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                    <title><![CDATA[Lifeplus Wellness]]></title>
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                    <lastBuildDate>Thu, 10 Sep 2026 03:41:30 +0200</lastBuildDate>
                    <pubDate>Tue, 03 Sep 2024 11:39:09 +0200</pubDate>
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                        <title><![CDATA[Lifeplus Wellness]]></title>
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                        <title>Zehn Möglichkeiten zur Stärkung Ihres Immunsystems</title>
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                        <guid>https://yourwellness.lifeplus.com/de/060-zehn-moeglichkeiten-zur-staerkung-ihres-immunsystems/</guid><pp:caseid>594620</pp:caseid><description><![CDATA[<h3>Der beste Ansatz für eine gute Gesundheit ist eine proaktive Herangehensweise. Es empfiehlt sich daher, das Immunsystem zu unterstützen, denn diese komplexe Struktur schützt uns vor schädlichen externen Einflüssen und wehrt Erkrankungen ab.&nbsp;</h3>]]></description><content:encoded><![CDATA[<p><span style="background-color:rgb(255,255,255);"><i><span style="text-align:start;">Lesedauer:&nbsp;2&nbsp;minuten</span></i></span></p><h3>Der beste Ansatz für eine gute Gesundheit ist eine proaktive Herangehensweise.</h3><p>Es empfiehlt sich daher, das Immunsystem zu unterstützen, denn diese komplexe Struktur schützt uns vor schädlichen externen Einflüssen und wehrt Erkrankungen ab. Dieses raffinierte System trägt maßgeblich zur allgemeinen Gesundheit bei, indem es den Körper fortlaufend schützt, unterstützt und für Ausgewogenheit sorgt.</p><p>Wir neigen dazu, Symptome schnell mit rezeptfreien Medikamente zu behandeln. Das ist zwar nicht unbedingt verkehrt, aber es gibt viele Möglichkeiten, das Immunsystem zu unterstützen, sodass diese leidigen Symptome gar nicht erst auftreten.</p><p>Anregungen gewünscht?</p><h3><strong>Hier sind z</strong>e<strong>hn Möglichkeiten, Ihr Immunsystem zu stärken und zu unterstützen:</strong></h3><p><strong>1. Flüssigkeitszufuhr</strong></p><p>Täglich 2 Liter (möglichst gefiltertes) Wasser zu trinken, ist ein guter Anfang, um Schad-&nbsp; und Giftstoffe aus dem Körper zu spülen.</p><p><strong>2. Ruhe</strong></p><p>Guter Schlaf ist unerlässlich für die Erholung des Immunsystems und sollte durch Ruhe- und Erholungspausen im Tagesverlauf ergänzt werden.</p><p><strong>3. Bewegung</strong></p><p>Bewegung fördert die Durchblutung, die es wiederum Elementen des Immunsystems ermöglicht, das umliegende Gewebe zu überwachen. Durch die Bewegung von Blut, Flüssigkeit und diesen Elementen werden Verunreinigungen und Infektionen aus dem Körper gespült.</p><p><strong>4. Gesunde Ernährung</strong></p><p>Der Verzicht auf Zucker in Nahrungsmitteln und Getränken sollte bei der gesunden Ernährung höchste Priorität haben. Wichtig sind auch viel farbenfrohes Obst und Gemüse, ausreichende Mengen an Proteinen sowie gesunde Fette, damit das Immunsystem die richtigen Nährstoffe erhält.</p><p><strong>5. Kontakt mit Schadstoffen verringern</strong></p><p>Pestizide, Blei, Schimmel und Schwermetalle können alle dem Immunsystem schaden. Durch die Ernährung mit Bio-Lebensmitteln und den Verzicht auf Schadstoffe lassen sich diese Risiken verringern.</p><p><strong>6. Gesunde Bakterien unterstützen</strong></p><p>Unser Darmmikrobiom ist für ein gesundes Immunsystem von entscheidender Bedeutung. Präbiotika und Probiotika als Teil der täglichen Ernährung können sehr hilfreich sein. Probieren Sie es neben Joghurt und Kefir auch mit Kimchi und Sauerkraut.</p><p><strong>7. Stress bewältigen</strong></p><p>Wir können Stress zwar nicht völlig aus unserem Leben verbannen, aber wir können lernen, ihn auf gesunde Weise zu bewältigen. Kreativität (z.&nbsp;B. Tanzen, Singen, Malen, ein Tagebuch führen usw.), adaptogene Kräuter und Zeit im Grünen können alle dazu beitragen, zur Ruhe zu kommen, damit unser Immunsystem sich erholen kann.</p><p><strong>8. Atemübungen</strong></p><p>Wussten Sie schon, dass Ihr Zwerchfell eine Pumpe für das Lymphsystem ist, das der Ausscheidung von Abfallstoffen dient? Durch tiefes Atmen und Atemübungen fördern Sie den Transport der Immunzellen, damit sie ihrer Aufgabe überall im Körper nachgehen können. Versuchen Sie, sich möglichst jeden Tag Zeit für Meditation oder Atemübungen zu nehmen.</p><p><strong>9. Ausgeglichene Stimmung</strong></p><p>Wenn Sie schlechte Laune haben, beeinträchtigt das nicht nur Ihr Familienleben, sondern auch Ihr Immunsystem.&nbsp; Enge Beziehungen zu anderen Menschen, Hobbys, das Verarbeiten von Emotionen sowie bei Bedarf auch Medikamente (ob pflanzliche oder verschreibungspflichtige Medikamente) – all das kann Ihnen helfen, Ihre Stimmung in den Griff zu bekommen.</p><p><strong>10. Nahrungsergänzungsmittel</strong></p><p>Zusätzlich zu den obenstehenden Empfehlungen können auch bestimmte Nahrungsergänzungsmittel zur Stärkung des Immunsystems beitragen, z.&nbsp;B.:</p><ul><li>Zink</li><li>Vitamin&nbsp;C</li><li>Vitamin&nbsp;D</li><li>Holunder</li><li>Zitronenmelisse</li><li>Knoblauch</li><li>Omega-3-Fettsäuren</li><li>Probiotika mit mehreren Bakterienstämmen</li><li>Astragalus</li><li>Traubenkernextrakt</li><li>Pilze (z.&nbsp;B. Reishi, Schiefer Schillerporling, Schmetterlingstramete usw.)</li></ul><p>Sprechen Sie zur Auswahl geeigneter Nahrungsergänzungsmittel mit Ihrem Arzt, damit auch evtl. vorbestehende Erkrankungen sowie Wechselwirkungen mit Medikamenten berücksichtigen werden, die Sie möglicherweise einnehmen.</p><p>Sie sehen: Um Krankheiten abzuwehren, reichen Medikamente allein nicht aus.&nbsp; Durch konsequent gesunde Lebensstil-Entscheidungen können Sie Ihr Immunsystem stärken, damit es Gesundheitsrisiken besser abwehren kann.</p><p>Was möchten Sie gleich heute tun, um Ihr Immunsystem zu unterstützen?</p><p><strong>Literatur</strong></p><p><a href="https://www.mayoclinichealthsystem.org/hometown-health/speaking-of-health/support-your-immune-function-with-good-nutrition">https://www.mayoclinichealthsystem.org/hometown-health/speaking-of-health/support-your-immune-function-with-good-nutrition</a></p><p><a href="https://www.health.harvard.edu/staying-healthy/how-to-boost-your-immune-system">https://www.health.harvard.edu/staying-healthy/how-to-boost-your-immune-system</a></p><p><a href="https://health.clevelandclinic.org/eat-these-foods-to-boost-your-immune-system/">https://health.clevelandclinic.org/eat-these-foods-to-boost-your-immune-system/</a></p>]]></content:encoded><category><![CDATA[Immungesundheit,Schlaf,Gesunde Ernaehrung,Darm und Verdauung,Stressmanagement,Achtsamkeit,Probiotika,Artikeln]]></category>
            <pubDate>Wed, 14 Aug 2024 08:58:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Zehn Tipps für ein gesundes Immunsystem bei Kindern</title>
                        <link>https://yourwellness.lifeplus.com/de/055-zehn-tipps-fuer-ein-gesundes-immunsystem-bei-kindern/</link>
                        <guid>https://yourwellness.lifeplus.com/de/055-zehn-tipps-fuer-ein-gesundes-immunsystem-bei-kindern/</guid><pp:caseid>594523</pp:caseid><description><![CDATA[<p>Kinder sind oft erstaunlich widerstandsfähig gegenüber Krankheiten, und das haben sie ihrem Immunsystem zu verdanken.</p>]]></description><content:encoded><![CDATA[<p><span style="background-color:rgb(255,255,255);"><i><span style="text-align:start;">Lesedauer:&nbsp;3&nbsp;minuten</span></i></span></p><h3>Kinder sind oft erstaunlich widerstandsfähig gegenüber Krankheiten, und das haben sie ihrem Immunsystem zu verdanken.</h3><p>Es ist schlicht unmöglich, kleine Hände von allem fernzuhalten, was Krankheitserreger bergen könnte – zum Beispiel Spielzeug, Bildschirme, Nase und Mund.&nbsp; Daher ist es wichtig, Kindern die erforderliche Unterstützung für ein ausgewogenes und starkes Immunsystem zu geben.</p><p>Manche dieser Empfehlungen gelten gleichermaßen für Erwachsene, aber wir nennen hier auch zusätzliche Vorschläge speziell für Kinder.</p><h3>Zehn Tipps für ein starkes Immunsystem bei Kindern</h3><h3>1. Zucker meiden</h3><p>Lebensmittel und Getränke, die an Kinder vermarktet werden, haben oft einen hohen Zuckergehalt. Das gilt auch für Säfte. Schränken Sie deren Konsum ein und geben Sie Kindern Wasser (oder ggf. Obstinfusionen).</p><h3>2. Hygieneverhalten vermitteln</h3><p>Sofort nach der Heimkehr, direkt vor dem Essen und nach jedem Toilettengang ist gründliches Händewaschen besonders wichtig.&nbsp;</p><p>Bringen Sie Ihren Kindern bei, während des Einseifens „Happy Birthday“ oder das ABC-Lied zu singen und die Hände anschließend gründlich abzuspülen.</p><h3>3. Schlaf</h3><p>Guter Nachtschlaf ist für Kinder unerlässlich. Halten Sie möglichst geregelte Schlafenszeiten und eine entspannte Abendroutine ein.</p><h3>4. Auf Nahrungsmittelempfindlichkeiten achten</h3><p>Chronische Infektionen oder Erkrankungen könnten auf Nahrungsmittelempfindlichkeiten zurückzuführen sein. Wenden Sie sich an Ihren Kinderarzt, um Lebensmittelunverträglichkeiten oder -empfindlichkeiten auszuschließen.</p><p>Beachten Sie, dass eine Nahrungsmittelempfindlichkeit nicht dasselbe wie eine Lebensmittelallergie ist – Empfindlichkeiten lassen sich nicht immer mit einem Allergietest diagnostizieren, führen aber dennoch zu echten und unangenehmen Symptomen. Allergietests sind ein guter Anfang, aber wenn die Symptome auch nach einem negativen Testergebnis fortbestehen, könnte eine Empfindlichkeit vorliegen.</p><h3>5. Flüssigkeitszufuhr</h3><p>Sorgen Sie dafür, dass Kinder in der Schule, auf dem Spielplatz und im Auto Wasserflaschen zur Hand haben. Eine angemessene Flüssigkeitszufuhr hilft dem Körper, Giftstoffe und Krankheitserreger auszuscheiden.</p><h3>6. Impfungen richtig gemacht</h3><p>Achten Sie darauf, dass Ihr Kind zum Zeitpunkt der Impfung(en) bei guter Gesundheit ist und dass Sie die empfohlenen Abstände zwischen Impfungen einhalten.</p><p>Versuchen Sie nicht, leichte Symptome zu behandeln, die nach einer Impfung auftreten. (Wenden Sie sich bei einer heftigen Reaktion an den Arzt.) Diese Symptome zeigen, dass das Immunsystem auf die Impfung anspricht und Widerstandsfähigkeit aufbaut.</p><h3>7. Gesunde Ernährung</h3><p>Auch wenn Kinder ihren Brokkoli nicht immer essen wollen: Sorgen Sie für eine Ernährung mit vielfarbigem Obst und Gemüse, ergänzt durch hochwertiges Protein und gesunde Fette, die das Immunsystem nähren.</p><p>Für zusätzliche Nährstoffe können Sie beispielsweise grünes Blattgemüse zum Obst-Smoothie geben, oder fein gehacktes Gemüse zu einer Nudelsauce oder Backkartoffel.</p><h3>8. Exposition gegenüber Schadstoffen begrenzen</h3><p>Für den Aufbau eines starken Immunsystems ist ein gewisses Maß an Exposition gegenüber Keimen und Mikroben erforderlich. Chemikalien und Giftstoffe hingegen können die gesunde Entwicklung beeinträchtigen.</p><p>Wann immer möglich, geben Sie Ihrer Familie Bio-Lebensmittel, reines und sauberes Wasser und verschmutzungsfreie frische Luft.</p><h3>9. Darmgesundheit</h3><p>Für die gute Darmgesundheit können Sie es mit einem probiotischen Nahrungsergänzungsmittel speziell für Kinder probieren und fermentierte Nahrungsmittel wie Joghurt, Kefir, Hüttenkäse und Miso in die Ernährung aufnehmen.</p><p>Die Darmgesundheit ist auch bei der Verwendung von Antibiotika zu berücksichtigen. Antibiotika sind in bestimmten Fällen absolut unverzichtbar, aber wir neigen noch immer dazu, sie „vorsichtshalber“ zu verwenden. Orale Antibiotika können das Darmmikrobiom verändern und letztendlich die Gesundheit des Verdauungssystems vorübergehend oder gar langfristig beeinträchtigen.</p><h3>10. Freude am Leben</h3><p>Kinder (und Erwachsene!) brauchen die Gelegenheit, einfach Spaß zu haben. Das bedeutet, dass sie beim Spielen schmutzig werden.&nbsp; Freude am Leben tut Körper und Geist gut, und Schmutz fördert den Aufbau von Widerstandskraft gegenüber Bakterien und Keimen, was zur Stärkung des Immunsystems beiträgt.&nbsp;</p><p>Kinder machen sich schmutzig – das gehört nun einmal zur Kindheit.</p><p>Indem wir Kindern ein gutes Vorbild sind und ihnen beibringen (und zeigen), was sie für ein gesundes Immunsystem tun müssen, können wir ihre guten Entscheidungen fördern und sehen, wie sie zu gesunden und ausgewogenen jungen Erwachsenen heranwachsen.</p><p><strong>Literatur:</strong></p><p><a href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC121401/">https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC121401/</a></p><p><a href="https://health.clevelandclinic.org/how-to-boost-your-kids-immunity-heading-into-the-new-school-year/">https://health.clevelandclinic.org/how-to-boost-your-kids-immunity-heading-into-the-new-school-year/</a></p>]]></content:encoded><category><![CDATA[Immungesundheit,Kinder,Nahrungsmittelempfindlichkeiten,Gesunde Ernaehrung,Darm und Verdauung,Schlaf,Freude,Artikeln]]></category>
            <pubDate>Tue, 06 Aug 2024 10:57:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Wie Sie Ihre Darmgesundheit fördern</title>
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                        <guid>https://yourwellness.lifeplus.com/de/184-wie-sie-ihre-darmgesundheit-foerdern/</guid><pp:caseid>594498</pp:caseid><description><![CDATA[<h2>Was sich auf die Darmgesundheit auswirkt und warum sie so wichtig für das Allgemeinbefinden ist.&nbsp;</h2>]]></description><content:encoded><![CDATA[<p><i>Lesedauer: 3 minuten</i></p><h3>Was sich auf die Darmgesundheit auswirkt und warum sie so wichtig für das Allgemeinbefinden ist.&nbsp;</h3><p>In der Naturheilkunde steht die Darmflora bereits seit vielen Jahren im Mittelpunkt, und nun wird ihre Bedeutung auch von der Schulmedizin zunehmend erkannt. Doch wissen Sie, warum die Darmgesundheit so wichtig ist? Unser Darm beherbergt eine enorme Vielfalt an Mikroorganismen, die eine große Rolle bei den internen Körperfunktionen spielen, von der Aufnahme von Nährstoffen über die Immunfunktionen bis hin zu den Hirnfunktionen! Da die Darmgesundheit im Mittelpunkt all dieser körperlichen Prozesse steht, ist es sehr wichtig, auf eine gute Darmgesundheit zu achten.</p><h3>Unterstützung der Darmgesundheit durch Probiotika</h3><p>Probiotika sind Nahrungsergänzungsmittel oder Lebensmittelprodukte, die gesunde Bakterienstämme enthalten, die im Darm angesiedelt werden sollen (sodass sie dort leben und gedeihen und mit den Darmfunktionen interagieren).</p><p>Die Vorteile von Probiotika sind durch evidenzbasierte Forschung belegt. Sie treten natürlich in unserem Körper auf und sind Teil unserer Darmflora, benötigen aber oft etwas zusätzliche Unterstützung. Obwohl der zugrundeliegende Mechanismus bislang noch ungeklärt ist, tragen Probiotika nachweislich zur Allergiereduzierung bei.<a href="#footnote_0_384729"><sup>1</sup></a> Inzwischen mehren sich auch Anzeichen dafür, dass die Darmflora positive Auswirkungen auf Hauterkrankungen wie Akne sowie auf Hautbeschwerden durch übermäßige Sonneneinwirkung oder beschleunigte Hautalterung hat.<a href="#footnote_1_384729"><sup>2</sup></a></p><h3>Wussten Sie, dass Ihr Darm und Ihr Gehirn verbunden sind?</h3><p>So seltsam es klingen mag, so besteht doch zwischen den beiden eine starke Verbindung, und welche Vorteile daraus entstehen, ist derzeit Gegenstand zahlreicher Forschungen. Man nimmt an, dass die Mikroflora im Darmtrakt zur Gesundheit des Nervensystems beiträgt und somit Auswirkungen auf das Erinnerungs- und Konzentrationsvermögen, die Lernfähigkeit sowie die Bewältigung von Ängsten, Depressionen und Stress hat.</p><h3>Sollten Sie nun, da Sie wissen, warum die Darmgesundheit so wichtig ist, Probiotika einnehmen?</h3><p>Unter bestimmten Umständen sollten auf jeden Fall probiotische Nahrungsergänzungsmittel genommen werden. Probiotika können zur Wiederherstellung der natürlichen Bakterien beitragen, die durch Antibiotika vernichtet werden. Achten Sie darauf, dass Sie unmittelbar nach Abschluss der Behandlung mit Antibiotika mit der Einnahme von Probiotika beginnen&nbsp;– aber nicht früher, da die Antibiotika die mit dem Nahrungsergänzungsmittel zugeführten guten Bakterien sofort vernichten könnten.