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                    <title><![CDATA[Lifeplus Wellness]]></title>
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                    <pubDate>Thu, 05 Sep 2024 09:44:37 +0200</pubDate>
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                        <title><![CDATA[Lifeplus Wellness]]></title>
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                        <title>Der Zusammenhang zwischen Oxytocin und Glücksgefühlen</title>
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                        <guid>https://yourwellness.lifeplus.com/de/056-der-zusammenhang-zwischen-oxytocin-und-gluecksgefuehlen/</guid><pp:caseid>594545</pp:caseid><description><![CDATA[<h3>„All you need is Love“: Wenn das stimmt, steckt das Oxytocin dahinter.</h3><p>Dieser Neurotransmitter ist einer der vier “<strong>Glücksbotenstoffe</strong>“ (zusammen mit <strong>Dopamin</strong>, <strong>Serotonin</strong> und den <strong>Endorphinen</strong>) und wird mit Gefühlen von Liebe und Geborgenheit in Verbindung gebracht.</p>]]></description><content:encoded><![CDATA[<p><span style="background-color:rgb(255,255,255);"><i><span style="text-align:start;">Lesedauer:&nbsp;2&nbsp;minuten</span></i></span></p><h3>„All you need is Love“: Wenn das stimmt, steckt das Oxytocin dahinter.</h3><p>Dieser Neurotransmitter ist einer der vier “<strong>Glücksbotenstoffe</strong>“ (zusammen mit <strong>Dopamin</strong>, <strong>Serotonin</strong> und den <strong>Endorphinen</strong>) und wird mit Gefühlen von Liebe und Geborgenheit in Verbindung gebracht.</p><p>Oxytocin wird im Hypothalamus produziert und von der Hypophyse ausgeschüttet. Als Botenstoff überträgt es Informationen im gesamten Körper, insbesondere im Hinblick auf Fortpflanzung, Bindung und Hilfsbereitschaft.</p><p>Das sogenannte „Liebeshormon“ Oxytocin wird unter anderem in den folgenden Situationen ausgeschüttet:</p><ul><li><strong>Geburt </strong>(Übertragung von Signalen, die Wehen auslösen)</li><li><strong>Mutter-Kind-Bindung</strong> (das Gefühl der Zusammengehörigkeit durch Stillen, Körperkontakt und Fürsorge)</li><li><strong>Liebesbeziehungen</strong></li><li><strong>Sex</strong></li><li><strong>Umarmung</strong></li><li><strong>Kontakte mit anderen Menschen</strong></li><li><strong>Beweisen von Großzügigkeit/Mitgefühl</strong></li></ul><p>Liebevolle Gedanken und Verhaltensweisen führen zur Ausschüttung dieses Neurotransmitters, der Glücksgefühle verstärken kann.</p><p>So können Sie Ihren Oxytocinspiegel erhöhen:</p><ul><li><strong>Händchen halten mit Ihren Kindern oder Ihrem Partner</strong></li><li><strong>Umarmung</strong></li><li><strong>Sex</strong></li><li><strong>Kuscheln mit einem Haustier</strong></li><li><strong>Mitmenschen helfen</strong></li><li><strong>Jemandem Mut zusprechen oder ein Kompliment machen</strong></li><li><strong>Großzügigkeit beweisen</strong></li><li><strong>Im Hier und Jetzt präsent sein, wenn Sie mit Ihren Kindern spielen, mit Ihrem Ehepartner sprechen oder</strong></li><li><strong>eine gemeinsame Mahlzeit ohne Ablenkungen genießen</strong></li><li><strong>eine gute Verdauung von Nährstoffen unterstützen, insbesondere von Aminosäuren, den Bausteinen des Oxytocin</strong></li><li><strong>Oxytocin-Nasenspray</strong></li></ul><p>Kleine Handlungen können große Auswirkungen auf Liebesgefühle haben. Ein gutes Beispiel dafür ist die Geschichte von <a href="http://www.29gifts.org">Cami Walker (33) mit ihren 29&nbsp;Geschenken.</a></p><p>Als Cami mit multipler Sklerose diagnostiziert wurde, kämpfte sie nicht nur mit den Symptomen, sondern auch mit ihrer negativen Denkweise.</p><p>Ihre Freundin, die Heilerin Mbali Creazzo, verschrieb ihr ein ungewöhnliches „Rezept“: Creazzo schlug vor, dass Cami 29&nbsp;Tage lang anderen Menschen aufrichtige und überlegte Geschenke machen sollte. Cami erlebte dabei eine engere Verbindung mit ihren Mitmenschen sowie Liebe und fühlte sich letztendlich einfach glücklich.</p><p>Auch Sie könnten eine so wunderbare Erfahrung wie Cami machen. Versuchen Sie, einen Monat lang aus freien Stücken von sich zu geben, und beobachten Sie, welche Gefühle, Erfahrungen und Veränderungen das für Sie mit sich bringt.</p><p>Möchten Sie Ihre Beziehung zu Ihren Kindern stärken? Ihrem Partner Ihre ungeteilte Aufmerksamkeit schenken? Einem Nachbarn helfen? Einem Kollegen ein Kompliment machen?</p><p>Überlegen Sie, wie Sie liebevolles Verhalten in Ihren Alltag integrieren und dadurch letztendlich glücklicher leben könnten.</p><p><strong>Literatur:</strong></p><p><a href="http://www.29gifts.org">http://www.29gifts.org</a><br><a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/21250892/">https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/21250892/</a></p>]]></content:encoded><category><![CDATA[Gehirn,Psychische Gesundheit,Dankbarkeit,Freude,Saeuglingspflege,Beziehungen,Sexuelle Gesundheit,Hormone,Haustiere,Artikeln]]></category>
            <pubDate>Thu, 08 Aug 2024 10:03:00 +0200</pubDate>
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                        <title>5 Möglichkeiten, Dankbarkeit zu zeigen</title>
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                        <guid>https://yourwellness.lifeplus.com/de/025-5moeglichkeiten-dankbarkeit-zu-zeigen/</guid><pp:caseid>594502</pp:caseid><description><![CDATA[<p>Dankbarkeit tut gut: Sie wärmt das Herz, hebt die Stimmung und fördert Freude und Wohlbefinden. Ihre Wertschätzung zu zeigen, kann zum wunderbaren Teil Ihrer täglichen Maßnahmen für Meditation, Mitmenschlichkeit und Sozialkontakte werden.</p>]]></description><content:encoded><![CDATA[<p><span style="background-color:rgb(255,255,255);"><i><span style="text-align:start;">Lesedauer:&nbsp;6&nbsp;minuten</span></i></span></p><h3>Dankbarkeit tut gut: Sie wärmt das Herz, hebt die Stimmung und fördert Freude und Wohlbefinden. Ihre Wertschätzung zu zeigen, kann zum wunderbaren Teil Ihrer täglichen Maßnahmen für Meditation, Mitmenschlichkeit und Sozialkontakte werden.</h3><p>Jeder hört gerne Worte wie: „<i>Vielen Dank</i>“ oder <i>„Ich weiß es wirklich zu schätzen“.</i> Und wir kennen aus eigener Erfahrung die innere Wärme, die wir empfinden, wenn jemand uns seinen Dank ausdrückt – ob das nun ein geliebter Mensch ist, ein Freund oder Kollege oder einfach ein Unbekannter, für den wir eine Tür offen gehalten haben.</p><p>Dankbarkeit beschreibt sowohl das Gefühl als auch die Handlung, Wertschätzung für Freundlichkeit zu zeigen. Aber warum ist das so wichtig, und wie können Sie Ihrer Dankbarkeit Ausdruck verleihen?</p><p>Die Forschung zeigt, dass Dankbarkeit körperliche, psychologische und soziale Vorteile mit sich bringt. Dies geht aus einer 2012 in „Personality and Individual Differences“ veröffentlichten Studie hervor, die von Forbes aufgegriffen wurde.<a href="#footnote_0_413053"><sup>1</sup></a><br><br>Wenn wir Dank erhalten, werden Dopamin und Serotonin in unserem Gehirn ausgeschüttet. Das wirkt stimmungsaufhellend, hilft uns, Stress zu bewältigen, und lindert Ängste und negative Emotionen. Je öfter diese positiven Signalwege in unserem Gehirn verstärkt werden, umso schneller verlagert sich unsere Denkweise zu einer glücklichen und optimistischen Einstellung.<a href="#footnote_1_413053"><sup>2</sup></a><a href="#footnote_2_413053"><sup>3</sup></a></p><p>Dankbarkeit wirkt sich jedoch nicht nur auf den Empfänger aus – sie hat auch einen positiven Einfluss auf das Wohlbefinden der dankenden Person. Hilfe nicht nur zu leisten, sondern auch anzunehmen ist ein menschliches Bedürfnis und lässt uns sympathischer und einfühlsamer wirken. Das fördert eine bessere Kommunikation und Zusammenarbeit. Mit anderen Worten: Es fördert Sozialkontakte und die Integration in eine Gruppe. Diese konstruktiven Gefühle erzeugen Begeisterung und Widerstandsfähigkeit in uns, was wiederum den Menschen in unserem Umfeld Auftrieb gibt. Dankbarkeit trägt also maßgeblich zu unserer Fähigkeit bei, gute Beziehungen zu pflegen, bessere Gemeinschaften aufzubauen und unser Leben schöner zu machen.&nbsp;</p><p>Das Beste daran? Wir alle haben täglich Möglichkeiten, am Arbeitsplatz, zu Hause, in der Schule und in unserer Gemeinschaft Dankbarkeit zu zeigen. Ob in der Familie oder einfach nur beim Einkaufen: Wertschätzung für unsere Mitmenschen schafft positive Energie, die sich ausbreitet.&nbsp;</p><p>Wie wir unseren Gefühlen Ausdruck verleihen, ist ganz individuell. Wir stellen fünf Möglichkeiten vor, Dankbarkeit zu zeigen.</p><p><strong>1. Mit Worten:</strong> Es gibt so viele verschiedene Möglichkeiten, „Danke“ zu sagen, die wirklich deutlich machen, was wir meinen, und einem Mitmenschen eine Freude machen: „Ich kann dir gar nicht genug danken“, „Ich werde nie vergessen, was du für mich getan haben“, „Du bist super“. Das können Sie von Angesicht zu Angesicht, per Anruf oder E-Mail, schriftlich auf einer Grußkarte oder einfach mit einer Haftnotiz für den Schreibtisch eines Kollegen tun. Jeder hört oder liest gerne, dass er helfen konnte. Gestalten Sie Ihren Dank persönlich, indem Sie erklären, warum die Hilfe Ihnen so viel bedeutet.&nbsp;</p><p><strong>2. Mit einer Umarmung:</strong> Ob eine feste Umarmung oder eine leichte Berührung des Arms – die Bedeutung des Körperkontakts sollte nicht unterschätzt werden. Er aktiviert das parasympathische Nervensystem. Das führt zur Ausschüttung von Endorphinen, fördert den erholsamen Schlaf und stärkt das Immunsystem. Auch Körpersprache wie Blickkontakt, Lächeln und Lachen fördern die menschliche Nähe.<a href="#footnote_3_413053"><sup>4</sup></a></p><p>Die Pandemie hat einen Großteil der zwischenmenschlichen Begegnungen und der Sozialkontakte verhindert, die so wichtig für uns Menschen sind. Wir sollten daher jede Möglichkeit wahrnehmen, den Kontakt zu Menschen zu suchen, die wir lange nicht gesehen haben, ob Verwandte oder Freunde, und sie zu umarmen. Drücken Sie in Worten und Gesten aus, wie dankbar Sie sind, diese Menschen in Ihrem Leben zu haben. Ihre Mitmenschen werden Ihre Dankbarkeit spüren.</p><p>Die moderne Psychologie geht davon aus, dass bis zu 90&nbsp;Prozent unserer Kommunikation nonverbal ist. Körpersprache, Augenkontakt und Berührungen sagen mehr als Worte. Wir müssen daher auch durch Berührung zeigen, wie wir andere Menschen wahrnehmen, einbeziehen und wertschätzen.<a href="#footnote_4_413053"><sup>5</sup></a></p><p><strong>3. Mit einem persönlichen Geschenk</strong>: Etwas, dass Ihrem Gegenüber deutlich macht, dass Sie wirklich erkannt haben, was man für Sie getan hat, und oft und gerne an diese Person denken. Das muss nicht viel Geld kosten – wie wäre es beispielsweise mit einem Schokoriegel, einem Tütchen Sonnenblumensamen, einem selbstgebackenen Kuchen oder Blumen aus Ihrem Garten?&nbsp;<br><br>Selbstgemachte Geschenke sind persönlicher, weil Sie die Zeit und Mühe investiert haben, wirklich darüber nachzudenken, was dem Empfänger gefallen könnte, und es dann liebevoll angefertigt haben. Kuchen ist immer gut, aber Sie könnten auch eine Karte oder etwas Anderes basteln.</p><p><strong>4. Mit Ihrer Zeit</strong>: Manchmal ist Ihre Zeit das wertvollste Geschenk, das Sie geben können. Seien Sie präsent und hören Sie zu, um zu verstehen, anstatt nur zu antworten. Lassen Sie das Handy in der Tasche und öffnen Sie geduldig Ihre Ohren und Ihr Herz. Das kann eine der bewegendsten Arten sein, Dankbarkeit und Mitmenschlichkeit zu zeigen.</p><p>Wenn wir eine sichere, einladende Umgebung und ablenkungsfreie Zeit für jemanden schaffen, der uns unterstützt hat, zeigen wir, dass wir seine Freundschaft sowohl beim Geben als auch beim Empfangen schätzen.</p><p>Das Schöne daran ist, dass Dankbarkeit sich durch ein starkes Netzwerk von Menschen um Sie herum ausbreitet – und dass Sie das auch anderen Menschen ermöglichen können. Zuverlässige Unterstützung kann uns helfen, unser Wohlbefinden zu steigern und die Herausforderungen und Hindernisse des Alltags zu überwinden. Aus Untersuchungen wissen wir, dass Sozialkontakte Krankheiten, Einsamkeit und Isolation vorbeugen und die Lebenserwartung erhöhen können.<a href="#footnote_5_413053"><sup>6</sup></a></p><p><strong>5. Sprechen Sie darüber, was jemand für Sie getan hat</strong>. Lob kann sich bedeutsamer anfühlen, wenn wir es „mithören“. Sie können Freunden oder örtlichen Unternehmen beispielsweise in einem Beitrag in sozialen Medien Ihren Dank aussprechen. Ihren Dank an einen Kollegen könnten Sie unterstreichen, indem Sie in einer E-Mail an seinen Vorgesetzten oder sein Team seinen Beitrag zu Ihrem Projekt oder zur Lösung Ihres Problems herausstellen. Unternehmen wissen Erfahrungsberichte oder Rezensionen sehr zu schätzen&nbsp;– warum sollte das nicht auch für Freundschaften gelten?</p><h3>Wie können wir Dankbarkeit in unserem eigenen Leben zeigen?</h3><p>Bei Dankbarkeit geht es nicht nur darum, was wir anderen gegenüber ausdrücken. Ebenso wichtig ist es, die eigene Dankbarkeit bewusst zu empfinden, denn Menschen, die sich dankbar fühlen, sind glücklicher und genießen deutlich mehr Wohlbefinden. Regelmäßige Dankbarkeitsübungen können es auch leichter machen, Herausforderungen durchzustehen. Unser letzter Vorschlag lautet also: Üben Sie Dankbarkeit, um schwierige Zeiten zu überstehen.