnote_0_385861"><sup>1</sup></a><span>&nbsp;</span>Während Mikronährstoffe generell in die Ernährung integriert werden sollten, haben Sportler einen erhöhten Bedarf. Mikronährstoffdefizite können zu einem Leistungsverlust führen, von dem häufig gerade Sportler, die sich unterkalorisch ernähren oder aber gewisse Lebensmittel nicht vertragen, betroffen sind. Auch Sportler, die sich vegan ernähren, sollten besonders auf eine ausreichende Nährstoffzufuhr achten.<a href="https://ww1.lifeplus.com/de/de/wellness-centre/wpslug/the-relationship-between-sport-and-correct-nutrition/outputtype/article#footnote_2_385861"><sup>3</sup></a></p><p style="margin-left:0px;text-align:-webkit-left;">Oftmals reicht eine ausgewogene Ernährung für die Abdeckung der benötigten Mineralstoffe und Vitamine aus. Eine Ausnahme kann hier in individuellen Fällen Vitamin D darstellen. Auch der Eisenbedarf kann je nach Belastung steigen und sollte nach Bedarf gezielt ausgeglichen werden.<a href="https://ww1.lifeplus.com/de/de/wellness-centre/wpslug/the-relationship-between-sport-and-correct-nutrition/outputtype/article#footnote_4_385861"><sup>5</sup></a><span>&nbsp;</span>Genauso sollte man als Sportler die Versorgung mit Schlüsselmineralstoffen wie Magnesium im Blick behalten.<a href="https://ww1.lifeplus.com/de/de/wellness-centre/wpslug/the-relationship-between-sport-and-correct-nutrition/outputtype/article#footnote_1_385861"><sup>2</sup></a></p><h5 style="margin-left:0px;">Sport und Ernährung – bei welcher Belastung gehört das zusammen?</h5><p style="margin-left:0px;text-align:-webkit-left;">Um das Maß an Aktivität und die Art der Ernährung richtig zu kombinieren, sollte man bedenken, was der Körper gerade am meisten braucht. Betreibt man viel Kraftsport, baut man Muskeln auf. Im Leistungssport verbrennt man binnen Stunden viel Fett. Dennoch sind in den unterschiedlichen Aktivitäten ausreichend Energie, Proteine und allen voran eine starke Flüssigkeitszufuhr erforderlich, um den Körper konsequent mit allem zu versorgen, was er auch während des Trainings braucht.<a href="https://ww1.lifeplus.com/de/de/wellness-centre/wpslug/the-relationship-between-sport-and-correct-nutrition/outputtype/article#footnote_0_385861"><sup>1</sup></a></p><p style="margin-left:0px;text-align:-webkit-left;">Wie so oft, wenn es zu Ernährungsfragen kommt, gilt auch in der Sporternährung: Eine universelle Ernährungsweise gibt es nicht, da individuelle Faktoren des Sportlers, wie Alter und Geschlecht, eine bedeutende Rolle spielen.</p><h5 style="margin-left:0px;">Ernährung beim Kraftsport und Bodybuilding</h5><p style="margin-left:0px;text-align:-webkit-left;">Möchte man Kraftsport oder auch Bodybuilding betreiben, kann neben Disziplin auch die richtige Sporternährung hilfreich sein. Die richtige Ernährung kann beim Sport dabei unterstützen, Muskeln aufzubauen und zu definieren. Auch der Kraftgewinn des eigenen Körpers steht im Fokus.</p><p style="margin-left:0px;text-align:-webkit-left;">Gerade in diesem Bereich nehmen Proteine eine zentrale Rolle ein. Sie liefern Energie und können den Muskelaufbau in verschiedenen Bereichen fördern.<a href="https://ww1.lifeplus.com/de/de/wellness-centre/wpslug/the-relationship-between-sport-and-correct-nutrition/outputtype/article#footnote_5_385861"><sup>6</sup></a><span>&nbsp;</span>Betrachtet man aktuelle Erkenntnisse, sind vor allem die Proteinmenge, die Art des Proteins und der Zeitpunkt der Einnahme für Kraftsportler wichtig:<a href="https://ww1.lifeplus.com/de/de/wellness-centre/wpslug/the-relationship-between-sport-and-correct-nutrition/outputtype/article#footnote_2_385861"><sup>3</sup></a></p><p style="margin-left:0px;text-align:-webkit-left;"><strong>Proteinmenge</strong>: Das American College of Sports Medicine empfiehlt Kraftsportlern die tägliche Aufnahme von 1,2 bis 1,7 g Protein pro kg Körpergewicht – ein Proteinbedarf, der mit einer ausgewogenen Mischkost gedeckt werden. &nbsp;</p><p style="margin-left:0px;text-align:-webkit-left;"><strong>Art des Proteins</strong>: Sportler, die tierische Produkte in ihre Ernährung integrieren, können auf tierische Proteine setzen, da sie einen höheren Gehalt an essenziellen Aminosäuren als pflanzliche Proteine aufweisen. Davon abgesehen können sich flüssige Proteinquellen im Vergleich zu festen proteinreichen Lebensmitteln effektiver auf die sportlichen Ziele auswirken, da der Körper die Aminosäuren aus flüssigen Sportgetränken schneller absorbieren kann.</p><p style="margin-left:0px;text-align:-webkit-left;"><strong>Einnahmezeitpunkt</strong>: Proteine sollten besser nach als während des Sports getrunken bzw. gegessen werden. Man sollte das Training nicht auf komplett leeren Magen beginnen, das Gefühl eines vollen Bauchs könnte die Leistung während der sportlichen Aktivität jedoch einschränken.</p><h5 style="margin-left:0px;">Ernährung im Ausdauersport</h5><p style="margin-left:0px;text-align:-webkit-left;">Laufen, Radfahren oder Schwimmen – Ausdauersport kann unseren Körper einige Stunden voller Energie kosten. Verschiedene Ausdauersportarten sorgen für eine schnelle Verbrennung von Fett und können zu einem gesunden Lebensstil beitragen.<a href="https://ww1.lifeplus.com/de/de/wellness-centre/wpslug/the-relationship-between-sport-and-correct-nutrition/outputtype/article#footnote_6_385861"><sup>7</sup></a><span>&nbsp;</span>Der Sporterfolg kann hierbei davon abhängen, ob der Körper ausreichend mit Kohlenhydraten – und damit mit Energie – versorgt ist.</p><p style="margin-left:0px;text-align:-webkit-left;">Ausdauersportler sollten daher darauf achten, dass ihre Ernährung einen hohen Anteil an Kohlenhydraten enthält. Neben kohlenhydratreichen Lebensmitteln wie Vollkorngetreide, Gemüse, Obst oder Bohnen gibt es auch Kohlenhydrat-Elektrolyt-Lösungen, die zur Aufrechterhaltung der Ausdauerleistung bei längerem Ausdauertraining beitragen.</p><h5 style="margin-left:0px;">Ernährung für Leistungssportler</h5><p style="margin-left:0px;text-align:-webkit-left;">Die Ernährung für einen Leistungssportler unterliegt nicht selten einem strikten Ernährungsplan und variiert je nach der Phase, in welcher der Sportler sich gerade befindet. Steht man als Leistungssportler beispielsweise wenige Stunden vor einem Wettkampf, so können bedarfsabhängig Flüssigkeitszufuhr, Vitamine und Mineralstoffe angepasst werden. Gerade die Zufuhr von ausreichend Wasser ist beim Leistungssport wichtig, um das nötige Level an Energie halten zu können und den Körper trotz des Schwitzens stets mit genügend Flüssigkeit zu versorgen.<a href="https://ww1.lifeplus.com/de/de/wellness-centre/wpslug/the-relationship-between-sport-and-correct-nutrition/outputtype/article#footnote_2_385861"><sup>3</sup></a></p><h5 style="margin-left:0px;">Diese Lebensmittel sollten auf Ihrem Sport-Ernährungsplan nicht fehlen</h5><p style="margin-left:0px;text-align:-webkit-left;">Bei der Auswahl der richtigen Sportnahrung sollte man sich zunächst immer damit beschäftigen, was der eigene Körper braucht. Möchte man Muskeln aufbauen und benötigt Proteine? Oder verbrennt man beim Laufen regelmäßig Energie und sollte eher auf Kohlenhydrate zurückgreifen? Ein individueller Sport-Ernährungsplan kann nicht nur bei der Erreichung Ihrer Ziele, sondern auch bei der Planung von Wocheneinkauf und der Suche nach Rezepten helfen.</p><p style="margin-left:0px;text-align:-webkit-left;">Die Nährstoffe, die Sie als Sportler benötigen, können Sie über folgende Lebensmittel aufnehmen:</p><table><tr><th>Nährstoffe</th><th>Lebensmittel</th></tr><tr><td>Eiweiße</td><td>Fleisch, Fisch, Milchprodukte und Eier, Hülsenfrüchte (z. B. Soja, Linsen und Erbsen) sowie Getreideprodukte (z. B. Brot)</td></tr><tr><td>Kohlenhydrate</td><td>Vollkorngetreide, Gemüse, Obst und Bohnen</td></tr><tr><td>Gesunde Fette</td><td>Pflanzliche Öle und Fisch</td></tr><tr><td>Vitamine und Mineralstoffe</td><td>Obst und Gemüse, Vollkorngetreide, Bohnen und Hülsenfrüchte sowie Milchprodukte</td></tr></table><ol><li class="footnotes"><a href="https://www.dge.de/ernaehrungspraxis/bevoelkerungsgruppen/sportler/">https://www.dge.de/ernaehrungspraxis/bevoelkerungsgruppen/sportler/</a><span class="footnote-back-link-wrapper"> [</span><a href="#identifier_0_385836"><span class="footnote-back-link-wrapper">↩</span></a><span class="footnote-back-link-wrapper">]&nbsp;</span></li><li class="footnotes"><a href="https://www.lebensmittelverband.de/de/aktuell/20180406-internationaler-tag-des-sports-mikronaehrstoffe-nahrungsergaenzung-sportler-innen">https://www.lebensmittelverband.de/de/aktuell/20180406-internationaler-tag-des-sports-mikronaehrstoffe-nahrungsergaenzung-sportler-innen</a><span class="footnote-back-link-wrapper"> [</span><a href="#identifier_1_385836"><span class="footnote-back-link-wrapper">↩</span></a><span class="footnote-back-link-wrapper">]&nbsp;</span></li><li class="footnotes"><a href="https://www.ernaehrungs-umschau.de/fileadmin/Ernaehrungs-Umschau/pdfs/pdf_2014/07_14/EU07_2014_M370_M379.pdf">https://www.ernaehrungs-umschau.de/fileadmin/Ernaehrungs-Umschau/pdfs/pdf_2014/07_14/EU07_2014_M370_M379.pdf</a><span class="footnote-back-link-wrapper"> [</span><a href="#identifier_2_385836"><span class="footnote-back-link-wrapper">↩</span></a><span class="footnote-back-link-wrapper">]&nbsp;</span></li><li class="footnotes"><a href="https://www.ocl-journal.org/articles/ocl/full_html/2020/01/ocl200009s/ocl200009s.html">https://www.ocl-journal.org/articles/ocl/full_html/2020/01/ocl200009s/ocl200009s.html</a><span class="footnote-back-link-wrapper"> [</span><a href="#identifier_6_385836"><span