</p><p>Nehmen Sie vor und während Auslandsreisen Probiotika ein, um durch Lebensmittel übertragene Krankheiten besser abwehren zu können, oder auch wenn Sie im eigenen Land eine Lebensmittelvergiftung erleiden sollten, können Probiotika dazu beitragen, den guten Bakterien die Überhand über die krankheitserregenden Bakterien zu geben. Abgesehen von Reisenden könnten Probiotika auch Menschen mit einer ganzen Reihe von Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts helfen. Probiotika können bei unangenehmen Erscheinungen wie Blähungen oder Durchfall ebenso wirkungsvoll sein wie bei schwerwiegenderen Beeinträchtigungen wie entzündliche Darmerkrankungen, Morbus Crohn oder bakterielle Infektionen wie E. coli und H. pylori.</p><h3>Welche Probiotika sollten Sie einnehmen?</h3><p>Nicht alle Probiotika sind gleich. Viele Probiotikastämme können nicht einmal unsere Magensäure überstehen (also den ersten Schritt der Verdauung nach dem Schlucken)! Wenn gesunde Bakterien die Darmflora gar nicht erst erreichen, können sie sie natürlich auch nicht stärken. Wie wissen Sie also, ob Sie die richtigen Probiotika nehmen?</p><p>Es gibt zwar viele Arten mit probiotischen Eigenschaften, doch die meisten Probiotika gehören einer von zwei Gruppen an: Lactobacillus oder Bifidobacterium. Innerhalb dieser Gruppen gibt es dann verschiedene Arten, z.&nbsp;B. Lactobacillus acidophilus und Bifidobacterium bifidum. Die Nomenklatur umfasst darüber hinaus auch den Stamm, z.&nbsp;B. Lactobacillus acidophilus DDS-1. Die Stammangabe fehlt bei vielen Nahrungsergänzungsmitteln, doch sie ist wichtig, da die einzelnen Stämme unterschiedlichen Zwecken dienen.</p><p>Als Faustregel gilt: Wählen Sie ein Nahrungsergänzungsmittel aus, das mindestens sieben verschiedene Stämme und mindestens 5 Milliarden koloniebildende Einheiten (KbE) enthält. Beachten Sie auch, dass nur lebende Probiotika nützlich sind, denn nur lebende Organismen können sich im Darm ansiedeln und Kolonien bilden. Viele Nahrungsergänzungsmittel werden mit Lebendmikroben hergestellt. Oft gibt es jedoch keine Garantie, dass sie auch zum Zeitpunkt der Einnahme noch leben. Überprüfen Sie, ob das Nahrungsergänzungsmittel im Kühlschrank aufbewahrt werden muss. Besonders wichtig: Kaufen Sie Nahrungsergänzungsmittel stets bei einem Hersteller, der höchste Qualitätsmaßstäbe einhält.</p><ol><li>Yang, Gui, et al. “Treatment of Allergic Rhinitis with Probiotics: An Alternative Approach.” North American Journal of Medical Sciences, Medknow Publications & Media Pvt. Ltd., Aug. 2013,&nbsp;<a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3784923" target="_blank">www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3784923</a>/<span> [</span><a href="#identifier_0_384729"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li>Kober, Mary-Margaret, and Whitney Bowe. “The Effect of Probiotics on Immune Regulation, Acne, and Photoaging.” International Journal of Women’s Dermatology, Elsevier, 20 May 2015,&nbsp;<a href="http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S2352647515000155" target="_blank">www.sciencedirect.com/science/article/pii/S2352647515000155</a><span> [</span><a href="#identifier_1_384729"><span>↩</span></a><span>]</span></li></ol>]]></content:encoded><category><![CDATA[Darm und Verdauung,Probiotika,Hautpflege,Gehirn,Nahrungsmittelempfindlichkeiten,Artikeln]]></category>
            <pubDate>Wed, 10 Apr 2024 16:19:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Wasser, Wasser und nochmals Wasser!</title>
                        <link>https://yourwellness.lifeplus.com/de/165-wasser-wasser-und-nochmals-wasser/</link>
                        <guid>https://yourwellness.lifeplus.com/de/165-wasser-wasser-und-nochmals-wasser/</guid><pp:caseid>594669</pp:caseid><description><![CDATA[<p>Wasser ist lebensnotwendig. Unser Körper besteht zu bis zu 60 % aus Wasser. Wenn wir ihm nicht ausreichend Flüssigkeit zuführen, erhöht sich das Risiko von Dehydrierung und Krankheit.&nbsp;</p>]]></description><content:encoded><![CDATA[<p><span style="background-color:rgb(255,255,255);"><span style="text-align:start;">Lesedauer:&nbsp;3&nbsp;minuten</span></span></p><h3>Wasser ist lebensnotwendig. Unser Körper besteht zu bis zu 60 % aus Wasser. Wenn wir ihm nicht ausreichend Flüssigkeit zuführen, erhöht sich das Risiko von Dehydrierung und Krankheit. Ein Leben ohne Wasser ist schlicht und einfach nicht möglich.</h3><p>Der Körper verliert regelmäßig Wasser, nicht nur durch Ausscheidung, sondern auch durch Atmen, Schwitzen und Verdauung. Daher ist es wirklich wichtig, jeden Tag genug Wasser zu trinken, um hydriert zu bleiben.</p><h3>Warum es wichtig ist, Wasser zu trinken</h3><p>Der offensichtlichste und unmittelbarste Vorteil ist, dass Wasser Durst löscht. Das kann jeder nachvollziehen, der sich an einem heißen Sommertag schon mal nach einem Getränk gesehnt hat! Es gibt aber noch zahlreiche weitere Vorteile, denn Wasser beeinflusst auch unser Aussehen sowie unsere körperliche Gesundheit und unser psychisches Wohlbefinden.</p><h3>Wasser unterstützt die Gewichtskontrolle</h3><p>Wasser enthält keine Kalorien, kann aber ein Sättigungsgefühl auslösen und bietet weitere Vorteile. Wer vor einer Mahlzeit Wasser trinkt, wird feststellen, dass das Hungergefühl gebremst wird. Noch dazu werden mehr der aufgenommenen Kalorien verbrannt.<a href="#footnote_0_389133"><sup>1</sup></a> Ohne sich großartig anstrengen zu müssen, können Sie also einfach durch Trinken von Wasser mehr Kalorien verbrauchen!<a href="#footnote_0_389133"><sup>1</sup></a> In Studien wurde nachgewiesen, dass durch Trinken von etwa einem halben Liter Wasser 23 Kalorien zusätzlich verbrannt werden. Das hört sich zunächst nach nicht viel an, aber auf das Jahr umgerechnet sind das 17.000 zusätzliche Kalorien bzw. mehr als 2 kg Fett!</p><h3>Wasser unterstützt die Verdauung</h3><p>Wasser hilft, die Nahrung zu zersetzen und unbehindert durch den Verdauungstrakt zu bewegen und all die wichtigen Mineralstoffe und anderen Nährstoffe aufzunehmen, die wir benötigen, um gesund zu bleiben. Während sich das Wasser durch Magen und Darm bewegt, sorgt es dafür, dass Ballaststoffe nicht „hängen bleiben“, macht den Stuhl geschmeidig, reduziert Verstopfung und hilft uns, den Darm zu entleeren. Auch wann Sie Wasser trinken, spielt eine Rolle. Der beste Zeitpunkt ist vor einer Mahlzeit, denn wenn Sie direkt im Anschluss an eine Mahlzeit trinken, könnten die Verdauungssäfte, die die Aufnahme von Nährstoffen unterstützen, zu stark verdünnt werden.</p><h3>Wasser unterstützt die Gelenkgesundheit</h3><p>Auch für die Gelenke ist Wasser wichtig. Wasser schützt das Gewebe, die Gelenke und das Rückenmark, indem es den Flüssigkeitshaushalt für empfindliche Bereiche regelt, die zum Austrocknen neigen, wie etwa die Nase und die Augen. Zudem schützt Wasser das Blut, die Knochen und das Hirn und fungiert als Puffer für unsere Gelenke, indem es Erschütterungen dämpft und die Verletzungsgefahr reduziert.<a href="#footnote_1_389133"><sup>2</sup></a></p><h3>Wasser hält Ihre Haut in Topform</h3><p>Zahlreiche Studien belegen, dass Wasser gut für die Haut ist!<a href="#footnote_2_389133"><sup>3</sup></a> Wie wichtig die Flüssigkeitszufuhr von innen für das Erscheinungsbild der Haut ist, kann gar nicht genug betont werden. Ausschläge, Unreinheiten und Entzündungen werden durch Schadstoffe verursacht, und man wird sie am besten los, indem man sie „ausspült“. Wie? Mit Wasser. Darüber hinaus fördert Wasser den Transport von Sauerstoff und Nährstoffen zu den Hautzellen und reduziert so die vorzeitige Alterung. Selbst wenn Sie sich für frei von Toxinen halten, sollten Sie dennoch mindestens die empfohlenen 8 Gläser Wasser pro Tag trinken.</p><h3>Wie viel Wasser sollten wir trinken?</h3><p>Die Vorteile des Wassertrinkens liegen auf der Hand. Gemeinnützige Organisationen wie die <a href="https://www.lifeplusfoundation.org/"><strong>Lifeplus Foundation</strong></a> gehen daher gegen die Wasserknappheit und damit verbundene Probleme in Entwicklungsländern vor. Gemeinhin gilt, dass wir ca. 8 Gläser Wasser pro Tag trinken sollten. Aber obwohl dies eine gute Faustregel ist, weiß eigentlich niemand, wie diese Zahl entstanden ist. Hinzu kommt, dass manche Menschen möglicherweise viel mehr oder weniger Wasser benötigen als andere. Wer beispielsweise intensiv trainiert, schwitzt mehr und verliert auch durch die Atmung mehr Flüssigkeit. Entsprechend muss die Flüssigkeitszufuhr größer sein als bei jemandem, der lediglich am Computer sitzt. Ebenso ist der Wasserbedarf von Menschen, die in einem warmem Klima leben, größer als der von Menschen in kühleren Klimazonen.</p><p>Wichtig ist, dass Sie Ihre individuellen Bedürfnisse verstehen. Achten Sie auf Anzeichen von Dehydrierung wie Kopfschmerzen und Müdigkeit oder Konzentrationsschwäche. Denken Sie auch daran, dass Sie Wasser auf verschiedene Arten zu sich nehmen können. Falls Sie Wasser pur nicht mögen, können Sie einfach einen Schuss Fruchtsaftkonzentrat dazu geben. Tee, Kaffee und Wasser in Nahrungsmitteln – vor allem Obst und Gemüse – zählen ebenfalls. Eine gute Faustregel ist, immer Wasser zu trinken, wenn Sie durstig sind. Trinken Sie dabei jeweils genug, um Ihren Durst zu stillen.</p><ol><li><a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/19661958/">https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/19661958/</a><span> [</span><a href="#identifier_0_389133"><span>↩</span></a><span>] [</span><a href="#identifier_1_389133"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li><a href="https://www.ibji.com/blog/orthopedic-care/3-awesome-benefits-of-drinking-water/">https://www.ibji.com/blog/orthopedic-care/3-awesome-benefits-of-drinking-water/</a><span> [</span><a href="#identifier_2_389133"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li><a href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4529263/">https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4529263/</a><span> [</span><a href="#identifier_3_389133"><span>↩</span></a><span>]</span></li></ol>]]></content:encoded><category><![CDATA[Gewichtskontrolle,Darm und Verdauung,Gelenke und Bindegewebe,Hautpflege,Artikeln]]></category>
            <pubDate>Wed, 27 Mar 2024 10:48:00 +0100</pubDate>
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                        <title>Gesundheitsvorteile durch Haustiere</title>
                        <link>https://yourwellness.lifeplus.com/de/010-gesundheitsvorteile-durch-haustiere/</link>
                        <guid>https://yourwellness.lifeplus.com/de/010-gesundheitsvorteile-durch-haustiere/</guid><pp:caseid>594528</pp:caseid><description><![CDATA[<p>Vom Kuscheln nach einem langen Tag bis zum Spaziergang ins Grüne an einem sonnigen Nachmittag: Ein Haustier kann ein wunderbarer Begleiter im Leben sein. Wer jemals die vorbehaltlose Liebe eines Haustiers erlebt hat, weiß, wie wertvoll sie sein kann und wie sie uns hilft.</p>]]></description><content:encoded><![CDATA[<p><i>Lesedauer:&nbsp;2&nbsp;minuten</i></p><p>Vom Kuscheln nach einem langen Tag bis zum Spaziergang ins Grüne an einem sonnigen Nachmittag: Ein Haustier kann ein wunderbarer Begleiter im Leben sein. Wer jemals die vorbehaltlose Liebe eines Haustiers erlebt hat, weiß, wie wertvoll sie sein kann und wie sie uns hilft.</p><p>Aber wussten Sie, dass ein Haustier nicht nur emotionalen Halt geben, sondern auch die körperliche Gesundheit fördern kann?</p><p>Die Forschung zur Beziehung zwischen Mensch und Tier dauert an, aber es gibt eine Reihe vielversprechender aktueller Ergebnisse.</p><h2>Stressmanagement</h2><p>Stress gehört zum Leben. In unserer heutigen Gesellschaft kann er allerdings schnell chronisch werden.&nbsp; Von der Alltagshektik bis zu weltweiten Gesundheitskrisen: Es gibt vieles, was zu übermäßigem Stress führen kann. Das macht gesunde Methoden zur Stressbewältigung besonders wichtig. Die Interaktion mit Haustieren könnte eine große Hilfe bei der Entspannung sein.</p><p>Das Kuscheln, Streicheln und die Interaktion mit einem Haustier kann den Cortisolspiegel senken und die Kampf-oder-Flucht-Reaktion auf Stress lindern. Wenn man bedenkt, dass Stress ein Faktor bei bis zu 80&nbsp;% aller Termine bei Allgemeinmedizinern sein könnte, dürfte es Ihnen ebenso gut tun wie dem Hund, sich nach der Arbeit Zeit für das Spielen mit dem Ball zu nehmen.</p><p>Beim Kontakt mit einem Haustier kann auch das „Wohlfühlhormon“ Oxytocin ausgeschüttet werden. Oxytocin spielt eine wichtige Rolle bei der allgemeinen Zufriedenheit und kommt bekanntermaßen den kognitiven Funktionen und der Herzgesundheit, sozialen Interaktionen und Beziehungen sowie dem allgemeinen Wohlbefinden zugute. Es kann sogar dazu beitragen, Suchtverhalten einzudämmen.</p><h2>Gewichtskontrolle</h2><p>Wenn das Haustier Bewegung braucht, muss sich auch der Besitzer bewegen – und diese tägliche Bewegung unterstützt die Gewichtskontrolle.</p><p>Studien belegen, dass Hundebesitzer im Durchschnitt nicht nur mehr Kilometer pro Woche laufen als Menschen ohne Hunde, sondern dass auch die Bewegungsintensität höher ist als beim Gehen ohne Hund.</p><h2>Herz-Kreislauf-Gesundheit</h2><p>Die Bindung zu Haustieren kann sich positiv auf die Herz-Kreislauf-Gesundheit auswirken, insbesondere durch die Regulierung des Blutdrucks.</p><p>Langfristiger Stress kann negative Auswirkungen auf das Herz haben. Sowohl Katzen als auch Hunde können zum Abbau von Stress beitragen, bevor er zu Herzerkrankungen führt.</p><p>Neben dem ausgeglicheneren Blutdruck wurden bei Haustierbesitzern auch niedrigere Raten von hohen Cholesterinwerten und Diabetes beobachtet.</p><h2>Diversifiziertes Mikrobiom</h2><p>Das Mikrobiom des Körpers ist für die allgemeine Gesundheit von entscheidender Bedeutung – es unterstützt die Bildung von Neurotransmittern, die Verdauung und das Immunsystem. Haustiere können eine wichtige Rolle für die Vielfalt der Mikroben spielen.</p><p>Menschen mit Haustieren haben möglicherweise mehr gute Bakterien, Viren und Pilze in ihren Systemen, die vorwiegend auf ihren Haustieren aus dem Freien ins Heim gelangen.</p><p>Das gilt zwar für Erwachsene und Kinder gleichermaßen, ist jedoch besonders wichtig für Säuglinge, die ihre Mikrobiome entwickeln – insbesondere in den ersten drei Monaten. Wer bereits in frühester Kindheit ein starkes Mikrobiom entwickelt und mit Allergenen in Kontakt kommt, könnte dadurch weniger anfällig für Asthma und Allergien sein.</p><p>Ein Haustier bietet viele Vorteile, aber diese nachgewiesenen Vorteile für die Gesundheit sind besonders wertvoll.</p><p>Wenn Sie das nächste Mal mit dem Hund rausgehen, halten Sie sich vor Augen, dass Sie damit auch sich selbst etwas Gutes tun.</p>]]></content:encoded><category><![CDATA[Artikeln,Stressmanagement,Psychische Gesundheit,Darm und Verdauung,Kardiovaskulaere Gesundheit,Gewichtskontrolle,Haustiere]]></category>
            <pubDate>Wed, 10 Jan 2024 15:15:00 +0100</pubDate>
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                        <title>Was ist Protein?</title>
                        <link>https://yourwellness.lifeplus.com/de/183-was-ist-protein/</link>