&nbsp;</p><p>Diese Form der Dankbarkeit bedeutet, dass Sie sich täglich ganz bewusst vor Augen halten, was in Ihrem Leben positiv ist. Sie könnten dazu ein Dankbarkeitstagebuch führen, vor dem Schlafengehen vor dem Spiegel aussprechen, was heute gut war, oder mit einem „Dankbarkeitspartner“ jeden Abend drei Dinge teilen, die Sie glücklich machen.</p><p>Nehmen Sie sich einen Moment Zeit, um die Sonne zu genießen, Ihr Lieblingslied im Radio zu hören oder sich zu freuen, wenn Sie einen Parkplatz genau dort finden, wo Sie ihn brauchen. Damit schaffen Sie eine positive Feedback-Schleife, die Ihnen hilft, die kleinen Freuden im Leben zu schätzen.</p><h3>Wie führe ich ein Dankbarkeitstagebuch?</h3><p>Es gibt keine richtige oder falsche Methode, ein Dankbarkeitstagebuch zu führen. Richtig ist, was Ihnen hilft. Wichtig ist, dass Sie es überhaupt tun.</p><ul><li>Suchen Sie ein Notizbuch aus, das Ihnen gefällt. Es muss nicht aufwendig sein, aber es sollte ein Format haben, das Sie bei Bedarf mitnehmen können.</li><li>Niemand außer Ihnen sieht Ihr Tagebuch, also spielen Ordentlichkeit, Rechtschreibung und Grammatik keine Rolle.</li><li>Wenn Sie etwas skizzieren, zeichnen oder einkleben möchten: Nur zu! Manchmal kann eine bildliche Darstellung dessen, wofür Sie dankbar sind, Emotionen und Erinnerungen besser widerspiegeln als Worte.</li><li>Versuchen Sie, konsequent jeden Abend oder Morgen in Ihr Tagebuch zu schreiben – wie es Ihnen am besten auskommt. Manche Menschen finden es hilfreich, am Ende des Tages ihre Dankbarkeit auszudrücken und so den Tag mit einem Moment der Stille zu beenden, um besser zu schlafen. Andere Menschen möchten sich mit Dankbarkeit gleich nach dem Aufwachen auf den kommenden Tag einstellen. Tun Sie, was für Sie funktioniert.</li><li>Sie müssen nicht jeden Tag einen langen Text schreiben. Schon ein paar Worte können reichen, zum Beispiel „Familie, Gesundheit, Dach überm Kopf“. Es kann also ganz einfach sein, aber es muss für sie bedeutungsvoll und ehrlich sein.</li><li>Sie können es auch zu einer Art Meditation machen, indem Sie Ihre Gedanken niederschreiben und darüber nachdenken. Notieren Sie etwas, wofür Sie dankbar sind, zum Beispiel: <i>„Heute bin ich dankbar, dass mein Kollege mir geholfen hat, eine Aufgabe abzuschließen.“</i></li></ul><p>Sitzen Sie dann einfach still und überlegen Sie, wie Sie sich dabei gefühlt haben, wie sehr Sie die Zeit und Rücksichtnahme schätzen, wie dankbar Sie für Freundlichkeit, Mitgefühl und Freundschaft sind. Lassen Sie Ihre Gedanken einen Moment lang auf Dankbarkeit ruhen.</p><p>Wenn Sie Dankbarkeit zur täglichen Gewohnheit machen, verbessern Sie nicht nur Ihre eigene Gesundheit und Ihr Wohlbefinden, sondern achten auch ganz von selbst verstärkt darauf, anderen jeden Tag Ihre Dankbarkeit zu zeigen. Selbst die kleinen Dinge zählen!<a href="#footnote_6_413053"><sup>7</sup></a></p><p>Der Dalai Lama sagte, dass „die Wurzeln alles Guten in der Wertschätzung des Guten liegen“, und es stimmt, dass bewusste Dankbarkeit Ihre Wahrnehmung und Ihre Erfahrungen verändern kann. Dankbarkeit ist eine wechselseitige Gabe für beide Beteiligten, die eine gesunde Denkweise sowie unser körperliches, emotionales und psychisches Wohlbefinden fördert.&nbsp;</p><ol><li><a href="https://www.forbes.com/sites/amymorin/2014/11/23/7-scientifically-proven-benefits-of-gratitude-that-will-motivate-you-to-give-thanks-year-round/?sh=36b8cad6183c">7 Scientifically Proven Benefits Of Gratitude That Will Motivate You To Give Thanks Year-Round</a><span> [</span><a href="#identifier_0_413053"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li><a href="https://greatergood.berkeley.edu/article/item/how_gratitude_changes_you_and_your_brain">How Gratitude Changes You and Your Brain</a><span> [</span><a href="#identifier_1_413053"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li><a href="https://www.health.harvard.edu/healthbeat/giving-thanks-can-make-you-happier">Giving thanks can make you happier</a><span> [</span><a href="#identifier_2_413053"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li><a href="https://www.polar.com/blog/parasympathetic-nervous-system/">Understanding your parasympathetic nervous system for great sleep and less stress</a><span> [</span><a href="#identifier_3_413053"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li><a href="https://www.psychologytoday.com/gb/blog/beyond-words/201109/is-nonverbal-communication-numbers-game">Is Nonverbal Communication a Numbers Game?</a><span> [</span><a href="#identifier_4_413053"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li><a href="https://www.betterup.com/blog/human-connection#:~:text=Having%20a%20strong%20support%20system,a%20longer%20life%20by%2050%25">You know you need human connection. Here’s how to achieve it</a><span> [</span><a href="#identifier_5_413053"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li><a href="https://ggia.berkeley.edu/practice/gratitude_journal">Gratitude Journal</a><span> [</span><a href="#identifier_6_413053"><span>↩</span></a><span>]</span></li></ol>]]></content:encoded><category><![CDATA[Dankbarkeit,Freude,Beziehungen,Artikeln]]></category>
            <pubDate>Mon, 05 Aug 2024 10:37:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Lachen ist gesund</title>
                        <link>https://yourwellness.lifeplus.com/de/215-lachen-ist-gesund/</link>
                        <guid>https://yourwellness.lifeplus.com/de/215-lachen-ist-gesund/</guid><pp:caseid>594617</pp:caseid><description><![CDATA[<h2>So wirkt sich Lachen auf unseren Körper aus</h2><p>„Ein Tag ohne Lachen ist ein verlorener Tag.“ Nicht nur Charlie Chaplin, sondern auch Lee S. Berk, Professor an der Loma Linda University School of Allied Health Professions und einer der Pioniere der Lachforschung, ermutigt die Menschen dazu, jeden Tag zu lachen.</p>]]></description><content:encoded><![CDATA[<p><i>Lesedauer:&nbsp;5&nbsp;minuten</i></p><h3>So wirkt sich Lachen auf unseren Körper aus</h3><p>„Ein Tag ohne Lachen ist ein verlorener Tag.“ Nicht nur Charlie Chaplin, sondern auch Lee S. Berk, Professor an der Loma Linda University School of Allied Health Professions und einer der Pioniere der Lachforschung, ermutigt die Menschen dazu, jeden Tag zu lachen. Weshalb sich ein Forscher einem Komiker anschließt? Lachen ist gesund.<a href="#footnote_0_375210"><sup>1</sup></a> Wenn Sie wissen möchten, inwiefern Lachen zu einem gesunden Lebensstil beitragen kann, lesen Sie unseren Artikel.</p><h3>Gelotologie – die Humor- oder Lachforschung</h3><p>„Lachen ist die beste Medizin“ – eine Redewendung, die wir bestimmt alle schon gehört haben. Was viele nicht wissen –&nbsp; dahinter steckt tatsächlich Wissenschaft. Obwohl Forscher wie William F. Fry und Lee S. Berk anfangs für ihr außergewöhnliches Interessenfeld belächelt wurden, ist die Gelotologie, auch Lachforschung oder Humorforschung genannt (gélos = Lachen), mittlerweile eine anerkannte Disziplin.</p><p>Der Stanford Professor William F. Fry war einer der ersten, der sich in den 1960er Jahren mit den psychologischen und physiologischen Auswirkungen des Lachens beschäftigt hat. Heute werden seine Untersuchungen als Grundstein der Gelotologie angesehen, denn Fry fand heraus, dass Lachen die Aktivität bestimmter Zellen des Immunsystems steigert, die für die Abtötung infektiöser Krankheitserreger verantwortlich sind.<a href="#footnote_1_375210"><sup>2</sup></a></p><h3>Ist Lachen wirklich gesund?</h3><p>Beim Lachen werden Glückshormone (Endorphine) freigesetzt.<a href="#footnote_2_375210"><sup>3</sup></a> Doch Lachen macht nicht nur glücklich, sondern ist auch gesund. Lachforscher schreiben dem Lachen einige positive Auswirkungen auf unseren Körper zu. So kann Lachen das Immunsystem positiv beeinflussen.<a href="#footnote_3_375210"><sup>4</sup></a> Experten fanden außerdem heraus, dass das Stresshormon Kortisol durch Lachen gesenkt werden kann.<a href="#footnote_0_375210"><sup>1</sup></a> Haben Sie schonmal versucht, Lachen gegen Stress einzusetzen? Sogenannte Lachtherapien haben sich nicht nur für die Stressreduktion, sondern auch für die Schmerzreduktion als hilfreich erweisen können.<a href="#footnote_4_375210"><sup>5</sup></a></p><p>Die Redewendung „Lachen ist die beste Medizin“ bekommt durch die Humorforschung eine ganz neue Bedeutung.</p><h5>Lachen kann das Herz-Kreislauf-System unterstützen</h5><p>Michael Miller von der Abteilung für Kardiologie am Medical Center der University of Maryland hat, gemeinsam mit William F. Fry, der an der Medizinischen Fakultät der Stanford University in Palo Alto in der Abteilung für Psychiatrie forscht, herausgefunden, dass fröhliches Lachen die Gefäße gesund halten kann.<a href="#footnote_2_375210"><sup>3</sup></a> Ihre Ergebnisse beruhen auf einer Studie, bei der zufällig ausgewählten Probanden zunächst eine Komödie oder humorvolle Sendung und im Anschluss ein Film, der psychischen Stress auslöst, gezeigt wurden. Währenddessen wurde der Blutdruck der Probanden gemessen.</p><p>Das Experiment hat gezeigt, dass die Blutdruckmessungen nach dem Ansehen eines Films, der Stress verursacht, von den Messungen nach einer Komödie, die zum Lachen anregt, abweichen.<a href="#footnote_2_375210"><sup>3</sup></a></p><p>Die Ergebnisse lassen sich damit erklären, dass wir durch die verstärkte Atmung beim Lachen mehr Sauerstoff aufnehmen als sonst. Dadurch erhöht sich der Puls und der Blutdruck steigt. Nach einem Lachanfall sinkt der Blutdruck wieder. Da wir bei nicht humorvollen, sondern ernsten Filmen und Serien durchaus leichtem Stress ausgesetzt sein können, wirkt sich dies umgekehrt auf den Blutdruck aus.<a href="#footnote_2_375210"><sup>3</sup></a></p><p>Sei es bei der nächsten Komödie, die im Kino läuft, oder der nächstbesten Gelegenheit im Alltag – mit Lachen können Sie Ihre Durchblutung anregen und das gesamt Herz-Kreislauf-System unterstützen.</p><h5>Lachen kann sich positiv auf das Immunsystem auswirken</h5><p>Negative Gedanken können chemische Reaktionen und somit Stress auslösen, der wiederum unsere Immunität schwächen kann. Positive Gedanken und herzliches Lachen hingegen können dabei helfen, Stress zu reduzieren, das Immunsystem zu stärken und den Körper vor Krankheiten zu schützen.<a href="#footnote_3_375210"><sup>4</sup></a> Glück fördert unser geistiges Wohlbefinden. Lee S. Berk ist davon überzeugt, dass Glücklichsein auch eine optimale Abwehrreaktion unseres Immunsystems sein kann.<a href="#footnote_0_375210"><sup>1</sup></a></p><p>In einer Studie mit weiteren Lachforschern wollte Berk herausfinden, ob die Humortherapie und das damit verbundene fröhliche Lachen tatsächlich eine präventive Wirkung haben und sich positiv auf unser Immunsystem auswirken kann.<a href="#footnote_5_375210"><sup>6</sup></a> Dazu wurde 52 gesunden, männlichen Probanden ein humorvolles Video gezeigt und davor, währenddessen und danach Blut abgenommen. Die Lachforscher kamen zu dem Ergebnis, dass sich humorassoziiertes Lachen positiv auf unser Immunsystem auswirken kann.<a href="#footnote_5_375210"><sup>6</sup></a></p><h5>Lachen gegen Schmerzen – das natürlichste Schmerzmittel</h5><p>Lachen macht glücklich. Aber haben Sie Endorphine schonmal als natürliche Schmerzmittel unseres Körpers angesehen? Lachen kann nicht nur möglicherweise Ihr Immunsystem unterstützen, sondern auch als Therapie eingesetzt werden.</p><p>Britische Forscher fanden heraus, dass Lachen mit einer erhöhten Schmerzschwelle verbunden ist.<a href="#footnote_4_375210"><sup>5</sup></a> Ähnlich wie ihre Kollegen im Bereich der Lachforschung, spielten sie den Probanden ihrer Studie zunächst lustige Komödien sowie nüchterne Dokumentationen vor. Sie erweiterten ihre Untersuchungen dahingehend, dass sie die Auswirkungen des Lachens auf die Schmerzgrenze auch unter natürlichen Bedingungen – während einer humorvollen Theateraufführung – testeten. Jeweils vor und nach dem Ansehen der Filmausschnitte beziehungsweise des Theaterstücks unterzogen sich die Textpersonen einem Schmerzschwellentest.</p><p>In beiden Fällen bestätigten die Ergebnisse der britischen Forschungsgruppe, dass unsere Schmerzgrenze deutlich erhöht ist, wenn wir lachen.<a href="#footnote_4_375210"><sup>5</sup></a> Sind wir ernst beziehungsweise lachen nicht aufrichtig, bleibt die Schmerzgrenze unverändert oder kann sogar sinken. Die Ergebnisse lassen sich laut der Lachforscher am besten mit der Wirkung der Glückshormone auf die Schmerzen, die durch das Lachen freigesetzt werden, erklären.</p><h5>Lachen gegen Stress – eine einfache Form der Entspannung</h5><p>Beim Lachen erhalten wir einen Energieschub und die Möglichkeit, richtig abschalten zu können. Daher kann Lachen eine großartige Form des Stressabbaus sein.<a href="#footnote_3_375210"><sup>4</sup></a> Lee S. Berk fand in seinen zahlreichen Gelotologie-Studien heraus, dass Lachen positiven Stress (Eustress) erzeugen und damit negativen Stress (Distress) verringern kann.<a href="#footnote_0_375210"><sup>1</sup></a> Diese Art des Stressabbaus durch Lachen ist darauf zurückzuführen, dass durch Lachen das Stresshormon Kortisol in unserem Körper gemindert wird.</p><p>Auch eine Studie am Indiana State University Sycamore Nursing Center kam zu dem Ergebnis, dass Lachen Stress verringern kann.<a href="#footnote_6_375210"><sup>7</sup></a> Die Forschungsgruppe untersuchte die Reaktion von 33 gesunden, weiblichen Probandinnen auf humorvolle sowie touristische Videos. Während bei der Gruppe, die sich Comedy Videos ansah und lachen musste, ein Rückgang der Stressmarker beobachtet werden konnte, blieb die Stressbelastung der Testpersonen der anderen Gruppe gleich.