class="footnote-back-link-wrapper">↩</span></a><span class="footnote-back-link-wrapper">]</span></li><li class="footnotes"><a href="https://www.dge.de/presse/pm/sporternaehrung-praxisnah-top-trainiert-und-ernaehrt/">https://www.dge.de/presse/pm/sporternaehrung-praxisnah-top-trainiert-und-ernaehrt/</a><span class="footnote-back-link-wrapper"> [</span><a href="#identifier_10_385836"><span class="footnote-back-link-wrapper">↩</span></a><span class="footnote-back-link-wrapper">]</span></li><li class="footnotes"><a href="https://www.ernaehrungs-umschau.de/fileadmin/Ernaehrungs-Umschau/pdfs/pdf_2020/07_20/EU07_2020_M406_M413_1.pdf">https://www.ernaehrungs-umschau.de/fileadmin/Ernaehrungs-Umschau/pdfs/pdf_2020/07_20/EU07_2020_M406_M413_1.pdf</a><span class="footnote-back-link-wrapper"> [</span><a href="#identifier_13_385836"><span class="footnote-back-link-wrapper">↩</span></a><span class="footnote-back-link-wrapper">]</span></li><li class="footnotes"><a href="https://www.germanjournalsportsmedicine.com/fileadmin/content/archiv2005/heft09/Standarts1.pdf">https://www.germanjournalsportsmedicine.com/fileadmin/content/archiv2005/heft09/Standarts1.pdf</a><span class="footnote-back-link-wrapper"> [</span><a href="#identifier_15_385836"><span class="footnote-back-link-wrapper">↩</span></a><span class="footnote-back-link-wrapper">]</span></li></ol>]]></content:encoded><category><![CDATA[Gesunde Ernaehrung,Muskeln,Gewichtskontrolle,Essentielle Naehrstoffe,Energie,Kraft,Ausdauer,Artikeln]]></category>
            <pubDate>Mon, 08 Jan 2024 15:18:00 +0100</pubDate>
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                        <title>Die 11 Bestandteile der Fitness</title>
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                        <guid>https://yourwellness.lifeplus.com/de/161-die-11-bestandteile-der-fitness/</guid><pp:caseid>594607</pp:caseid><description><![CDATA[<h2>Wir neigen dazu, Fitness grob zu erfassen – entweder ist man fit oder eben nicht.</h2><p>Aus wissenschaftlicher Sicht ist das allerdings wesentlich komplexer, und eine ganze Reihe von Kriterien bestimmen, ob jemand körperlich fit ist.<a href="#footnote_0_390434"><sup>1</sup></a> Ist ein Mensch, der stark und muskulös, aber nicht besonders beweglich ist, dennoch körperlich fit? Umgekehrt kann ein Turner mühelos die Zehen berühren und sich nach hinten beugen, aber kaum dasselbe Gewicht stemmen wie die Person aus dem ersten Beispiel. Ist er deshalb weniger körperlich fit? Vollständige Fitness lässt sich besser erfassen, wenn man die Leistung des Körpers in verschiedenen Szenarien beobachtet.</p>]]></description><content:encoded><![CDATA[<p><i>Lesedauer:&nbsp;3&nbsp;minuten</i></p><h3>Wir neigen dazu, Fitness grob zu erfassen – entweder ist man fit oder eben nicht.</h3><p>Aus wissenschaftlicher Sicht ist das allerdings wesentlich komplexer, und eine ganze Reihe von Kriterien bestimmen, ob jemand körperlich fit ist.<a href="#footnote_0_390434"><sup>1</sup></a> Ist ein Mensch, der stark und muskulös, aber nicht besonders beweglich ist, dennoch körperlich fit? Umgekehrt kann ein Turner mühelos die Zehen berühren und sich nach hinten beugen, aber kaum dasselbe Gewicht stemmen wie die Person aus dem ersten Beispiel. Ist er deshalb weniger körperlich fit? Vollständige Fitness lässt sich besser erfassen, wenn man die Leistung des Körpers in verschiedenen Szenarien beobachtet.</p><h3>Ein ganzheitliches Konzept der Fitness</h3><p>Vollständige Fitness umfasst verschiedene Aspekte und lässt sich für ein besseres Verständnis in diese einzelnen Bestandteile aufschlüsseln. Sie hilft außerdem, die unterschiedlichen Anforderungen verschiedener sportlicher Aktivitäten und selbst die unterschiedlichen Rollen innerhalb einer Aktivität zu erkennen. Auf dem Fußballfeld braucht ein Torhüter beispielsweise andere Fähigkeiten als ein Stürmer.</p><h3>Gesundheitsbezogene Bestandteile der Fitness</h3><p>Gesundheitsbezogene Bestandteile der Fitness sind die Aspekte, an denen man arbeiten muss, um sich zu verbessern. Sie können in folgende Bereiche unterteilt werden:</p><p><strong>Körperzusammensetzung. </strong>Der Anteil von Fett, Muskeln und Knochen an der Körpermasse wirkt sich direkt auf die Fitness aus. Ein Hochspringer hat beispielsweise eine fettarme Körpermasse, denn nur so kann er das eigene Gewicht über die Latte bringen. Ein Kugelstoßer hingegen muss über eine dichtere Muskelmasse verfügen, um die erforderliche Kraft für den Wurf aufzubringen.</p><p><strong>Kardiorespiratorische Ausdauer. </strong>Bestimmte Sportarten erfordern ein sehr hohes Niveau an kardiorespiratorischer Ausdauer. Für einen Langstreckenlauf beispielsweise müssen Herz, Lungen und Blut Sauerstoff über eine längere Zeit hinweg effektiv transportieren.</p><p><strong>Beweglichkeit. </strong>Der Bewegungsbereich der Gelenke ist eine Messgröße der Fitness und für manche Sportarten wichtiger als für andere. Ein Turner muss beispielsweise beweglicher sein als ein Billardspieler.<strong>&nbsp;</strong></p><p><strong>Muskelausdauer. </strong>Dies ist die Fähigkeit, die Leistung aufrechtzuerhalten, ohne dass die Muskeln ermüden. Rudern ist ein gutes Beispiel für einen Sport, der Muskelausdauer erfordert. Ruderer müssen in der Lage sein, für eine lange Zeit immer wieder dieselbe Bewegung auszuführen.</p><p><strong>Kraft. </strong>Kraft ist das Maß, in dem Muskeln Widerstand überwinden können. Ringen erfordert beispielsweise mehr körperliche Kraft als Badminton.</p><h3>Fähigkeitsbezogene Bestandteile von Fitness</h3><p>Viele Sportarten erfordern verschiedene Stufen fähigkeitsbezogener Bestandteile von Fitness. Zum Beispiel wurde in Studien festgestellt, dass Turner ein hohes Maß an Geschwindigkeit, Kraft, Ausdauer, Agilität, Beweglichkeit und Stärke benötigen.<a href="#footnote_1_390434"><sup>2</sup></a> Fähigkeitsbezogene Bestandteile von Fitness können durch Training verbessert werden.</p><p><strong>Genauigkeit. </strong>Kontrolle über die Bewegungen in einer festgelegten Richtung ist ausschlaggebend für bestimmte sportliche Aktivitäten wie Boxen, in denen der Fokus auf einem sehr speziellen Bereich liegen muss.</p><p><strong>Agilität. </strong>Die Fähigkeit, schnell und kontrolliert die Richtung zu ändern, ist für bestimmte Sportarten wie beispielsweise Tennis und Squash wichtig, aber weniger für Sprinten und dergleichen.</p><p><strong>Gleichgewichtssinn. </strong>Die Fähigkeit, den Körper zu kontrollieren und zu stabilisieren, ist eine Voraussetzung für viele Sportarten und ein guter Indikator für die Fitness. Ein Sprinter beispielsweise muss seine Position bis zum Startschuss einhalten und dann sofort durchstarten.</p><p><strong>Koordination. </strong>Wer mit zwei oder mehr Gliedmaßen gleichzeitig unterschiedliche Bewegungen ausführen kann, verfügt über gute Koordination. Ein Basketballspieler muss beispielsweise beim Dribbeln die Hand am Ball behalten und gleichzeitig mit den Beinen schnell die Richtung wechseln können.</p><p><strong>Stärke </strong>Stärke ist ein Schlüsselfaktor der Fitness in Sportarten wie Speer- oder Diskuswerfen, bei denen die Leistung in direktem Zusammenhang mit der Wurfdistanz steht, zu der die Arme fähig sind. Dabei wird eine hohe Kraft auf das Sportgerät ausgeübt, während sich der Arm schnell vorwärtsbewegt.</p><p><strong>Geschwindigkeit. </strong>Geschwindigkeit ist ein Maß der Fitness in Sportarten, bei denen man so schnell wie möglich von A nach B gelangen muss, wie beispielsweise beim Laufen.</p><p>Die Aufschlüsselung der Fitness in diese Bestandteile zeigt, dass sie weitaus mehr umfasst als nur die Frage, wer am stärksten oder am schnellsten ist. Fitness ist bei jeder einzelnen Person und in jeder Sportart einzigartig. Es ist wichtig, die eigenen Fähigkeiten als eine Bezugsgröße zu verwenden und sich nicht mit anderen Personen zu vergleichen. Ganz gleich, wie es derzeit um Ihre Fitness in einer oder allen 11 Bestandteilen steht: Mit Training und Beharrlichkeit kann sie in allen Aspekten verbessert werden.</p><ol><li><a href="http://www.professorjohnthoday.com/downloads/Fitness.pdf">http://www.professorjohnthoday.com/downloads/Fitness.pdf</a><span> [</span><a href="#identifier_0_390434"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li><a href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3325636/">https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3325636/</a><span> [</span><a href="#identifier_1_390434"><span>↩</span></a><span>]</span></li></ol>]]></content:encoded><category><![CDATA[Beweglichkeit,Ausdauer,Kraft,Evenwicht,Artikeln]]></category>
            <pubDate>Tue, 02 Jan 2024 12:58:00 +0100</pubDate>
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                        <title>Warum bauen wir durch Bewegung nicht immer Gewicht ab?</title>
                        <link>https://yourwellness.lifeplus.com/de/120-warum-bauen-wir-durch-bewegung-nicht-immer-gewicht-ab/</link>