                        <guid>https://yourwellness.lifeplus.com/de/183-was-ist-protein/</guid><pp:caseid>594484</pp:caseid><description><![CDATA[<p>Die meisten von uns wissen, was Protein ist. Zusammen mit Kohlenhydraten und Fett zählt es zu den drei wichtigsten Makronährstoffen unserer Ernährung.&nbsp; Untersuchungen haben gezeigt, dass Protein eine zentrale Rolle bei der Bildung und Erhaltung jeder einzelnen Zelle unseres Körpers spielt.</p>]]></description><content:encoded><![CDATA[<p><span style="background-color:rgb(255,255,255);"><i><span style="text-align:start;">Lesedauer:&nbsp;4&nbsp;minuten</span></i></span></p><h3 style="margin-left:0px;"><strong>Ihr Wissen auf dem Prüfstand</strong></h3><p style="margin-left:0px;text-align:-webkit-left;">Die meisten von uns wissen, was Protein ist. Zusammen mit Kohlenhydraten und Fett zählt es zu den drei wichtigsten Makronährstoffen unserer Ernährung.&nbsp; Untersuchungen haben gezeigt, dass Protein eine zentrale Rolle bei der Bildung und Erhaltung jeder einzelnen Zelle unseres Körpers spielt. Genau deswegen muss es Teil einer gesunden, ausgewogenen Ernährung sein.<a href="https://ww1.lifeplus.com/uk/de/wellness-centre/wpslug/what-is-protein/outputtype/article#footnote_0_384482"><sup>1</sup></a><span>&nbsp;</span>Doch was passiert, wenn unsere Ernährung nicht proteinhaltig genug ist, und welches sind die besten Nahrungsquellen für eine ausreichende Proteinversorgung?</p><h5 style="margin-left:0px;">Warum der menschliche Körper Protein braucht</h5><p style="margin-left:0px;text-align:-webkit-left;">Wussten Sie, dass der menschliche Körper über 10.000 Arten von Protein enthält? Es findet sich in den internen Organen, im Gewebe, in den Muskeln, der Haut, den Haaren und den Knochen. Jede einzelne Zelle unseres Körpers enthält Protein, und da Protein die Reparatur und Regeneration von Zellen unterstützt, muss es Teil unserer Ernährung sein.<a href="https://ww1.lifeplus.com/uk/de/wellness-centre/wpslug/what-is-protein/outputtype/article#footnote_1_384482"><sup>2</sup></a><span>&nbsp;</span>Protein trägt entscheidend zu den Prozessen bei, die unseren Energiehaushalt unterstützen und Sauerstoff durch das Blut transportieren. Es ist absolut unerlässlich für unsere Gesundheit und die Funktionsweise des menschlichen Körpers:</p><p style="margin-left:0px;text-align:-webkit-left;"><br><strong>Zellbildung</strong></p><p style="margin-left:0px;text-align:-webkit-left;">Für die Bildung von Knochen-, Muskel-, Knorpel- und Hautzellen ist Protein unverzichtbar.&nbsp;</p><p style="margin-left:0px;text-align:-webkit-left;"><strong>Gewebereparatur</strong></p><p style="margin-left:0px;text-align:-webkit-left;">Protein wird zur Bildung und Reparatur von geschädigtem Gewebe benötigt.</p><p style="margin-left:0px;text-align:-webkit-left;"><strong>Sauerstoffversorgung des Bluts</strong></p><p style="margin-left:0px;text-align:-webkit-left;">Über die Proteinverbindung in den roten Blutkörperchen wird Sauerstoff durch den ganzen Körper transportiert. Dadurch wird die Versorgung mit den nötigen Nährstoffen gewährleistet.</p><p style="margin-left:0px;text-align:-webkit-left;"><strong>Unterstützung der Verdauung</strong></p><p style="margin-left:0px;text-align:-webkit-left;">Nahrungsproteine sind Enzyme, die zu einer geregelten Verdauung und zur Bildung neuer Zellen und Körperstoffe beitragen.</p><p style="margin-left:0px;text-align:-webkit-left;"><strong>Regulation der Hormone</strong></p><p style="margin-left:0px;text-align:-webkit-left;">Protein unterstützt die Regulation der Hormone, was insbesondere bei der Entstehung und Transformation von Zellen während der Pubertät wichtig ist.</p><h5 style="margin-left:0px;">… und eine proteinreiche Ernährung bietet sogar noch weitere Vorteile!</h5><p style="margin-left:0px;text-align:-webkit-left;">Wer sein Gewicht reduzieren oder Muskeln aufbauen möchte, setzt ebenfalls auf Protein, da es beide Vorhaben optimal unterstützt! Studien haben gezeigt, dass Protein Heißhungerattacken und das Verlangen nach Snacks am späten Abend reduziert.<a href="https://ww1.lifeplus.com/uk/de/wellness-centre/wpslug/what-is-protein/outputtype/article#footnote_2_384482"><sup>3</sup></a><span>&nbsp;</span>Doch das ist noch nicht alles: Protein ist der Makronährstoff mit dem größten Sättigungseffekt und zügelt den Appetit länger als Kohlenhydrate und Fette.<a href="https://ww1.lifeplus.com/uk/de/wellness-centre/wpslug/what-is-protein/outputtype/article#footnote_3_384482"><sup>4</sup></a><span>&nbsp;</span>Darüber hinaus geht aus zahlreichen Studien hervor, dass eine proteinreiche Ernährung nicht nur die Kraft und die Muskelmasse stärkt, sondern auch dem Verlust von Muskelmasse<a href="https://ww1.lifeplus.com/uk/de/wellness-centre/wpslug/what-is-protein/outputtype/article#footnote_4_384482"><sup>5</sup></a><span>&nbsp;</span>entgegenwirkt.</p><h5 style="margin-left:0px;">Essentielle Aminosäuren</h5><p style="margin-left:0px;text-align:-webkit-left;">Beim Verdauungsprozess wird das von uns aufgenommene Protein in Aminosäuren zerlegt – die Bausteine des Proteins. Laut der British Nutrition Foundation gibt es etwa 20 verschiedene Aminosäuren. Neun davon müssen Teil der Ernährung eines erwachsenen Menschen sein, da sie zur Aufrechterhaltung der Gesundheit beitragen.<a href="https://ww1.lifeplus.com/uk/de/wellness-centre/wpslug/what-is-protein/outputtype/article#footnote_5_384482"><sup>6</sup></a><span>&nbsp;</span>Sie werden als essentielle Aminosäuren bezeichnet und können nur über die Ernährung mit proteinreichen Lebensmitteln gebildet werden.</p><h5 style="margin-left:0px;">Wie viel Protein brauchen wir und welche Nahrungsmittel sind besonders proteinreich?</h5><p style="margin-left:0px;text-align:-webkit-left;">Der Proteinbedarf richtet sich nach Alter und Gewicht, aber Studien zufolge benötigen Erwachsene im Durchschnitt täglich ca. 0,6&nbsp;Gramm Protein pro Kilogramm Körpergewicht. Bei Babys und Kindern sowie während der Schwangerschaft und Stillzeit gelten andere Anforderungen.<a href="https://ww1.lifeplus.com/uk/de/wellness-centre/wpslug/what-is-protein/outputtype/article#footnote_6_384482"><sup>7</sup></a></p><p style="margin-left:0px;text-align:-webkit-left;">Fleisch, Milch, Fisch und Eier enthalten besonders viel Protein. Aber keine Sorge: Wenn Sie sich vegetarisch oder vegan ernähren, können Sie das Protein über andere Nahrungsmittel beziehen. Es findet sich nämlich auch in Soja, Bohnen, Hülsenfrüchten, Nussbutter und einigen Getreidesorten (z.&nbsp;B. in Weizenkeim und Quinoa).</p><h5 style="margin-left:0px;">Welche verschiedenen Arten von Protein gibt es?</h5><p style="margin-left:0px;text-align:-webkit-left;">Es gibt verschiedene Proteinarten, was insbesondere für Menschen, die bestimmte Lebensmittelgruppen vermeiden müssen oder möchten, von Vorteil ist.</p><p style="margin-left:0px;text-align:-webkit-left;"><strong>Casein-Protein</strong><span>&nbsp;</span>ist in Milch enthalten. Seine Aufnahme und Verdauung erfolgen sehr langsam, daher kann dieses Protein für Menschen mit Laktoseintoleranz geeignet sein.</p><p style="margin-left:0px;text-align:-webkit-left;"><strong>Ei-Protein</strong><span>&nbsp;</span>ist eine hervorragende Wahl für alle, die Milchprodukte meiden müssen, aber nicht ganz auf tierische Proteinquellen verzichten möchten. Studien zufolge sind Eier von allen vollwertigen Lebensmitteln das mit der größten Proteinqualität, also dem besten PDCAAS-Wert (Protein Digestibility-Corrected Amino Acids Score).<a href="https://ww1.lifeplus.com/uk/de/wellness-centre/wpslug/what-is-protein/outputtype/article#footnote_7_384482"><sup>8</sup></a></p><p style="margin-left:0px;text-align:-webkit-left;"><strong>Erbsen-Protein</strong><span>&nbsp;</span>ist eine gute Wahl für Menschen, die allergisch oder empfindlich auf Eier oder Milchprodukte reagieren, und für alle, die sich vegetarisch oder vegan ernähren.</p><p style="margin-left:0px;text-align:-webkit-left;"><strong>Hanf-Protein</strong><span>&nbsp;</span>ist eine leicht verdauliche pflanzliche Proteinquelle und reich an verschiedenen Aminosäuren. Es enthält allerdings nur geringe Mengen der Aminosäuren Lysin und Leucin.</p><p style="margin-left:0px;text-align:-webkit-left;"><strong>Protein aus braunem Reis</strong><span>&nbsp;</span>enthält alle essentiellen Aminosäuren, gilt aber aufgrund des geringen Lysin-Anteils nicht als komplettes Protein.&nbsp;</p><p style="margin-left:0px;text-align:-webkit-left;"><strong>Gemischte pflanzliche Proteine</strong><span>&nbsp;</span>können eine gute Wahl für all jene sein, die zwar auf tierische Produkte verzichten, aber dennoch von hohen Mengen aller Aminosäuren profitieren wollen. Proteinpulver besteht in der Regel aus einer Mischung von Proteinen aus pflanzlichen Quellen und ist in verschiedenen Geschmacksrichtungen sowie für unterschiedliche Anforderungen verfügbar.</p><p style="margin-left:0px;text-align:-webkit-left;"><strong>Molkenprotein und Sport</strong></p><p style="margin-left:0px;text-align:-webkit-left;">Das Molkenprotein gehört zu den beliebtesten Proteinarten, vor allem unter Sport- und Fitnessbegeisterten. Es wird aus Milch gewonnen und besteht aus der Flüssigkeit, die sich bei der Käseherstellung vom Käsebruch absondert. Molkenprotein ist besonders proteinreich. Studien haben gezeigt, dass es stark appetitzügelnd wirkt und somit insbesondere für Menschen, die abnehmen möchten, interessant ist.<a href="https://ww1.lifeplus.com/uk/de/wellness-centre/wpslug/what-is-protein/outputtype/article#footnote_8_384482"><sup>9</sup></a></p><p style="margin-left:0px;text-align:-webkit-left;">Darüber hinaus zeigen Studien, dass Molkenprotein die sportliche Leistung verbessern und durch den Aufbau von Muskelmasse die Körperzusammensetzung optimieren kann. Auch die körperliche Ausdauer und in geringem Maße die körperliche Kraft werden gesteigert.<a href="https://ww1.lifeplus.com/uk/de/wellness-centre/wpslug/what-is-protein/outputtype/article#footnote_9_384482"><sup>10</sup></a></p><h5 style="margin-left:0px;">Nicht alle Proteine sind gleich</h5><p style="margin-left:0px;text-align:-webkit-left;">Die Qualität von Protein-Nahrungsergänzungsmitteln kann variieren. Nicht alle Molkenproteine sind gleich, und nicht alle bieten dieselben Vorteile. Achten Sie darauf, ob das Protein denaturiert worden ist. Die Denaturierung ist ein biochemischer Prozess, bei dem das Protein seine Struktur verliert, und dies beeinträchtigt seine Funktionsweise. Wenn ein Pulver aus denaturiertem Protein besteht, bedeutet dies, dass die Struktur der Aminosäuren zerlegt worden ist – sei es durch die Oxidation der Aminosäuren, die starke Erhitzung bei der Pasteurisierung oder weil das Molkenprotein Säure ausgesetzt war.</p><p style="margin-left:0px;text-align:-webkit-left;">Wählen Sie daher lieber Produkte mit nicht denaturiertem Protein. Es ist besonders vorteilhaft, weil die Aufspaltung der lebensnotwendigen immunsystemstärkenden Proteine im Molkenprotein vermieden wird. Die besten nicht denaturierten Molkenproteine werden nur minimal verarbeitet und durchlaufen eine Kaltfiltrierung.</p><h5 style="margin-left:0px;">Protein als Teil Ihrer Ernährung</h5><p style="margin-left:0px;text-align:-webkit-left;">Auch wenn Protein sehr wichtig ist, müssen Sie sich nicht zu sehr darauf fixieren. Es ist nicht nötig, die empfohlene Tagesmenge auf einmal zu konsumieren. Viel wichtiger ist es, sie ausgewogen über den Tag zu verteilen.</p><p style="margin-left:0px;text-align:-webkit-left;">Ganz gleich, wie Ihre Ernährungspräferenzen oder Gesundheitsziele aussehen: Es gibt jede Menge proteinreiche Lebensmittel, die dafür sorgen, dass Sie gesund bleiben und Ihr Essen genießen.</p><ol><li class="footnotes"><a href="https://www.piedmont.org/living-better/why-is-protein-important-in-your-diet">Why Is Protein Important In Your Diet</a><span class="footnote-back-link-wrapper"> [</span><a href="#identifier_0_384449"><span class="footnote-back-link-wrapper">↩</span></a><span class="footnote-back-link-wrapper">]</span></li><li class="footnotes"><a href="https://medlineplus.gov/ency/article/002467.htm">Protein in diet: MedlinePlus Medical Encyclopedia</a><span class="footnote-back-link-wrapper"> [</span><a href="#identifier_1_384449"><span class="footnote-back-link-wrapper">↩</span></a><span class="footnote-back-link-wrapper">]</span></li><li class="footnotes"><a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/20847729/">The effects of consuming frequent, higher protein meals on appetite</a><span class="footnote-back-link-wrapper"> [</span><a href="#identifier_2_384449"><span class="footnote-back-link-wrapper">↩</span></a><span class="footnote-back-link-wrapper">]</span></li><li class="footnotes"><a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/15466943/">The effects of high protein diets on thermogenesis, satiety and weight loss: a critical review</a><span class="footnote-back-link-wrapper"> [</span><a href="#identifier_3_384449"><span class="footnote-back-link-wrapper">↩</span></a><span class="footnote-back-link-wrapper">]</span></li><li class="footnotes"><a href="http://europepmc.org/article/MED/19927027">Increased protein intake reduces lean body mass loss during weight loss in athletes</a><span class="footnote-back-link-wrapper"> [</span><a href="#identifier_4_384449"><span class="footnote-back-link-wrapper">↩</span></a><span class="footnote-back-link-wrapper">]</span></li><li class="footnotes"><a href="https://www.nutrition.org.uk/nutritionscience/nutrients-food-and-ingredients/protein.html?start=1">Protein – British Nutrition Foundation</a><span class="footnote-back-link-wrapper"> [</span><a href="#identifier_5_384449"><span class="footnote-back-link-wrapper">↩</span></a><span class="footnote-back-link-wrapper">]</span></li><li class="footnotes"><a href="https://www.nutrition.org.uk/nutritionscience/nutrients-food-and-ingredients/protein.html?start=2">Protein – British Nutrition Foundation</a><span class="footnote-back-link-wrapper"> [</span><a href="#identifier_6_384449"><span class="footnote-back-link-wrapper">↩</span></a><span class="footnote-back-link-wrapper">]</span></li><li class="footnotes"><a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/10867064/">The protein digestibility-corrected amino acid score – PubMed</a><span class="footnote-back-link-wrapper"> [</span><a href="#identifier_7_384449"><span class="footnote-back-link-wrapper">↩</span></a><span class="footnote-back-link-wrapper">]</span></li><li class="footnotes"><a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/20456814/">The acute effects of four protein meals on insulin, glucose, appetite and energy intake in lean men</a><span class="footnote-back-link-wrapper"> [</span><a href="#identifier_8_384449"><span class="footnote-back-link-wrapper">↩</span></a><span class="footnote-back-link-wrapper">]</span></li><li class="footnotes"><a href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4186725/">Whey Protein Improves Exercise Performance and Biochemical Profiles in Trained Mice</a><span class="footnote-back-link-wrapper"> [</span><a href="#identifier_9_384449"><span class="footnote-back-link-wrapper">↩</span></a><span class="footnote-back-link-wrapper">]</span></li></ol>]]></content:encoded><category><![CDATA[Gesunde Ernaehrung,Energie,Kardiovaskulaere Gesundheit,Knochen,Muskeln,Hautpflege,Darm und Verdauung,Hormone,Gewichtskontrolle,Essentielle Naehrstoffe,Kinder,Schwangerschaft,Vegetarismus,Veganismus,Nahrungsmittelempfindlichkeiten,Artikeln]]></category>
            <pubDate>Wed, 10 Jan 2024 14:18:00 +0100</pubDate>
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                        <title>5 Methoden zur Stimulation des Vagusnervs</title>
                        <link>https://yourwellness.lifeplus.com/de/002-5-methoden-zur-stimulation-des-vagusnervs/</link>