</p><p>Die körperlichen Symptome von Stress können auch insofern durch Lachen reduziert werden, dass Lachen die Durchblutung anregen und zu Muskelentspannung führen kann – beides Reaktionen unseres Körpers, die zum Stressabbau beitragen können.<a href="#footnote_3_375210"><sup>4</sup></a></p><h3>Lachen als Workout? &nbsp;</h3><p>Sie wachen mit einem Muskelkater auf, obwohl Sie am Vortag keinen Sport getrieben haben? Dann haben Sie gestern wohl herzlich und ausgiebig gelacht. Beim Lachen werden bis zu 300 Muskeln angespannt, vorwiegend im Gesicht, in der Brust und im Bauch.<a href="#footnote_7_375210"><sup>8</sup></a> Nicht nur die Muskulatur, auch die Atmung werden beansprucht, wenn wir herzlich lachen.<a href="#footnote_2_375210"><sup>3</sup></a> Wir weiten die Lungen, dehnen die Bauchmuskeln und den Brustkorb – trainieren also fast unseren ganzen Körper.</p><p>Wenn wir Sport treiben, ist unser Organismus für kurze Zeit sehr aktiv. Das Herz pumpt sauerstoffreiches Blut durch den Körper und der Stoffwechsel wird angeregt. Wenn wir ausgiebig lachen, reagiert unser Körper ähnlich.<a href="#footnote_7_375210"><sup>8</sup></a></p><p>Doch auch wer viel und gerne lacht, sollte trotzdem Wert auf ausreichende <a href="https://www.lifeplusformula.com/de/bewegung">Bewegung</a> und <a href="https://ww1.lifeplus.com/de/de/web-page/our-company/our-philosophy/expert-advice-for-a-healthier-you/eating-well">gesunde Ernährung</a> achten.</p><p>Haben Sie schon von Lachyoga gehört? Das ist kein Scherz, diese Yoga-Art gibt es wirklich. Lachyoga basiert auf der Idee, dass man sich selbst zum Lachen bringen und davon profitieren kann.<a href="#footnote_8_375210"><sup>9</sup></a> Lachyoga ist mittlerweile weit verbreitet – bestimmt können Sie sich einer Lachyogagruppe in Ihrer Nähe anschließen. Probieren Sie es aus und halten Sie sich mit Lachen gesund.&nbsp;</p><h3>Beziehungen mit Humor stärken</h3><p>Lachen kann sich nicht nur auf die Gesundheit, sondern auch auf unsere Beziehungen auswirken. Wie Victor Borge so schön sagte, ist Lachen die kürzeste Verbindung zwischen zwei Menschen. Durch gemeinsames Lachen können zwischenmenschliche Beziehungen und das Verständnis füreinander gestärkt werden.<a href="#footnote_2_375210"><sup>3</sup></a> Außerdem ist es ein tolles Gefühl, andere Menschen mit dem eigenen Lachen anzustecken, finden Sie nicht auch?</p><p>Sei es im privaten Umfeld oder auf der Arbeit – Lachen trägt zu gutem Willen und Harmonie bei. So kann gemeinsames Lachen auch die Kommunikation und Zusammenarbeit erleichtern.<a href="#footnote_2_375210"><sup>3</sup></a> In Stress- oder Konflikt-Situationen kann Lachen den Wind aus den Segeln nehmen und die Arbeit im Team fördern.</p><p>Nehmen Sie das Leben mit Humor. So können Sie Ihre Gesundheit und Ihr soziales Umfeld unterstützen.</p><ol><li><a href="https://news.llu.edu/research/laughter-fool-proof-prescription">https://news.llu.edu/research/laughter-fool-proof-prescription</a><span> [</span><a href="#identifier_0_375210"><span>↩</span></a><span>] [</span><a href="#identifier_4_375210"><span>↩</span></a><span>] [</span><a href="#identifier_10_375210"><span>↩</span></a><span>] [</span><a href="#identifier_16_375210"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li>“Live Better: A Healthy Laugh” in SA Mind 16, 3, 90-91 (October 2005) doi:10.1038/scientificamericanmind1005-90<span> [</span><a href="#identifier_1_375210"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li><a href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2814549/">https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2814549/</a><span> [</span><a href="#identifier_2_375210"><span>↩</span></a><span>] [</span><a href="#identifier_6_375210"><span>↩</span></a><span>] [</span><a href="#identifier_7_375210"><span>↩</span></a><span>] [</span><a href="#identifier_8_375210"><span>↩</span></a><span>] [</span><a href="#identifier_20_375210"><span>↩</span></a><span>] [</span><a href="#identifier_23_375210"><span>↩</span></a><span>] [</span><a href="#identifier_24_375210"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li><a href="https://www.mayoclinic.org/healthy-lifestyle/stress-management/in-depth/stress-relief/art-20044456">https://www.mayoclinic.org/healthy-lifestyle/stress-management/in-depth/stress-relief/art-20044456</a><span> [</span><a href="#identifier_3_375210"><span>↩</span></a><span>] [</span><a href="#identifier_9_375210"><span>↩</span></a><span>] [</span><a href="#identifier_15_375210"><span>↩</span></a><span>] [</span><a href="#identifier_18_375210"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li><a href="https://royalsocietypublishing.org/doi/10.1098/rspb.2011.1373">https://royalsocietypublishing.org/doi/10.1098/rspb.2011.1373</a><span> [</span><a href="#identifier_5_375210"><span>↩</span></a><span>] [</span><a href="#identifier_13_375210"><span>↩</span></a><span>] [</span><a href="#identifier_14_375210"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li><a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/11253418/">https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/11253418/</a><span> [</span><a href="#identifier_11_375210"><span>↩</span></a><span>] [</span><a href="#identifier_12_375210"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li><a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/12652882/">https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/12652882/</a><span> [</span><a href="#identifier_17_375210"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li><a href="https://www.planet-wissen.de/gesellschaft/psychologie/lachen/pwieistlachenwirklichgesund100.html">https://www.planet-wissen.de/gesellschaft/psychologie/lachen/pwieistlachenwirklichgesund100.html</a><span> [</span><a href="#identifier_19_375210"><span>↩</span></a><span>] [</span><a href="#identifier_21_375210"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li><a href="https://www.researchgate.net/publication/262535370_The_impact_of_laughter_yoga_on_subjective_well-being_A_pilot_study">https://www.researchgate.net/publication/262535370_The_impact_of_laughter_yoga_on_subjective_well-being_A_pilot_study</a><span> [</span><a href="#identifier_22_375210"><span>↩</span></a><span>]</span></li></ol>]]></content:encoded><category><![CDATA[Immungesundheit,Freude,Hormone,Kardiovaskulaere Gesundheit,Schmerzmanagement,Stressmanagement,Muskeln,Beziehungen,Artikeln]]></category>
            <pubDate>Wed, 17 Apr 2024 16:21:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Großzügigkeit für geistige Gesundheit und Glück</title>
                        <link>https://yourwellness.lifeplus.com/de/232-grosszuegigkeit-fuer-geistige-gesundheit-und-glueck/</link>
                        <guid>https://yourwellness.lifeplus.com/de/232-grosszuegigkeit-fuer-geistige-gesundheit-und-glueck/</guid><pp:caseid>594642</pp:caseid><description><![CDATA[<p>Manchmal muss man eine Selbstverständlichkeit einfach aussprechen: Unsere Welt wäre ein besserer Ort, wenn wir alle etwas freundlicher zueinander wären. Wie können wir das also erreichen?</p>]]></description><content:encoded><![CDATA[<p><i>Lesedauer:&nbsp;3&nbsp;minuten</i></p><h3>Manchmal muss man eine Selbstverständlichkeit einfach aussprechen: Unsere Welt wäre ein besserer Ort, wenn wir alle etwas freundlicher zueinander wären. Wie können wir das also erreichen?</h3><p>Ich habe einmal gelesen, dass Großzügigkeit heutzutage beinahe genauso bedroht ist wie der Regenwald, da jeder mit der Suche nach seinem eigenen Glück beschäftigt ist. Doch können wir uns nicht alle an einen Moment erinnern, in dem wir einem Menschen in Not geholfen haben? Und durch unsere gute Tat diesem Menschen gegenüber haben wir selbst ein Glücksgefühl erlebt, das aus der Erkenntnis entstanden ist, dass wir gerade einem anderen Menschen das Leben etwas leichter gemacht haben.</p><p>Diese Erinnerung kann ein starker Beweggrund sein, sich noch öfter großzügig zu zeigen, indem wir anderen unsere Zeit, unser Wissen und unsere Freundschaft schenken, und gegebenenfalls – ja, auch das – unser Geld. Großzügigkeit bedeutet auch, kleine Fehler zu übersehen. Dass nicht immer alles nach unserem Willen geht. Dass man manchmal auf dem Bürgersteig ausweicht, wenn ein anderer offensichtlich in Eile ist. Großzügigkeit ist wohl eine der am meisten unterschätzten und zugleich wichtigsten Eigenschaften des heutigen Lebens.</p><h3>Es ist leicht, Großzügigkeit zu verbreiten…</h3><p>In einer Studie der Cornell University von 2012 ((<a href="https://www.nytimes.com/2014/03/16/opinion/sunday/the-science-of-paying-it-forward.html">https://www.nytimes.com/2014/03/16/opinion/sunday/the-science-of-paying-it-forward.html</a>)) beschreiben die Autoren eine Gegebenheit, die als das Phänomen des „Bezahlens für den Vordermann“ bekannt wurde: Stellen Sie sich einmal vor, in einer Schlange zu warten, um einen Kaffee zu kaufen. Aus Großzügigkeit bezahlt die Person hinter Ihnen Ihren Kaffee. Und die Person hinter ihr bezahlt für sie. Und so weiter. Genau das ist 2012 in einem Fastfood-Drive-Through-Restaurant in den USA passiert. 226 Kunden haben die Rechnung ihres Vordermanns bezahlt – freiwillig. Eine erstaunliche und offensichtlich ansteckende Geste.</p><p>Soziale Ansteckung stellt eine interessante Überlegung dar, da sie uns eine neue Perspektive bietet, das Konzept der Gegenseitigkeit zu beleuchten, das oft mit Großzügigkeit in Verbindung gebracht wird. Gegenseitigkeit beschreibt das Gefühl, einen Gefallen erwidern zu müssen oder eine Gegenleistung für unsere Großzügigkeit zu erwarten. Gegenseitigkeit steht für eine direkte Beziehung zwischen dem Vollbringer und dem Empfänger einer großzügigen Tat und hat nichts mit der Ansteckungsfähigkeit von Großzügigkeit zu tun. Wie kommt das?</p><p>Einerseits bedeutet Gegenseitigkeit, dass Ihnen möglicherweise in einer schwierigen Situation geholfen wurde und dass Sie das Gefühl haben, etwas zurückgeben zu wollen. Das ist eine wunderbare Motivation, Zeit oder Geld für wohltätige Zwecke zu spenden. Wenn das Geben sich jedoch wie eine Pflicht anfühlt oder Sie dabei einen Hintergedanken hegen (wenn ich das für jemanden tue, schuldet er mir etwas), dann ist es wohl ein guter Zeitpunkt, innezuhalten und zu überlegen, warum wir etwas spenden. Haben Sie jemals ein Geschenk gekauft, nur weil Ihnen etwas geschenkt wurde? Und wie sehr war Ihre Gabe dann letztendlich von dem Gefühl motiviert, sich revanchieren zu müssen, statt von Ihrer Freude, das passende Geschenk für diesen besonderen Menschen zu finden?</p><p>Wenn Sie andererseits spontan entscheiden, sich jemandem gegenüber als großzügig zu erweisen, und ein anderer, der Ihre gute Tat beobachtet, sich ein Beispiel daran nimmt und einer anderen Person auch etwas Gutes tut, dann ist das eine wunderbare, indirekte und ansteckende Art von Großzügigkeit.</p><p>Wahres Glück basiert auf großzügigem Verhalten ohne die Erwartung einer Gegenleistung. ((<a href="https://www.swissinfo.ch/eng/sci-tech/warm-fuzzy-feeling_being-generous-makes-you-feel-happier-a-study-reveals/43325688">https://www.swissinfo.ch/eng/sci-tech/warm-fuzzy-feeling_being-generous-makes-you-feel-happier-a-study-reveals/43325688</a>))</p><p>Es gibt so viele Möglichkeiten, wie wir uns großzügig zeigen können. Wir können unseren Rat anbieten, wenn jemand darum bittet. Wir können uns ehrenamtlich engagieren: Kindern vorlesen oder älteren Menschen Zeit widmen, die sonst einsam wären. Wir können im Internet eine Restaurantkritik schreiben, eine freie Open-Source-Software erstellen, ehrliche Online-Bewertungen zu einem Produkt abgeben oder anhalten, um jemandem am Straßenrand beim Reifenwechsel zu helfen. Wir können uns auch einfach die Zeit nehmen, uns in Ruhe mit einer hilfsbedürftigen Person hinzusetzen und ihr zuzuhören. Dabei sollten wir ihr den Freiraum und die Zeit zugestehen, um auszusprechen, was sie belastet – und dadurch ein bisschen mehr innere Ruhe finden.</p><p>Wenn wir glücklich darüber sein können, einfach nur zugehört zu haben, ohne eine Gegenleistung zu erwarten, dann haben wir echte Großzügigkeit gezeigt. Es wird uns ein tiefes Glücksgefühl erfassen, das auf diesem wunderbaren Geschenk beruht, das wir jemand anderem bereitet haben.</p><p>Andere zur Großzügigkeit anzuregen ist einfach: indem wir selbst großzügig sind. Wir glauben, das ist eine großartige Möglichkeit, in unserer Welt etwas Gutes zu tun!</p>]]></content:encoded><category><![CDATA[Psychische Gesundheit,Freude,Dankbarkeit,Beziehungen,Artikeln]]></category>
            <pubDate>Wed, 17 Apr 2024 13:07:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Was sind „giftige Gefühle“, und wie werden wir sie los?</title>
                        <link>https://yourwellness.lifeplus.com/de/171-was-sind-giftige-gefuehle-und-wie-werden-wir-sie-los/</link>