                        <guid>https://yourwellness.lifeplus.com/de/120-warum-bauen-wir-durch-bewegung-nicht-immer-gewicht-ab/</guid><pp:caseid>594689</pp:caseid><description><![CDATA[<p>There’s nothing more annoying though, than being committed and disciplined on the exercise front and then getting on the scales at the end of the week only to find you haven’t actually lost any weight – or worse still, that you might even have put some on!</p>]]></description><content:encoded><![CDATA[<p><span style="background-color:rgb(255,255,255);"><i><span style="text-align:start;">Lesedauer:&nbsp;3&nbsp;minuten</span></i></span></p><h3>Bewegung bietet viele Gesundheitsvorteile, aber manchmal möchten wir damit einfach nur Gewicht abbauen.</h3><p>Es ist daher ziemlich irritierend, wenn man nach einer Woche des konsequenten und disziplinierten Trainings auf die Waage steigt und kein Gramm verloren oder gar Gewicht zugelegt hat! Aber das ist kein Grund, die Waage aus dem Fenster zu werfen: Noch ist nicht alles verloren. Die Waage zeigt nicht immer die (ganze) Wahrheit, und es ist durchaus möglich, dass die Bewegung Ihnen mehr Vorteile verschafft hat, als Sie meinen!</p><p>Welche Gründe könnte es also dafür geben, dass keine Pfunde purzeln?</p><h3>Gewicht schwankt</h3><p>Das Gewicht schwankt im Tagesverlauf – und je nach Tageszeit kann das einen Unterschied von 6 bis 6 Pfund bedeuten!<a href="#footnote_0_398757"><sup>1</sup></a> Wir müssen rund 3.500 Kalorien aufnehmen, um 1 Pfund Körperfett zuzulegen – Sie können also unmöglich sechs Pfund in einem Tag zugenommen haben. Die Waage misst nur das „Gewicht“, und das ist nicht dasselbe wie Körperfett. Manchmal haben wir mehr Wasser im Körper, daher zeigt die Waage mehr an, aber das bedeutet nicht, dass wir „Fett“ zugelegt haben.</p><h3>Aufbau von Muskelmasse bei Abbau von Körperfett</h3><p>Wenn Sie trainieren, bauen Sie Muskeln auf – und die Waage kann das zeigen.<br>Pfund ist nicht gleich Fett, und zwei Menschen können bei identischen Werten für Körpergröße und -gewicht ganz verschieden aussehen. Neben dem Körpertyp bestimmen auch der Flüssigkeitshaushalt und die Körperzusammensetzung das Erscheinungsbild, und Muskelmasse hat eine weitaus höhere Dichte als Fett. Man hört oft, dass Muskeln mehr als Fett wiegen. Das stimmt nicht: Ein Pfund Muskelmasse und ein Pfund Fett wiegen beide genau ein Pfund. Sie sehen allerdings ganz verschieden aus, so wie ein Pfund Watte deutlich mehr Raum einnimmt als ein Pfund Stahl.</p><h3>Kein Überblick darüber, was wir essen</h3><p>Könnte es sein, dass Sie überschüssige Kalorien konsumieren, ohne es zu merken? Dass wir mehr essen können, wenn wir uns mehr bewegen, stimmt nur bis zu einem gewissen Maß. Sie brauchen mehr Kalorien, wenn Sie regelmäßig ein intensives Bewegungstraining machen … aber nicht SO VIEL mehr. Halten Sie sich an proteinreiche Snacks, denn Studien belegen, dass der Sättigungseffekt damit länger anhält – und das hilft Ihnen, Gewicht abzubauen.<a href="#footnote_1_398757"><sup>2</sup></a></p><h3>Keine vollwertige Ernährung</h3><p>Vollwertkost ist reich an Vitaminen und Mineralstoffen, frei von chemischen Zusätzen und weitgehend naturbelassen. Das gilt beispielsweise für Äpfel, Bananen, Brokkoli, Tomaten, braunen Reis, Eier und Lachs. Diese nährstoffreichen Lebensmittel geben uns, was wir für gesunde Körperfunktionen brauchen. Wenn Sie hingegen vorwiegend industriell verarbeitete Lebensmittel verzehren, kann das den Gewichtsabbau aus einer ganzen Reihe von Gründen verlangsamen. Erstens erhalten Sie damit selten genug Eisen. Eisen wird für den Sauerstofftransport im Körper benötigt, und wenn es nicht in ausreichenden Mengen vorhanden ist, beeinträchtigt das die Fähigkeit, durch Bewegung Kalorien zu verbrennen.<a href="#footnote_2_398757"><sup>3</sup></a> Vollwertkost enthält keinen raffinierten Zucker, der mit Fettleibigkeit in Verbindung gebracht wird und die Ausschüttung des Hormons Ghrelin anregt, sodass sich keine Sättigungssignale einstellen.<a href="#footnote_2_398757"><sup>3</sup></a></p><h3>Kein Gewichts- oder Widerstandstraining</h3><p>Die Gesundheitsvorteile der Bewegung erschließen wir am einfachsten durch die Kombination verschiedener Formen des Bewegungstrainings. Es reicht also nicht, immer nur Kardiotraining zu machen. Weit effektiver für die Muskeln – und den Gewichtsabbau – ist es, auch Gewichts- oder Widerstandstraining in Ihr Programm aufzunehmen. Das Gewichtstraining verbraucht zwar weniger Kalorien als Kardio, aber es fördert den Aufbau von Muskelmasse. Muskelmasse verbrennt mehr Kalorien als Fett. Je mehr Muskelmasse Sie haben, umso mehr Kalorien verbrauchen Sie – und das gilt auch, wenn Ihr Körper ruht!<a href="#footnote_3_398757"><sup>4</sup></a></p><h3>Kein Kardiotraining</h3><p>Wie oben, nur umgekehrt. Gewichts- und Widerstandstraining eignen sich ganz hervorragend, um Kraft aufzubauen, aber beim Kardiotraining verbrennen Sie deutlich mehr Kalorien. Untersuchungen ergeben, dass Kardiotraining die Fitness insgesamt fördert und den Stoffwechsel anregt, was den langfristigen Gewichtsabbau fördert.<a href="#footnote_4_398757"><sup>5</sup></a></p><h3>Nicht genug Schlaf</h3><p>Die Forschung zeigt, dass Schlafmangel sich direkt auf die Fähigkeit auswirken kann, Gewicht abzubauen. Biologische Mechanismen führen dazu, dass wir mehr Hunger spüren, wenn wir müde sind, und daher leicht mehr essen, als wir brauchen, weil wir uns davon einen schnellen Energieschub versprechen.<a href="#footnote_5_398757"><sup>6</sup></a> Es gibt auch Hinweise darauf, dass der Stoffwechsel nicht optimal funktioniert, wenn wir bei Tage müde sind.<a href="#footnote_6_398757"><sup>7</sup></a> Selbst wenn Sie der Schokolade widerstehen, verbrennt Ihr müder Körper die Kalorien weniger effizient.</p><p>Fazit: Wenn das Körpergewicht im Verlauf des Tages oder der Woche schwankt, ist das völlig normal – selbst wenn es den Blick auf die Waage manchmal frustrierend macht! Solange Sie sich gesund ernähren und für genug abwechslungsreiche Bewegung sowie für ausreichenden Schlaf sorgen, kommt der Gewichtsabbau schnell wieder in Gang. Denken Sie daran, dass Sie Ihre Fortschritte nicht nur mit der Waage messen können. Sie könnten mit monatlichen Messungen ermitteln, wie sich Ihre Körperform ändert, darauf achten, wie Ihre Kleidung sitzt, und vor allem bewusst wahrnehmen, wie viel besser Sie sich insgesamt fühlen.</p><ol><li><a href="https://health.clevelandclinic.org/when-is-the-best-time-to-weigh-yourself/">https://health.clevelandclinic.org/when-is-the-best-time-to-weigh-yourself/</a><span> [</span><a href="#identifier_0_398757"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li><a href="https://academic.oup.com/ajcn/article/101/6/1320S/4564492?login=true">https://academic.oup.com/ajcn/article/101/6/1320S/4564492?login=true</a><span> [</span><a href="#identifier_1_398757"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li><a href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/books/NBK54103/">https://www.ncbi.nlm.nih.gov/books/NBK54103/</a><span> [</span><a href="#identifier_2_398757"><span>↩</span></a><span>] [</span><a href="#identifier_3_398757"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li><a href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2980962/">https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2980962/</a><span> [</span><a href="#identifier_4_398757"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li><a href="https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S1521691804000836">https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S1521691804000836</a><span> [</span><a href="#identifier_5_398757"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li><a href="https://link.springer.com/article/10.1007%252Fs13679-012-0026-7">https://link.springer.com/article/10.1007%252Fs13679-012-0026-7</a><span> [</span><a href="#identifier_6_398757"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li><a href="http://www.tgiscience.com/documents/Sleep%20and%20Weight%20Gain.pdf">http://www.tgiscience.com/documents/Sleep%20and%20Weight%20Gain.pdf</a><span> [</span><a href="#identifier_7_398757"><span>↩</span></a><span>]</span></li></ol>]]></content:encoded><category><![CDATA[Artikeln,Gesunde Ernaehrung,Schlaf,Ausdauer,Kraft,Verhaltensaenderung,Muskeln,Gewichtskontrolle]]></category>
            <pubDate>Fri, 29 Dec 2023 14:02:00 +0100</pubDate>
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                        <title>Warum ändern sich die Erholungsanforderungen mit dem Alter?</title>
                        <link>https://yourwellness.lifeplus.com/de/123-warum-aendern-sich-die-erholungsanforderungen-mit-dem-alter/</link>
                        <guid>https://yourwellness.lifeplus.com/de/123-warum-aendern-sich-die-erholungsanforderungen-mit-dem-alter/</guid><pp:caseid>594483</pp:caseid><description><![CDATA[<h2>Es wäre zwar schön, wenn wir mit 40, 50 und darüber hinaus noch die gleiche Energie und die kurzen Erholungszeiten hätten wie als Teenager oder mit 20, aber leider ist das einfach nicht der Fall.</h2>]]></description><content:encoded><![CDATA[<p><span style="background-color:rgb(255,255,255);"><i><span style="text-align:start;">Lesedauer:&nbsp;3&nbsp;minuten</span></i></span></p><h3>Es wäre zwar schön, wenn wir mit 40, 50 und darüber hinaus noch die gleiche Energie und die kurzen Erholungszeiten hätten wie als Teenager oder mit 20, aber leider ist das einfach nicht der Fall.</h3><p>Wenn wir älter werden, ändert sich auch die Reaktion unseres Körpers auf das regelmäßige Bewegungstraining. Das äußert sich in Müdigkeit, Schmerzen und einem erhöhten Verletzungsrisiko. Aber das ist kein Grund, auf das Bewegungstraining zu verzichten! Mit dem zunehmenden Alter werden die Gesundheitsvorteile der Bewegung immer wichtiger.</p><p>Wie sollten wir also vorgehen?Im Prinzip wie zuvor, aber mit ein paar Änderungen können wir Verletzungen vorbeugen und den Körper flexibel halten, damit wir uns schmerzfrei bewegen können.</p><h3>Stretching: Die Bedeutung von Dehnübungen</h3><p>Dehnübungen sind immer wichtig, aber wenn der Körper mit zunehmendem Alter steifer wird, ist das Stretching unerlässlich. Studien zufolge können Dehnübungen bei älteren Menschen zu klaren Verbesserungen der Bewegungsabläufe führen.