                        <guid>https://yourwellness.lifeplus.com/de/002-5-methoden-zur-stimulation-des-vagusnervs/</guid><pp:caseid>594430</pp:caseid><description><![CDATA[<p>Die Stimulation des Vagusnervs spielt eine wichtige Rolle bei der Regulierung vieler verschiedener Körperfunktionen und der Förderung des allgemeinen Wohlbefindens. Als bedeutende Komponente des autonomen Nervensystems steuert der Vagusnerv viele unbewusste Vorgänge im Körper wie Herzfrequenz, Verdauung und Atmung.</p>]]></description><content:encoded><![CDATA[<p><span style="background-color:rgb(255,255,255);"><i><span style="text-align:start;">Lesedauer:&nbsp;2&nbsp;minuten</span></i></span></p><p>Die Stimulation des Vagusnervs spielt eine wichtige Rolle bei der Regulierung vieler verschiedener Körperfunktionen und der Förderung des allgemeinen Wohlbefindens. Als bedeutende Komponente des autonomen Nervensystems steuert der Vagusnerv viele unbewusste Vorgänge im Körper wie Herzfrequenz, Verdauung und Atmung.</p><p>Es gibt verschiedene Methoden zur Stimulation des Vagusnervs, um Gesundheitsvorteile zu erschließen.</p><h2><strong>Kälteeinwirkung</strong></h2><p>Wenn der Körper Kälte ausgesetzt wird, aktiviert das die Stressreaktion mit einer Vielzahl physiologischer Veränderungen, darunter erhöhte Variabilität der Herzfrequenz und Vagotonus.</p><p>Ein ganz einfacher Einstieg besteht darin, sich kaltes Wasser ins Gesicht zu spritzen. Zur intensiveren Kälteeinwirkung könnten Sie beispielsweise kalt duschen oder ein kaltes Bad oder gar Eisbad nehmen. Sie können damit einen Überlebensmechanismus auslösen, der die Herzfrequenz verlangsamt, die Blutgefäße verengt und die Durchblutung der wichtigsten Organe erhöht.&nbsp;</p><p>Wenn Sie sich lieber nicht kaltem Wasser aussetzen möchten, könnten Sie es mit einem Winterspaziergang versuchen oder einfach ein paar Eiswürfel in der Hand halten.</p><h2><strong>Massage</strong></h2><p>Durch das Ausüben von sanftem Druck auf bestimmte Körperzonen können die sensorischen Fasern des Vagusnervs aktiviert werden. Der Vagusnerv verzweigt sich vom Hirnstamm durch das Genick und den Brustraum bis in den Unterbauch.</p><p>Massieren Sie mit den Fingerspitzen in kreisförmigen Bewegungen den Nacken seitlich und hinten sowie den Bereich unter und hinter den Ohren. Auch durch das Vor- und Rückwärtsstreichen am Unterkiefer entlang bis zu den Ohren und abwärts zum Hals können Sie den Vagusnerv beeinflussen.</p><p>Eine sanfte Bauchmassage kann zur Entspannung des Darms beitragen und den Einfluss des Vagusnervs auf die Verdauung stimulieren.</p><h2><strong>Atemübungen</strong></h2><p>Atemübungen sind eine gemeinhin anerkannte und wirksame Methode zur Stimulation des Vagusnervs und zur Entspannungsförderung. Spezifische Atemtechniken können das parasympathische Nervensystem aktivieren und den Vagotonus erhöhen.</p><p>Bei der Zwerchfell- oder Bauchatmung atmen Sie tief in das Zwerchfell ein, nicht nur in den Brustraum. Sitzen Sie aufrecht und entspannt und atmen Sie langsam durch die Nase ein. Spüren Sie, wie sich Ihr Bauch wölbt und Ihre Lungen mit Luft füllen. Versuchen Sie, länger durch den Mund auszuatmen als sie eingeatmet hatten. Langes Ausatmen trägt zur Vagusstimulation bei.</p><p>Probieren Sie es mit der 4-7-8-Atmung. Atmen Sie vier Sekunden lang ein, halten Sie den Atem sieben Sekunden lang an und atmen Sie acht Sekunden lang aus.</p><p>Die Resonanzatmung soll Biorhythmen synchronisieren und die Vagusaktivität anregen. Atmen Sie fünf Sekunden lang ein und sechs Sekunden lang aus. Wiederholen Sie diesen Atemrhythmus mehrmals.</p><h2><strong>Lachen</strong></h2><p>Lachen von Herzen und Humor regen die Vagusaktivität an und bringen eine Vielzahl von physiologischen und psychologischen Vorteilen mit sich. Die positiven Auswirkungen auf Stimmung, Stressabbau und allgemeines Wohlbefinden können den Vagusnerv indirekt stimulieren.</p><p>Beim Lachen können die Herzfrequenz und der Blutdruck vorübergehend ansteigen, gefolgt von einer Entspannungsphase. Man nimmt an, dass die Aktivierung des Vagusnervs und des parasympathischen Nervensystems an diesem Ablauf beteiligt sind. Mit dem Lachen einher gehen auch rhythmische und kontrollierte Atemmuster, die den Atemübungen zur Stimulierung des Vagusnervs ähneln.</p><p>Dies gilt allerdings nur für echtes, spontanes Lachen. Vorgetäuschtes Lachen hat nicht die gleichen physiologischen Vorteile.</p><h2><strong>Stimulation über den Mund- und Rachenraum</strong></h2><p>Der Vagusnerv verzweigt sich in eine Reihe von Muskeln in Rachen, Zunge und Mund. Auch über diese Bereiche kann er daher angeregt werden.</p><p>Das Gurgeln mit Wasser beansprucht Rachenmuskeln, die mit dem Vagusnerv verbunden sind. Auch am Singen und Summen sind Muskeln beteiligt, die zur Vagusaktivierung beitragen. Summübungen aus der Meditation oder dem Yoga haben sich als besonders wirkungsvoll erwiesen.</p>]]></content:encoded><category><![CDATA[Artikeln,Kardiovaskulaere Gesundheit,Darm und Verdauung,Gelenke und Bindegewebe]]></category>
            <pubDate>Wed, 03 Jan 2024 16:59:00 +0100</pubDate>
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                        <title>Welche Rolle spielt der Vagusnerv für die Wellness?</title>
                        <link>https://yourwellness.lifeplus.com/de/001-welche-rolle-spielt-der-vagusnerv-fuer-die-wellness/</link>
                        <guid>https://yourwellness.lifeplus.com/de/001-welche-rolle-spielt-der-vagusnerv-fuer-die-wellness/</guid><pp:caseid>594422</pp:caseid><description><![CDATA[<p>Einer der wesentlichen Aspekte der grundlegenden Körperfunktionen und der tieferen psychischen und physiologischen Wellness liegt bei einem Hirnnerv, der das Gehirn mit wichtigen Organen und Körpersystemen verbindet.</p>]]></description><content:encoded><![CDATA[<p><span style="background-color:rgb(255,255,255);"><i><span style="text-align:start;">Lesedauer:&nbsp;4&nbsp;minuten</span></i></span></p><p>Einer der wesentlichen Aspekte der grundlegenden Körperfunktionen und der tieferen psychischen und physiologischen Wellness liegt bei einem Hirnnerv, der das Gehirn mit wichtigen Organen und Körpersystemen verbindet. Im Zusammenhang mit Gesundheit und Wohlbefinden denken wir in der Regel an die Herzgesundheit, die kognitiven Funktionen oder die psychische Wellness, aber selten an die Bedeutung des Nervensystems. Insbesondere der Vagusnerv hat jedoch einen großen Einfluss auf unsere gesunden Körperfunktionen.</p><h3><strong>Was ist der Vagusnerv?</strong></h3><p>Es gibt zwölf Hirnnerven. Der Vagusnerv ist der zehnte und längste der Hirnnerven. Er beginnt in der Medulla im hinteren Teil des Hirnstamms und reicht durch den Nacken und Rumpf bis zum Darm im Unterbauch. Sein Name leitet sich aus dem Lateinischen ab und bedeutet „umherschweifen“, weil er durch den ganzen Körper „wandert“ und die Organe mit dem Hirnstamm verbindet.</p><p>Das Nervensystem ist für die Kommunikation zwischen dem Hirn und dem Körper verantwortlich. Als einer der bedeutendsten Nerven fungiert der Vagusnerv als Kommunikationsweg zwischen wichtigen Organen und Körpersystemen und dem Gehirn. Er spielt auch eine große Rolle bei einer Vielzahl von Funktionen und Vorgängen im Körper – sensorisch, physisch und hormonell.</p><h3><strong>Was macht den Vagusnerv einzigartig?</strong></h3><p>Der Vagusnerv reicht als einziger Hirnnerv bis in den Bauchraum und zu den Verdauungsorganen. Er ist ein wesentlicher Teil des parasympathischen Nervensystems, das zum autonomen Nervensystem gehört. Das parasympathische Nervensystem steuert die Physiologie von Erholung und Verdauung.</p><p>Seine drei Funktionsbahnen sind:</p><ul><li>Viszeroafferent</li><li>Motorisch efferent</li><li>Afferent</li></ul><p>Efferent bezieht sich auf die Motorik und bezeichnet die Übermittlung von Signalen durch Neurone aus dem zentralen Nervensystem an Organe, Muskeln und Gewebe im Körper. Afferent ist das Gegenstück: die Übermittlung von Signalen aus der Peripherie an das zentrale Nervensystem. Afferent bezeichnet also die sensorischen Daten, die das zentrale Nervensystem empfängt.</p><h3><strong>Welche Rolle spielt der Vagusnerv für die Wellness?</strong></h3><p>Anatomisch wie physiologisch ist der Vagusnerv maßgeblich an Körperfunktionen beteiligt, die unerlässlich für grundlegendes Leben und übergeordnete Wellness sind. Der Vagusnerv trägt maßgeblich zur Homöostase der Körpersysteme bei – Herz-Kreislauf, Magen-Darm und Atmung.</p><p>Er steuert unbewusste Vorgänge im Körper wie Herzfrequenz, Atmung und Signale zwischen Organen. Er unterstützt auch übergeordnete physiologische Funktionen wie die Kommunikation zwischen Darmtrakt und Gehirn oder die Entspannung. Der Vagusnerv trägt nicht nur zu lebenswichtigen Funktionen bei, sondern auch zur allgemeinen Gesundheit.</p><h3><strong>Bedeutende physiologische Funktionen, zu denen der Vagusnerv beiträgt:</strong></h3><ul><li>Regulierung der Atmung</li><li>Steuerung der Herzfrequenz</li><li>Sprache</li><li>Gehör</li><li>Darmmotilität</li><li>Schluck- und Würgreflex</li><li>Blutdruck</li><li>Blasenfunktion</li><li>Sensorik – Schmerz-, Berührungs-, Temperaturempfinden</li></ul><h3><strong>Atemfunktion</strong></h3><p>Der Vagusnerv übermittelt mit dem Neurotransmitter Acetylcholin Signale an das Atemsystem. Sie können den Vagusnerv daher durch langsame, tiefe Atemübungen stimulieren. Dies beeinflusst auch die Funktion des Vagusnervs zur Entspannung des Körpers bei Stress.</p><h3><strong>Steuerung der Herzfrequenz</strong></h3><p>Acetylcholin trägt auch zur Verlangsamung der Herzfrequenz bei. Der Vagusnerv übermittelt Sensoriksignale über Barorezeptoren und Chemorezeptoren der Aorta. Barorezeptoren übermitteln Informationen über den Blutdruck im Blutkreislauf. Von den Chemorezeptoren empfängt der Vagusnerv Angaben zum Sauerstoffgehalt im Blut. Als vorrangiger Nerv im parasympathischen Nervensystem trägt der Vagusnerv zur Senkung der Herzfrequenz während oder nach Stress bei. Ohne einen gesunden Vagusnerv kann die Entspannung nach Stress deutlich länger dauern, sodass der Körper für längere Zeit schädlichen Stresshormonen ausgesetzt bleibt.</p><h3><strong>Sprechen und Schlucken</strong></h3><p>Der Vagusnerv wirkt auf die Muskeln in Rachen und Kehlkopf, die wir zum Sprechen und Schlucken brauchen. Er spielt auch eine Rolle beim Würgreflex, der unsere Luftröhre vor dem Eindringen von Essen, Flüssigkeiten oder Fremdkörpern schützt. Entspannte Rachenmuskeln erleichtern die Atmung, was wiederum zur Gesundheit des Vagusnervensystems beiträgt.</p><h3><strong>Beitrag des Vagusnervs zur tieferen Wellness:</strong></h3><ul><li>Beruhigt das Nervensystem</li><li>Trägt zum Geschmackssinn bei</li><li>Trägt zur Signalisierung von Sättigung bei</li><li>Entzündungshemmung</li><li>Darm-Hirn-Achse</li><li>Baut Stress ab und fördert die Entspannung</li><li>Unterstützt die Gedächtnisbildung</li><li>Fruchtbarkeit und sexuelle Gesundheit</li></ul><h3><strong>Entzündungshemmung</strong></h3><p>Entzündung ist ein Aspekt der normalen Immunreaktion auf Verletzungen oder Erkrankungen. Das weit verzweigte Netzwerk des Vagusnervs erkennt, wenn im Körper Stoffe wie Zytokine oder andere Entzündungsmarker ausgeschüttet werden, und signalisiert dem Gehirn, dass entzündungshemmende Neurotransmitter produziert werden müssen. Das trägt zur Regulierung der Immunreaktion und zum Schutz vor den schädlichen Auswirkungen chronischer Entzündung bei.</p><h3><strong>Stressabbau und Entspannung</strong></h3><p>Das sympathische Nervensystem löst im Körper die lebenswichtige Kampf-oder-Flucht-Reaktion auf Stress aus. Dieses System warnt uns, wenn Umstände Grund zur Sorge geben – ob das nun eine konkrete Gefahrensituation ist oder nur eine unangenehme Konfrontation mit einem Kollegen. Die erste Reaktion des Körpers kann durch die beruhigende Wirkung des Vagusnervs entschärft werden.</p><p>Das sympathische Nervensystem schüttet Adrenalin und Cortisol aus, zwei Hormone, die Menschen brauchen, um Gefahren zu überleben. Der Vagusnerv als Teil des parasympathischen Nervensystems schüttet den Neurotransmitter Acetylcholin aus. Das wirkt als Signal zur Freisetzung von Neurotransmittern wie Oxytocin und Vasopressin im Körper, die zur Beruhigung nach Stress beitragen.</p><h3><strong>Darm-Hirn-Achse</strong></h3><p>Der Vagusnerv reicht als einziger Hirnnerv bis in den Darm. Die Kommunikation zwischen Darm und Hirn ermöglicht beispielsweise das Melden von Sättigung (wenn der Körper dem Hirn signalisiert, dass er keinen Hunger mehr hat).</p><p>Darüber hinaus spielt diese Kommunikation aber auch eine bedeutende Rolle für die psychische Gesundheit im Zusammenhang mit Stress, Trauma und der Reaktion des Körpers. Viele Neurotransmitter, darunter auch Serotonin, werden im Darm produziert. Stress und psychisches Wohlbefinden beeinflussen das Schmerzempfinden, die gesunde Gewichtskontrolle und den ausgewogenen Blutzucker-/Insulinspiegel.</p><h3><strong>Zusammenfassung:</strong></h3><ul><li>Der Vagusnerv ist der längste und meistverzweigte Hirnnerv.</li><li>Er vernetzt das Gehirn mit fast allen Körperorganen und Funktionssystemen des Körpers.</li><li>Er reguliert die Herzfrequenz und den Blutdruck.</li><li>Der Vagusnerv beeinflusst die Atmung.</li><li>Er verarbeitet das Berührungs-, Temperatur- und Schmerzempfinden.</li><li>Der Vagusnerv spielt eine wichtige Rolle bei Ruhe und Verdauung und insbesondere bei Entspannung und Stressabbau.</li></ul>]]></content:encoded><category><![CDATA[Kardiovaskulaere Gesundheit,Gelenke und Bindegewebe,Darm und Verdauung,Artikeln]]></category>
            <pubDate>Wed, 03 Jan 2024 12:19:00 +0100</pubDate>
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                        <title>Umstellung auf eine saisonale Ernährung im Herbst</title>
                        <link>https://yourwellness.lifeplus.com/de/081-umstellung-auf-eine-saisonale-ernaehrung-im-herbst/</link>
                        <guid>https://yourwellness.lifeplus.com/de/081-umstellung-auf-eine-saisonale-ernaehrung-im-herbst/</guid><pp:caseid>594472</pp:caseid><description><![CDATA[<h3>Buntes Laub, ein frischer Herbstmorgen und goldenes Licht am frühen Abend: Der Herbst ist eine schöne Jahreszeit und beschert uns nährstoffreiche Nahrungsmittel. Das ist kein Zufall. Heutzutage können wir zwar jederzeit erhalten, was wir essen möchten (z.&nbsp;B. Beeren im Winter oder Spargel im Herbst), aber das entspricht nicht dem Wechsel der Jahreszeiten, der unsere Erde auszeichnet.</h3>]]></description><content:encoded><![CDATA[<p><i>Lesedauer:&nbsp;2&nbsp;minuten</i></p><h3>Buntes Laub, ein frischer Herbstmorgen und goldenes Licht am frühen Abend: Der Herbst ist eine schöne Jahreszeit und beschert uns nährstoffreiche Nahrungsmittel.</h3><p>Das ist kein Zufall. Heutzutage können wir zwar jederzeit erhalten, was wir essen möchten (z.&nbsp;B. Beeren im Winter oder Spargel im Herbst), aber das entspricht nicht dem Wechsel der Jahreszeiten, der unsere Erde auszeichnet.</p><p>Für unsere Vorfahren war die saisonale Ernährung ganz natürlich und vor allem lebenswichtig.&nbsp; Die Nahrungsmittel, die je nach Jahreszeit verfügbar waren, schafften die Voraussetzungen für das Überleben – ganz anders, als wir es heute kennen.</p><p>Der Herbst ist eine Jahreszeit, die uns anregt, die Erde und die Ernte, die sie uns bietet, bewusster wahrzunehmen. Mit Bewusstsein und Achtsamkeit können Sie den Übergang genießen und lernen, in Einklang mit den Jahreszeiten zu leben.</p><h3><strong>Neu ausrichten</strong></h3><p>Im Herbst wird die Natur langsamer. Die Tage werden kürzer, die Temperaturen fallen, das Laub fällt von den Bäumen. Es ist eine Zeit für Besinnung und Bewusstsein. Das macht den Herbst zu einer guten Zeit für eine Neuausrichtung, insbesondere im Hinblick auf die Ernährung.</p><p>Das Entschlacken des Körpers zum Abbau von Giftstoffen und abgestorben Zellen, eine Erholungspause für das Verdauungssystem und eine ganz gezielt frische, saisonale Ernährung: All das sind gute Ansätze, um parallel zur neuen Jahreszeit einen neuen Anfang zu machen.</p><p>Beispiele:</p><ul><li><strong>Intervallfasten</strong> – die Beschränkung der Nahrungsaufnahme auf einen Zeitraum von 8&nbsp;Stunden pro Tag</li><li><strong>Fasten</strong> – der Verzicht auf Nahrungsaufnahme über einen längeren Zeitraum</li><li><strong>Eliminationsdiät</strong> – der Ausschluss von Nahrungsmitteln, auf die manche Menschen empfindlich reagieren, zum Beispiel Zucker, Milchprodukte und/oder Gluten</li><li><strong>Modifizierte Ernährung</strong>&nbsp;– der Verzehr nur bestimmter Nahrungsmittel wie Bio- oder unverarbeitetes Obst, Gemüse, Vollkornprodukte, gesunde Fette und magere Proteine</li><li><strong>Ausgeglichene Flüssigkeitszufuhr</strong> – die Versorgung des Körpers mit dem richtigen Maß an Flüssigkeit in den kälteren Monaten</li></ul><p>Gestalten Sie die Neuausrichtung so einfach oder intensiv, wie Sie möchten. Sie kann ein bis drei Tage, eine Woche oder sogar länger dauern (grundlegende Veränderungen der Ernährung, beispielsweise Fasten, sollten unter ärztlicher Aufsicht erfolgen) – treffen Sie einfach die entsprechenden Vorbereitungen.</p><p>Das brauchen Sie, um Ihre Neuausrichtung zu organisieren:</p><ul><li><strong>Einen detaillierten Plan, in dem genau steht, was Sie wann essen werden</strong></li><li><strong>Die entsprechenden Lebensmittelvorräte</strong></li><li><strong>Die entsprechende Küchenausstattung</strong></li><li><strong>Unterstützung durch Familie, Freunde, Ernährungsberater, Gesundheitsdienstleister oder eine Online-Selbsthilfegruppe</strong></li></ul><h3><strong>Nähren</strong></h3><p>Im Anschluss an die Neuausrichtung ist die gesunde Ernährung besonders wichtig, und die Erntezeit im Herbst wartet mit einer großen Auswahl auf.</p><p>Stellen Sie erstens von erfrischenden Sommergerichten auf wärmende Herbstgerichte um. Ersetzen Sie Rohkost durch:</p><ul><li><strong>Geröstetes Gemüse</strong></li><li><strong>Backobst</strong></li><li><strong>Gekochte magere Proteine</strong></li><li><strong>Hausgemachte Brühe</strong></li><li><strong>Warme Suppen und Eintöpfe</strong></li><li><strong>Heißen Tee und Kaffee</strong></li></ul><p>Lassen Sie sich zweitens von der saisonalen Ernte inspirieren, wenn Sie Nahrungsmittel auswählen (beispielsweise auf dem örtlichen Bauernmarkt):</p><ul><li><strong>Wurzelgemüse (Süßkartoffeln, Karotten, Steck – und andere Rüben)</strong></li><li><strong>Kürbis (Butternut, Eichel, Hokkaido, Spaghetti und Delicata)</strong></li><li><strong>Winterkürbis</strong></li><li><strong>Grünkohl</strong></li><li><strong>Rucola</strong></li><li><strong>Äpfel</strong></li><li><strong>Birnen</strong></li><li><strong>Granatäpfel</strong></li><li><strong>Preiselbeeren</strong></li><li><strong>Feigen</strong></li><li><strong>Rosenkohl</strong></li><li><strong>Blumenkohl</strong></li></ul><p>Nehmen Sie sich drittens Zeit, Ihre Lieblingsrezepte für den Herbst zuzubereiten und neue zu probieren. Kauen Sie langsam und genießen Sie Ihre Mahlzeiten – wenn Sie möchten, gemeinsam mit Freunden, wobei sie alle liebevoll zubereitete und nährstoffreiche Gerichte beisteuern.</p><p>Der Herbst bedeutet weitaus mehr als nur das Kürbisgewürz im Kaffee (so lecker das auch schmeckt).&nbsp;</p><p>Überlegen Sie, wie Sie Ihren Körper diesen Herbst neu ausrichten und dann gesund ernähren möchten.&nbsp;</p><p><strong>Literatur:</strong><br><a href="https://shawellnessclinic.com/en/shamagazine/the-seasonal-foods-you-should-be-eating-this-autumn/">https://shawellnessclinic.com/en/shamagazine/the-seasonal-foods-you-should-be-eating-this-autumn/</a><br><a href="https://platefulnutrition.co/5-tips-for-transitioning-into-fall/">https://platefulnutrition.co/5-tips-for-transitioning-into-fall/</a></p>]]></content:encoded><category><![CDATA[Gesunde Ernaehrung,Saisonale Ernaehrung,Saisonale Gesundheit,Fasten,Nahrungsmittelempfindlichkeiten,Darm und Verdauung,Artikeln]]></category>