                        <guid>https://yourwellness.lifeplus.com/de/171-was-sind-giftige-gefuehle-und-wie-werden-wir-sie-los/</guid><pp:caseid>594531</pp:caseid><description><![CDATA[<h2>Immer wieder ist von schädlichen Emotionen oder giftigen Gefühlen die Rede, aber was sind sie eigentlich? Ärger, Schuldgefühle, Scham, Ängste, Furcht, Selbstverachtung, Bedauern, Bitterkeit und Selbstverachtung – diese negativen Emotionen leisten keinen positiven Beitrag zum Leben oder zum geistigen Wohlbefinden.</h2>]]></description><content:encoded><![CDATA[<p><span style="background-color:rgb(255,255,255);"><i><span style="text-align:start;">Lesedauer:&nbsp;5&nbsp;minuten</span></i></span></p><h3>Immer wieder ist von schädlichen Emotionen oder giftigen Gefühlen die Rede, aber was sind sie eigentlich?</h3><p>Ärger, Schuldgefühle, Scham, Ängste, Furcht, Selbstverachtung, Bedauern, Bitterkeit und Selbstverachtung – diese negativen Emotionen leisten keinen positiven Beitrag zum Leben oder zum geistigen Wohlbefinden. Derartige negative Emotionen schaden nicht nur uns, sondern allen Menschen in unserer Umgebung, zu Hause und bei der Arbeit. Wenn wir diese „giftigen Gefühle“ nicht in den Griff bekommen, können sie unsere geistige und körperliche Gesundheit beeinträchtigen. Glücklicherweise können Sie lernen, mit schädlichen Emotionen umzugehen und Ihre Gedanken in positive Bahnen zu lenken.</p><p>Wenn Sie sich und die Menschen in Ihrem Umfeld vor den Folgen übermäßiger negativer Emotionen schützen möchten, müssen Sie zunächst verstehen, wie Ihre Emotionen die Welt beeinflussen und wie die Welt Ihre Emotionen beeinflusst. Das ist keine Einbahnstraße, sondern vielmehr ein ganzes Netzwerk von Verbindungen. Gefühle können sich daher so schnell verbreiten wie ein Virus.</p><h3>Warum kommt es so leicht zu negativen Emotionen?</h3><p>Studien belegen immer wieder, dass gute wie schlechte Gefühle und Gewohnheiten ansteckend sein können. Eine Untersuchung zwischenmenschlicher Beziehungen ergab beispielsweise, dass der Austausch negativer Ansichten über Dritte besonders schnell zur Bindung zwischen Menschen führt. Mit anderen Worten: Die Zuneigung basiert auf der gemeinsamen Abneigung gegenüber einer anderen Person.<a href="#footnote_0_387817"><sup>1</sup></a>&nbsp;Diese schnelle anfängliche Bindung ist allerdings keine gesunde Grundlage für eine Freundschaft. Wahrscheinlich reicht sie in die Frühzeit der Menschheit zurück, als es von Vorteil war, wenn kleine Gruppen sich schnell zusammentun und gegen „feindliche“ Gruppen bestehen konnten.</p><p>Heute ist dieser Effekt jedoch nicht nur überflüssig, sondern potenziell sogar nachteilig. Mit anderen Worten: Was unseren steinzeitlichen Vorfahren beim Überleben geholfen hat, zieht heute negative Menschen und schlechte Einflüsse an. Schlimmer noch: Andere Untersuchungen zeigen, dass bereits eine negative Erfahrung ausreicht, um die Wahrscheinlichkeit zu verdoppeln, dass wir uns unzufrieden fühlen.<a href="#footnote_1_387817"><sup>2</sup></a></p><h3>Umgang mit schädlichen Emotionen</h3><p>Die gute Nachricht: Auch Glück und Freundlichkeit sind ansteckend. Sie können nicht nur lernen, mit schädlichen Emotionen umzugehen, sondern Sie können auch lernen, positivere Emotionen zu verspüren. Eine gute Tat schlägt Wellen, die sich über komplexe soziale Verbindungen auf Menschen ausbreiten, denen Sie vielleicht nie begegnen.<a href="#footnote_2_387817"><sup>3</sup></a> Besser noch: Mit jedem „glücklichen“ Freund, den Sie haben, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass Sie selbst glücklich sind, um fast 10&nbsp;Prozent.<a href="#footnote_3_387817"><sup>4</sup></a> Die Gedanken und Gefühle, auf die wir uns konzentrieren, ziehen wir im Allgemeinen in unserem Leben an. Darüber hinaus macht uns der Instinkt, die Gesichtsausdrücke, Körpersprache und Sprachmuster unserer Mitmenschen zu imitieren, noch anfälliger für das „Anstecken“ mit den Emotionen von Menschen, mit denen wir häufig zu tun haben.<a href="#footnote_4_387817"><sup>5</sup></a></p><p>Klar ist: Unsere Emotionen beeinflussen die Menschen um uns herum und die Menschen um uns herum beeinflussen unsere Emotionen.((Larson, Reed W. und David M. Almeida. „Emotional Transmission in the Daily Lives of Families: A New Paradigm for Studying Family Process.“ Journal of Marriage and the Family 61, Nr. 1 (1999): 5.&nbsp;<a href="https://doi.org/10.2307/353879" target="_blank">https://doi.org/10.2307/353879</a>))&nbsp;Wenn Menschen in Ihrem Umfeld in negativen Erfahrungen und negativen Emotionen verharren, löst das also auch bei Ihnen negative Gedanken und Erfahrungen aus.</p><p>Wenn Sie hingegen Zeit mit Menschen verbringen, die sich auf Freude, Dankbarkeit, Glück und andere positive Emotionen konzentrieren, werden Sie feststellen, dass auch Ihre eigenen Gedanken und Gefühle auf positive Dinge, Menschen, Erfahrungen, Ideen und Konzepten ausgerichtet sind.</p><p>Am einfachsten ist das zu Hause, wo wir die größte Kontrolle über unser Leben haben. Sie entscheiden, wen Sie einlassen, welche Musik Sie hören und welcher Fernsehsender ausgewählt wird. Diese Faktoren mögen unwesentlich erscheinen, aber sie können Ihre Gefühlslage maßgeblich beeinflussen.</p><p>Wenn Sie nach einem anstrengenden Tag nach Hause kommen und Zeit mit Freunden verbringen, Musik genießen, eine unterhaltsame Sendung sehen, ein gutes Buch lesen oder etwas anderes unternehmen, das Ihnen hilft, Stress abzubauen, können Sie Ihre Gedanken in positive Bahnen lenken und die Gefahr verringern, dass Sie in schädlichen Emotionen verharren.</p><h3>Umgang mit schädlichen Emotionen bei der Arbeit</h3><p>Bei der Arbeit kann es etwas mehr Übung erfordern, sich nicht von „giftigen Gefühlen“ erfassen zu lassen. Wir können uns selten aussuchen, mit wem wir bei der Arbeit Zeit verbringen müssen. Ob ein Chef, der seine Untergebenen herunterputzt, oder ein Kollege, der an niemandem ein gutes Haar lässt: Manchmal lassen sich negative Einstellungen am Arbeitsplatz nicht vermeiden.</p><p>Wenn am Arbeitsplatz eine negative Atmosphäre vorherrscht, besteht der beste Schutz darin, Ihre positive Einstellung zu untermauern, indem Sie gezielt andere Mitarbeiter ausfindig machen, die positiv bleiben und Freude an der Arbeit finden möchten. Wenn Sie Zeit und Energie in diese Beziehungen investieren, schlagen Ihre guten Taten und positiven Einstellungen Wellen im ganzen Betrieb, die negativen Effekten entgegenwirken. Daraus kann ein Schneeballeffekt werden, wenn immer mehr Kollegen spüren, wie angenehm es ist, nicht in negativen Gefühlen zu verharren: Das verringert nicht nur Stress und fördert eine bessere Stimmung, sondern verbessert auch die Zusammenarbeit, verringert Konflikte und steigert die Arbeitsleistung. <a href="#footnote_5_387817"><sup>6</sup></a></p><p>Ob bei der Arbeit, zu Hause, unterwegs mit Freunden oder bei neuen Begegnungen auf einer Party: Denken Sie daran, dass Sie nicht auf jeden negativen Einfluss reagieren müssen, den Sie bemerken.</p><p>Negativ eingestellte Menschen suchen oft nach Gleichgesinnten. Wenn Sie überlegen, was negative Emotionen sind, fällt Ihnen bestimmt ein Gespräch ein, bei dem jemand versucht hat, sich bei Ihnen über eine andere Person oder eine Situation zu beschweren. Wenn Sie sich wieder in einem solchen Gespräch befinden sollten, denken Sie daran, dass Sie nicht darauf reagieren müssen. Sie brauchen nicht zuzustimmen und die negativen Emotionen anzunehmen. Sie müssen auch nicht dagegenhalten und einen Streit riskieren.</p><h3>Was tun, wenn Sie eine negative Person oder Umgebung nicht vermeiden können?</h3><p>Wenn Sie den Kontakt mit Menschen, die negative Emotionen an den Tag legen, nicht vermeiden können, sollten Sie sich vor allem von den negativen Kommentaren nicht beeinflussen lassen. Nehmen Sie sich einen Moment Zeit, um Ihre eigenen Gedanken zu prüfen und sicherzustellen, dass Sie Ihrem Wunsch treu bleiben, sich auf positive Gedanken und Erfahrungen zu konzentrieren.</p><p>Ziehen Sie sich dann nach Möglichkeit schnell, aber höflich aus der Situation zurück. Bei der Arbeit können Sie dazu einfach auf Termindruck verweisen. Auf einer Party können Sie gehen, um sich einen neuen Drink zu holen.</p><p>Wie Viren sind auch Emotionen ansteckend. Und wenn wir keine Vorsichtsmaßnahmen ergreifen, können wir uns „giftige Gefühle“ einfangen, ohne es zu bemerken. Der beste Schutz Ihrer Immunität gegenüber schädlichen Emotionen besteht darin, sich mit anderen Menschen zu umgeben, die ihre Gedanken bewusst in positive Bahnen lenken.</p><ol><li>Bosson, Jennifer K., Amber B. Johnson, Kate Niederhoffer und William B. Swann. „Interpersonal Chemistry through Negativity: Bonding by Sharing Negative Attitudes about Others.“ Personal Relationships 13, Nr. 2 (2006): 135-50.&nbsp;<a href="https://doi.org/10.1111/j.1475-6811.2006.00109.x" target="_blank">https://doi.org/10.1111/j.1475-6811.2006.00109.x</a><span> [</span><a href="#identifier_0_387817"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li>Hill, Alison L.&nbsp; et al. „Emotions as Infectious Diseases in a Large Social Network: The SISa Model.“ Proceedings of the Royal Society B: Biological Sciences 277.1701 (2010): 3827–3835. PMC. Web. 3.&nbsp;Mai 2017<span> [</span><a href="#identifier_1_387817"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li>James H. Fowler und Nicholas A. Christakis. „Cooperative behavior cascades in human social networks.“ PNAS 2010 107 (12) 5334-5338; Vorabveröffentlichung 8.&nbsp;März 2010,&nbsp;<a href="https://www.pnas.org/content/107/12/5334" target="_blank">doi:10.1073/pnas.0913149107</a><span> [</span><a href="#identifier_2_387817"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li>Christakis, Nicholas A. und James Fowler. „SOCIAL NETWORKS AND HAPPINESS.“ SOCIAL NETWORKS AND HAPPINESS | Edge.org, n.d.&nbsp;<a href="https://www.edge.org/conversation/social-networks-and-happiness" target="_blank">https://www.edge.org/conversation/social-networks-and-happiness</a><span> [</span><a href="#identifier_3_387817"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li>Colino, Stacey. „Are You Catching Other People’s Emotions?“ U.S. News & World Report, n.d.&nbsp;<a href="https://health.usnews.com/health-news/health-wellness/articles/2016-01-20/are-you-catching-other-peoples-emotions" target="_blank">https://health.usnews.com/health-news/health-wellness/articles/2016-01-20/are-you-catching-other-peoples-emotions</a><span> [</span><a href="#identifier_4_387817"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li>Larson, Reed W. und David M. Almeida. „Emotional Transmission in the Daily Lives of Families: A New Paradigm for Studying Family Process.“ Journal of Marriage and the Family 61, Nr. 1 (1999): 5.&nbsp;<a href="https://doi.org/10.2307/353879" target="_blank">https://doi.org/10.2307/353879</a><span> [</span><a href="#identifier_5_387817"><span>↩</span></a><span>]</span></li></ol>]]></content:encoded><category><![CDATA[Psychische Gesundheit,Beziehungen,Freude,Achtsamkeit,Familie,Stressmanagement,Artikeln]]></category>
            <pubDate>Mon, 08 Apr 2024 15:25:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Die Vorteile des Homeoffice</title>
                        <link>https://yourwellness.lifeplus.com/de/166-die-vorteile-des-homeoffice/</link>
                        <guid>https://yourwellness.lifeplus.com/de/166-die-vorteile-des-homeoffice/</guid><pp:caseid>594448</pp:caseid><description><![CDATA[<h2>Die Vorteile des Homeoffice – schöpfen Sie sie aus? Vor einem Jahr schien es, als arbeiteten wir plötzlich alle im Homeoffice – aber ganz so einfach war es nicht.</h2>]]></description><content:encoded><![CDATA[<p><span style="background-color:rgb(255,255,255);"><i><span style="text-align:start;">Lesedauer:&nbsp;2&nbsp;minuten</span></i></span></p><h3>Die Vorteile des Homeoffice – schöpfen Sie sie aus?</h3><p>Vor einem Jahr schien es, als arbeiteten wir plötzlich alle im Homeoffice – aber ganz so einfach war es nicht.<a href="#footnote_0_388929"><sup>1</sup></a> Schon vor der COVID-19-Pandemie, die räumliche Distanzierung und Isolierung erforderlich machte, erfreute sich das Arbeiten im Homeoffice wachsender Beliebtheit. Dennoch war es mit Sicherheit nicht die „neue Normalität“, wie wir sie heute kennen. In Start-ups und Technologieunternehmen wurde die Möglichkeit, von zu Hause aus zu arbeiten, als besonderer Vorteil angepriesen. Einige Unternehmen verfügen über komplette Homeoffice-Teams und haben die Arbeit von zu Hause aus ganz bewusst in ihre Unternehmenskultur integriert.</p><p>Veränderungen fallen uns zunächst oft schwer. Wenn man die Arbeit im Homeoffice nicht gewohnt ist, kann sie schwierig sein. Aber es lohnt sich. Es ist wichtig zu erwähnen, dass die Umstellung auf ein effizientes Homeoffice eine Eingewöhnungszeit erfordert, egal ob man alleine lebt oder Kinder hat.</p><h3>Produktivität im Homeoffice</h3><p>Es ist wichtig, die Arbeit und das Privatleben zu trennen. Ohne die entsprechenden Vorbereitungen ist es schwer, im Homeoffice produktiv zu arbeiten. Richten Sie feste Arbeitszonen oder -bereiche ein. Wenn Sie keine Kinder betreuen müssen oder wenn Ihre Kinder bereits unabhängiger sind, suchen Sie sich einen Platz in Ihrem Zuhause, der vom Wohn- oder Schlafbereich abgetrennt ist.</p><p>Wenn Sie sich um die Kinder kümmern müssen, versuchen Sie, einen Arbeitsplatz einzurichten, der etwas entfernt von den Spiel- oder Erholungsbereichen ist, beispielsweise ein kleiner Schreibtisch in einer Ecke des Esszimmers anstelle des Wohnzimmers.</p><p>Legen Sie bestimmte Arbeitszeiten fest und halten Sie sich daran. Arbeiten Sie während Ihrer Arbeitszeit effizient und intensiv (ohne sich durch soziale Medien oder Nachrichtenseiten ablenken zu lassen). Schalten Sie dafür in Ihrer Freizeit den Arbeitslaptop aus. Sprechen Sie mit Ihrem Team darüber, wie Sie die Arbeit priorisieren, dabei aber Überlastung vermeiden können.