<a href="#footnote_0_398091"><sup>1</sup></a> Sie sollten Dehnübungen daher öfter als nur ein- oder zweimal pro Woche machen. Das erfordert keinen großen Zeitaufwand. Sie können beispielsweise täglich direkt nach dem Aufstehen ein kurzes Programm für das Ganzkörper-Stretching absolvieren.</p><h3>Weniger Kardiotraining, mehr Krafttraining</h3><p>Um die 50 setzt der Verlust von Muskelmasse und Knochendichte ein. Krafttraining ist wichtig, um dieser unerwünschten Entwicklung zu begegnen. Durch Krafttraining können Sie den Verlust an Muskelmasse und Körperkraft ausgleichen, der mit dem normalen Alterungsprozess einhergeht. Studien zeigen, dass ein regelmäßiges Bewegungsprogramm auch die Knochengesundheit fördern und das Osteoporoserisiko verringern, das Sturzrisiko reduzieren und den damit verbundenen Verletzungen und Knochenbrüchen vorbeugen sowie die Beweglichkeit und den Bewegungsradius verbessern kann.<a href="#footnote_1_398091"><sup>2</sup></a> &nbsp;</p><p>Dazu müssen Sie nicht einmal unbedingt ins Fitnessstudio. Es gibt jede Menge Alternativen. Es kann zwar durchaus eine gute Idee sein, Gewichte zu heben, aber Sie können auch ganz einfach daheim Übungen machen, bei denen Sie Ihr eigenes Körpergewicht einsetzen. Dazu zählen beispielsweise Kniebeugen, Ausfallschritte, Kniebeugen, Ausfallschritte und Beinheben.</p><h3>Weniger bedeutet nicht „gar nicht“</h3><p>Kardiotraining spielt auch weiterhin eine wichtige Rolle, wenn Sie alle Gesundheitsvorteile der Bewegung ausschöpfen möchten. Untersuchungen belegen<a href="#footnote_2_398091"><sup>3</sup></a>, dass Kardiotraining Herzerkrankungen vorbeugen kann, die ab 50 verstärkt auftreten. Durch Kardiotraining fördern Sie auch den Aufbau von fettarmer Muskelmasse, und weil Muskeln mehr Kalorien verbrennen als Fett, beugen Sie damit dem Anstieg des Gewichts vor, wenn der Stoffwechsel sich mit dem Alter verlangsamt. Falls Sie wenig Zeit haben, versuchen Sie es mit Intervalltraining. Bei dieser Form des Bewegungstrainings wechseln sich hochintensive kurze Trainingseinheiten mit kurzen Erholungszeiten ab. Die dadurch angeregte Kalorienverbrennung dauert auch nach dem Training an – das ist der sogenannte Nachbrenn- oder EPOC-Effekt (Excess Post-exercise Oxygen Consumption). Mit einem Ruhetag zwischen den Trainingstagen geben Sie Ihren Muskeln Zeit zur Erholung. Falls Sie auch am Tag danach noch Muskelkater haben, hören Sie auf Ihren Körper und verlängern Sie die Ruhe- und Erholungszeiten. Ständige unterschwellige Schmerzen können Anzeichen einer beginnenden Verletzung sein, aber oft reichen ein paar Ruhetage, um ihr Einhalt zu gebieten.</p><h3>Ruhe ist so wichtig wie Bewegung</h3><p>Mehr Training bedeutet nicht automatisch auch mehr Vorteile. Ruhezeiten sind wichtig und sollten ein fester Bestandteil Ihres Bewegungsprogramms sein. Und wenn wir älter werden, verlängert sich auch die Zeit, die unser Körper zur Erholung braucht.</p><p>Um die Gesundheitsvorteile der Bewegung wirklich zu erleben, müssen wir ungeachtet unseres Alters fit und aktiv bleiben. Es gibt kein bestimmtes Alter, ab dem Bewegung plötzlich nicht mehr gut für uns ist, aber Sie werden feststellen, dass Ihr Trainingsprogramm Sie allmählich mehr anstrengt und dass Sie längere Erholungszeiten brauchen, wenn Sie älter werden. Im Zweifelsfall gilt daher: Hören Sie auf Ihren Körper. Wen Sie Schmerzen haben, könnte das ein Zeichen dafür sein, dass Sie sich übernommen haben. Und wenn Sie nach dem Training tagelang erschöpft sind, ist das ein sicheres Zeichen dafür, dass Sie es langsamer angehen lassen müssen. Aber ganz egal, wie alt Sie heute sind: Je eher Sie mit einem regelmäßigen Bewegungstraining beginnen, umso leichter wird es Ihnen fallen, dies bis ins hohe Alter fortzusetzen.</p><ol><li><a href="https://www.karger.com/Article/Abstract/235863">https://www.karger.com/Article/Abstract/235863</a><span> [</span><a href="#identifier_0_398091"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li><a href="https://experts.illinois.edu/en/publications/exercise-and-physical-activity-for-older-adults">https://experts.illinois.edu/en/publications/exercise-and-physical-activity-for-older-adults</a><span> [</span><a href="#identifier_1_398091"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li>https://europepmc.org/article/med/7934752<span> [</span><a href="#identifier_2_398091"><span>↩</span></a><span>]</span></li></ol>]]></content:encoded><category><![CDATA[Regenerierung,Gesundes Altern,Beweglichkeit,Muskeln,Kraft,Ausdauer,Artikeln]]></category>
            <pubDate>Thu, 28 Dec 2023 17:13:00 +0100</pubDate>
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                        <title>Wie oft sollten Sie Pilates machen?</title>
                        <link>https://yourwellness.lifeplus.com/de/033-wie-oft-sollten-sie-pilates-machen/</link>
                        <guid>https://yourwellness.lifeplus.com/de/033-wie-oft-sollten-sie-pilates-machen/</guid><pp:caseid>594439</pp:caseid><description><![CDATA[<p>Wie oft man Sport treiben sollte, richtet sich nach dem Einzelnen.</p>]]></description><content:encoded><![CDATA[<p><i>Lesedauer:&nbsp;< 1&nbsp;minute</i></p><h3>Wie oft man Sport treiben sollte, richtet sich nach dem Einzelnen.</h3><p>Im Allgemeinen wird empfohlen, sich fünf Tage die Woche täglich 30 Minuten zu bewegen. Aber gilt das auch für Pilates?</p><h3>Wie oft sollten Sie Pilates machen?</h3><p>Joseph Pilates empfahl, die Übungen mindestens drei Mal pro Woche zu machen. Wenn Sie jedoch auch andere Bewegungsübungen machen, kann eine Pilates-Klasse pro Woche ausreichen.</p><p>Pilates wird häufig als Physiotherapie eingesetzt. Die Auswirkungen auf den Körper sind enorm; regelmäßige Übungen können Gleichgewicht, Flexibilität und Mobilität verbessern. Schon eine Klasse pro Woche kann die Erholung nach Verletzungen beschleunigen und dem Körper helfen, Bewegungsabläufe zu korrigieren und somit weiteren Verletzungen vorzubeugen. Auch wenn Sie bereits morgens laufen oder abends Krafttraining machen, könnten regelmäßige Pilates-Klassen daher durchaus sinnvoll sein.</p><p>Wer einen Schritt weiter gehen möchte, kann die grundlegenden Pilates-Übungen zwei- oder dreimal pro Woche durchführen, um das eigene Kraft-, Stabilitäts-, Flexibilitäts- und Mobilitätspotenzial zu erweitern. Bei einem konsequenten Programm werden Sie möglicherweise eine verbesserte Körperhaltung beim Sitzen, Stehen und Gehen entwickeln. Sie werden beweglicher, und vielleicht bemerken Sie auch eine Steigerung des Konzentrationsvermögens.</p><h3>Was ist mit Erholungstagen?</h3><p>Pilates ist eine gelenkschonende Aktivität und erfordert daher keine langen Erholungszeiten. Sie können problemlos an täglichen Pilates-Kursen teilnehmen oder an Ihren Erholungstagen von anderen Belastungen die sanften (und vorteilhaften) Pilates-Übungen absolvieren. Beachten Sie jedoch, dass selbst die fließenden Bewegungsabläufe beim Pilates zu Mikroschäden an den Muskeln führen können, und planen Sie daher ggf. entsprechende Erholungszeiten ein.</p>]]></content:encoded><category><![CDATA[Low-Impact-Sport,Kraft,Beweglichkeit,Gleichgewicht,Artikeln]]></category>
            <pubDate>Tue, 19 Dec 2023 12:55:00 +0100</pubDate>
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                        <title>Maximieren des Stoffwechsels</title>
                        <link>https://yourwellness.lifeplus.com/de/100-maximieren-des-stoffwechsels/</link>
                        <guid>https://yourwellness.lifeplus.com/de/100-maximieren-des-stoffwechsels/</guid><pp:caseid>594611</pp:caseid><description><![CDATA[<p>Er ermöglicht die Atmung, die Reparatur von Zellen und die Verdauung. Wenn wir vom Stoffwechsel sprechen, beziehen wir uns meistens nur auf die Verdauung – Menschen, die trotz ausgewogener Ernährung und ausreichender Bewegung mit ihrem Gewicht kämpfen, vermuten die Ursache in ihrem „langsamen Stoffwechsel“.</p>]]></description><content:encoded><![CDATA[<p><span style="background-color:rgb(255,255,255);"><i><span style="text-align:start;">Lesedauer:&nbsp;3&nbsp;minuten</span></i></span></p><h3>Der Stoffwechsel ist ein wichtiger Aspekt der Gesundheit – aber was genau ist er eigentlich? Stoffwechsel ist – einfach gesagt – der Oberbegriff für die ständigen chemischen Abläufe im Körper, die für die optimalen Organfunktionen erforderlich sind. Der Stoffwechsel ist also lebenswichtig.<a href="#footnote_0_401533"><sup>1</sup></a></h3><p>Er ermöglicht die Atmung, die Reparatur von Zellen und die Verdauung. Wenn wir vom Stoffwechsel sprechen, beziehen wir uns meistens nur auf die Verdauung – Menschen, die trotz ausgewogener Ernährung und ausreichender Bewegung mit ihrem Gewicht kämpfen, vermuten die Ursache in ihrem „langsamen Stoffwechsel“.</p><h5>Was beeinflusst und steuert den Stoffwechsel?</h5><p>Jeder Mensch ist anders. Wir unterscheiden uns in Körperform und -größe, Geschlecht und Genen. All diese Faktoren beeinflussen den Stoffwechsel. Die Körperzusammensetzung spielt eine Rolle bei der Geschwindigkeit des Stoffwechsels: Muskelzellen brauchen mehr Energie als Fettzellen. Wenn Sie also Muskelmasse aufbauen und Fettgewebe abbauen, beschleunigen Sie damit den Stoffwechsel. Bei Männern enthält die Körperzusammensetzung in der Regel einen höheren Muskelanteil als bei Frauen, daher haben Männer im Allgemeinen einen schnelleren Stoffwechsel.