            <pubDate>Tue, 02 Jan 2024 18:58:00 +0100</pubDate>
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                        <title>Ausgeglichene Flüssigkeitszufuhr im Herbst und Winter</title>
                        <link>https://yourwellness.lifeplus.com/de/073-ausgeglichene-fluessigkeitszufuhr-im-herbst-und-winter/</link>
                        <guid>https://yourwellness.lifeplus.com/de/073-ausgeglichene-fluessigkeitszufuhr-im-herbst-und-winter/</guid><pp:caseid>594561</pp:caseid><description><![CDATA[<p>Zum klaren Herbstmorgen passt ein Zimtkaffee, zum verschneiten Winternachmittag heiße Schokolade. Die achtsame Flüssigkeitszufuhr in den kühleren Monaten bedeutet jedoch weitaus mehr als nur ein gelegentliches saisonales Getränk.</p>]]></description><content:encoded><![CDATA[<p><i>Lesedauer:&nbsp;2&nbsp;minuten</i></p><h3>Zum klaren Herbstmorgen passt ein Zimtkaffee, zum verschneiten Winternachmittag heiße Schokolade. Die achtsame Flüssigkeitszufuhr in den kühleren Monaten bedeutet jedoch weitaus mehr als nur ein gelegentliches saisonales Getränk.</h3><p>Die Flüssigkeitszufuhr ist das ganze Jahr über wichtig. Sie trägt nicht nur zum allgemeinen Wohlbefinden bei, sondern bietet auch die folgenden spezifischen Vorteile:</p><ul><li><strong>Ausscheiden von Abfallstoffen</strong></li><li><strong>Transport von mehr Nährstoffen im gesamten Körper</strong></li><li><strong>Nieren- und Lymphspülung</strong></li><li><strong>Blutfluss im gesamten Herz-Kreislauf-System</strong></li><li><strong>Geregelter Ausscheidungsprozess und Vorbeugung gegen Verstopfung</strong></li><li><strong>Geschmeidige Haut für Infektionsresistenz</strong></li><li><strong>Feuchte Schleimhäute in Nase und Mund für ein geringeres Risiko von Erkrankungen</strong></li></ul><p>Wir denken in der kühlen Jahreszeit gar nicht ans Schwitzen, aber die Flüssigkeitszufuhr ist das ganze Jahr hindurch gleichermaßen wichtig.</p><p>Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt anderthalb Liter Wasser über den Tag verteilt.&nbsp;</p><p>Natürlich tragen auch andere Flüssigkeiten zur Flüssigkeitszufuhr bei, aber gefiltertes Wasser und Kräutertee sind am besten geeignet.</p><h3>Diese fünf Tipps helfen Ihnen, für eine angemessene Flüssigkeitszufuhr im Herbst und Winter zu sorgen, damit Sie Ihr Bestes geben können.</h3><p><strong>1. Flüssigkeitszufuhr sofort nach dem Aufwachen </strong>Wenn der Wecker klingelt, trinken Sie als Erstes ein Glas frisches Wasser. Damit gleichen Sie den Flüssigkeitsverlust aus, der über Nacht durch Schwitzen und Entschlackung aufgetreten sein könnte.</p><p><strong>2. Warme Getränke genießen</strong> In den kühleren Monaten sind heiße Getränke besonders verlockend. Kräutertees und Kaffee spenden schnell Wärme.</p><p><strong>3. Öfter Brühe und Suppe zubereiten</strong> Ein Becher hausgemachter <strong><u>Knochenbrühe</u></strong> oder ein Teller Ihrer Lieblingssuppe liefert Nährstoffe und Flüssigkeit zugleich.</p><p><strong>4. Wassereis bereithalten</strong> Erkältung und Grippe haben im Herbst und Winter Hochsaison. Das macht die Flüssigkeitszufuhr noch wichtiger. Halten Sie Kräuter- oder Elektrolyt-Wassereis im Tiefkühlfach bereit (besonders für Kinder).</p><p><strong>5. Stark wasserhaltige Lebensmittel genießen</strong> Blattgemüse und Äpfel im Herbst, gefolgt von Zitrusfrüchten im Winter: Diese Nahrungsmittel spenden auch Flüssigkeit.</p><p>Sie können zu jeder Tageszeit Flüssigkeiten genießen, aber beachten Sie diese Tipps:</p><ul><li>Der Großteil der Flüssigkeitszufuhr sollte außerhalb der Mahlzeiten erfolgen. Trinken Sie zum Essen nur eine kleine Menge Flüssigkeit, denn zu viel könnte die Verdauungssäuren und Enzyme verwässern.</li><li>Reduzieren Sie die Flüssigkeitsaufnahme 3 bis 4 Stunden vor dem Schlafengehen, damit Sie über Nacht nicht zu oft aufstehen müssen.</li><li>Verzichten Sie mindestens 6 bis 11 Stunden vor dem Schlafengehen auf koffeinhaltige Getränke, um Schlafstörungen vorzubeugen.</li></ul><p>Flüssigkeitszufuhr: Das klingt so simpel – und ist es eigentlich auch. Aber die Flüssigkeitszufuhr hat eine Vielzahl von positiven Auswirkungen auf den Körper, daher können bewusste Entscheidungen enorm zum Wohlbefinden beitragen.</p><p>Haben Sie schon Durst?</p><p><strong>Literatur:</strong></p><p><a href="https://www.sleep.org/how-much-caffeine-should-i-have/">https://www.sleep.org/how-much-caffeine-should-i-have/</a></p><p><a href="https://frontlineerdallas.com/10-tips-for-staying-hydrated-during-fall">https://frontlineerdallas.com/10-tips-for-staying-hydrated-during-fall</a></p>]]></content:encoded><category><![CDATA[Saisonale Gesundheit,Saisonale Ernaehrung,Lymphgesundheit,Kardiovaskulaere Gesundheit,Hautpflege,Darm und Verdauung,Hals,Nase,Ohren,Artikeln]]></category>
            <pubDate>Thu, 28 Dec 2023 13:19:00 +0100</pubDate>
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                        <title>Heißes Thema: Knochenbrühe</title>
                        <link>https://yourwellness.lifeplus.com/de/071-heisses-thema-knochenbruehe/</link>
                        <guid>https://yourwellness.lifeplus.com/de/071-heisses-thema-knochenbruehe/</guid><pp:caseid>594524</pp:caseid><description><![CDATA[<p>Knochenbrühe zeichnet sich durch einen hohen Nährstoffgehalt und einen köstlichen Geschmack aus. Kein Wunder also, dass dieser Wärmespender derzeit voll im Trend liegt.</p>]]></description><content:encoded><![CDATA[<p><i>Lesedauer:&nbsp;2&nbsp;minuten</i></p><h3>Knochenbrühe zeichnet sich durch einen hohen Nährstoffgehalt und einen köstlichen Geschmack aus. Kein Wunder also, dass dieser Wärmespender derzeit voll im Trend liegt.</h3><p>Knochenbrühe wird durch auf kleiner Flamme aus Knochen, Wasser, Gemüse und Kräutern gekocht und ist ein Kraftpaket an Nährstoffen, darunter Kollagen (das durch das Kochen in Gelatine umgewandelt wird), Vitamine und Mineralstoffe. Sie kann als Grundlage für Suppen, Eintöpfe und Saucen dienen oder einfach als heißes Getränk genossen werden.</p><p>Und das Beste daran? Die einfach zubereitete Brühe ist viel mehr als nur ein Wärmespender bei kaltem Wetter.&nbsp;</p><h3>Die Nährstoffe in der Knochenbrühe können:</h3><ul><li>die Darmgesundheit wiederherstellen und schützen (insbesondere bei Darmdurchlässigkeit, dem sogenannten „Leaky Gut-Syndrom“)</li><li>das Immunsystem stärken</li><li>Gelenke und Knochen unterstützen</li><li>Haut, Haare und Nägel anregen</li><li>guten Schlaf fördern</li><li>die Leber bei der Entgiftung unterstützen</li><li>die Gewichtskontrolle sowie bestimmte Diäten wie z. B. ketogene Ernährung unterstützen</li></ul><p>Angesichts dieser Vorteile möchten Sie sofort zum Kochtopf greifen?</p><h3>Diese Tipps helfen Ihnen bei der Zubereitung der Knochenbrühe:</h3><ul><li>Entscheiden Sie sich für Markknochen von Bio-Rindern oder -Hühnchen (beispielsweise vom Sonntagsbraten oder aus Ihrem Fleischfachgeschäft).</li><li>Geben Sie Knochen, 60&nbsp;ml weißen Tafelessig oder Apfelessig, eine gute Prise Salz sowie Gemüse wie Zwiebeln, Knoblauch, Pilze, Karotten und Sellerie (ganz nach Geschmack) in einen Schongarer. Füllen Sie den Topf mit gefiltertem Wasser auf.</li><li>Nach 4–6 Stunden Köcheln im Schongarer ist die Brühe fertig – schöpfen Sie ggf. das Fett ab.&nbsp;</li></ul><p>Sie können die Knochenbrühe sofort genießen, bis zu einer Woche lang im Kühlschrank aufbewahren oder tiefkühlen.</p><p>Für die Zubereitung von Knochenbrühe gibt es kein Standardrezept. Sie können ganz nach Ihrem Geschmack experimentieren: Geben Sie Kräuter wie Rosmarin und Thymian, Gewürze wie Kurkuma oder Ingwer, Blatt- und Wurzelgemüse oder sogar Adaptogene wie Astragalus, Nesseln oder Rosenwurz (Rhodiola) hinzu.</p><h3>So einfach es auch klingt: Sie möchten Knochenbrühe lieber nicht selbst zubereiten?</h3><p>Das ist völlig in Ordnung. Im Handel gibt es eine große Auswahl an Knochenbrühe-Produkten, die als schnelle Basis für Ihre Gemüsesuppe, als Marinade für Proteine, als Beigabe zu Nebengerichten oder Auflauf oder sogar als Heißgetränk verwendet werden können. Kaufen Sie gezielt Bio-Brühe in BPA-freien Behältern.</p><p>Ganz gleich, ob Sie Knochenbrühe selbst zubereiten oder fertig kaufen: Mit ebenso nährstoffreicher wie köstlicher Kraftbrühe tun Sie Ihrer Gesundheit etwas Gutes. Wenn Sie einige Wochen lang täglich 240&nbsp;ml Knochenbrühe zu sich nehmen, können Sie damit Aspekte wie Darm, Immunsystem, Schlaf und Knochen unterstützen.&nbsp;</p><p><strong>Literatur:</strong></p><p>https://www.canr.msu.edu/news/bone-broths-are-brimming-with-nutrients<br>https://www.farmersalmanac.com/10-benefits-bone-broth-25512</p>]]></content:encoded><category><![CDATA[Saisonale Ernaehrung,Saisonale Gesundheit,Darm und Verdauung,Immungesundheit,Knochen,Gelenke und Bindegewebe,Hautpflege,Koerperpflege,Gewichtskontrolle,Artikeln]]></category>
            <pubDate>Thu, 28 Dec 2023 11:14:00 +0100</pubDate>
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                        <title>Zehn Tipps für Winternahrung mit hoher Nährstoffdichte</title>
                        <link>https://yourwellness.lifeplus.com/de/076-zehn-tipps-fuer-winternahrung-mit-hoher-naehrstoffdichte/</link>
                        <guid>https://yourwellness.lifeplus.com/de/076-zehn-tipps-fuer-winternahrung-mit-hoher-naehrstoffdichte/</guid><pp:caseid>594425</pp:caseid><description><![CDATA[<h3>Der Winter ist eine Ruhezeit der Natur. Es gibt daher nicht die gleiche Fülle an frischem Obst und Gemüse wie im Sommer.</h3><p>Aber keine Sorge: Es geht auch ohne sonnengereifte Erdbeeren und Tomaten. Die große Auswahl an Lebensmitteln mit hoher Nährstoffdichte sorgt dafür, dass das Essen im Winter kein bisschen eintönig sein muss, sondern köstlich und nahrhaft sein kann.</p>]]></description><content:encoded><![CDATA[<p><i>Lesedauer:&nbsp;2&nbsp;minuten</i></p><h3>Der Winter ist eine Ruhezeit der Natur. Es gibt daher nicht die gleiche Fülle an frischem Obst und Gemüse wie im Sommer.</h3><p>Aber keine Sorge: Es geht auch ohne sonnengereifte Erdbeeren und Tomaten. Die große Auswahl an Lebensmitteln mit hoher Nährstoffdichte sorgt dafür, dass das Essen im Winter kein bisschen eintönig sein muss, sondern köstlich und nahrhaft sein kann.</p><h3>Hier unsere zehn Tipps zum Aufpeppen Ihrer Ernährung mit Vitaminen, Antioxidantien, Flavonoiden, Mineralstoffen, Ballaststoffen und mehr.</h3><p><strong>1. Kakao statt Trinkschokolade. </strong>Entscheiden Sie sich für <strong>Kakao</strong> aus Kakaonibs oder dunkler Schokolade mit mindestens 75 % Kakao anstelle stark zuckerhaltiger Trinkschokolade. Damit kommen Sie in den Genuss der Vorteile eines echten Superfoods. Methylxantin trägt unter anderem zu einer ausgeglichenen Stimmung und zur gesunden Lungenfunktion bei.</p><p><strong>2. Knochenbrühe mit Pilzen, Zwiebeln und Knoblauch.</strong> Aus den Knochen vom Brathähnchen oder Grillsteak wird in 4&nbsp;bis 6&nbsp;Stunden in sanft köchelndem Wasser Brühe. Geben Sie <strong>Pilze</strong>, Zwiebelscheiben und gehacktem Knoblauch sowie beliebige andere Gemüsesorten und/oder Kräuter hinzu, um die Brühe ganz nach Ihren Wünschen zu verfeinern. Verwenden Sie die Brühe als Grundlage für Suppen und Eintöpfe oder genießen Sie sie als warmes Getränk. Ihr Immunsystem wird es Ihnen danken.</p><p><strong>3. Matcha-Frühstückswaffeln.</strong> Bringen Sie Abwechslung in den Brunch am Wochenende, indem Sie Matcha-Pulver in Ihre Waffel- oder Pfannkuchenmischung geben. Die starken Antioxidantien tun dem ganzen Körper gut, von der Haut bis zum Herz.</p><p><strong>4. Eintopf mit Linsen oder Bohnen.</strong> Nichts schmeckt an einem kalten Tag besser als ein guter Wintereintopf. Geben Sie Linsen oder Bohnen hinzu, um die Ballaststoffaufnahme zu erhöhen und wertvolle Mineralstoffe wie Zink, Eisen und Magnesium zu erhalten.</p><p><strong>5. Winter-Smoothie.</strong> Unterstützen Sie die Leber und lindern Sie Entzündungen, indem Sie Löwenzahnblätter, Grünkohl, Wirsing, Mangold oder Sareptasenf zu Smoothies, Suppen, Saucen oder Eintöpfen hinzufügen.</p><p><strong>6. Granatapfel.</strong> Diese saftigen Obstsamen stecken voller Polyphenole und Antioxidantien, die bekanntermaßen gesunde Fruchtbarkeit, das Immunsystem sowie die Herz- und sogar die Mundgesundheit fördern. Geben Sie sie zu Salaten hinzu, oder essen Sie sie als leckeren und erfrischenden Snack – eine wahre Gaumenfreude!</p><p><strong>7. Adaptogen-Tee.</strong> Eine heiße Tasse Tee ist in kühleren Monaten wunderbar wärmend, und wenn Sie ihn aus adaptogenen Kräutern zubereiten, fördert er die Stressbewältigung. Probieren Sie <strong>Heiliges Basilikum</strong> (auch als Tulsi bekannt), <strong>Moringa</strong>, <strong>Brennnesseln</strong> oder eine Kombination von Adaptogenen.</p><p><strong>8. Frisch gepresster Saft.</strong> Verzichten Sie auf Fruchtsaft aus Konzentrat und pressen sie lieber frisch aus.&nbsp; Grapefruit, Orangen, Mandarinen und Zitronen sind alle im Winter am besten und liefern Ihnen ein erfrischendes Glas Saft voller Vitamin&nbsp;C, Kalium und Ballaststoffen. Die optimale Wirkung erzielen Sie, indem Sie sicherstellen, dass der Saft auch das Fruchtfleisch enthält.</p><p><strong>9. Geröstetes Wurzelgemüse.</strong> Kürbis, Pastinaken, Rüben, Möhren und Steckrüben sind Wintergemüse voller Ballaststoffe und Antioxidantien. Sie können es rösten oder zu Suppen, Eintöpfen, Saucen und Smoothies verarbeiten.&nbsp;</p><p><strong>10. Fermentierte Nahrungsmittel.</strong> Mit fermentierten Nahrungsmitteln wie Sauerkraut, Kimchi, Miso, Kefir und Kombucha fördern Sie die ganze Saison über eine gute Darmgesundheit. Sie sind in den Wintermonaten hervorragend haltbar und können die Mikroflora des Darms ausgleichen, um das Immunsystem zu stärken, wenn Erkältungen und Grippe zunehmen.</p><p><strong>Möchten Sie Ihre Ernährung im Winter um nährstoffreiche Geschmackserlebnisse bereichern? </strong>Lassen Sie sich von diesen Ideen inspirieren und entdecken Sie, was diese Jahreszeit zu bieten hat. Probieren Sie neue Nahrungsmittel aus und profitieren Sie von deren gesundheitlichen Vorteilen.</p><p><strong>Literatur:</strong></p><p><a href="https://slowfoodusa.org/winter-eating-in-your-region/">https://slowfoodusa.org/winter-eating-in-your-region/</a></p><p><a href="https://extension.psu.edu/eating-seasonally-and-locally-in-the-winter">https://extension.psu.edu/eating-seasonally-and-locally-in-the-winter</a></p>]]></content:encoded><category><![CDATA[Articles,Saisonale Ernaehrung,Saisonale Gesundheit,Kardiovaskulaere Gesundheit,Essentielle Naehrstoffe,Darm und Verdauung,Immungesundheit,Mundgesundheit,Stressmanagement,Artikeln]]></category>