</p><h3>Das Arbeiten im Homeoffice bereitet Ihnen Probleme? Halten Sie sich die Vorteile vor Augen</h3><p>Nicht jedem Menschen fällt das Arbeiten im Homeoffice leicht, aber wie wir gesehen haben, gibt es manchmal keine Alternative. Die Zeit für den Arbeitsweg steht Ihnen nun für Ehepartner, Kinder oder Mitbewohner zur Verfügung (oder für sich selbst, wenn Sie alleine leben).</p><p>Nutzen Sie diese Zeit – sie ist ein wertvolles Geschenk, und das Arbeiten im Homeoffice bringt eine ganze Reihe von Vorteilen mit sich! Ohne den Weg zur Arbeit können Sie länger frühstücken, meditieren oder lesen, bevor Sie Ihren Arbeitstag beginnen.</p><p>Hoffentlich können Sie Ihre Mittagspause nutzen, um von der Arbeit abzuschalten und Zeit mit Ihren Lieben zu verbringen. Und anstatt von der Arbeit nach Hause zu pendeln, hat man Zeit für ein Abendessen mit der Familie oder einen abendlichen Spaziergang. Nehmen Sie sich Zeit für besondere Dinge, die Sie normalerweise nicht tun würden, z.&nbsp;B. Mittagessen im Freien mit der Familie.</p><p>Ziehen Sie sich an, putzen Sie sich die Zähne und machen Sie Ihr Bett. Mit anderen Worten: Starten Sie den Tag. Das hilft Ihnen, in den Arbeitsmodus wechseln. Es bereitet Sie geistig auf Ihren Arbeitstag vor. Und es hilft Ihnen, Ihre arbeitsfreie Zeit einzuhalten.</p><h3>Die Bedeutung von Pausen</h3><p>Eine Studie hat ergeben, dass die Arbeit im Homeoffice das Entspannen außerhalb der Arbeitszeiten schwieriger macht, wenn man keine klaren Grenzen setzt.<a href="#footnote_1_388929"><sup>2</sup></a> Machen Sie stündliche Pausen. Stehen Sie vom Schreibtisch auf, gehen Sie ein paar Schritte, strecken Sie sich und schalten Sie einige Augenblicke von der Arbeit ab, wie Sie es übrigens auch im Büro tun sollten. Dies schafft eine kurze mentale Pause, regt den Kreislauf an und versorgt Ihren Körper besser mit Sauerstoff.</p><p>Wenn Sie Kinder haben, auf die Sie während der Arbeit zu Hause aufpassen müssen, experimentieren Sie mit einem Zeitplan, der mit ihrer Lern- oder Spielzeit zusammenfällt.</p><p>Wenn es keine feste Spielzeit gibt, ermutigen Sie vor allem jüngere Kinder zum freien Spielen.</p><p>Ist eine intensivere Kinderbetreuung erforderlich, sprechen Sie mit Ihrem Arbeitgeber über flexible Arbeitszeiten. Integrieren Sie eine Ruhezeit oder ein Nickerchen in den Tagesablauf Ihrer Kinder und konzentrieren Sie sich während dieser Zeit ganz auf Ihre Arbeit. Vielleicht können Sie anspruchsvolle Arbeit, die volle Konzentration erfordert, auch morgens erledigen, bevor Ihre Kinder aufwachen.</p><h3>Bitten Sie um Hilfe</h3><p>Das Leben stellt uns immer wieder vor unvorhergesehene Herausforderungen. Es ist daher wichtig, uns nicht selbst zu überfordern und uns bei Bedarf Unterstützung zu holen. Schwierige Zeiten können zusätzliche Belastung mit sich bringen. Denken Sie daran: Auch wenn Sie räumlich von Kollegen und Freunden getrennt sind, stehen Sie nicht alleine da. Die Technologie macht es leicht, in Kontakt zu bleiben – egal ob für die Arbeit oder für soziale Zwecke!</p><ol><li><a href="https://iaap-journals.onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.1111/apps.12290">https://iaap-journals.onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.1111/apps.12290</a><span> [</span><a href="#identifier_0_388929"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li><a href="http://www.nomads.usp.br/documentos/textos/modos_vida/02_bladerunner_working_from_home.pdf">http://www.nomads.usp.br/documentos/textos/modos_vida/02_bladerunner_working_from_home.pdf</a><span> [</span><a href="#identifier_1_388929"><span>↩</span></a><span>]</span></li></ol>]]></content:encoded><category><![CDATA[Kinder,Psychische Gesundheit,Stressmanagement,Beziehungen,Verhaltensaenderung,Familie,Artikeln]]></category>
            <pubDate>Wed, 27 Mar 2024 17:33:00 +0100</pubDate>
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                        <title>Bedeutung der Verbindung zwischen Körper und Geist für die gute geistige Gesundheit</title>
                        <link>https://yourwellness.lifeplus.com/de/208-bedeutung-der-verbindung-zwischen-koerper-und-geist-fuer-die-gute-geistige-gesundheit/</link>
                        <guid>https://yourwellness.lifeplus.com/de/208-bedeutung-der-verbindung-zwischen-koerper-und-geist-fuer-die-gute-geistige-gesundheit/</guid><pp:caseid>594665</pp:caseid><description><![CDATA[<h2>Wie kann die Entwicklung von Achtsamkeit die geistige Gesundheit fördern?</h2><p>Viele Faktoren beeinflussen die geistige Gesundheit. Wir können nicht alle Aspekte unseres Umfelds steuern, aber die Entwicklung von Achtsamkeit kann ein guter Schritt hin zu mehr Glück und positivem Bewusstsein und Befinden sein.&nbsp;</p>]]></description><content:encoded><![CDATA[<p><i>Lesedauer:&nbsp;3&nbsp;minuten</i></p><h3>Wie kann die Entwicklung von Achtsamkeit die geistige Gesundheit fördern?</h3><p>Viele Faktoren beeinflussen die geistige Gesundheit. Wir können nicht alle Aspekte unseres Umfelds steuern, aber die Entwicklung von Achtsamkeit kann ein guter Schritt hin zu mehr Glück und positivem Bewusstsein und Befinden sein.&nbsp;</p><h3>Was spricht für die Ernährung mit gesunden, hochfrequenten Lebensmitteln?</h3><p>„Wer das Universum verstehen möchte, denke in den Begriffen Energie, Frequenz und Schwingung.“ – Nikola Tesla</p><p>Wir sind mehr als unser Körper. Wissenschaftlich gesehen sind wir eine Energiequelle, die von einem Energiefeld zusammengehalten wird. Energie hat Schwingungen, und je größer die Energie, umso höher die Frequenz dieser Schwingungen.<a href="#footnote_0_376290"><sup>1</sup></a> Hochfrequente Lebensmittel verstärken unsere natürlichen Energieschwingungen. Das hilft uns, mit uns selbst in Einklang zu kommen und ungesunde Gedanken abzuschütteln.&nbsp; Zu den Lebensmitteln mit hoher Schwingungsenergie zählen Obst, Kräuter, Gemüse und Nüsse aus biologischem Anbau.<a href="#footnote_1_376290"><sup>2</sup></a> Im Gegensatz dazu kann der übermäßige Verzehr niederfrequenter Lebensmittel wie Fleisch, Geflügel und Zucker sowie hochverarbeiteter, chemisch oder genetisch veränderter Lebensmittel oder chemischer Zusatzstoffe zu Gesundheitsschäden führen.</p><h3>Warum ist es wichtig, hydriert zu bleiben?</h3><p>Bei Dehydratation fühlen Sie sich körperlich unwohl, und auch Ihre geistige Gesundheit kann beeinträchtigt werden.<a href="#footnote_2_376290"><sup>3</sup></a> Das menschliche Gehirn besteht zu etwa 75 % aus Wasser. Bei unzureichender Flüssigkeitszufuhr verlangsamen sich der Kreislauf und somit die Blut- und Sauerstoffversorgung im Körper.<a href="#footnote_3_376290"><sup>4</sup></a> Schon geringfügige Dehydratation beeinträchtigt, wie Sie sich fühlen. Wenn Sie nicht klar denken können, ist es schwierig, wirklich achtsam zu sein und Glück ganz bewusst zu erleben.</p><h3>Warum ist Bewegung so unerlässlich für die geistige Gesundheit?</h3><p>Es gibt immer mehr Hinweise darauf, dass körperliche Aktivität und Bewegung Symptome lindern könnten, die mit einem negativen Gemütszustand assoziiert sind. Darüber hinaus haben wissenschaftliche Studien ergeben, dass Bewegung zur Verbesserung des Selbstbilds, der sozialen Fähigkeiten und der kognitiven Funktionen sowie zur Verringerung von Ängsten beitragen kann.<a href="#footnote_4_376290"><sup>5</sup></a> Machen Sie einen Spaziergang an der frischen Luft oder gehen Sie schwimmen. Sie werden schnell feststellen, dass Ihre Einstellung dadurch ganz von selbst positiver wird.</p><h3>Warum ist Schlaf so wichtig?</h3><p>Wir alle wissen, dass unser Hirn am Tag nach einer durchwachten Nacht nicht richtig funktioniert. Schlafmangel führt dazu, dass wir uns geistig erschöpft, übermäßig emotional und einfach nicht wohl in unserer Haut fühlen. Versuchen Sie, jede Nacht acht Stunden erholsamen Schlaf zu erhalten.<a href="#footnote_5_376290"><sup>6</sup></a> Führen Sie geregelte Ruhezeiten ein und gehen Sie jeden Abend zur gleichen Zeit ins Bett.</p><p>Versuchen Sie, jeden Morgen zur gleichen Zeit aufzustehen (auch am Wochenende!), und blicken Sie vor dem Einschlafen nicht auf Ihr Handy oder auf andere elektronische Geräte, da sie Ihr Gehirn wachhalten und verhindern können, dass Sie sich wirklich entspannen.</p><h3>Warum ist positives Denken wichtig?</h3><p>Das Gesetz der Anziehung besagt, dass wir zurückerhalten, was wir ausstrahlen.<a href="#footnote_6_376290"><sup>7</sup></a> Wenn Sie Freude und Glück anziehen möchten, müssen Sie sich gezielt bemühen, diese Botschaften selbst zu verbreiten. Konzentrieren Sie sich nicht auf das, was Sie in Ihrem Leben nicht möchten, sondern auf das, was Sie sich wünschen. Setzen Sie sich sinnvolle Ziele, und versuchen Sie, aus jedem Tag das Meiste zu machen.</p><h3>Warum ist Altruismus von Vorteil für die geistige Gesundheit?</h3><p>Anderen etwas Gutes zu tun, hilft nicht nur den Empfängern, sondern vielleicht auch Ihnen selbst. Wenn Sie eine Beziehung zu Mitmenschen aufbauen und Ihre Zeit aufwenden, um ihnen zu helfen, kann eine positive Stimmung entstehen, die Ihre Zielstrebigkeit und Ihr Wohlbefinden stärkt. Es wurde wissenschaftlich nachgewiesen, dass durch den Einsatz für andere Menschen Stress abgebaut und sowohl die körperliche als auch die geistige Gesundheit verbessert werden. Dies führt zu einem Gefühl der Ausgeglichenheit und Leichtigkeit und ermöglicht es Ihnen, Ihr Selbstvertrauen, Ihr Glück und Ihren Optimismus zu steigern.<a href="#footnote_7_376290"><sup>8</sup></a> Indem Sie anderen Menschen helfen, können Sie letztendlich auch Ihr eigenes Leben glücklicher und erfüllter gestalten.</p><p>Niemand kann seinen Gemütszustand im Alleingang verbessern. Das Zusammenspiel verschiedener Aspekte unseres Lebensstils, einschließlich der körperlichen Gesundheit, kann zu einem positiven Gemütszustand beitragen.</p><ol><li><a href="http://fullonhappiness.com/foods-to-increase-your-vibrational-frequency/">Full on happiness: Vibrational Frequency 101 + Foods to increase it</a><span> [</span><a href="#identifier_0_376290"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li><a href="https://www.mindbodygreen.com/0-11996/how-to-make-sure-youre-eating-highvibrational-food.html">Mindbodygreen: How to make sure you’re eating high-vibrational food</a><span> [</span><a href="#identifier_1_376290"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li><a href="https://psychcentral.com/news/2012/02/20/dehydration-influences-mood-cognition/35037.html">https://psychcentral.com/news/2012/02/20/dehydration-influences-mood-cognition/35037.html</a><span> [</span><a href="#identifier_2_376290"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li><a href="https://www.aifc.com.au/how-important-is-water-hydration-to-mental-health/">AIFC: How important is water and hydration to mental health?</a><span> [</span><a href="#identifier_3_376290"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li><a href="https://www.sleepfoundation.org/articles/how-much-sleep-do-we-really-need#:~:text=National%20Sleep%20Foundation%20guidelines1,to%208%20hours%20per%20night.">https://www.sleepfoundation.org/articles/how-much-sleep-do-we-really-need#:~:text=National%20Sleep%20Foundation%20guidelines1,to%208%20hours%20per%20night.</a><span> [</span><a href="#identifier_4_376290"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li><a href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1424736/">NCBI: The relation of physical activity and exercise to mental health</a><span> [</span><a href="#identifier_5_376290"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li><a href="http://www.thelawofattraction.com/what-is-the-law-of-attraction/">The Law of Attraction: What is the law of attraction? Open your eyes to a world of endless possibilities.</a><span> [</span><a href="#identifier_6_376290"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li><a href="https://www.mentalhealth.org.uk/publications/doing-good-does-you-good">Mental Health Foundation: Doing good does you good</a><span> [</span><a href="#identifier_7_376290"><span>↩</span></a><span>]</span></li></ol>]]></content:encoded><category><![CDATA[Psychische Gesundheit,Achtsamkeit,Gesunde Ernaehrung,Energie,Bio,Gehirn,Kardiovaskulaere Gesundheit,Freude,Schlaf,Verhaltensaenderung,Dankbarkeit,Beziehungen,Artikeln]]></category>
            <pubDate>Wed, 20 Mar 2024 12:16:00 +0100</pubDate>
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                        <title>Fitness für die ganze Familie</title>
                        <link>https://yourwellness.lifeplus.com/de/296-fitness-fuer-die-ganze-familie/</link>