<a href="#footnote_1_401533"><sup>2</sup></a> Das bedeutet jedoch nicht, dass die Geschwindigkeit Ihres Stoffwechsels unverrückbar feststeht. Durch gezielte Maßnahmen in den drei wichtigen Bereichen Fitness, Ernährung und Lebensstil kann eigentlich jeder Mensch seinen Stoffwechsel verbessern.</p><h5>Fitness und Stoffwechsel</h5><p>Konditionstraining zum Erhöhen der Herzfrequenz (zum Beispiel Joggen, Aerobic oder Schwimmen) eignet sich ganz hervorragend zum Anregen des Stoffwechsels. Zu den Gesundheitsvorteilen dieser Form von Bewegungstraining zählen eine erhöhte Sauerstoffaufnahme, ein maximierter Kalorienverbrauch und Verbesserungen der Fettverbrennung im Körper. Um die besten Ergebnisse zu erzielen, sollten Sie Abwechslung in Ihr Programm bringen und auch Krafttraining integrieren.</p><p>Wenn Sie Fitnessstudios eher abschreckend finden und keine Gewichte stemmen möchten: Kein Problem. Sie können Ihren Stoffwechsel auch mit Eigengewichtsübungen auf Touren bringen. Probieren Sie es beispielsweise mit Kniebeugen, Ausfallschritten, Liegestützen und Bauchpressen. Durch Gewichtheben erhöhen Sie Ihre Kraft und bauen Muskeln auf – und weil Muskelzellen, wie bereits erwähnt, mehr Energie brauchen als Fettzellen, verbrennen sie mehr Kalorien. Sie sollten sich dennoch nicht auf Gewichtheben allein beschränken: Beim Konditionstraining verbrauchen Sie deutlich mehr Kalorien als beim Krafttraining.</p><p>Sowohl Konditionstraining als auch Gewichtheben führen zu einem metabolischen „Nachbrenneffekt“, auch als EPOC (Excess Post-exercise Oxygen Consumption) bezeichnet. Das bedeutet, dass die erhöhte Kalorienverbrennung im Körper bis zu zwei Stunden nach dem Ende Ihres Bewegungstrainings andauert. Sie profitieren also weit über das Training hinaus von den Gesundheitsvorteilen der Bewegung!<a href="#footnote_2_401533"><sup>3</sup></a></p><h5>Ernährung und der Stoffwechsel</h5><p>Was wir essen, beeinflusst nicht nur, wie wir uns fühlen – es kann sich auch direkt auf die Effizienz des Stoffwechsels auswirken. Wenn der Stoffwechsel optimal funktioniert, produzieren die Zellen effizient Energie und bauen Giftstoffe ab. Ernähren Sie sich daher möglichst mit gesunder Bio-Kost. Diese Lebensmittel sind frei von Pestiziden, Herbiziden, Antibiotika, Hormonen, hochraffiniertem Zucker und Trans-Fetten, die den Körper belasten und die Ausschüttung des Stresshormons Cortisol anregen Ein erhöhter Kortisonspiegel kann zu einer Unterfunktion der Schilddrüse führen und somit den Stoffwechsel verlangsamen. Ernähren Sie sich daher möglichst mit Gemüse, Obst, Nüssen und Körnern sowie, wenn dies mit Ihrer Ernährungsweise vereinbar ist, fettarmen Milch- und Fleischprodukten. Diese Nahrungsmittel belasten den Körper deutlich weniger und haben einen positiven Einfluss auf den Kortisonspiegel und somit auf den Stoffwechsel.</p><p>Unterschätzen Sie nicht die Bedeutung von Wasser. Dehydrierung kann den Stoffwechsel beeinträchtigen, denn alle anabolen Vorgänge wie die Erholung nach dem Training oder die Heilung einer Verletzung erfordern Wasser. Empfehlungen zufolge sollten wir täglich sechs bis acht Gläser Wasser oder andere Flüssigkeiten trinken – und entsprechend mehr, wenn wir bei intensiver körperlicher Beanspruchung oder bei höheren Temperaturen stärker schwitzen.<a href="#footnote_3_401533"><sup>4</sup></a></p><h5>Lebensstil und der Stoffwechsel</h5><p>Neben den Gesundheitsvorteilen der Bewegung und der ausgewogenen Ernährung beeinflusst auch der Lebensstil die Effizienz des Stoffwechsels. Wer seine Gesundheit schätzt, sollte auf ausreichenden Schlaf achten, denn während wir schlafen, können unsere Zellen am besten wachsen und repariert werden. In Studien hat sich gezeigt, dass Schlafmangel den Kohlenhydratstoffwechsel beeinträchtigen und somit zu Gewichtszunahme führen kann.<a href="#footnote_4_401533"><sup>5</sup></a></p><p>Auch Stress wirkt sich auf den Stoffwechsel aus. Das Gehirn aktiviert bei erkannten Bedrohungen eine Kampf-oder-Flucht-Reaktion, bei der Adrenalin und Cortisol ausgeschüttet werden – und wie wir wissen, kann dieses Stresshormon den Stoffwechsel beeinträchtigen. Stress geht oft auch mit anderen Verhaltensweisen einher, die dem gesunden Stoffwechsel schaden, zum Beispiel übermäßige Nahrungsaufnahme, der Verzicht auf Bewegung und unzureichender guter Schlaf.</p><p>Wir haben zwar keinen Einfluss auf Faktoren wie das natürliche Altern, aber wir können viel dafür tun, dass der Stoffwechsel so gut wie nur möglich funktioniert. Wenn wir uns gesund und ausgewogen ernähren, mehr bewegen und unseren Lebensstil möglichst gesund und stressfrei gestalten, schaffen wir die besten Voraussetzungen für einen maximierten Stoffwechsel.</p><ol><li><a href="https://www.nhs.uk/live-well/healthy-weight/metabolism-and-weight-loss/">https://www.nhs.uk/live-well/healthy-weight/metabolism-and-weight-loss/</a><span> [</span><a href="#identifier_0_401533"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li><a href="https://journals.lww.com/co-clinicalnutrition/Abstract/2001/11000/Gender_differences_in_fat_metabolism.6.aspx">https://journals.lww.com/co-clinicalnutrition/Abstract/2001/11000/Gender_differences_in_fat_metabolism.6.aspx</a><span> [</span><a href="#identifier_1_401533"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li><a href="https://link.springer.com/article/10.2165/00007256-200333140-00002">https://link.springer.com/article/10.2165/00007256-200333140-00002</a><span> [</span><a href="#identifier_2_401533"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li><a href="https://www.nhs.uk/live-well/eat-well/water-drinks-nutrition/">https://www.nhs.uk/live-well/eat-well/water-drinks-nutrition/</a><span> [</span><a href="#identifier_3_401533"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li><a href="https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S1087079207000202">https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S1087079207000202</a><span> [</span><a href="#identifier_4_401533"><span>↩</span></a><span>]</span></li></ol>]]></content:encoded><category><![CDATA[Ausdauer,Kraft,Gesunde Ernaehrung,Schlaf]]></category>
            <pubDate>Wed, 25 Aug 2021 15:08:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Was ist Calisthenics?</title>
                        <link>https://yourwellness.lifeplus.com/de/106-was-ist-calisthenics/</link>
                        <guid>https://yourwellness.lifeplus.com/de/106-was-ist-calisthenics/</guid><pp:caseid>594451</pp:caseid><description><![CDATA[<p>Calisthenics ist eine Form von Freiübungen, deren Wurzeln in die Antike zurückreichen. Sie nutzen dabei Ihr eigenes Körpergewicht für Übungen verschiedener Intensitäten und Intervalle, können aber auch leichte Handgeräte verwenden. Die vielfältigen Übungen zielen auf das gesamte Spektrum von Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit und Koordinationsvermögen ab und eignen sich ganz besonders zum Aufwärmen vor einem anspruchsvolleren Training.</p>]]></description><content:encoded><![CDATA[<p><span style="background-color:rgb(255,255,255);"><i><span style="text-align:start;">Lesedauer:&nbsp;3&nbsp;minuten</span></i></span></p><h3>Was ist Calisthenics und warum sollten Sie es machen?</h3><p>Calisthenics ist eine Form von Freiübungen, deren Wurzeln in die Antike zurückreichen. Sie nutzen dabei Ihr eigenes Körpergewicht für Übungen verschiedener Intensitäten und Intervalle, können aber auch leichte Handgeräte verwenden. Die vielfältigen Übungen zielen auf das gesamte Spektrum von Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit und Koordinationsvermögen ab und eignen sich ganz besonders zum Aufwärmen vor einem anspruchsvolleren Training. In Studien hat sich gezeigt, dass Calisthenics auch zur Behandlung von Gesundheitsproblemen wie Fettleibigkeit eingesetzt werden kann.<a href="#footnote_0_400674"><sup>1</sup></a></p><h3>Was unterscheidet Calisthenics vom Gewichtstraining?</h3><p>Das Gewichtstraining ist eine Form des Krafttrainings, die eine spezielle Ausrüstung erfordert – ob Hanteln und Kugelhanteln oder Geräte im Fitnessstudio. Für Calisthenics hingegen brauchen Sie nur Ihren eigenen Körper. Das bedeutet keineswegs, dass Calisthenics ein weniger anspruchsvolles Workout ist. In Studien wurden für Calisthenics vergleichbare Vorteile nachgewiesen wie für herkömmliches Gewichtstraining.<a href="#footnote_1_400674"><sup>2</sup></a></p><h3>Einfache Calisthenics-Übungen für zu Hause</h3><p>Das folgende Programm erfordert keine spezielle Ausrüstung und beansprucht verschiedene Körperzonen in einem umfassenden Ganzkörpertraining. Versuchen Sie, das gesamte Programm abzuschließen und jede Übung – je nach Ihrer Fitness – 5 bis 20 Mal zu wiederholen. Bei Bedarf können Sie zwischen den Übungen eine kurze Pause einlegen. Wenn Sie gerne intensiver trainieren, wiederholen Sie das Programm einfach noch einmal.</p><p><strong>Squat Jumps</strong></p><p>• Stehen Sie aufrecht, mit den Füßen parallel und auf Schulterbreite.<br>• Bewegen Sie die Füße ein wenig weiter auseinander und richten Sie die Zehenspitzen nach außen.<br>• Gehen Sie in die Hocke. Dabei sind die Hüfte und Knie zu etwa 90 Grad angewinkelt.<br>• Kopf und Gesicht weisen nach vorne, der Oberkörper bleibt aufrecht.<br>• Gehen Sie so tief wie möglich in die Hocke und springen Sie dann direkt aus der Hocke so hoch wie möglich.</p><p>Achten Sie darauf, die Knie nicht über die Zehen zu strecken, um eine Überlastung und potenzielle Verletzung der Kniegelenke zu verhindern.</p><p><strong>Liegestütze</strong></p><p>• Knien Sie sich auf den Boden und platzieren Sie die Hände etwas unter Schulterhöhe und flach auf den Boden.