            <pubDate>Wed, 27 Dec 2023 15:08:00 +0100</pubDate>
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                        <title>Leckere und nährstoffreiche Ernährung im Winter</title>
                        <link>https://yourwellness.lifeplus.com/de/075-leckere-und-naehrstoffreiche-ernaehrung-im-winter/</link>
                        <guid>https://yourwellness.lifeplus.com/de/075-leckere-und-naehrstoffreiche-ernaehrung-im-winter/</guid><pp:caseid>594600</pp:caseid><description><![CDATA[<p>Wer glaubt, dass es nur in den wärmeren Jahreszeiten frische, nährstoffreiche Lebensmittel gibt, der irrt. Der Winter wartet mit einer ganzen Fülle köstlicher und nährstoffreicher Zutaten auf. Ob geröstetes Wurzelgemüse voller Ballaststoffe und Antioxidantien, Brühe für die Knochengesundheit und den Gewichtsabbau oder Zitrusfrüchte für die Immungesundheit und Flüssigkeitszufuhr: Saisonales Essen im Winter kann Sie auf wohlschmeckende Weise warm und gesund halten.</p>]]></description><content:encoded><![CDATA[<p><i>Lesedauer:&nbsp;2&nbsp;minuten</i></p><h3>Wer glaubt, dass es nur in den wärmeren Jahreszeiten frische, nährstoffreiche Lebensmittel gibt, der irrt. Der Winter wartet mit einer ganzen Fülle köstlicher und nährstoffreicher Zutaten auf.&nbsp;</h3><p>Ob geröstetes Wurzelgemüse voller Ballaststoffe und Antioxidantien, Brühe für die Knochengesundheit und den Gewichtsabbau oder Zitrusfrüchte für die Immungesundheit und Flüssigkeitszufuhr: Saisonales Essen im Winter kann Sie auf wohlschmeckende Weise warm und gesund halten.</p><p>Entspannen Sie sich am Kamin und genießen Sie, was die Saison zu bieten hat. Zur Auswahl stehen schmackhafte, wohltuende und nährstoffreiche Speisen.</p><h3><strong>Wurzelgemüse</strong></h3><p><strong>Winterkürbisse, Steck – und andere Rüben, Kohlrabi, Radieschen und&nbsp; Pastinaken</strong> sind hervorragendes saisonales Gemüse in den kühleren Monaten.&nbsp;</p><p>Sie sind stärkehaltig und eine gute Quellen von Ballaststoffen, Beta-Carotin, Vitamin&nbsp;C, Eisen, Kalium und anderen Nährstoffen für:</p><ul><li><strong>Entschlackung</strong></li><li><strong>Immungesundheit</strong></li><li><strong>Herzgesundheit</strong></li><li><strong>Gewichtskontrolle</strong></li><li><strong>gute Verdauung</strong></li></ul><p>So können Sie Wurzelgemüse im Winter genießen:</p><ul><li><strong>mit Kräutern geröstet</strong></li><li><strong>in Smoothies </strong>(insbesondere Rüben)</li><li><strong>in Wintereintöpfen und -suppen</strong></li><li><strong>als Zutat in Risotto-, Reis- oder Nudelgerichten</strong></li></ul><p>Wurzelgemüse verleiht dem Essen natürliche Süße und bietet eine Vielzahl von Gesundheitsvorteilen.</p><h3><strong>Knochenbrühe</strong></h3><p>Im Winter gibt es oft herzhafte Mahlzeiten, die nicht immer mit der Gewichtskontrolle und der gesunden Ernährung vereinbar sind. Sie können das mit Brühe ausgleichen, die ebenso gesund wie lecker ist.</p><p>Knochenbrühe kann viele Vitamine und Mineralstoffe enthalten, darunter Kollagen (das in Aminosäuren umgewandelt wird), Eisen, Vitamin A, Vitamin K, Selen, Zink und Mangan.</p><p>Mit wohlschmeckender Brühe können Sie:</p><ul><li><strong>Knochen stärken</strong></li><li><strong>Gelenk- und Darmentzündungen verringern</strong></li><li><strong>guten Schlaf fördern</strong></li><li><strong>Haare, Nägel und Haut unterstützen</strong></li></ul><p>Genießen Sie Brühe als leichte Mahlzeit, als Grundlage für Suppen oder Eintöpfe oder auch als warmes Getränk.</p><p>Brühe ist im Schongarer ganz leicht zubereitet: Geben Sie Knochen Ihrer Wahl, etwas Essig und eine Prise Salz in den Topf. Wenn Sie möchten, können Sie auch Kräuter, Zwiebeln, Knoblauch und/oder Gemüse hinzugeben. Füllen Sie den Topf mit Wasser auf und lassen Sie ihn 4–6 Stunden lang sanft köcheln.</p><p>Wir haben auch ein Rezept für eine vegetarische Proteinbrühe: <a href="https://www.rebeccakatz.com/magic-mineral-broth">Rebecca Katz’s Magic Mineral Broth™ (auf Englisch)</a>.</p><h3><strong>Zitrus</strong></h3><p>Der Winter ist Hochsaison für Erkältungen und Grippe. Das macht Zitrusfrüchte in dieser Jahreszeit besonders wertvoll.</p><p>In Nordafrika reift dieses Obst jetzt zur größten Süße. Es steckt voller Nährstoffe und Antioxidantien und bringt Frische in die Winternahrung.</p><p>Grapefruits, Orangen, Zitronen, Mandarinen und Kumquats haben einen hohen Gehalt an Vitamin&nbsp;C, Ballaststoffen und Antioxidantien zum:</p><ul><li><strong>Stärken des Immunsystems</strong></li><li><strong>Lindern von Entzündungen</strong></li><li><strong>Stimmungsausgleich </strong>(besonders hilfreich in den Wintermonaten)</li><li><strong>Schutz des Gehirns</strong></li><li><strong>Unterstützen der Herzgesundheit</strong></li></ul><p>Genießen Sie Zitrusfrüchte:</p><ul><li><strong>als Snack</strong></li><li><strong>in Salaten</strong></li><li><strong>in Smoothies oder Säften</strong></li><li><strong>als frisch gepressten Saft</strong></li><li><strong>zum Nachtisch</strong></li></ul><p>Übertreiben Sie es jedoch nicht, denn Zitrusfrüchte haben einen hohen Gehalt an natürlichem Zucker und an Säure.</p><p>Sie sehen: Winternahrung muss weder schwer verdaulich sein noch dazu führen, dass Sie unerwünschte Pfunde zulegen. Mit Wurzelgemüse, Brühe und Zitrusfrüchten können Sie nicht nur Nährstoffe zuführen, sondern auch intensive Geschmackserlebnisse genießen.</p><p><strong>Literatur:</strong></p><p>https://www.hsph.harvard.edu/nutritionsource/food-features/winter-squash/<br>https://www.onegreenplanet.org/natural-health/citrus-winter-fruits-benefits/</p>]]></content:encoded><category><![CDATA[Saisonale Ernaehrung,Saisonale Gesundheit,Immungesundheit,Essentielle Naehrstoffe,Schlaf,Hautpflege,Kardiovaskulaere Gesundheit,Gewichtskontrolle,Darm und Verdauung,Knochen,Gehirn,Gesunde Ernaehrung,Artikeln]]></category>
            <pubDate>Wed, 27 Dec 2023 14:48:00 +0100</pubDate>
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                        <title>Serotonin: ein Glücksbotenstoff</title>
                        <link>https://yourwellness.lifeplus.com/de/035-serotonin-ein-gluecksbotenstoff/</link>
                        <guid>https://yourwellness.lifeplus.com/de/035-serotonin-ein-gluecksbotenstoff/</guid><pp:caseid>594460</pp:caseid><description><![CDATA[<p>Wussten Sie, dass bestimmte Chemikalien in unserem Körper (genauer gesagt: vier Neurotransmitter) unser Glücksempfinden beeinflussen?</p>]]></description><content:encoded><![CDATA[<p><i>Lesedauer:&nbsp;2&nbsp;minuten</i></p><h3>Wussten Sie, dass bestimmte Chemikalien in unserem Körper (genauer gesagt: vier Neurotransmitter) unser Glücksempfinden beeinflussen?</h3><p><strong>Serotonin</strong> ist einer dieser bemerkenswerten Neurotransmitter, die gemeinsam als <strong><u>Glücksbotenstoffe&nbsp;</u></strong> bezeichnet werden (neben <strong><u>Dopamin</u></strong>, <strong><u>Oxytocin</u></strong> und <strong><u>Endorphinen</u></strong>). Es wird in erster Linie mit der <strong>Stimmung</strong> und Gefühlen der <strong>Entspannung</strong> und <strong>Ausgeglichenheit</strong> verbunden.</p><p>Serotonin wird vor allem im Darm produziert und übermittelt Informationen im gesamten Körper. Dieser Botenstoff steht in direkter Verbindung mit dem Gehirn. Das bedeutet, dass der Serotoninspiegel einen großen Einfluss auf die Glücksgefühle (oder deren Ausbleiben) haben kann.</p><p>Sehen wir uns das genauer an.</p><p>Serotonin wird durch die Aminosäure Tryptophan gebildet. Tryptophan wird in 5-HTP und schließlich in Serotonin umgewandelt. Tryptophan ist im Wesentlichen der Baustein für diesen Neurotransmitter.</p><p>Bei einem niedrigen Serotoninspiegel könnten beispielsweise die folgenden Symptome auftreten:</p><ul><li><strong>Depression</strong></li><li><strong>Ängste</strong></li><li><strong>Störungen der Impulskontrolle</strong></li><li><strong>Reizbarkeit</strong></li><li><strong>Schlafstörungen</strong></li><li><strong>schlechte Entscheidungen</strong></li></ul><p>Was trägt zu einem niedrigen Serotoninspiegel bei?</p><p>Dieses Thema wird noch erforscht, aber anscheinend besteht ein starker Zusammenhang mit der <strong><u>Darmgesundheit</u></strong>.&nbsp;</p><p>Das Darmmikrobiom hat einen wesentlichen Einfluss auf Serotonin. Ungesunde Ernährung, ein Mangel an guten Bakterien und der übermäßige Einsatz von Antibiotika können die Ausschüttung dieses Neurotransmitters hemmen.</p><p>Um einen gesunden Spiegel zu erreichen und beizubehalten, empfehlen sich Techniken der Selbstfürsorge, z.&nbsp;B.:</p><ul><li><strong>Bauchatmung</strong></li><li><strong>Meditation</strong></li><li><strong>Yoga</strong></li><li><strong>Waldbaden</strong></li><li><strong>Ausdauertraining</strong></li><li><strong>Massage</strong></li><li><strong>Zeit im Freien und in der Sonne </strong>(möglichst mindestens 10&nbsp;bis 15&nbsp;Minuten täglich)</li><li><strong>eine Ernährung mit einem guten Anteil gesunder Bakterien, einschließlich Prä- und Probiotika</strong></li><li><strong>Lebensmittel mit einem hohen Tryptophangehalt in Kombination mit gesunden Kohlenhydraten für gute Absorption </strong>(z.&nbsp;B. ein Puten-Käse-Sandwich auf Roggenbrot oder Lachs mit braunem Reis)</li><li><strong>Achtsame Verwendung von Antibiotika</strong></li><li><strong>Nahrungsergänzungsmittel mit 5-HTP</strong></li></ul><p>SSRI sind gängige Antidepressiva, die den Abbau von Serotonin verlangsamen und seine Wiederverwendung im Körper fördern. Das kann bei schweren Depressionen hilfreich sein.</p><p>Glücksgefühle werden zwar von einer Vielzahl von Faktoren im Zusammenhang mit Lebensstil, körperlicher und psychischer Gesundheit beeinflusst, aber auch Serotonin spielt dabei eine wichtige Rolle.</p><p>Eine gesunde Ernährung in Kombination mit aktiver Selbstfürsorge kann diesen Neurotransmitter und somit letztendlich die Stimmung unterstützen. Und <i>darüber</i> können wir uns freuen.</p>]]></content:encoded><category><![CDATA[Gehirn,Psychische Gesundheit,Dankbarkeit,Freude,Darm und Verdauung,Schlaf,Gesunde Ernaehrung,Probiotika,Hormone,Artikeln]]></category>
            <pubDate>Tue, 19 Dec 2023 16:52:00 +0100</pubDate>
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                        <title>Ernährungspsychiatrie</title>
                        <link>https://yourwellness.lifeplus.com/de/203-ernaehrungspsychiatrie/</link>
                        <guid>https://yourwellness.lifeplus.com/de/203-ernaehrungspsychiatrie/</guid><pp:caseid>594576</pp:caseid><description><![CDATA[<p>Ein bedeutender Anteil der Gesundheitsstörungen weltweit entfällt auf psychische Erkrankungen. Sie sind somit ein Anliegen aus gesellschaftlicher, wirtschaftlicher und gesundheitlicher Sicht<a href="#footnote_0_377209"><sup>1</sup></a>.</p>]]></description><content:encoded><![CDATA[<p><span style="background-color:rgb(255,255,255);"><i><span style="text-align:left;">Lesedauer:&nbsp;2&nbsp;minuten</span></i></span></p><h3>Bietet Ernährungspsychiatrie den Schlüssel zum Verständnis der psychischen Gesundheit?</h3><p>Ein bedeutender Anteil der Gesundheitsstörungen weltweit entfällt auf psychische Erkrankungen. Sie sind somit ein Anliegen aus gesellschaftlicher, wirtschaftlicher und gesundheitlicher Sicht<a href="#footnote_0_377209"><sup>1</sup></a>.</p><p>Die bislang üblichen Behandlungen bestanden vorwiegend aus Psychopharmaka und Psychotherapien wie z. B. Gesprächstherapie oder kognitive Verhaltenstherapie, doch immer öfter zeigt die Ernährungspsychiatrie, dass die Ernährung eine Rolle beim Verständnis der psychischen Gesundheit spielen kann.</p><p>Die Ernährungspsychiatrie lässt darauf schließen, dass die Nahrungsmittel, die wir konsumieren, einen bislang ungeahnten Einfluss auf die Stressbewältigung haben könnten. In neuen Studien lag der Schwerpunkt daher auf der Untersuchung der biologischen Vorgänge, auf denen die Beobachtungen der Beziehung zwischen Ernährung und psychischer Gesundheit beruhen. Als bedeutender Faktor für das Wohlbefinden und die Stimmung stellt sich dabei die Darmgesundheit heraus<a href="#footnote_1_377209"><sup>2</sup></a></p><h5>Was wissen wir über den Zusammenhang von Darmgesundheit und psychischer Gesundheit?</h5><p>Die Ernährungspsychiatrie ist eine vergleichsweise junge Disziplin, doch zahlreiche Studien in den vergangenen Jahrzehnten haben Zusammenhänge zwischen bestimmten Lebensmitteln und deren Einfluss auf die psychische Gesundheit gezeigt. Omega-3-Fettsäuren und Folsäure wurden schon zur Behandlung von Gemütsstörungen eingesetzt, und in einer Reihe von Untersuchungen wurde beobachtet, wie die Aufnahme bestimmter Nährstoffe oder Lebensmittel weit verbreitete psychische Erkrankungen wie Depressionen oder Angststörungen beeinflusst.<a href="#footnote_2_377209"><sup>3</sup></a></p><h5>Wie kann Darmgesundheit die Stimmung beeinflussen?</h5><p>Das Darmmikrobiom ist ausschlaggebend für die Linderung von Entzündungen. Billionen von Bakterien leben in unserem Darm, und wenn das Gleichgewicht stimmt und die „guten Bakterien“ zahlreicher sind als die „schlechten“ Bakterien, tragen sie dazu bei, die Aminosäure Tryptophan in Serotonin umzuwandeln.<a href="#footnote_3_377209"><sup>4</sup></a> Serotonin zählt zu den „Glückshormonen“, die das Wohlbefinden fördern. Ein niedriger Serotoninspiegel geht oft mit Depressionen einher<a href="#footnote_4_377209"><sup>5</sup></a>, und höhere Konzentrationen von schädlichen Bakterien beeinträchtigen die Serotoninproduktion. Durch eine gesunde Ernährung können Sie Ihre Darmgesundheit fördern und ein übermäßiges Wachstum dieser schädlichen Bakterien unterbinden. Dadurch können die guten Bakterien mehr Serotonin erzeugen und unsere Stimmung somit positiv beeinflussen. (Das richtige) Essen kann also wirklich glücklich machen!</p><h5>Und welche Lebensmittel machen glücklich?</h5><p>Das „Food and Mood Project“ hat kürzlich mit Unterstützung von Mind<a href="#footnote_5_377209"><sup>6</sup></a>, einem gemeinnützigen Verein für psychische Gesundheit, eine Umfrage durchgeführt. Dabei wurden bestimmte Lebensmittel erfasst, die entweder als „Unterstützung“ oder als „Stress“ wirken. Zu den Stressfaktoren zählen, was wohl kaum überrascht, Zucker, Koffein und Alkohol. Lebensmittel, die unsere Stimmung unterstützen, sind Wasser, Obst, Gemüse, Nüsse, Körner, Ballaststoffe, Vollkornprodukte und öliger Fisch.</p><p>Versuchen Sie doch einfach einmal, ein paar Wochen lang gezielt mehr Unterstützer und weniger Stressfaktoren zu konsumieren, um zu sehen, welche Auswirkungen dies auf Ihre Stimmung hat. Selbst wenn Sie sich mit der Umstellung zunächst ein wenig schwer tun, ist eine glücklichere und positivere Stimmung bestimmt ein lohnendes Ziel!</p><ol><li><a href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28942748">NCBI: Nutritional psychiatry – the present state of the evidence</a><span> [</span><a href="#identifier_0_377209"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li><a href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5360575/">NCBI: Nutritional psychiatry – where to next?</a><span> [</span><a href="#identifier_1_377209"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li><a href="https://ajp.psychiatryonline.org/doi/full/10.1176/appi.ajp.2009.09060881">Psychiatry online: Association of Western and Traditional diets with depression and anxiety in women</a><span> [</span><a href="#identifier_2_377209"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li><a href="https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2017-01/ernaehrung-gehirn-psyche-gesundheit-studie">Die Zeit: Iss dich schlau!</a><span> [</span><a href="#identifier_3_377209"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li><a href="https://www.gesundheit.de/krankheiten/psyche-und-sucht/depressionen/serotonin">gesundheit.de: Mangel und Überschuss an Serotonin</a><span> [</span><a href="#identifier_4_377209"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li><a href="https://www.comfirst.org.uk/files/food_mood_survey_summary.pdf">https://www.comfirst.org.uk/files/food_mood_survey_summary.pdf</a><span> [</span><a href="#identifier_5_377209"><span>↩</span></a><span>]</span></li></ol>]]></content:encoded><category><![CDATA[Psychische Gesundheit,Darm und Verdauung,Hormone,Freude,Artikeln]]></category>