                        <guid>https://yourwellness.lifeplus.com/de/296-fitness-fuer-die-ganze-familie/</guid><pp:caseid>594681</pp:caseid><description><![CDATA[<h3>Sport. Ob begeisterter Sportfan oder überzeugter Sportmuffel: Dass Sport uns letztendlich gut tut, wissen wir alle.<a href="#footnote_0_21793"><sup>1</sup></a> Regelmäßiges Training vermittelt Ihnen nicht nur ein besseres Selbstwertgefühl, sondern zahlt sich auch bereits nach kurzer Zeit mit einer Reihe beeindruckender Effekte aus.</h3>]]></description><content:encoded><![CDATA[<p><i>Lesedauer:&nbsp;2&nbsp;minuten</i></p><h3>Sport. Ob begeisterter Sportfan oder überzeugter Sportmuffel: Dass Sport uns letztendlich gut tut, wissen wir alle.<a href="#footnote_0_21793"><sup>1</sup></a> Regelmäßiges Training vermittelt Ihnen nicht nur ein besseres Selbstwertgefühl, sondern zahlt sich auch bereits nach kurzer Zeit mit einer Reihe beeindruckender Effekte aus.</h3><h3>&nbsp;</h3><p>Durch die Bewegung können wir besser schlafen, Stress abbauen und Schadstoffe ausscheiden. Dadurch wird unser Hautbild frischer und strahlender. Viele Menschen glauben, dass Fitnesstraining immer eintönig und intensiv sein muss. Das stimmt nicht! Fitnesstraining kann Spaß machen, und Aktivitäten für die ganze Familie bieten eine wunderbare Gelegenheit für gemeinsamen Spaß.</p><p>Sie fragen sich, welche Aktivitäten Sie als Familie unternehmen können? Wir haben ein paar wunderbare Anregungen:</p><h3>Flottes Gehen<a href="#footnote_1_21793"><sup>2</sup></a></h3><p>Das ist kostenlos, einfach und eigentlich für jeden machbar. Das Tagesziel von 10.000 Schritten ist uns allen bekannt, aber nur wenige von uns erreichen es auch. Sie finden, dass Gehen langweilig klingt? Da liegen Sie falsch! Probieren Sie eine neue Route, fahren Sie an die Küste, erkunden Sie Waldgebiete in der Umgebung oder nehmen Sie einen Wanderweg, auf dem Sie noch nie zuvor waren. Bei so vielen neuen Eindrücken werden Sie kaum bemerken, dass Sie gleichzeitig etwas für Ihre Fitness tun. Haben Sie einen Hund? Noch besser! Folgen Sie seiner Nase – wer weiß, wo Sie landen? Oder machen Sie einen Wettbewerb daraus: Alle Familienmitglieder tragen Schrittzähler, und Sieger ist, wer die meisten Schritte schafft!</p><h3>Schwimmen<a href="#footnote_2_21793"><sup>3</sup></a></h3><p>In den meisten Orten gibt es ein Hallenbad. Schwimmen ist eine tolle familienfreundliche Aktivität, bei der jeder mitmachen kann. Für junge Kinder, die noch nicht schwimmen können, gibt es Armbänder und Schwimmhilfen, und für Familienmitglieder im höheren Alter oder mit Mobilitätsproblemen bietet das Wasser Auftrieb, sodass sie sich müheloser und mit geringerem Verletzungsrisiko bewegen können.</p><h3>Fernsehen <strong>…</strong></h3><p>Ist es einfach aussichtslos, Ihre Familie vom Fernsehsofa zu locken? Dann ist es vielleicht Zeit für einen neuen Ansatz, denn der Klügere gibt nach. Das bedeutet nicht, dass Sie sich einfach mit auf das Sofa setzen! Aber Sie könnten in eine Spielekonsole investieren, die zur aktiven Bewegung anregt. Moderne Geräte bieten die Möglichkeit zur Steuerung per Bewegungserkennung, und es gibt Spiele, die Sport, Laufen, Tanzen und vieles mehr simulieren. So kann die ganze Familie im eigenen Wohnzimmer aktiv werden!</p><ol><li><a href="https://greatist.com/fitness/13-awesome-mental-health-benefits-exercise#1">https://greatist.com/fitness/13-awesome-mental-health-benefits-exercise#1</a><span> [</span><a href="#identifier_0_21793"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li><a href="https://www.health.harvard.edu/staying-healthy/5-surprising-benefits-of-walking">https://www.health.harvard.edu/staying-healthy/5-surprising-benefits-of-walking</a><span> [</span><a href="#identifier_1_21793"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li><a href="https://www.medicalnewstoday.com/articles/321496.php">https://www.medicalnewstoday.com/articles/321496.php</a><span> [</span><a href="#identifier_2_21793"><span>↩</span></a><span>]</span></li></ol>]]></content:encoded><category><![CDATA[Beziehungen,Kinder,Familie,Schlaf,Stressmanagement,Hobbys,Ausdauer,Low-Impact-Sport,Artikeln]]></category>
            <pubDate>Wed, 17 Jan 2024 16:02:00 +0100</pubDate>
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                        <title>Freundschaften und psychische Gesundheit</title>
                        <link>https://yourwellness.lifeplus.com/de/182-freundschaften-und-psychische-gesundheit/</link>
                        <guid>https://yourwellness.lifeplus.com/de/182-freundschaften-und-psychische-gesundheit/</guid><pp:caseid>594470</pp:caseid><description><![CDATA[<p>Freundschaften zu pflegen ist während des gesamten Lebens wichtig. Wenn wir Wert auf Freundschaften legen, fördert das unser Wohlbefinden: Freundschaften und psychische Gesundheit sind eng miteinander verknüpft.</p>]]></description><content:encoded><![CDATA[<p><span style="background-color:rgb(255,255,255);"><i><span style="text-align:start;">Lesedauer:&nbsp;3&nbsp;minuten</span></i></span></p><h3 style="margin-left:0px;">Was ist der Zusammenhang zwischen Freundschaften und psychischer Gesundheit?</h3><p style="margin-left:0px;text-align:-webkit-left;">Freundschaften zu pflegen ist während des gesamten Lebens wichtig. Wenn wir Wert auf Freundschaften legen, fördert das unser Wohlbefinden: Freundschaften und psychische Gesundheit sind eng miteinander verknüpft.</p><p style="margin-left:0px;text-align:-webkit-left;">Zahlreiche Untersuchungen belegen immer wieder den Einfluss der Sozialgruppen und Subkulturen auf den Einzelnen – und das gilt im reiferen Alter umso mehr. Unsere Freunde haben enormen Einfluss auf unseren Lebensstil und unsere Gesundheitsentscheidungen.</p><h5 style="margin-left:0px;">Sinn im Leben</h5><p style="margin-left:0px;text-align:-webkit-left;">Freundschaften, die im Laufe der Jahre tiefer und enger geworden sind, geben uns Bestätigung. Freunde sind die Zeugen unseres Lebens. Sie haben unsere schönsten und schlimmsten Zeiten miterlebt.</p><p style="margin-left:0px;text-align:-webkit-left;">Enge Freunde ziehen uns zur Rechenschaft. Echte Freunde fördern und unterstützen uns, fordern uns aber auch dazu heraus, bessere Menschen zu sein. Dabei geht es nicht nur darum, einen Trainingspartner zu haben oder jemanden, der uns im Hinblick auf unsere Wellness-Ziele bei der Stange hält: Allein schon das Pflegen einer Freundschaft wirkt anregend.</p><h5 style="margin-left:0px;">Freunde: Vielleicht sogar wichtiger für die psychische Gesundheit als Familie</h5><p style="margin-left:0px;text-align:-webkit-left;">„Blut ist dicker als Wasser“, sagt man und meint damit, dass die Familie immer wichtiger ist als der Freundeskreis. Wir lieben unsere Familie. Sie verkörpert unsere Herkunft und unsere Zukunft. Für unsere Gesundheit könnten Freundschaften jedoch noch wichtiger sein als die Familienbande.</p><p style="margin-left:0px;text-align:-webkit-left;">Der Einfluss von Familie und Freunden auf die Selbsteinschätzung der Gesundheit älterer Menschen war das Thema einer Untersuchung mit einer besonders großen Teilnehmerzahl.<a href="https://ww1.lifeplus.com/uk/de/wellness-centre/wpslug/friendships-and-mental-health/outputtype/article#footnote_0_385250"><sup>1</sup></a>&nbsp;Diese Untersuchung legt nahe, dass wir mit zunehmendem Alter weniger bedeutungsvolle Beziehungen aufgeben und uns auf die tieferen konzentrieren. Das lässt sich mit Familienmitgliedern nicht so einfach machen. Selbst Angehörige, mit denen wir selten bedeutungsvolle Interaktionen haben, können wir nicht einfach ausgrenzen. Freundschaften sind hingegen dynamischere Beziehungen, die sich weiterentwickeln. Familie kann man nicht ändern oder ersetzen, Freunde aber schon – so eiskalt das auch klingen mag.</p><p style="margin-left:0px;text-align:-webkit-left;">Dies gilt insbesondere für engere und weniger oberflächliche Freundschaften. Wenn wir älter werden, denken wir eher über unseren Lebensweg nach.</p><p style="margin-left:0px;text-align:-webkit-left;">Ältere Erwachsene mit stärkeren Freundschaften bewahren sich zudem eine flexiblere Einstellung. Während Hilfe innerhalb der Familie oft bedeutet, dass man die Rolle eines Pflegers übernehmen muss, beruhen Freundschaften auf der freien Entscheidung anstatt auf Pflichtgefühl.</p><h5 style="margin-left:0px;">Freundschaften haben kognitive Vorteile</h5><p style="margin-left:0px;text-align:-webkit-left;">Bei sozial aktiven älteren Erwachsenen ist der kognitive Verfall deutlich geringer. Eine Untersuchung verzeichnete einen um 70&nbsp;% geringeren kognitiven Verfall bei Erwachsenen, die Freundschaften aktiv pflegten.<a href="https://ww1.lifeplus.com/uk/de/wellness-centre/wpslug/friendships-and-mental-health/outputtype/article#footnote_1_385250"><sup>2</sup></a></p><p style="margin-left:0px;text-align:-webkit-left;">Wenn Sie inzwischen den Kontakt mit den Schulfreunden verloren haben, ist das allerdings kein Grund zur Sorge. Knüpfen Sie einfach neue Kontakte! Wenn Sie einer Glaubensgemeinschaft angehören, könnten Sie sich zum Beispiel einer der Gruppen dort anschließen – oder selbst eine ins Leben rufen. Informieren Sie sich über die örtlichen Angebote für ältere Mitbürger. Vielerorts gibt es Wandergruppen, Buchklubs und andere Aktivitäten für alle erdenklichen Interessen.&nbsp;</p><p style="margin-left:0px;text-align:-webkit-left;">Das Alter spielt keine Rolle! Sie müssen Ihre Freundschaften sich nicht auf Ihre eigene Altersgruppe beschränken. Finden Sie heraus, ob es ein Mentoring-Programm für Teenager oder junge Erwachsene gibt, zu dem Sie beitragen könnten. Starten Sie einfach mal ein Gespräch mit Menschen aus einer anderen Altersgruppe. Fragen Sie, ob Sie irgendwo bei einem Nachhilfeprogramm oder bei der Hausaufgabenhilfe mitwirken können. In vielen Treffpunkten wie diesen finden Sie andere Menschen, die ebenso wie Sie für Freundschaften aufgeschlossen sind. Bestehende gute Freundschaften sollten Sie pflegen, denn sie bringen Ihnen nicht nur Freude, sondern fördern auch Ihre geistige Gesundheit.</p><ol><li class="footnotes">Chopik, William J. “Associations among Relational Values, Support, Health, and Well-Being across the Adult Lifespan.” The Health and Retirement Study—The National Institute on Aging,vol. 24, no. 2, Apr. 2017, pp. 408–422, doi:10.1111/pere.12187<span class="footnote-back-link-wrapper"> [</span><a href="#identifier_0_385187"><span class="footnote-back-link-wrapper">↩</span></a><span class="footnote-back-link-wrapper">]</span></li><li class="footnotes">James, Bryan D., et al. “Late-Life Social Activity and Cognitive Decline in Old Age.” Journal of the InternationalNeuropsychological Society, vol. 17, no. 6, Nov. 2011, pp. 998–1005, doi:10.1017/s1355617711000531<span class="footnote-back-link-wrapper"> [</span><a href="#identifier_1_385187"><span class="footnote-back-link-wrapper">↩</span></a><span class="footnote-back-link-wrapper">]</span></li></ol>]]></content:encoded><category><![CDATA[Psychische Gesundheit,Beziehungen,Gehirn,Artikeln]]></category>
            <pubDate>Tue, 09 Jan 2024 14:53:00 +0100</pubDate>
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                        <title>Altruismus und Glück</title>
                        <link>https://yourwellness.lifeplus.com/de/181-altruismus-und-glueck/</link>
                        <guid>https://yourwellness.lifeplus.com/de/181-altruismus-und-glueck/</guid><pp:caseid>594456</pp:caseid><description><![CDATA[<p>Haben Sie sich je gefragt, was Altruismus bedeutet? Altruismus bezeichnet den Grundsatz und das Verhalten der Fürsorge für das Glück anderer Menschen, die zu einer Verbesserung der materiellen und spirituellen Lebensqualität führt.&nbsp;</p>]]></description><content:encoded><![CDATA[<p><i>Lesedauer:&nbsp;3&nbsp;minuten</i></p><h3 style="margin-left:0px;"><strong>Anderen Menschen helfen: der Zusammenhang von Altruismus und Glück</strong></h3><p style="margin-left:0px;text-align:-webkit-left;">Haben Sie sich je gefragt, was Altruismus bedeutet? Altruismus bezeichnet den Grundsatz und das Verhalten der Fürsorge für das Glück anderer Menschen, die zu einer Verbesserung der materiellen und spirituellen Lebensqualität führt. Einfach gesagt: Durch Fürsorge für andere Menschen fördern Sie Ihr eigenes Wohlbefinden.</p><p style="margin-left:0px;text-align:-webkit-left;">Ein chinesisches Sprichwort besagt: „Wenn Sie eine Stunde lang glücklich sein wollen, machen Sie ein Nickerchen. Wenn Sie einen Tag lang glücklich sein wollen, gehen Sie angeln. Wenn Sie ein Jahr lang glücklich sein wollen, erben Sie ein Vermögen. Wenn Sie ein Leben lang glücklich sein wollen, helfen Sie anderen.“ Das trifft den Altruismus perfekt: Glück bedeutet, anderen Menschen zu helfen.</p><h5 style="margin-left:0px;"><strong>Der wissenschaftliche Zusammenhang zwischen Altruismus und Glück</strong></h5><p style="margin-left:0px;text-align:-webkit-left;">Der Zusammenhang von Altruismus und Glück ist wissenschaftlich belegt. Mitgefühl, Einfühlungsvermögen, Hilfsbereitschaft und der Wunsch, sich um andere zu kümmern, werden mit erhöhtem Wohlbefinden, mit Gesundheit und mit einem längeren Leben in Verbindung gebracht. Wenn wir sowohl emotional als auch in unserem Verhalten Mitgefühl zum Ausdruck bringen, tun wir auch etwas für unser eigenes Wohl, solange wir mit den helfenden Aufgaben nicht überfordert sind.<a href="https://ww1.lifeplus.com/uk/de/wellness-centre/wpslug/altruism-and-happiness/outputtype/article#footnote_0_385447"><sup>1</sup></a></p><p style="margin-left:0px;text-align:-webkit-left;">Forscher befragten eine Gruppe von Menschen, die innerhalb eines Jahres eine Zeit lang Stress ausgesetzt waren, und untersuchten, ob sie während dieser Zeit konkrete Hilfe für Freunden oder Familienmitglieder geleistet hatten. Das Ergebnis: Diejenigen, die Zeit und Kraft für andere aufgewendet hatten, wiesen ein deutlich geringeres Sterberisiko während des Studienzeitraums auf.<a href="https://ww1.lifeplus.com/uk/de/wellness-centre/wpslug/altruism-and-happiness/outputtype/article#footnote_1_385447"><sup>2</sup></a></p><h5 style="margin-left:0px;"><strong>Warum bringt ein altruistisches Leben diese Vorteile mit sich?