<br>• Strecken Sie die Beine nach hinten aus und stellen Sie die Füße auf. Heben Sie sich, indem Sie die Unterarme aufstellen, und halten Sie die Position mit geradem Rücken.<br>• Halten Sie die Rumpfmuskulatur angespannt.<br>• Der Rücken darf sich nicht durchbeugen.<br>• Beugen Sie die Arme eng neben dem Körper, bis Ihr Brustkorb fast den Boden berührt und die Oberarme in einem 45-Grad-Winkel stehen.<br>• Halten Sie diese Position und heben Sie den Körper dann wieder in die Ausgangsposition</p><p>*Falls diese Übung zu anstrengend sein sollte, können Sie es mit einer vereinfachten Variante versuchen, bei der die Knie auf dem Boden abgestützt bleiben.</p><p><strong>Crunches (Bauchpressen)</strong></p><p>• Liegen Sie flach auf dem Rücken und stellen Sie die Füße flach auf den Boden.<br>• Die Knie stehen in einem Winkel von 90 Grad.<br>• Kreuzen Sie die Hände auf der Brust.<br>• Spannen Sie die Rumpfmuskeln an und ziehen Sie den Kopf ein, bis er etwa eine Faust weit von der Brust entfernt ist. Heben Sie Ihren Körper in Richtung Knie.<br>• Atmen Sie beim Aufrichten aus und beim Zurücksinken ein.</p><p><strong>Burpees</strong></p><p>• Stehen Sie aufrecht. Die Arme hängen locker, die Füße stehen etwa schulterbreit parallel zueinander.<br>• Gehen Sie in die Hocke.<br>• Legen Sie die Hände nahe nebeneinander vor Ihnen ab.<br>• Stützen Sie sich auf die Hände und strecken Sie die Füße zurück, bis Sie einen Liegestütz machen.<br>• Ziehen Sie die Füße schnell wieder neben Ihre Hände.<br>• Federn Sie direkt aus der Hocke in einen Strecksprung. Die Arme werden dabei über den Kopf gestreckt.</p><p>*Wenn Sie Zugang zu Geräten haben, runden Sie Ihr Ganzkörpertraining mit den folgenden Übungen ab:</p><p><strong>Pullups (Klimmzüge)</strong></p><p>• Greifen Sie die Oberseite einer Klimmzugstange. Der Abstand zwischen den Armen sollte knapp über Schulterbreite liegen.<br>• Ziehen Sie Ihren Körper aufwärts, indem Sie die Schultermuskeln anspannen, bis Ihr Kopf über die Stange reicht.</p><p><strong>Chin-ups (Klimmzüge im Untergriff)</strong></p><p>• Greifen Sie die Unterseite einer Klimmzugstange. Der Abstand zwischen den Armen sollte knapp unter Schulterbreite liegen.<br>• Ziehen Sie Ihren Körper aufwärts, indem Sie den Bizeps anspannen, bis Ihr Kopf über die Stange reicht.</p><p><strong>Seilspringen</strong></p><p>• Halten Sie in jeder Hand einen Griff des Sprungseils. Bewegen Sie Ihre Hände seitlich neben den Körper und das Seil hinter Ihre Füße.<br>• Schwingen Sie das Seil, indem Sie Ihre Handgelenke kreisförmig bewegen. Springen Sie mit leicht gebeugten Knien über das kreisende Seil.</p><p>Calisthenics erfordert keine besonderen Geräte und eignet sich daher hervorragend für ein Bewegungstraining zu Hause. Setzen Sie einfach Ihren eigenen Körper ein, um die Gesundheitsvorteile der Bewegung zu genießen!</p><ol><li>https://www.journalofsports.com/pdf/2020/vol5issue1/PartA/4-2-118-976.pdf<span> [</span><a href="#identifier_0_400674"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li>https://journals.lww.com/nsca-jscr/Fulltext/2008/03000/Effects_of_Two_Different_Eight_Week_Training.28.aspx<span> [</span><a href="#identifier_1_400674"><span>↩</span></a><span>]</span></li></ol>]]></content:encoded><category><![CDATA[Kraft,Ausdauer,Beweglichkeit,Gewichtskontrolle,Muskeln,Artikeln]]></category>
            <pubDate>Fri, 06 Aug 2021 11:02:00 +0200</pubDate>
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                        <title>So vermeiden Sie mit der richtigen Laufform Verletzungen</title>
                        <link>https://yourwellness.lifeplus.com/de/112-so-vermeiden-sie-mit-der-richtigen-laufform-verletzungen/</link>
                        <guid>https://yourwellness.lifeplus.com/de/112-so-vermeiden-sie-mit-der-richtigen-laufform-verletzungen/</guid><pp:caseid>594550</pp:caseid><description><![CDATA[<p>Die meisten Menschen können ganz einfach in diesen Sport einsteigen. Oft ist aber ihre Laufform und -technik nicht richtig, was zu den verschiedensten Verletzungen führen kann, die nicht nur lästig und unangenehm, sondern auch schmerzhaft und belastend sein können. Doch durch Erlernen der richtigen Techniken lässt sich zum Glück das Risiko, sich selbst zu verletzen, erheblich mindern, sodass Sie weiter viel Spaß beim Training haben werden.</p>]]></description><content:encoded><![CDATA[<p><span style="background-color:rgb(255,255,255);"><i><span style="text-align:start;">Lesedauer:&nbsp;3&nbsp;minuten</span></i></span></p><h3>Laufen ist ein hervorragendes Beispiel für eine körperliche Betätigung, die für alle zugänglich ist und viele Gesundheitsvorteile mit sich bringt.</h3><p>Die meisten Menschen können ganz einfach in diesen Sport einsteigen. Oft ist aber ihre Laufform und -technik nicht richtig, was zu den verschiedensten Verletzungen führen kann, die nicht nur lästig und unangenehm, sondern auch schmerzhaft und belastend sein können. Doch durch Erlernen der richtigen Techniken lässt sich zum Glück das Risiko, sich selbst zu verletzen, erheblich mindern, sodass Sie weiter viel Spaß beim Training haben werden.</p><h3>Die richtige Lauftechnik</h3><p>Egal, ob Sie nur eine kurze Runde um den Block laufen oder auf einen Langstreckenlauf hintrainieren: Die richtige Technik ist das A und O. Studien haben ergeben, dass Laufverletzungen häufig auf eine schlechte Technik zurückzuführen sind.<a href="#footnote_0_399537"><sup>1</sup></a> Diese Lauftipps helfen Ihnen dabei, aus Ihrer körperlichen Betätigung das Beste für Ihre Gesundheit herauszuholen und dabei das Risiko von Schmerzen oder Verletzungen zu minimieren.</p><h3>Blicken Sie nach vorn</h3><p>Richten Sie Ihren Blick nach vorn. Sehen Sie nicht auf Ihre Füße, auch wenn Sie das noch so gern tun würden, sondern fokussieren Sie den Boden etwa 3 bis 6 m vor Ihnen. So entlasten Sie die Muskeln im Nacken- und Schulterbereich, sehen, was sich vor Ihnen abspielt, und sind sicherer unterwegs.</p><h3>Vermeiden Sie zu große Schritte</h3><p>Weniger ist bekannterweise mehr. Achten Sie daher auch beim Laufen darauf, nicht zu große Schritte zu machen. Versuchen Sie, die für Sie passende Schrittlänge zu finden, und orientieren Sie sich dabei nicht an anderen. Jeder hat unterschiedlich lange Beine und nicht alle Menschen sind gleich beweglich. Die richtige Schrittlänge erkennen Sie daran, dass Ihr Fuß mit Ihrem Oberkörper ausgerichtet ist und nicht davor platziert wird. Idealerweise sollte Ihr Knie beim ersten Kontakt zwischen Fuß und Boden direkt über Ihrem Knöchel gebeugt sein. Wenn sich Ihr Knöchel vor Ihrem Knie befindet, machen Sie zu große Schritte.</p><h3>Achten Sie auf Ihre Haltung und entspannen Sie die Schultern</h3><p>Eine gute Haltung sorgt für eine gute Form. Dieser Grundsatz trifft für alle Lebensbereiche zu, egal, ob Sie am Schreibtisch oder im Auto sitzen oder laufen. Sie erkennen eine schlechte Haltung daran, dass die Schultern nach vorn gezogen sind und der Körper angespannt ist. Wichtig für eine gute Haltung ist eine Kombination aus Bewusstsein und Übung. Prüfen Sie regelmäßig Ihre Haltung beim Stehen. Ihr Rücken sollte gerade und Ihr Brustkorb geöffnet sein. Nehmen Sie außerdem Ihre Schultern locker und entspannt nach hinten. Ihre Arme sollten auf natürliche Weise neben und nicht vor Ihnen schwingen. Verspannungen im Schulter-, Rücken- oder Nackenbereich können die Bewegung Ihrer Arme beeinträchtigen. Die Bewegung kommt zwar aus Ihren Füßen, aber Ihre Arme sorgen für Balance, Rhythmus und Kraft. Bewegen Sie Ihre Arme stets im Einklang mit Ihren Beinen: kleinere Bewegungen beim Laufen und größere Bewegungen bei größeren Schritten.</p><h3>Stärken Sie Ihre Körpermitte und Ihre Gesäßmuskeln</h3><p>Die Rumpf- und die Gesäßmuskulatur gehören zu den beiden wichtigsten Muskelgruppen, die für Stabilität im unteren Rumpf, Becken und Hüftbereich sorgen. Schwachstellen in diesen Bereichen können zu vielen verschiedenen Verletzungen sowie zu einer schwächeren Leistung führen. Gute Läufer sollten regelmäßig Übungen für Kraft und Stabilität machen, z. B. Kniebeugen, Ausfallschritte und Brücken, die speziell diese Muskeln stärken.</p><h3>Kontrollieren Sie Ihre Atmung</h3><p>Hierfür benötigen Sie zwar viel Übung und je fitter Sie werden, desto einfacher wird es zweifelsohne, aber eine kontrollierte Atmung ist einfach in jeder Trainingsphase wichtig. Das Verhältnis zwischen Ein- und Ausatmung variiert je nach Intensität des Trainings. Auch wenn es sich zunächst etwas merkwürdig anfühlen mag, kann es sehr hilfreich sein, durch den Mund ein- und auszuatmen, weil Ihr Körper dabei mehr Sauerstoff aufnimmt und Ihre Muskeln schneller damit versorgt. Außerdem können Sie versuchen, tiefer einzuatmen. Dies wird als Bauchatmung bezeichnet. Hierbei atmen Sie tiefer in den Bauch ein, um mehr Luft aufzunehmen.</p><h3>Tragen Sie die richtigen Laufschuhe</h3><p>Nicht nur die richtige Form und Technik sind beim Laufen wichtig, sondern auch die richtigen Laufschuhe. Laufen ist eine anstrengende Aktivität, die Ihre Gelenke belasten kann, und schon kleine Unausgeglichenheiten können Ihren Körper aus dem Gleichgewicht bringen. Wenn Sie ein „neutraler“ Läufer sind, können Sie sich glücklich schätzen. Dann berühren Ihre Füße von Natur aus an der richtigen Stelle den Boden und Sie verletzen sich nicht so leicht. Die meisten von uns gehören allerdings zu den Überpronierern oder den Supinierern, die Studien zufolge anfälliger für Fußverletzungen sind. Überpronierer laufen mit leicht nach innen gerichteten Füßen (wie auf einem Hochseil) und Supinierer belasten ihre Füße in die entgegengesetzte Richtung, also nach außen.