            <pubDate>Tue, 19 Dec 2023 13:46:00 +0100</pubDate>
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                        <title>Was ist Bioverfügbarkeit?</title>
                        <link>https://yourwellness.lifeplus.com/de/297-was-ist-bioverfuegbarkeit/</link>
                        <guid>https://yourwellness.lifeplus.com/de/297-was-ist-bioverfuegbarkeit/</guid><pp:caseid>594693</pp:caseid><description><![CDATA[<p>Und warum ist sie für Nahrungsergänzungsmittel so wichtig? Früher oder später werden Sie bei Ihrer Entdeckungsreise durch die Welt der Nahrungsergänzungsmittel auf den Ausdruck „Bioverfügbarkeit“ stoßen.&nbsp;</p>]]></description><content:encoded><![CDATA[<p><i>Lesedauer:&nbsp;3&nbsp;minuten</i></p><h3>Und warum ist sie für Nahrungsergänzungsmittel so wichtig?</h3><p>Früher oder später werden Sie bei Ihrer Entdeckungsreise durch die Welt der Nahrungsergänzungsmittel auf den Ausdruck „Bioverfügbarkeit“ stoßen. Das Wort mag sich vielleicht etwas abschreckend anhören, aber die Bioverfügbarkeit spielt eine entscheidende Rolle, wenn es um die Wirksamkeit von Ergänzungsmitteln geht.</p><p>Genau wie viele andere Fachausdrücke sollte auch dieser Ausdruck in seine Bestandteile zerlegt werden, damit er leichter verständlich ist und wir ihn uns zu Nutzen machen können. Das ist hier sogar wörtlich zu nehmen, denn genau darum geht es: aus den Wirkstoffen in Nahrungsergänzungsmitteln bestmöglichen Nutzen zu ziehen.</p><p>Die Bioverfügbarkeit bezeichnet den Anteil eines Stoffes (das kann ein Nahrungsergänzungsmittel oder ein Arzneimittel sein), der von einem Organismus absorbiert wird<a href="#footnote_0_21439"><sup>1</sup></a> .</p><p>Welche Bedeutung hat die Bioverfügbarkeit nun im Zusammenhang mit Nahrungsergänzungsmitteln? Sie ist wichtig, denn die Effizienz, mit der die Kernelemente eines Nahrungsergänzungsmittels – ob das nun Vitamine, Mineralien, Enzyme oder Kräuter sind – den richtigen Körperteil finden, bestimmt, wie gut und wie schnell das Nahrungsergänzungsmittel dort wirkt.</p><p>Nahrungsergänzungsmittel werden meist in Kapsel- oder Tablettenform eingenommen. Sie werden geschluckt und anschließend verdaut. Genau wie unsere Nahrung gelangen sie in unseren Verdauungstrakt und anschließend durch die Darmwand in den Blutkreislauf. Dank eines ausgeklügelten, natürlichen „GPS“ finden Nahrungsergänzungsmittel ihren Weg zu dem System oder Organ in unserem Körper, für das sie bestimmt sind. Erst dann können sie ihre Arbeit für uns aufnehmen. Je schneller und effizienter sie dies tun, desto mehr profitieren wir davon. Einige Nahrungsergänzungsmittel sind eben deshalb wirkungslos, weil sie nicht vollständig vom Körper absorbiert werden.</p><p>Einer Sache müssen wir uns bewusst sein: Es gibt viele Hersteller von Nahrungsergänzungsmitteln, die behaupten, dass ein Produkt höchste Bioverfügbarkeit aufweist. Aber so einfach ist das nicht. Denn zwei Elemente sind an diesem Prozess beteiligt: das Nahrungsergänzungsmittel und unser Körper.</p><p>In Bezug auf das Nahrungsergänzungsmittel ist abgesehen von der Qualität der Inhaltsstoffe und deren Rezeptur unter anderem entscheidend, in welcher Form es aufgenommen wird und wie lange es benötigt, sich aufzulösen, wie schnell es also wirken kann. Einige Nährstoffe werden besser in Kombination mit anderen Nährstoffen resorbiert. So kann ein Nahrungsergänzungsmittel mit Kalzium beispielsweise zusätzlich Vitamin&nbsp;D enthalten, damit das Kalzium besser vom Körper aufgenommen werden kann<a href="#footnote_1_21439"><sup>2</sup></a> .</p><p>Sie selbst sind der andere Teil der Gleichung. Jeder Körper ist anders – alle Menschen sind unterschiedlich. Wie hoch also auch immer die Bioverfügbarkeit eines Nahrungsergänzungsmittels in der Theorie sein mag, die übrigen Faktoren werden von der Person beeinflusst, die dieses Nahrungsergänzungsmittel einnimmt.</p><p>Zu diesen Faktoren zählen folgende: Alter und Geschlecht, allgemeiner Gesundheitszustand, Zustand des Verdauungssystems (das übrigens auch mithilfe der richtigen Ergänzungsmittel unterstützt werden kann) sowie die Tageszeit, zu der das Mittel eingenommen wird, und ob wir es auf leeren oder vollen Magen nehmen. Das sind nicht wenige Faktoren!</p><p>Abgesehen davon müssen wir außerdem unseren Nährstoffbedarf berücksichtigen: Kinder im Wachstum, ältere Menschen und Schwangere haben alle einen unterschiedlichen Bedarf, der sich darauf auswirkt, wie leicht ein Nahrungsergänzungsmittel aufgenommen wird.</p><p>Natürlich haben Sie auch die Möglichkeit, die Hersteller der Nahrungsergänzungsmittel zu kontaktieren und die Bioverfügbarkeit eines Produktes, an dem Sie interessiert sind, zu erfragen. Idealerweise kommen Ihnen die Hersteller jedoch zuvor und bewerben die Bioverfügbarkeit der Produkte ihrerseits. Auch im Internet können Sie etwas über die optimale Kombination der Nährstoffe herausfinden, auf die Sie achten sollten.</p><p>Das Wichtigste ist und bleibt immer noch der gesunde Menschenverstand. Je schneller Ihr Körper all die guten Bestandteile in Nahrungsergänzungsmitteln aufnehmen kann, desto schneller können diese zu Gunsten Ihrer Gesundheit und Ihres Energiehaushaltes wirken. Wenn Sie sich also ein wenig Zeit nehmen, das Prinzip der Bioverfügbarkeit zu verstehen, tun Sie einen großen, bewussten Schritt hin zur Wahl der für Sie richtigen Kombinationen!</p><ol><li><a href="https://www.sciencedirect.com/topics/pharmacology-toxicology-and-pharmaceutical-science/bioavailability">https://www.sciencedirect.com/topics/pharmacology-toxicology-and-pharmaceutical-science/bioavailability</a><span> [</span><a href="#identifier_0_21439"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li><a href="https://www.nof.org/patients/treatment/calciumvitamin-d/">https://www.nof.org/patients/treatment/calciumvitamin-d/</a><span> [</span><a href="#identifier_1_21439"><span>↩</span></a><span>]</span></li></ol>]]></content:encoded><category><![CDATA[Essentielle Naehrstoffe,Darm und Verdauung,Kinder,Gesundes Altern,Schwangerschaft,Artikeln]]></category>
            <pubDate>Fri, 15 Dec 2023 12:00:00 +0100</pubDate>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2965/6a4112ec-3fc4-412d-b47b-6bc927c7964d/whatisbioavailability.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[What is bioavailability]]></pp:imageTitle></item><item>
                        <title>Was ist der Zusammenhang zwischen Schlaf und Darmgesundheit?</title>
                        <link>https://yourwellness.lifeplus.com/de/095-was-ist-der-zusammenhang-zwischen-schlaf-und-darmgesundheit/</link>
                        <guid>https://yourwellness.lifeplus.com/de/095-was-ist-der-zusammenhang-zwischen-schlaf-und-darmgesundheit/</guid><pp:caseid>594511</pp:caseid><description><![CDATA[<p>So merkwürdig es scheinen mag: Manche Faktoren, die einen bestimmten Aspekt des Körpers betreffen, haben auch Auswirkungen an ganz anderer Stelle im Körper. Man vermutet inzwischen, dass eine derartige Wechselbeziehung auch zwischen der Darmgesundheit und dem Schlaf besteht.</p>]]></description><content:encoded><![CDATA[<p><span style="background-color:rgb(255,255,255);"><i><span style="text-align:start;">Lesedauer:&nbsp;2&nbsp;minuten</span></i></span></p><h3>Unser Körper ist immer wieder erstaunlich!</h3><p>So merkwürdig es scheinen mag: Manche Faktoren, die einen bestimmten Aspekt des Körpers betreffen, haben auch Auswirkungen an ganz anderer Stelle im Körper. Man vermutet inzwischen, dass eine derartige Wechselbeziehung auch zwischen der Darmgesundheit und dem Schlaf besteht.</p><p>Der Darm kann zwar nicht im herkömmlichen Sinne denken und fühlen, aber er kann mit dem Organ kommunizieren, dass für diese Aufgaben zuständig ist: dem Gehirn. Und das Gehirn beeinflusst alles von der Stimmung bis zum Appetit, dem Stresspegel und dem Schlaf. Es liegt daher nahe, dass ein verstimmter Darm seine Laune an das Hirn übermitteln und somit den Schlaf beeinträchtigen kann.</p><h3>Der Darm und das Hirn: eine interessante Beziehung</h3><p>Sehen wir uns den Zusammenhang zwischen Darm und Hirn einmal näher an. Das Gehirn ist die Leitstelle für die Vorgänge im Körper und koordiniert die Funktion der einzelnen Systeme. Die These, dass das Zusammenspiel von Gehirn und Darm besonders komplex und ausgeprägt ist, belegt Dr. Emeran Mayer, Professor der Medizin und Physiologie, in seinem Buch „Das zweite Gehirn: Wie der Darm unsere Stimmung, unsere Entscheidungen und unser Wohlbefinden beeinflusst“. Er untersuchte dazu die Mechanismen, mit denen Mikroorganismen im Darm anscheinend Signale direkt an das Gehirn übermitteln und damit Aspekte wie den Schlaf beeinflussen. Die Forschung zeigt, dass die Zusammensetzung dieses Mikrobioms Veränderungen erleben kann, die wiederum die Programmierung der Schlafgene beeinflussen<a href="#footnote_0_402876"><sup>1</sup></a> . Umgekehrt können Schlafstörungen zu Veränderungen des Darmmikrobioms führen.</p><h3>So fördern Sie das Zusammenspiel von Gehirn und Darm</h3><p>Untersuchungen zufolge sendet das Gehirn Signale, die den gesünderen Schlaf fördern, wenn die Darmflora eine größere Vielfalt von Bakterien umfasst.<a href="#footnote_1_402876"><sup>2</sup></a> Es ist allerdings nicht so einfach, ein angemessen vielfältiges Darmmikrobiom zu erhalten. Wir können jedoch dazu beitragen, dass die verschiedenen Bakterienstämme in unserem Darm gedeihen. Zahlreiche Studien legen den Schluss nahe, dass die Einnahme von Probiotika das Wachstum vielfältiger guter Bakterienstämme fördern könnte<a href="#footnote_2_402876"><sup>3</sup></a> . Und eine ausgewogene Ernährung ist immer sinnvoll. Wer regelmäßig natürliche Nahrungsmittel wie Kefir, Kimchi und Sauerkraut isst, nimmt unterschiedliche Kombinationen nützlicher Mikroben auf und fördert damit die gesunde Darmflora.</p><h3>Wie Schlaf die Darmgesundheit beeinflusst</h3><p>Es geht nicht nur darum, wie die Darmgesundheit sich auf den Schlaf auswirkt, sondern auch um den Einfluss der Qualität des Schlafs auf die Darmgesundheit. Schlafmangel kann den Stresspegel erhöhen, was wiederum zu erhöhter Darmdurchlässigkeit führen kann, dem sogenannten „Leaky Gut-Syndrom“. Dabei treten Nahrungsmittel und Giftstoffe durch die Darmwand in das Blut, und das führt zu einer ganzen Reihe von Problemen wie Blähungen, Entzündungen, Bauchschmerzen und Veränderungen des Darmmikrobioms.<a href="#footnote_3_402876"><sup>4</sup></a></p><p>Schlafmangel kann auch unsere Fähigkeit beeinträchtigen, gute Ernährungsentscheidungen zu treffen, denn Schlafstörungen bringen die Hormone aus dem Gleichgewicht, die den Hunger regulieren. Wer mehr Hunger hat, greift schnell zu Kohlenhydraten und Zucker, die einen schnellen Energieschub geben. Auch wann wir essen, kann sich auf das Darmmikrobiom auswirken<a href="#footnote_4_402876"><sup>5</sup></a> . Durch das Essen am späten Abend, zu kurz vor der Nachtruhe, beeinträchtigen wir den Schlaf und die Erholung, weil der Körper sich ganz auf die Verdauung konzentriert.</p><p>Die Verbindung zwischen Gehirn und Darm bedeutet, dass auch eine Verbindung zwischen dem Darm und dem Schlaf besteht. Nutzen Sie diese Wechselwirkung zu Ihrem Vorteil, indem Sie beide Aspekte gleichermaßen fördern. Durch ausreichenden Schlaf unterstützen Sie Ihre Darmgesundheit, und ein gesunder Darm hilft Ihnen, besser zu schlafen.</p><ol><li>https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6290721/<span> [</span><a href="#identifier_0_402876"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li>https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3577372/<span> [</span><a href="#identifier_1_402876"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li>https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S2221169111601743<span> [</span><a href="#identifier_2_402876"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li>https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fncel.2015.00392/full<span> [</span><a href="#identifier_3_402876"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li>https://onlinelibrary.wiley.com/doi/abs/10.1002/mnfr.201900867<span> [</span><a href="#identifier_4_402876"><span>↩</span></a><span>]</span></li></ol>]]></content:encoded><category><![CDATA[Schlaf,Darm und Verdauung,Artikeln]]></category>
            <pubDate>Thu, 09 Sep 2021 22:21:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Antibiotikaresistenz</title>
                        <link>https://yourwellness.lifeplus.com/de/219-antibiotikaresistenz/</link>
                        <guid>https://yourwellness.lifeplus.com/de/219-antibiotikaresistenz/</guid><pp:caseid>594678</pp:caseid><description><![CDATA[<h2>Antibiotikaresistenz stellt eine Gefahr für die Gesundheit der Menschen auf der ganzen Welt dar und zähle daher zu den Prioritäten der Weltgesundheitsorganisation.</h2>]]></description><content:encoded><![CDATA[<p><span style="background-color:rgb(255,255,255);"><i><span style="text-align:left;">Lesedauer:&nbsp;2&nbsp;minuten</span></i></span></p><h3>Antibiotikaresistenz stellt eine Gefahr für die Gesundheit der Menschen auf der ganzen Welt dar und zähle daher zu den Prioritäten der Weltgesundheitsorganisation.</h3><p>Die hohe Verfügbarkeit von Antibiotika zur Verhinderung und Behandlung von bakteriellen Infektionen bei Menschen und Tieren sowie deren unsachgemäße Anwendung haben dazu geführt, dass bestimmte Bakterien nun resistent gegen genau die Medikamente sind, die normalerweise zu ihrer Bekämpfung eingesetzt werden. Dies ist Evolution in Aktion: Resistente Bakterien überleben und vererben ihre Fähigkeit, Antibiotika standzuhalten.</p><p>Es sind also die Mikroorganismen, die gegen ein Antibiotikum resistent sind, nicht jedoch der Mensch oder das Tier, in dem sie leben. Im Gegensatz zu anderen Medikamenten büßen Antibiotika umso mehr Wirksamkeit ein, je öfter sie eingesetzt werden.</p><p>Das ist ein weltweites Problem. In den USA werden rund zwei Millionen Menschen mit antibiotikaresistenten Bakterienstämmen infiziert, und in der Europäischen Union werden die Kosten der Antibiotikaresistenz auf 1,5&nbsp;Milliarden Euro pro Jahr geschätzt.&nbsp;</p><h3>Können Antibiotika den guten Bakterien im Körper schaden?</h3><p>Gleich vorab: Nicht alle Bakterien sind schädlich. Manche Bakterien bilden im Körper symbiotische Beziehungen. So spielen die als Probiotika bezeichneten Bakterien beispielsweise eine wichtige Rolle für die gesunden Körperfunktionen.</p><p>Im menschlichen Verdauungssystem kann es mehrere Hundert Arten von „guten“ Bakterien geben, die sich insgesamt auf bis zu 100 Billionen Organismen belaufen. Gute Bakterien bekämpfen nicht nur „schlechte“ Bakterien, sondern tragen auch zur Verdauung bei, zersetzen komplexe Lebensmittel, halten die Darmgesundheit aufrecht, beugen Infektionen und Entzündungen vor und fördern das gesunde Immunsystem.</p><p>Forschungsergebnisse haben jedoch gezeigt, dass Antibiotika genau die entgegengesetzte der beabsichtigten Wirkung haben können. Studien ergeben, dass bestimmte Antibiotika die Darmflora beeinträchtigen<a href="#footnote_0_374061"><sup>1</sup></a> und die guten Bakterien abtöten können. Das hat gleich zwei Folgen: Es macht den Körper anfälliger für weitere Infektionen oder verschlimmert die akute Infektion.