</strong></h5><p style="margin-left:0px;text-align:-webkit-left;">Das kann an mehreren Faktoren liegen. Die positiven Gefühle, die beim Helfer entstehen, werden durch Endorphine und möglicherweise auch Endocannabinoide verursacht. Das sind die gleichen Glückshormone, die der Körper zur Belohnung beim Training ausschüttet. Sie werden ausgelöst, wenn wir uns (oder anderen) etwas Gutes tun.</p><p style="margin-left:0px;text-align:-webkit-left;">Wenn wir anderen helfen, halten wir uns gleichzeitig vor Augen, wie dankbar für alles ein dürfen, was wir haben. In einem Umfeld des Materialismus, in dem die Menschen sich ständig an Besitztümern messen, ist es besonders lohnend, bewusste Dankbarkeit zu pflegen. Das hilft uns, uns von unseren Wünschen zu lösen und bewusst im Augenblick mit dem zu leben, was wir haben – und damit zufrieden zu sein!</p><h5 style="margin-left:0px;"><strong>Anderen zu helfen, lenkt uns von unseren eigenen Problemen ab</strong></h5><p style="margin-left:0px;text-align:-webkit-left;">Wenn wir uns darauf zu konzentrieren, jemand anderem Gutes zu tun, durchbricht das negative Denkmuster und das Kreisen um die eigenen Sorgen. Studien haben gezeigt, dass Menschen mit Erkrankungen ihre Schmerzen und Beeinträchtigungen lindern können, wenn sie anderen mit der gleichen Erkrankung beratend zur Seite stehen.<a href="https://ww1.lifeplus.com/uk/de/wellness-centre/wpslug/altruism-and-happiness/outputtype/article#footnote_2_385447"><sup>3</sup></a></p><p style="margin-left:0px;text-align:-webkit-left;">Das aus dem Mitgefühl und der Hilfsbereitschaft gegenüber anderen Menschen abgeleitete Glück weist eine ganz besondere Form auf. Das belegt eine wegweisende Untersuchung der UCLA und der University of North Carolina. Wissenschaftler untersuchten die Verbindung zwischen Glück und Entzündungen, die als Grundursache für Krebs und andere chronische, nicht ansteckende Krankheiten gelten. Entzündungen treten meist vermehrt bei Menschen auf, die einem hohen Stresspegel ausgesetzt sind. Dieser Zusammenhang zwischen Stress und Entzündungen legt den Schluss nahe, dass Menschen, die sich als „glücklich“ einschätzen, weniger häufig an Entzündungen leiden – aber das wäre ein Fehlschluss!</p><p style="margin-left:0px;text-align:-webkit-left;">Die Forscher deckten auf, dass Menschen, deren Glück auf einem genussvollen Leben basierte (auch als „hedonistisches Glück“ bezeichnet), immer noch hohe Entzündungsparameter aufwiesen. Wenn das Glück jedoch auf altruistischen Lebensaufgaben basierte (auch als „eudämonistisches Glück“ bekannt), wurden niedrige Entzündungsparameter gemessen.<a href="https://ww1.lifeplus.com/uk/de/wellness-centre/wpslug/altruism-and-happiness/outputtype/article#footnote_3_385447"><sup>4</sup></a></p><h5 style="margin-left:0px;"><strong>Altruismus ohne Schuldgefühle</strong></h5><p style="margin-left:0px;text-align:-webkit-left;">Selbst wenn es uns glücklich macht, anderen Menschen zu helfen, ist diese Form der Fürsorge für andere weder verwerflich noch egoistisch. Als Helfer bewirken Sie eine positive Veränderung im Leben eines Mitmenschen. Das ist wunderbar, und Sie sollten dieses Gefühl ohne Schuldempfinden genießen.</p><p style="margin-left:0px;text-align:-webkit-left;">Die Vorteile von Altruismus und Glück gehen Hand in Hand. Beides hilft Ihnen, Ihr Leben mit weiteren schönen, positiven Erfahrungen und Gefühlen zu füllen.</p><p style="margin-left:0px;text-align:-webkit-left;">Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass uns das Verlangen, anderen zu helfen, angeboren ist. Nehmen Sie dieses Geschenk an! Wissenschaftler an der University of British Columbia fanden heraus, dass bereits Kinder im Alter von zwei Jahren von Altruismus profitieren. Als sie aufgefordert wurden, anderen Kleinkindern Naschereien zu geben, waren diejenigen, die Naschereien abgegeben hatten, glücklicher als die Kinder, welche die Leckereien erhalten hatten.<a href="https://ww1.lifeplus.com/uk/de/wellness-centre/wpslug/altruism-and-happiness/outputtype/article#footnote_4_385447"><sup>5</sup></a></p><p style="margin-left:0px;text-align:-webkit-left;">Das belegt, dass die Hilfsbereitschaft in uns fest verankert ist. Es also nicht falsch, Gefallen daran zu finden. Machen Sie sich bewusst, dass Sie ein guter Mensch sind und anderen nicht aus egoistischen Gründen helfen. Das gute Gefühl ist einfach eine angenehme Begleiterscheinung.</p><ol><li class="footnotes">Post SG. Altruism, happiness, and health: it’s good to be good. Int J Behav Med. 2005;12(2):66-77.<span class="footnote-back-link-wrapper"> [</span><a href="#identifier_0_385208"><span class="footnote-back-link-wrapper">↩</span></a><span class="footnote-back-link-wrapper">]</span></li><li class="footnotes">Poulin, Michael J. et al. Giving to Others and the Association Between Stress and Mortality. American Journal of Public Health 103.9 (2013): 1649–1655.<span class="footnote-back-link-wrapper"> [</span><a href="#identifier_1_385208"><span class="footnote-back-link-wrapper">↩</span></a><span class="footnote-back-link-wrapper">]</span></li><li class="footnotes">Carter, Sherrie Bourg. Helper’s High: The Benefits (and Risks) of Altruism. Psychology Today. Sussex Publishers, 04 Sept. 2014. Web. 13 July 2017.<span class="footnote-back-link-wrapper"> [</span><a href="#identifier_2_385208"><span class="footnote-back-link-wrapper">↩</span></a><span class="footnote-back-link-wrapper">]</span></li><li class="footnotes">Fredrickson, Barbara L. et al. A Functional Genomic Perspective on Human Well-Being. Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America 110.33 (2013): 13684–13689. PMC. Web. 13 Aug. 2017.<span class="footnote-back-link-wrapper"> [</span><a href="#identifier_3_385208"><span class="footnote-back-link-wrapper">↩</span></a><span class="footnote-back-link-wrapper">]</span></li><li class="footnotes">Aknin LB, Hamlin JK, Dunn EW. Giving Leads to Happiness in Young Children. PLOS ONE 7(6): e39211.<span class="footnote-back-link-wrapper"> [</span><a href="#identifier_4_385208"><span class="footnote-back-link-wrapper">↩</span></a><span class="footnote-back-link-wrapper">]</span></li></ol>]]></content:encoded><category><![CDATA[Freude,Immungesundheit,Beziehungen,Artikeln]]></category>
            <pubDate>Tue, 09 Jan 2024 09:26:00 +0100</pubDate>
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                        <title>Gute Ernährung für gute Stimmung</title>
                        <link>https://yourwellness.lifeplus.com/de/180-gute-ernaehrung-fuer-gute-stimmung/</link>
                        <guid>https://yourwellness.lifeplus.com/de/180-gute-ernaehrung-fuer-gute-stimmung/</guid><pp:caseid>594682</pp:caseid><description><![CDATA[<h3 style="margin-left:0px;">Essen kann in vieler Hinsicht zur Stimmungsaufhellung beitragen. &nbsp;Umgekehrt fällt uns der gesunde Umgang mit dem Essen oft schwer. Wir essen nicht einfach nur, um unsere Energiereserven aufzufüllen.</h3>]]></description><content:encoded><![CDATA[<p><span style="background-color:rgb(255,255,255);"><i><span style="text-align:start;">Lesedauer:&nbsp;3&nbsp;minuten</span></i></span></p><h3 style="margin-left:0px;">Essen kann in vieler Hinsicht zur Stimmungsaufhellung beitragen.</h3><p style="margin-left:0px;text-align:-webkit-left;">Umgekehrt fällt uns der gesunde Umgang mit dem Essen oft schwer. Wir essen nicht einfach nur, um unsere Energiereserven aufzufüllen. Wir brechen das Brot mit Freunden und Familie und tauschen nur zu gerne Familienrezepte aus. Wir essen gemeinsam mit anderen, um Beziehungen zu vertiefen, und sitzen stundenlang am Tisch. Wenn wir gestresst sind, suchen wir uns Süßigkeiten oder salzige Snacks und essen ohne zu überlegen, nur um uns wieder besser zu fühlen. Zu besonderen Anlässen stoßen wir an und feiern Menschen oder Ereignisse.</p><p style="margin-left:0px;text-align:-webkit-left;">Wir sind also emotional äußerst stark mit Nahrungsmitteln verbunden. Und das ist nicht unbedingt schlecht. Hausmannskost lässt glückliche Kindheitserinnerungen wieder aufleben. Die Nahrungsaufnahme ist eine kulturelle Handlung, durch die wir in der Lage sind, mit der Gesellschaft im weitesten Sinne in Verbindung zu bleiben. Oft erinnert man sich noch an das fantastische Essen im Urlaub.</p><h5 style="margin-left:0px;">Welche Lebensmittel sind stimmungsaufhellend?</h5><p style="margin-left:0px;text-align:-webkit-left;">Koffein und Zucker sorgen für einen sofortigen Kick&nbsp;– nach etwas Stoffwechselarbeit aber auch wieder für ein Tief. Eine gesunde Wahl sind sie also nicht. Bleiben Sie stattdessen lieber bei stimmungsfördernden Nahrungsmitteln, die dem Körper nachhaltig guttun.</p><p style="margin-left:0px;text-align:-webkit-left;">Dunkle Schokolade zum Beispiel wirkt dank des hohen Anteils an Antioxidantien und Flavonoiden stimmungsaufhellend. Koffein ist ein weiterer Inhaltsstoff, der Schokolade genau wie Kaffee zu einem Stimmungsbooster macht. Darüber hinaus scheint Kaffee auch abseits des Effekts von Koffein eine positive emotionale Wirkung zu haben: Die Teilnehmer einer Studie fühlten sich selbst nach dem Genuss von koffeinfreiem Kaffee besser und leistungsfähiger.<a href="https://ww1.lifeplus.com/uk/de/wellness-centre/wpslug/how-to-boost-mood-with-food/outputtype/article#footnote_0_385611"><sup>1</sup></a></p><h5 style="margin-left:0px;">Der Zusammenhang zwischen Ernährung und psychischer Gesundheit</h5><p style="margin-left:0px;text-align:-webkit-left;">Beim Thema „psychische Gesundheit“ stehen Kürbiskerne zwar nicht so sehr im Rampenlicht wie die als Superfood gefeierten Chia- oder Hanfsamen, doch auch diese Magnesiumbomben eignen sich wunderbar als stimmungsfördernde Snacks für unterwegs. Magnesium ist für die Gehirnfunktion (und viele weitere Körperfunktionen wie Schlaf und Darmaktivität) unerlässlich.<a href="https://ww1.lifeplus.com/uk/de/wellness-centre/wpslug/how-to-boost-mood-with-food/outputtype/article#footnote_1_385611"><sup>2</sup></a>&nbsp;Allerdings leiden heutzutage immer mehr Menschen an Magnesiummangel, größtenteils aufgrund des Abbaus dieses Minerals in unseren landwirtschaftlichen Böden.</p><p style="margin-left:0px;text-align:-webkit-left;">Auch andere Nüsse und Samen können mit ihrem hohen Gehalt an Aminosäuren, darunter Tryptophan, für gute Stimmung sorgen. Tryptophan unterstützt die Produktion von Serotonin im Körper. Paranüsse enthalten besonders viel Selen und tragen damit zu einer gesunden Hirnleistung bei. Lein-, Hanf- und Chiasamen sind gute Omega-3-Quellen und damit ebenfalls Stimmungsbooster.</p><h5 style="margin-left:0px;">Depressionen entgegenwirken mit Omega-3</h5><p style="margin-left:0px;text-align:-webkit-left;">Zur stimmungsaufhellenden Ernährung geht in Sachen Omega-3-Gehalt nichts über fettreichen Fisch. Wildlachs aus Alaska, Sardine, Seesaibling, Sardelle und Makrele sind gute und nachhaltige Fischsorten mit hohem Omega-3-Gehalt. In der mediterranen Küche wird viel Wert auf Gemüse, Fisch, Vollkorn, Bohnen, Nüsse und Samen sowie Olivenöl gelegt. In einer Langzeitstudie mit mehr als 15.000 Teilnehmern konnte belegt werden, dass Teilnehmer mit einer größtenteils mediterranen Ernährung weniger anfällig für Depressionen waren.<a href="https://ww1.lifeplus.com/uk/de/wellness-centre/wpslug/how-to-boost-mood-with-food/outputtype/article#footnote_2_385611"><sup>3</sup></a></p><h5 style="margin-left:0px;">Stimmungsaufhellende Kräuter und Gewürze</h5><p style="margin-left:0px;text-align:-webkit-left;">Ashwagandha ist ein ayurvedisches Heilkraut und Adaptogen.</p><p style="margin-left:0px;text-align:-webkit-left;">Adaptogene sollen in Zusammenarbeit mit dem endokrinen System des Körpers (also dem Hormonsystem) die Gesundheit und Stimmung verbessern und Stress abbauen. Studienteilnehmer erlitten nach der Einnahme dieses Heilkrauts seltener Angstzustände.<a href="https://ww1.lifeplus.com/uk/de/wellness-centre/wpslug/how-to-boost-mood-with-food/outputtype/article#footnote_3_385611"><sup>4</sup></a>&nbsp;In Studien konnte belegt werden, dass Ashwagandha den Cortisolspiegel senkt, der bei chronischem Stress ansteigt.<a href="https://ww1.lifeplus.com/uk/de/wellness-centre/wpslug/how-to-boost-mood-with-food/outputtype/article#footnote_4_385611"><sup>5</sup></a></p><p style="margin-left:0px;text-align:-webkit-left;">Essen spielt eine große Rolle in unserem Leben – für zwischenmenschliche Kontakte ebenso wie für das körperliche und geistige Wohlbefinden. Durch Kreativität in der Küche und eine abwechslungsreiche Ernährung können wir mit neuen Geschmackserlebnissen experimentieren und ganz nebenbei eine breite Palette an Nährstoffen aufnehmen. Genießen Sie das Essen, denn es kann stimmungsaufhellend wirken und die psychische Gesundheit fördern.</p><ol><li class="footnotes">Haskell-Ramsay, Crystal, et al. “The Acute Effects of Caffeinated Black Coffee on Cognition and Mood in Healthy Young and Older Adults.” Nutrients, vol. 10, no. 10, Sept. 2018, p. 1386., doi:10.3390/nu10101386<span class="footnote-back-link-wrapper"> [</span><a href="#identifier_0_385591"><span class="footnote-back-link-wrapper">↩</span></a><span class="footnote-back-link-wrapper">]</span></li><li class="footnotes">Inna Slutsky, Nashat Abumaria, Long-Jun Wu, Chao Huang, Ling Zhang, Bo Li, Xiang Zhao, Arvind Govindarajan, Ming-Gao Zhao, Min Zhuo, Susumu Tonegawa and Guosong Liu. “Enhancement of Learning and Memory by Elevating Brain Magnesium.” Neuron, Jan. 28, 2010<span class="footnote-back-link-wrapper"> [</span><a href="#identifier_1_385591"><span class="footnote-back-link-wrapper">↩</span></a><span class="footnote-back-link-wrapper">]</span></li><li class="footnotes">Fresán, Ujué, et al. “Does the MIND Diet Decrease Depression Risk? A Comparison with Mediterranean Diet in the SUN Cohort.” European Journal of Nutrition, vol. 58, no. 3, Apr. 2018, pp. 1271–1282, doi:10.1007/s00394-018-1653-x<span class="footnote-back-link-wrapper"> [</span><a href="#identifier_2_385591"><span class="footnote-back-link-wrapper">↩</span></a><span class="footnote-back-link-wrapper">]</span></li><li class="footnotes">Andrade, C, et al. “A Double-Blind, Placebo-Controlled Evaluation of the Anxiolytic Efficacy of an Ethanolic Extract of Withania somnifera.” Indian Journal of Psychiatry, Medknow Publications, July 2000,&nbsp;<a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21407960" target="_blank">www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21407960</a><span class="footnote-back-link-wrapper"> [</span><a href="#identifier_3_385591"><span class="footnote-back-link-wrapper">↩</span></a><span class="footnote-back-link-wrapper">]</span></li><li class="footnotes">Chandrasekhar, K, et al. “A Prospective, Randomized Double-Blind, Placebo-Controlled Study of Safety and Efficacy of a High-Concentration Full-Spectrum Extract of Ashwagandha Root in Reducing Stress and Anxiety in Adults.” Indian Journal of Psychological Medicine, vol. 34, no. 3, July 2012, p. 255., doi:10.4103/0253-7176.106022<span class="footnote-back-link-wrapper"> [</span><a href="#identifier_4_385591"><span class="footnote-back-link-wrapper">↩</span></a><span class="footnote-back-link-wrapper">]</span></li></ol>]]></content:encoded><category><![CDATA[Gesunde Ernaehrung,Beziehungen,Psychische Gesundheit,Freude,Essentielle Naehrstoffe,Mediterran,Artikeln]]></category>