<a href="#footnote_1_399537"><sup>2</sup></a> Sie können überprüfen, welcher Kategorie Sie angehören, indem Sie sich die Sohlen Ihrer Schuhe ansehen. Wenn sie an der Innenseite stärker abgenutzt sind, gehören Sie wahrscheinlich zu den Überpronierern. Wenn Sie hingegen stärkere Abnutzungsspuren an der Außenseite feststellen, gehören Sie wahrscheinlich eher zu den Supinierern.</p><p>Das klingt alles sehr technisch, aber machen Sie sich keine Sorgen. In jedem gutem Fachgeschäft für Laufschuhe können Ihre Füße und Ihre Bewegungen untersucht werden, um Ihnen dabei zu helfen, die für Sie passenden Laufschuhe zu finden, mit denen möglichen Unausgeglichenheiten entgegengewirkt werden kann. Sie sollten hierbei nicht auf Modetrends und angesagte Marken achten. Lassen Sie sich besser von Experten dabei helfen, Schuhe zu finden, die Ihre Bewegungen abfedern und Sie bestmöglich schützen. Ihre Füße werden es Ihnen danken.</p><ol><li><a href="https://link.springer.com/article/10.2165/00007256-199214050-00004">https://link.springer.com/article/10.2165/00007256-199214050-00004</a><span> [</span><a href="#identifier_0_399537"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li><a href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4392721/">https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4392721/</a><span> [</span><a href="#identifier_1_399537"><span>↩</span></a><span>]</span></li></ol>]]></content:encoded><category><![CDATA[Ausdauer,Beweglichkeit,Kraft,Muskeln,High-Impact-Sport,Artikeln]]></category>
            <pubDate>Tue, 13 Jul 2021 17:46:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Die Bedeutung der Bewegung für Kinder</title>
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                        <guid>https://yourwellness.lifeplus.com/de/134-die-bedeutung-der-bewegung-fuer-kinder/</guid><pp:caseid>594680</pp:caseid><description><![CDATA[<p>Bei Kindern gelten andere Herangehensweisen an die Bewegung als beim Bewegungstraining für Erwachsene – und Kinder brauchen selten ein Fitnessstudio. &nbsp;Ob sie mit Freunden „Fangen“ spielen oder durch das Wohnzimmer tanzen: Bei Kindern gilt jede Form der körperlichen Aktivität als Bewegung.</p>]]></description><content:encoded><![CDATA[<p><span style="background-color:rgb(255,255,255);"><i><span style="text-align:left;">Lesedauer:&nbsp;</span></i></span><i><span> 2 minuten</span></i></p><h3>Bei Kindern gelten andere Herangehensweisen an die Bewegung als beim Bewegungstraining für Erwachsene – und Kinder brauchen selten ein Fitnessstudio.</h3><p>Ob sie mit Freunden „Fangen“ spielen oder durch das Wohnzimmer tanzen: Bei Kindern gilt jede Form der körperlichen Aktivität als Bewegung.</p><h3>Warum ist Bewegung für Kinder so wichtig?</h3><p>Bewegung in jedem Alter fördert die Fitness und die Gesundheit, aber gerade bei jungen Kindern trägt sie maßgeblich zur Entwicklung einer ganzen Reihe von Fähigkeiten bei. Bewegung fördert die Entwicklung von Motorik, Knochen und Muskeln sowie von kognitiven und sozialen Fähigkeiten und bietet weitere Vorteile:<a href="#footnote_0_395872"><sup>1</sup></a></p><ul><li>Bessere Fitness</li><li>Kontakte zu Gleichaltrigen</li><li>Erhöhtes Konzentrationsvermögen</li><li>Bessere schulische Leistung</li><li>Gesunde Entwicklung von Herz, Knochen und Muskeln</li><li>Fördern von gesundem Wachstum und gesunder Entwicklung</li><li>Stärken des Selbstwertgefühls</li><li>Bessere Körperhaltung, besserer Gleichgewichtssinn</li><li>Abbau von Stress</li><li>Fördern von besserem Schlaf&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</li></ul><h3>Welche Art von Bewegung braucht Ihr Kind – und wie viel?</h3><p>Sowohl der Umfang als auch die Art der Bewegung richten sich nach dem Alter des Kindes:</p><p><strong>Krabbelalter –</strong> Regen Sie Kinder im Krabbelalter zu allen Formen der Bewegung an, um ihre Entwicklung zu fördern. Auf dem Boden wäre das beispielsweise das Rollen auf die andere Seite oder das Strecken nach einem Spielzeug. Auch das Planschen in der Badewanne oder im Schwimmbad bietet viele Möglichkeiten zur Bewegung.</p><p><strong>Unter 5, kann alleine laufen –</strong> Kinder in dieser Altersgruppe brauchen mindestens drei Stunden täglich aktive Bewegung. Begrenzen Sie Zeit vor dem Fernseher oder Computer. Stattdessen können Kinder beispielsweise im Freien laufen oder spielen, einen Ball werfen und fangen, klettern oder auf einem Gartentrampolin springen.</p><p><strong>Kinder und Jugendliche von 5 bis 18 Jahren –</strong> Kinder und Jugendliche brauchen mindestens eine Stunde mäßige bis intensive Aktivität pro Tag, um die Gesundheitsvorteile der Bewegung zu erschließen. Das könnte beispielsweise Radfahren, Schwimmen, Gymnastik, Seilspringen oder ein Sport wie Fußball, ein Kampfsport oder auch ein flotter Spaziergang mit dem Hund sein (das hilft der ganzen Familie!)</p><p>Grundsätzlich gilt für Kinder und Heranwachsende: Bewegung ist die Grundlage für ihre gesunde Entwicklung und daher auf jeden Fall dem passiven Sitzen vor dem Bildschirm vorzuziehen. Wie immer ist auch hier ein ausgewogenes Verhältnis wichtig: Gegen einen gelegentlichen gemeinsamen Filmabend ist also nichts einzuwenden.&nbsp; Studien belegen, dass körperliche Bewegung das Selbstwertgefühl fördert, Stress abbaut und von Vorteil für die allgemeine psychische Gesundheit von Kindern ist.<a href="#footnote_1_395872"><sup>2</sup></a> Sie sollten Bewegung daher immer aktiv fördern.</p><ol><li><a href="https://www.gosh.nhs.uk/conditions-and-treatments/general-health-advice/leading-active-lifestyle/exercise-children-and-young-people/">https://www.gosh.nhs.uk/conditions-and-treatments/general-health-advice/leading-active-lifestyle/exercise-children-and-young-people/</a><span> [</span><a href="#identifier_0_395872"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li>https://psycnet.apa.org/record/1994-05137-001<span> [</span><a href="#identifier_1_395872"><span>↩</span></a><span>]</span></li></ol>]]></content:encoded><category><![CDATA[Kinder,Knochen,Muskeln,Ausdauer,Kraft,Gleichgewicht,Beweglichkeit,Schlaf,Stressmanagement,Psychische Gesundheit,Familie,Artikeln]]></category>
            <pubDate>Thu, 03 Jun 2021 15:40:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Fitness mit 40 und darüber hinaus</title>
                        <link>https://yourwellness.lifeplus.com/de/135-fitness-mit-40-und-darueber-hinaus/</link>
                        <guid>https://yourwellness.lifeplus.com/de/135-fitness-mit-40-und-darueber-hinaus/</guid><pp:caseid>594692</pp:caseid><description><![CDATA[<p>Wissenswertes über Fitnessanforderungen in den besten Jahren. Der 40. Geburtstag ist ein echter Meilenstein. Selbst wenn Sie sich nicht älter als mit 20 fühlen, ist an Ihren ach-so-witzigen Geburtstagskarten zu sehen, dass es ab jetzt nur noch bergab geht.&nbsp;</p>]]></description><content:encoded><![CDATA[<p><span style="background-color:rgb(255,255,255);"><i><span style="text-align:start;">Lesedauer:&nbsp;2&nbsp;minuten</span></i></span></p><h3>Wissenswertes über Fitnessanforderungen in den besten Jahren</h3><p>Der 40. Geburtstag ist ein echter Meilenstein. Selbst wenn Sie sich nicht älter als mit 20 fühlen, ist an Ihren ach-so-witzigen Geburtstagskarten zu sehen, dass es ab jetzt nur noch bergab geht. Und das ist gar nicht mal völlig falsch: Sowohl unsere körperlichen Fähigkeiten als auch unsere körperlichen Anforderungen ändern sich, wenn das fünfte Lebensjahrzehnt begonnen hat. Sie dürfen sich gerne weiter jung fühlen, aber es könnte sich durchaus lohnen, jetzt einmal Ihre gewohnten Bewegungsprogramme zu überprüfen und vielleicht anzupassen, um neue Vorteile zu erschließen.</p><h3>Jetzt immer wichtiger: Ausdauertraining</h3><p>Je bewegungsarmer Ihr Lebensstil, umso höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass Sie hohen Blutdruck, hohe Cholesterinwerte und Übergewicht entwickeln – und das sind alles Risikofaktoren für Herzerkrankungen. Ganz gleich, wie Sie es bislang mit dem Kardio-Workout gehalten haben: Intensivieren Sie jetzt das Ausdauertraining, um dem erhöhten Risiko einer Herzerkrankung zu begegnen. Aus statistischer Sicht nehmen Herzerkrankungen zwar erst bei Menschen über 50 zu<a href="#footnote_0_395567"><sup>1</sup></a> – aber Sie können ihnen schon jetzt vorbeugen, indem Sie Ihre Herzfitness steigern. Bedenken Sie auch, dass das Training mit dem Alter nicht leichter wird.</p><h3>Krafttraining für die Knochengesundheit</h3><p>Krafttraining im reiferen Alter wird leicht als Risiko missverstanden. Es stimmt zwar, dass die Wahrscheinlichkeit der Osteoporose mit dem Alter steigt, aber Forscher haben nachgewiesen, dass Krafttraining Knochen stärken und den Gleichgewichtssinn fördern kann. Damit trägt es zur Vermeidung sowohl von Stürzen als auch von Knochenbrüchen bei. Wie immer beim Bewegungstraining gilt auch hier: Fangen Sie langsam an, wenn Sie sich mit neuen Abläufen vertraut machen. Versuchen Sie es zunächst mit leichteren Hanteln oder lassen Sie sich von einem persönlichen Trainer in Ihrem Fitnessstudio in altersgerechten Übungen für das Krafttraining einweisen. Damit Sie sich nicht übernehmen, sollten Sie angemessene Erholungszeiten in Ihr Programm einplanen.</p><h3>Mehr Bewegung fördert die geistige Gesundheit und hellt die Stimmung auf</h3><p>Die Gesundheitsvorteile der Bewegung reichen zweifelsohne über die rein körperlichen Aspekte hinaus. Bewegung wird zunehmend für den Erhalt und die Verbesserung guter geistiger Gesundheit empfohlen. Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass körperliche Betätigung mit besserer psychischer Gesundheit einhergeht, insbesondere im Hinblick auf Stimmung und Selbstwertgefühl. Schon 20 bis 40 Minuten Ausdauertraining wirken mehrere Stunden lang angstlindernd und stimmungsaufhellend nach.<a href="#footnote_1_395567"><sup>2</sup></a></p><h3>Intervalltraining kann zur Linderung von Wechseljahresbeschwerden beitragen</h3><p>Training kann zur Stimmungs- und Gewichtsregulierung beitragen, Hitzewallungen verringern und somit die Symptome der Menopause erträglicher machen.<a href="#footnote_2_395567"><sup>3</sup></a> Insbesondere hochintensives Intervalltraining (HIIT) ist eine hervorragende Option. Weil sich dabei kurze Intervalle intensiver Beanspruchung mit Erholungszeiten abwechseln, fördern Sie damit Ihre kardiovaskuläre Gesundheit, ohne den Cortisolspiegel (das Stresshormon) zu sehr in die Höhe zu treiben.</p><p>Es ist nie zu spät, etwas für die Fitness zu tun – selbst wenn Sie ganz bei null anfangen. Und es gibt wirklich für jeden Menschen und jeden Lebensstil die richtigen Angebote. Wenn Ihnen der Gedanke an Zuschauer unangenehm ist, könnten Sie es mit einem der unzähligen Online-Workouts versuchen oder einfach einen flotten Spaziergang machen. Wer mit dem Hund raus muss, gönnt sich damit ganz nebenbei gesunde Bewegung. Oder schlagen Sie Freunden vor, eine neue Aktivität gemeinsam auszuprobieren. Wie wäre es beispielsweise mit einem Tanzkurs? Wichtig ist, dass Sie etwas finden, was Ihnen Spaß macht, damit Sie es nicht schnell wieder aufgeben. Setzen Sie sich erreichbare Ziele, üben Sie ein wenig Nachsicht mit sich selbst, würdigen Sie, was Sie bereits erreicht haben, und vor allem: Versuchen Sie, Freude an der Sache zu haben – und halten Sie sich die vielen Gesundheitsvorteile der Bewegung vor Augen!</p><ol><li><a href="https://www.nhs.uk/conditions/cardiovascular-disease/">https://www.nhs.uk/conditions/cardiovascular-disease/</a><span> [</span><a href="#identifier_0_395567"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li><a href="https://link.springer.com/article/10.2165/00007256-199009060-00001">https://link.springer.com/article/10.2165/00007256-199009060-00001</a><span> [</span><a href="#identifier_1_395567"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li><a href="https://www.thelunahive.com/why-exercise-is-vital-during-menopause/">https://www.thelunahive.com/why-exercise-is-vital-during-menopause/</a><span> [</span><a href="#identifier_2_395567"><span>↩</span></a><span>]</span></li></ol>]]></content:encoded><category><![CDATA[Gesundes Altern,Ausdauer,Kardiovaskulaere Gesundheit,Kraft,Knochen,Psychische Gesundheit,Menopause,Artikeln]]></category>
            <pubDate>Fri, 28 May 2021 17:37:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Sportverletzungen vermeiden</title>
                        <link>https://yourwellness.lifeplus.com/de/220-sportverletzungen-vermeiden/</link>
                        <guid>https://yourwellness.lifeplus.com/de/220-sportverletzungen-vermeiden/</guid><pp:caseid>594690</pp:caseid><description><![CDATA[<p>Top-Tipps zur Vermeidung von Verletzungen, damit Sie die gesundheitlichen Vorteile der Bewegung ungetrübt genießen können.</p>]]></description><content:encoded><![CDATA[<p><span style="background-color:rgb(255,255,255);"><i><span style="text-align:start;">Lesedauer:&nbsp;3&nbsp;minuten</span></i></span></p><h3>Top-Tipps zur Vermeidung von Verletzungen, damit Sie die gesundheitlichen Vorteile der Bewegung ungetrübt genießen können.</h3><p>Nichts bringt ein Fitnessprogramm so schnell zum Erliegen wie eine Verletzung. Ob Sie passionierter Sportler sind oder gerade erst ein Fitnessprogramm beginnen: Sie müssen wissen, wie Sie sich richtig bewegen und so trainieren, dass Sie Verletzungen vermeiden und Ihren Fitnesszielen näher kommen.</p><h5>Beachten Sie unsere Top-Tipps, um Verletzungen vorzubeugen.</h5><ul><li><strong>Wählen Sie Ihr Trainingsprogramm sorgfältig aus</strong></li></ul><p>Die Versuchung ist groß, sofort ein Training in Angriff zu nehmen, das die beeindruckendsten Ergebnisse in der kürzesten Zeit verspricht, aber bei der Auswahl eines geeigneten Trainingsprogramms sind viele Faktoren zu berücksichtigen. Übungen mit hoher Belastung (z.&nbsp;B. Laufen) eignen sich hervorragend zur Steigerung der Ausdauer und der kardiovaskulären Fitness, bergen aber aufgrund der zusätzlichen Belastung Ihrer Gelenke ein höheres Verletzungsrisiko. Übungen mit geringerer Belastung (z.&nbsp;B. Schwimmen) können ebenfalls ein gutes Herz-Kreislauf- und Bewegungstraining bieten, doch aufgrund der geringeren Belastung der Getränke ist das Verletzungsrisiko geringer.</p><ul><li><strong>Lassen Sie sich in die korrekten Techniken und Bewegungsabläufe einweisen</strong></li></ul><p>Schon leichte Bewegungen können zu schweren Verletzungen führen. Das gilt insbesondere bei Übungen wie dem Gewichtheben. Ein vergleichsweise geringes Gewicht kann einen Muskelriss verursachen, wenn es falsch gestemmt wird. Sprechen Sie mit einem Trainer, um sich in den richtigen Techniken und Körperhaltungen unterweisen zu lassen und zu lernen, wie Sie bis an Ihre Grenzen gehen können, ohne es zu übertreiben und Schaden anzurichten. Die richtige Einweisung ist besonders wichtig, wenn Sie bereits an gesundheitlichen Beeinträchtigungen leiden oder wenn andere Faktoren sich auf Ihre körperlichen Fähigkeiten auswirken.</p><ul><li><strong>Investieren Sie in die richtige Ausstattung</strong></li></ul><p>Erschweren Sie sich das Training nicht unnötig, indem Sie an der falschen Stelle sparen. Durch das richtige Schuhwerk verringern Sie das Verletzungsrisiko, das Gleichgewichtsstörungen, Pronation oder Supination mit sich bringen. Wenn Sie nach Einbruch der Dunkelheit trainieren, sorgen Sie durch reflektierende Kleidung dafür, dass andere Verkehrsteilnehmer Sie sehen. Wählen Sie Ihre Kleidung der Witterung entsprechend aus. Wenn Sie beispielsweise bei Kälte laufen, tragen Sie Schichten, die Sie sofort wieder anziehen können. So warm Ihnen beim Laufen auch sein mag: Sobald Sie stillstehen, sinkt Ihre Körpertemperatur wieder.</p><ul><li><strong>Wärmen Sie sich auf</strong></li></ul><p>Stürzen Sie sich nicht blindlings in das Training! Durch das Aufwärmen bereiten Sie Ihre Muskeln auf die bevorstehende Beanspruchung vor. Es lockert sie, sodass sie sich freier bewegen. Das verringert die Belastung und die Gefahr einer Zerrung oder Überdehnung. Experten empfehlen mindestens 6&nbsp;Minuten Dauer der Aufwärmübungen.<a href="#footnote_0_373952"><sup>1</sup></a></p><p><strong>Achten Sie auf Ihren Flüssigkeitshaushalt</strong></p><p>Ihr Körper braucht Wasser. Dehydration führt nicht nur zu Unbehagen, sondern beeinträchtigt auch die mentale und körperliche Ausdauer und Aufmerksamkeit. Wer Sport treibt, kommt ins Schwitzen. Dadurch verliert der Körper Wasser, daher ist es besonders wichtig, regelmäßig ein paar Schlucke zu trinken. Dehydration führt zu Müdigkeit, beeinträchtigter Konzentration und somit einem erhöhten Verletzungsrisiko sowie zu Krämpfen und Muskelkater.</p><ul><li><strong>Variieren Sie Ihre Trainingsprogramme – konzentrieren Sie sich nicht nur auf eine überbeanspruchte Muskelgruppe</strong></li></ul><p>Abwechslungsreiche Trainingsprogramme beugen nicht nur Langeweile vor, sondern auch Verletzungen. Zuviel ist selten gut. Selbst wenn Ihr neues Trainingsprogramm Ihnen rundum gefällt, dürfen Sie die Erholungszeiten nicht auslassen. Ihre Muskeln ermüden und brauchen Zeit, um sich zu erholen und zu heilen. Probieren Sie es daher mit verschiedenen Kombinationen. Nach einer Tageswanderung könnte ihre nächste Fitmesseinheit beispielsweise Schwimmen sein.</p><ul><li><strong>Geben Sie Ihrem Körper Kraft mit gesunder Ernährung</strong></li></ul><p>Wenn Sie die Gesundheitsvorteile der Bewegung wirklich ausschöpfen möchten, ist die richtige Ernährung unerlässlich. Verschiedene Nährstoffe unterstützen Ihren Körper auf unterschiedliche Weise. Glykogen oder Kohlenhydrate liefern Ihrem Körper und Gehirn den nötigen Brennstoff für die Regeneration und die Umstellung auf die erhöhte Bewegungsintensität. Die Regeneration nach Sport erfordert Aminosäuren, die Nährstoffe für den Aufbau von Zellen und die Heilung von Muskeln, da diese während des Trainings schneller verbraucht werden.<a href="#footnote_1_373952"><sup>2</sup></a> Nahrungsmittel mit einem hohen Anteil an Aminosäuren sind Fleisch und Geflügel, Fisch, Eier, Soja, Nüsse und Samen.</p><p>Die Wunderwirkung der Regenerationszeit entfaltet sich in den ersten 30&nbsp;Minuten nach dem Training, wenn Sie Ihrem Körper während dieser Zeit die richtige Ernährung zuführen, um die Heilung zu beginnen und somit das Verletzungsrisiko zu verringern.</p><p>Beachten Sie diese Tipps, um die gesundheitlichen Vorteile des Trainings bei möglichst geringem Verletzungsrisiko zu genießen.</p><ol><li><a href="https://www.nhs.uk/live-well/exercise/how-to-warm-up-before-exercising/">NHS: How to warm up before exercising</a><span> [</span><a href="#identifier_0_373952"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li><a href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/1960512">NCBI: Effect of exercise on amino acid concentrations in skeletal muscle and plasma</a><span> [</span><a href="#identifier_1_373952"><span>↩</span></a><span>]</span></li></ol>]]></content:encoded><category><![CDATA[High-Impact-Sport,Low-Impact-Sport,Kraft,Ausdauer,Gleichgewicht,Beweglichkeit,Regenerierung,Essentielle Naehrstoffe,Vitamine und Mineralstoffe,Artikeln]]></category>
            <pubDate>Thu, 10 Dec 2020 11:44:00 +0100</pubDate>
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