<a href="#footnote_1_374061"><sup>2</sup></a></p><p>Der ungezügelte Missbrauch von Antibiotika erhöht die Wahrscheinlichkeit der Entwicklung resistenter Bakterien und somit die Gefahr, dass Infektionen in Zukunft weitaus schwieriger zu bekämpfen sind.</p><h3>Wie eine gesunde Ernährung zur Verringerung der Antibiotikaresistenz beitragen kann</h3><p>Die Gesundheit der Darmflora, also eines Ökosystems aus guten Bakterien, das für viele Körperfunktionen unerlässlich ist, wird stark durch die Ernährung beeinflusst.</p><p>Eine kürzlich durchgeführte Studie<a href="#footnote_2_374061"><sup>3</sup></a> ergab, dass die Ernährung einen direkten Einfluss auf die Vielfalt antibiotikaresistenter Gene hat. Die Studie kam zu dem Schluss, dass die gezielte Ernährung maßgeblich zur Bekämpfung der Bedrohung durch Antibiotikaresistenz beitragen könnte.</p><p>Auch Lebensmittel mit einem hohen Gehalt an Probiotika könnten eine wichtige Rolle spielen. Diese guten Bakterien finden sich beispielsweise in Joghurt, gereiftem Käse und Miso. Auch weiteren Lebensmitteln werden inzwischen aktive Probiotika zugesetzt, um Gesundheitsvorteile zu erzielen.</p><p>Lebensmittel wie Bananen, Knoblauch und Apfelessig gelten als „präbiotisch“,<a href="#footnote_3_374061"><sup>4</sup></a> weil sie die für die Versorgung der guten Bakterien erforderlichen Ballaststoffe bereitstellen.</p><p>Wir stehen erst am Anfang der Forschung zu den Vorteilen und Risiken von Probiotika, doch eine <a href="https://academic.oup.com/eurpub/advance-article/doi/10.1093/eurpub/cky185/5094938">aktuelle Studie</a> ergab, dass Kinder, die ein tägliches probiotisches Nahrungsergänzungsmittel einnahmen, um 29&nbsp;% seltener Antibiotika verschrieben bekommen.</p><p>Wenn dieses Ergebnis in weiteren Studien bestätigt wird, könnten Probiotika und Anpassungen der Ernährung eine wichtige Rolle bei der Reduzierung der Anwendung von Antibiotika und somit der Antibiotikaresistenz spielen.</p><ol><li><a href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5725362/">NCBI: Disruption of the Gut Ecosystem by Antibiotics</a><span> [</span><a href="#identifier_0_374061"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li><a href="https://www.sciencedaily.com/releases/2018/09/180926082539.htm">Science Daily: Antibiotics destroy good bacteria and worsen oral infection</a><span> [</span><a href="#identifier_1_374061"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li><a href="https://www.gutmicrobiotaforhealth.com/en/diet-help-fight-problem-antibiotic-resistance/">Gut Microbiota For Health: Diet could help fight the problem of antibiotic resistance</a><span> [</span><a href="#identifier_2_374061"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li><a href="https://www.healthline.com/nutrition/19-best-prebiotic-foods">Healthline: The 19 best prebiotic foods you should eat</a><span> [</span><a href="#identifier_3_374061"><span>↩</span></a><span>]</span></li></ol>]]></content:encoded><category><![CDATA[Probiotika,Darm und Verdauung,Gesunde Ernaehrung,Artikeln]]></category>
            <pubDate>Thu, 10 Dec 2020 11:03:00 +0100</pubDate>
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                        <title>Warum ist Zink wichtig?</title>
                        <link>https://yourwellness.lifeplus.com/de/227-warum-ist-zink-wichtig/</link>
                        <guid>https://yourwellness.lifeplus.com/de/227-warum-ist-zink-wichtig/</guid><pp:caseid>594543</pp:caseid><description><![CDATA[<p>Wobei spielt Zink außer bei der DNA eine Rolle? Bei erstaunlich vielen Aspekten! Dieser allgegenwärtige Mineralstoff kann nicht nur dem Immunsystem helfen, sondern auch Knochen, Knorpel, Nägeln und Haar. Er ist wichtig für die kognitiven Funktionen und schützt Körperzellen vor oxidativem Stress. Er trägt sogar zum Erhalt des gesunden Sehvermögens bei.</p>]]></description><content:encoded><![CDATA[<p><span style="background-color:rgb(255,255,255);"><i><span style="text-align:start;">Lesedauer:&nbsp;2&nbsp;minuten</span></i></span></p><h3>Wobei spielt Zink außer bei der DNA eine Rolle? Bei erstaunlich vielen Aspekten!</h3><p>Dieser allgegenwärtige Mineralstoff kann nicht nur dem Immunsystem helfen, sondern auch Knochen, Knorpel, Nägeln und Haar. Er ist wichtig für die kognitiven Funktionen und schützt Körperzellen vor oxidativem Stress. Er trägt sogar zum Erhalt des gesunden Sehvermögens bei.<a href="#footnote_0_96641"><sup>1</sup></a></p><p>Zink ist also wirklich wichtig. Umso überraschender ist es daher, dass Zink erst 1961 im menschlichen Körper nachgewiesen wurde. Dabei kannten die Griechen und Römer Zink schon im Jahr 20 v.&nbsp;u.&nbsp;Z., und es wurde im Jahr 1746 als Element identifiziert.</p><h3>Wo ist Zink zu finden?</h3><p>Zink ist vorrangig in rotem Fleisch und in Schalentieren zu finden. Auch Käse, Brot und Weizenkeime sowie<a href="#footnote_1_96641"><sup>2</sup></a> Pilze (insbesondere Shiitake) und grüne Erbsen sind gute Quellen. Zu den weiteren Zinklieferanten pflanzlichen Ursprungs zählen Spinat, Mondbohnen, Bohnensprossen, Spargel, Brokkoli, Okra und Mais.<a href="#footnote_2_96641"><sup>3</sup></a> Zink aus Pflanzen ist allerdings weniger bioverfügbar als aus tierischen Produkten. Wer also kein rotes Fleisch und keine Schalentiere isst, sollte das besonders beachten.</p><h3>Wie wird Zink im Körper absorbiert?</h3><p>Dies ist ein wichtiger Aspekt. Bioverfügbarkeit bezeichnet bekanntlich die Absorptionsrate eines Nährstoffs (oder Nahrungsergänzungsmittels) im Körper. Daraus ergibt sich, in welcher Menge wir einen Nährstoff zuführen müssen, damit er seine Wirkung entfalten kann. Viele pflanzliche Nahrungsmittel und Zerealien enthalten einen hohen Anteil an Phytat, das die Absorption von Zink hemmen kann.<a href="#footnote_3_96641"><sup>4</sup></a> Dadurch erhöht sich die Wahrscheinlichkeit eines Zinkmangels bei einer Ernährung, die rotes Fleisch oder Schalentiere ausschließt oder stark begrenzt. Zinkmangel tritt in den Industrienationen vergleichsweise selten auf, in Schwellenländern hingegen häufiger, und kann zu<a href="#footnote_4_96641"><sup>5</sup></a> Wachstums- und Wundheilungsstörungen sowie zu Gewichtsverlust führen.<a href="#footnote_5_96641"><sup>6</sup></a></p><h3>So sorgen Sie für eine ausreichende Zinkzufuhr</h3><p>Wissenschaftler nennen vier Interventionsstrategien für die Bekämpfung von Zinkmangel: Anpassung oder Diversifizierung der Ernährung, die Verabreichung von Nahrungsergänzungsmitteln, Lebensmittelanreicherung und biologische Anreicherung.<a href="#footnote_4_96641"><sup>5</sup></a> Bei der biologischen Anreicherung wird der Mikronährstoffgehalt von Nahrungspflanzen durch eine Reihe von Maßnahmen gezielt erhöht. Diese Maßnahmen sind umstritten, daher gehen wir an dieser Stelle nicht näher auf sie ein. (Alle Lifeplus-Produkte sind frei von gentechnisch veränderten Inhaltsstoffen.)</p><p>Zusammenfassend: Zink ist aus einer ganzen Reihe von Gründen wichtig für die Gesundheit. Zur Vorbeugung gegen die oben genannten Folgen eines Zinkmangels müssen wir darauf achten, es in ausreichender Menge mit der Ernährung aufzunehmen. Mit einer der vier von Wissenschaftlern empfohlenen Strategien geht das relativ einfach. Falls Sie sich für die Einnahme eines Nahrungsergänzungsmittels entscheiden, empfehlen wir Ihnen unsere Website. Sie finden dort viele hilfreiche Informationen.</p><ol><li><a href="http://www.ec.europa.eu/food/">www.ec.europa.eu/food/</a><span> [</span><a href="#identifier_0_96641"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li><a href="https://www.nhs.uk/conditions/vitamins-and-minerals/others/">https://www.nhs.uk/conditions/vitamins-and-minerals/others/</a><span> [</span><a href="#identifier_1_96641"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li><a href="https://fdc.nal.usda.gov/">https://fdc.nal.usda.gov/</a><span> [</span><a href="#identifier_2_96641"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li><a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/20715598/">https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/20715598/</a><span> [</span><a href="#identifier_3_96641"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li><a href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3724376/">https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3724376/</a><span> [</span><a href="#identifier_4_96641"><span>↩</span></a><span>] [</span><a href="#identifier_6_96641"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li><a href="https://ods.od.nih.gov/factsheets/Zinc-Consumer/">https://ods.od.nih.gov/factsheets/Zinc-Consumer/</a><span> [</span><a href="#identifier_5_96641"><span>↩</span></a><span>]</span></li></ol>]]></content:encoded><category><![CDATA[Essentielle Naehrstoffe,Vitamine und Mineralstoffe,Knochen,Hautpflege,Schoenheit,Sehvermoegen,Darm und Verdauung,Artikeln]]></category>
            <pubDate>Sat, 10 Oct 2020 16:03:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Enzyme: Katalysatoren für Energie</title>
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                        <guid>https://yourwellness.lifeplus.com/de/269-enzyme-katalysatoren-fuer-energie/</guid><pp:caseid>594702</pp:caseid><description><![CDATA[<p>Wäre es nicht wunderbar, wenn wir eine Zaubertaste drücken könnten, mit der unsere alltäglichen Aufgaben in der Hälfte der Zeit erledigt sind, damit wir uns den Dingen widmen können, die uns wirklich wichtig sind?</p>]]></description><content:encoded><![CDATA[<p><i>Lesedauer:&nbsp;3&nbsp;minuten</i></p><h3>Wäre es nicht wunderbar, wenn wir eine Zaubertaste drücken könnten, mit der unsere alltäglichen Aufgaben in der Hälfte der Zeit erledigt sind, damit wir uns den Dingen widmen können, die uns wirklich wichtig sind?&nbsp;</h3><p>Bis wir eine magische Technik oder ein magisches Gerät entdecken, wird das Wäschewaschen allerdings immer Zeit in Anspruch nehmen. Vielleicht können wir uns damit trösten, dass wenigstens unser Körper kleine Helfer hat, die uns bei allen internen Aufgaben unterstützen …</p><p>Sie werden Enzyme genannt – ziemlich erstaunliche Proteine, die als Katalysatoren fungieren und viele chemische Prozesse ermöglichen und beschleunigen. Nehmen Sie beispielsweise die erwähnte Wäsche: Enzyme bewirken, dass wir mit Waschpulver Kleidung bei niedrigen Temperaturen waschen können, indem sie die Proteine in zähen Lebensmittelflecken aufbrechen.</p><p>Trotz ihrer Bedeutung erhalten Enzyme selten die gleiche Aufmerksamkeit wie andere Nährstoffe, zum Beispiel Vitamine oder Mineralstoffe. Während jeder schon von Vitamin C und Magnesium gehört hat, weiß kaum jemand, was Trypsin bewirkt.</p><h3>Die Entdeckung und Funktion von Enzymen</h3><p>Das moderne Verständnis von Enzymen ist auf bahnbrechende chemische Forschung zurückzuführen.&nbsp; Eduard Buchner<a href="#footnote_0_44813"><sup>1</sup></a>, ein deutscher Wissenschaftler, entdeckte, dass Hefe gärt, auch wenn alle lebenden Hefezellen entfernt wurden. Er kam zu dem Schluss, dass Enzyme der Wirkstoff bei der Fermentation sind. Seitdem ist die Enzymforschung wesentlich für das Verständnis des menschlichen Körpers geworden.</p><p>Enzyme dienen als Katalysatoren für die Umwandlung von Energie, die dem Organismus noch nicht in verwertbarer Form vorliegt. Einige tun dies mithilfe anderer Substanzen, genannt Co-Enzyme, die speziell an „ihr“ Enzym binden und als Auslöser fungieren. Und so wie Co-Enzyme nur mit einem bestimmten Enzym funktionieren, ist jedes Enzym für eine spezifische Aufgabe verantwortlich. Auch wenn Enzyme an vielen Stoffwechselprozessen beteiligt sind, werden wir uns in diesem Artikel auf die Rolle der Verdauungsenzyme konzentrieren.</p><p>Verdauungsenzyme<a href="#footnote_1_44813"><sup>2</sup></a> werden in verschiedenen Organen produziert: in den Speicheldrüsen (Amylase, Lipase), im Magen (Pepsin) oder in der Bauchspeicheldrüse (Trypsin). Zum Beispiel zersetzen Pepsin und Trypsin Proteine, Amylase macht Kohlenhydrate verwertbar und Lipase zielt auf Fette ab. Durch den Abbau dieser Makronährstoffe ermöglichen sie es Mikronährstoffen, wie Vitaminen und Mineralstoffen, durch die Darmwände in unser Blut zu gelangen. Ohne Enzyme würden diese Mikronährstoffe einfach unser System passieren, ohne absorbiert zu werden. Enzyme sind daher für unser Nährstoffgleichgewicht unerlässlich.</p><h3>Essentielle Enzyme</h3><p>Heute wissen wir, dass weniger nahrhafte, oft verarbeitete Lebensmittel, Stress, eine Lebensweise, die viel Sitzen beinhaltet, und auch chronische Sorgen mit einer potenziellen Zunahme von stressbedingten Entzündungen in unserem Körper verbunden sind. Enzyme können helfen, diese stressbedingten Entzündungen zu verringern, und es hat sich zum Beispiel gezeigt, dass sie mit Osteoarthritis verbundene Schmerzen<a href="#footnote_2_44813"><sup>3</sup></a> reduzieren können. Darüber hinaus sind Enzyme starke Antioxidantien, die das Ausmaß von durch freie Radikale verursachten Gewebeschäden reduzieren können.</p><p>Immer mehr Forschungsergebnisse legen nahe, dass mit zunehmendem Alter Enzyme möglicherweise nicht mehr richtig funktionieren können, insbesondere wenn wir an einer chronischen Erkrankung leiden<a href="#footnote_3_44813"><sup>4</sup></a>. Eine ausgewogene Ernährung, die alle notwendigen Vitamine und Nährstoffe enthält, hilft Enzymen dabei, effizient zu funktionieren.</p><p>Während verdauungsbedingte Symptome wie Luft im Bauch oder Blähungen manchmal mit einem Enzymmangel zusammenhängen, ist die Forschung bezüglich dieses Zusammenhangs noch nicht schlüssig. Solche Symptome können mit einer Pankreasinsuffizienz zusammenhängen, aber sie können auch durch Nahrungsmittelunverträglichkeiten oder eine unausgewogene Ernährung verursacht werden. Es kann eine Überlegung wert sein, die Ernährung umzustellen, und wenn das nichts bringt, können Sie mit ein paar einfachen Schritten Ihre Enzymzufuhr erhöhen.</p><h3>Erhöhung Ihrer Enzymzufuhr</h3><p>Wenn Sie mehr von diesen wichtigen Helfern in Ihr System bekommen wollen, steht eine Vielzahl von Enzym-reichen Lebensmitteln zur Auswahl. Besonders wirksam sind rohe oder fermentierte Lebensmittel, denn Enzyme sind sehr hitzeempfindlich und in gekochten Lebensmitteln bereits zerstört.</p><p>Obst ist immer gut. Papaya und Ananas enthalten die Enzyme Papain und Bromelain, die im Körper entzündungshemmend wirken können. Fermentierte Lebensmittel verfügen über viele aktive Enzyme: Gewürzgurken, traditioneller asiatischer Kimchi-Salat, Getränke wie Kombucha und Kefir sowie Joghurts sind gute Quellen. Versuchen Sie, fermentierte Getränke mit Obst zu einem Smoothie zu kombinieren – ein erfrischendes Getränk, das Ihnen neben wertvollen Enzymen auch viele Vitamine liefert.</p><p>Eine gesunde Vitaminzufuhr ist wichtig, weil viele Co-Enzyme aus Vitaminen gewonnen werden. Eine auf Bio-Vollwertkost basierende Ernährung, einschließlich aller essentiellen Makro- und Mikronährstoffe mit möglichst wenig verarbeiteten Komponenten, trägt dazu bei, Ihren Enzymspiegel und damit Ihr allgemeines Wohlbefinden zu steigern.</p><ol><li><a href="https://www.nobelprize.org/prizes/chemistry/1907/buchner/facts/">https://www.nobelprize.org/prizes/chemistry/1907/buchner/facts/</a><span> [</span><a href="#identifier_0_44813"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li><a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Digestive_enzyme">https://en.wikipedia.org/wiki/Digestive_enzyme</a><span> [</span><a href="#identifier_1_44813"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li><a href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4089899/">https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4089899/</a><span> [</span><a href="#identifier_2_44813"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li><a href="https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S2210833515000672">https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S2210833515000672</a><span> [</span><a href="#identifier_3_44813"><span>↩</span></a><span>]</span></li></ol>]]></content:encoded><category><![CDATA[Energie,Darm und Verdauung,Immungesundheit,Rohkost,Nahrungsmittelempfindlichkeiten,Artikeln]]></category>
            <pubDate>Tue, 29 Sep 2020 10:21:00 +0200</pubDate>
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