            <pubDate>Mon, 08 Jan 2024 20:12:00 +0100</pubDate>
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                        <title>Psychisches Wohlbefinden während einer Pandemie</title>
                        <link>https://yourwellness.lifeplus.com/de/163-psychisches-wohlbefinden-waehrend-einer-pandemie/</link>
                        <guid>https://yourwellness.lifeplus.com/de/163-psychisches-wohlbefinden-waehrend-einer-pandemie/</guid><pp:caseid>594641</pp:caseid><description><![CDATA[<p>Geistiges Wohlbefinden während einer Pandemie. Auf Grundlage des Berichts zur Umfrage „Meinungen zum psychischen Wohlbefinden – Phase 2“ von Cambridge Market Research äußert sich Dr. Elizabeth Robinson RMN Bsc (Hons) PhD ENB 985 DipMan IPT zu den Auswirkungen und zum Kontext von Covid-19 und gibt Empfehlungen zum Erhalt des geistigen Wohlbefindens.</p><p>&nbsp;</p>]]></description><content:encoded><![CDATA[<p><i>Lesedauer:&nbsp;9&nbsp;minuten</i></p><h3>Geistiges Wohlbefinden während einer Pandemie. Auf Grundlage des Berichts zur Umfrage „Meinungen zum psychischen Wohlbefinden – Phase 2“ von Cambridge Market Research äußert sich Dr. Elizabeth Robinson RMN Bsc (Hons) PhD ENB 985 DipMan IPT zu den Auswirkungen und zum Kontext von Covid-19 und gibt Empfehlungen zum Erhalt des geistigen Wohlbefindens.</h3><h3>Geistiges Wohlbefinden im Kontext von Covid-19</h3><p>Der Alltag kann Stress und Herausforderungen mit sich bringen. Die Covid-19-Pandemie hat diesen Druck noch verstärkt und das Leben für viele Menschen auf den Kopf gestellt. Was wir zu Hause, bei der Arbeit, mit unseren Freunden, mit der Familie tun und wie wir unsere sozialen Unterstützungsnetze nutzen, hat sich erheblich verändert. Darüber hinaus gibt es potenziell zusätzliche Sorgen, u.&nbsp;a. finanzielle Sorgen, die Ungewissheit ständig wechselnder Einschränkungen und Lockdowns, der Stress des Multitaskings auf einem ganz anderen Niveau, wenn sowohl Arbeit als auch Schule von zu Hause aus stattfinden, die ständige Bedrohung durch das Virus und mögliche Krankheit. Leider gibt es viele, die schwer an Covid-19 erkrankt sind oder deren Verwandte dem Virus zum Opfer gefallen sind, die wegen der Einschränkungen ihre Familienangehörigen nicht unterstützen konnten oder die bei einem eigenen Verlust nicht wie gewohnt Unterstützung erfahren konnten. Im Kontext dieser Pandemie ist es umso wichtiger, sich um eine Optimierung des geistigen Wohlbefindens zu bemühen, um einer Verschlimmerung bestehender bzw. einem Auftreten neuer Probleme mit der psychischen Gesundheit vorzubeugen.</p><h3>Weitere Tipps zur Optimierung von psychischer Gesundheit und Wohlbefinden</h3><p>Auch in einer Pandemie gibt es viele positive Ansätze, die wir uns aneignen können, um das geistige Wohlbefinden effektiv zu optimieren. Nachdem ich mir Phase Eins der Studie angesehen hatte, habe ich einige Tipps zusammengestellt, die im Folgenden aufgeführt sind.&nbsp;</p><h3>Menschen</h3><p><span><img src="https://cms.lifeplus.com/wp-content/uploads/People-3.jpg" alt="" width="350" height="350"></span></p><p>Wir sind soziale Wesen. Positiver Kontakt und Beziehungen zu anderen sind hilfreich für eine optimale psychische Gesundheit. Seit Beginn der Pandemie ist es erheblich schwerer für uns, Verbindung zu unserem sozialen Netzwerk aufzunehmen. Das kann unsere Anfälligkeit für psychische Probleme erhöhen. Andere Menschen bringen uns vielerlei soziale Vorteile. Da kann uns das Kinderlied <i>„Kopf, Schultern, Knie und Zehen“</i> einen Anhaltspunkt bieten, wie wir diese Fülle sozialer Unterstützung wirklich würdigen können, und uns zeigen, wo wir sie optimieren müssen. Der <i>„Kopf“</i> steht für die Menschen in unserem Leben, mit denen wir „den Kopf zusammenstecken“ können, sei es für eine einfache Unterhaltung oder anregende Diskussionen. Die <i>„Schultern“</i> stehen für die Person, an deren Schulter wir uns ausweinen, wenn es einmal schwierig wird. Es ist ganz natürlich, dass wir uns schlecht fühlen, wenn uns etwas Schlimmes zustößt. Dem Ausdruck zu verleihen und mit jemandem, der Verständnis zeigt, über unsere Gefühle zu sprechen, ist gesund und kann psychische Probleme verringern.&nbsp; Die <i>„Knie“</i> stehen für die Menschen, mit denen Sie „das Tanzbein schwingen“&nbsp;– Spaß haben, lachen und sich entspannen. Damit laden wir unsere Batterien wieder auf und stärken möglicherweise unsere Widerstandsfähigkeit, damit wir besser mit stressreichen Ereignissen oder Herausforderungen fertig werden. Und schließlich brauchen wir im Leben auch ab und zu jemanden, der uns mit den <i>„Zehen“</i> einen sanften Tritt in den Hintern gibt, wenn es uns an Motivation fehlt!</p><p>Beziehungen, sozialer Kontakt und Verbindungen kommen nicht immer zufällig zustande. Wir müssen Pläne machen, um diese Aktivitäten und Kontakte und mit ihnen unser geistiges Wohlbefinden aufrechtzuerhalten. Kontakt kann persönlich erfolgen (sofern die Regeln es zulassen) oder auf elektronischem Wege. Durch Covid-19 müssen wir da kreativ werden und uns alternative Methoden einfallen lassen.</p><h3>Aktivität: Sport und Spaß</h3><p>Es gibt Hinweise darauf, dass Bewegung, Hobbys und Freizeitinteressen einen positiven Beitrag zur psychischen Gesundheit leisten und die Symptome von Depression, Stress und Angst lindern können. Überlegen Sie sich, wie Sie regelmäßige Aktivitäten in Ihren Tagesablauf oder Ihre Wochenroutine einarbeiten können. Denken Sie darüber nach, was Sie realistisch erreichen können und was Ihnen Spaß macht. Wenn Sie oft lange Zeit am Schreibtisch verbringen, richten Sie sich mit dem Handywecker eine regelmäßige Erinnerung ein, aufzustehen, sich zu strecken und eine Pause einzulegen. Überlegen Sie sich, wie Sie mit der Unterstützung anderer Leute (online oder persönlich) aktiv bleiben können&nbsp;– Videoanrufe, Online-Quizabende, Spazierengehen, Laufen, Radfahren. Bleiben Sie gesellig: Grüßen Sie andere beim Spaziergang oder über den Zaun. Bleiben Sie zu Hause aktiv: Beim Abwasch oder bei der Hausarbeit können Sie Musik abspielen und dazu singen oder tanzen.</p><p>Versuchen Sie, Zeit für sich selbst einzuplanen, in der Sie sich ausruhen und entspannen. Planen Sie dafür eine feste Zeit ein und versuchen Sie, die <i>Vorfreude</i> darauf genau so stark wie die Zeit selbst zu genießen. Im Lockdown müssen Sie vielleicht kreativer sein, um eine Aktivität zu finden, die zu Ihnen passt. Es gibt viele Möglichkeiten: Sie können planen, sich einen Film oder eine Fernsehsendung anzusehen (mit jemandem in ihrem Haushalt, oder gleichzeitig mit jemand aus einem anderen Haushalt), sich per Video unterhalten, sich mit einem guten Buch in die Badewanne zurückziehen oder ein besonderes Essen für den gemeinsamen Abend kochen.</p><p><span><img src="https://cms.lifeplus.com/wp-content/uploads/Active-3.jpg" alt="" width="350" height="350"></span></p><p><span>Planen Sie regelmäßige Bewegung ein. Überlegen Sie, ob Sie andere daran beteiligen können. Vielleicht können Sie zwar nicht zusammen Sport treiben, aber Sie können sich Ziele setzen und sich über Ihren Fortschritt unterhalten. Nehmen Sie sich beim Spaziergang Zeit, eine Pause einzulegen oder langsamer zu gehen. Nutzen Sie Achtsamkeitstechniken, um Ihre Umgebung mit allen Sinnen wahrzunehmen: Sehen, hören, fühlen und riechen. Lassen Sie Ihre Neugier vom Wachstum der Pflanzen wecken: Welche Farben und Formen haben neue Blätter an den Bäumen oder die ersten Frühlingsblumen? Sehen Sie Bewegung und Licht am Himmel? Wie sind die Oberflächen in Ihrer Umgebung beschaffen? Welche Geräusche hören Sie&nbsp;– Vögel, Wind, Menschen, Wasser? Wie fühlt sich die Luft auf Ihrem Körper an, wie riecht sie? Achten Sie darauf, was Ihnen von allen Erfahrungen am besten gefällt, und genießen Sie das ganz besonders.</span></p><h3><span>Arbeit und Privatleben</span></h3><p><span>Arbeit und Privatleben sind gleich wichtig. Vielen Menschen fällt es schwer, ein Gleichgewicht zwischen den beiden Aspekten zu finden und beizubehalten. Außerdem bringt Covid-19 für viele von uns zusätzliche Komplikationen: Ausstattung, das Fehlen einer festen Abgrenzung, technische Probleme und Schulkinder, die von zu Hause aus lernen, um nur einige zu nennen.</span></p><p><span>Versuchen Sie, eine klare Trennung zwischen Arbeit und Privatleben zu definieren und sich daran zu halten. Wenn Sie von zu Hause arbeiten, identifizieren Sie einen spezifischen Bereich, in dem Sie arbeiten, und trennen Sie ihn nach Möglichkeit von dem Bereich, in dem Sie sich entspannen. Idealerweise sollte es ein separates Zimmer sein&nbsp;– aber häufiger ist wohl, dass der Esstisch zum Schreibtisch umfunktioniert wird. Planen Sie Ihren Arbeitstag mit festen Anfangs- und Endzeiten und räumen Sie Ihre Arbeitsgeräte danach weg, damit der Bereich wieder für das Privatleben zur Verfügung steht. Es kostet zwar Zeit und Mühe, den Arbeitsbereich am Tagesanfang aufzubauen und zum Feierabend wieder wegzuräumen&nbsp;– aber andererseits dauert es wahrscheinlich weniger lang als Ihr täglicher Weg zur Arbeit. Stellen Sie sicher, dass Sie regelmäßig Pausen einlegen, die Sie nicht am Arbeitsplatz verbringen. Wenn Sie am Schreibtisch arbeiten, stehen Sie auf, strecken Sie sich und gehen Sie umher. Trinken Sie genug und planen Sie regelmäßige Mahlzeiten mit gesundem, nahrhaftem Essen. Verbringen Sie nicht so lange vor dem Computer, dass Sie dann dem Heißhunger auf ungesunde Snacks erliegen.</span></p><p><span>Formulieren Sie klare Erwartungen an sich selbst für die Arbeit unter den aktuellen Bedingungen, unter Berücksichtigung der Ressourcen und der technischen Unterstützung, die Ihnen jetzt zur Verfügung stehen. Das können Erwartungen sein, die von Ihnen selbst stammen und damit verknüpft sind, was Sie Ihrer Meinung nach tun sollten, oder es können die Erwartungen sein, die Arbeitskollegen oder Ihr Vorgesetzter an Sie stellen. Fragen Sie sich in beiden Situationen, ob die Erwartungen zu niedrig, richtig oder zu hoch sind.</span></p><blockquote><p><span>Oft sind wir uns selbst der schlimmste Feind, indem wir über die Dinge nachdenken, die wir nicht getan haben. Treten Sie einen Schritt zurück und sehen Sie sich an, was Sie erreicht haben, nicht, wozu Sie nicht gekommen sind. Seien Sie realistisch, wenn Sie Ihre Arbeit planen. Überschätzen Sie nicht, was in der vorgegebenen Zeit zu schaffen ist, sondern planen Sie mit einem gewissen Puffer, was erreicht werden kann. Denken Sie daran, dass Sie nur eine Person sind. Überlegen Sie, wer sonst noch helfen oder einen Teil der Verantwortung übernehmen könnte. – <strong>Dr. Elizabeth Robinson RMN Bsc (Hons) PhD ENB 985 DipMan IPT</strong></span></p></blockquote><h3><span>Selbstachtung</span></h3><p><span>Oft hält uns unser geschäftiges Leben gehörig in Atem, wenn wir uns um Arbeit, Kinder, Heim und andere Aspekte unseres Lebens kümmern müssen. Versuchen Sie, einen Moment innezuhalten und anzuerkennen, was Sie alles erreicht haben. Machen Sie es nicht unnötig kompliziert und übertreiben Sie nicht, aber treten Sie einen Schritt zurück und werden Sie sich der breiten Fülle Ihrer Leistungen gewahr. Dazu gehört vielleicht, was Sie in Ihre Freundschaften einbringen oder Ihren Kindern geben, Ihre Fähigkeit, über sich selbst zu lachen oder Spaß zu haben, Ihr Sinn für Humor, wie Sie einer Nachbarin geholfen haben, dass Sie zu kochen oder zu nähen gelernt oder sich sogar IT-Kenntnisse angeeignet haben. Wie oft zollen wir diesen Errungenschaften Anerkennung? Wie oft klopfen wir uns dafür selbst auf die Schulter?</span></p><p><span>Seien Sie ehrlich und überlegen Sie sich auch, in welchen Bereichen Verbesserungen möglich wären. Ich selbst tue oft so, als ginge es um ein Schulzeugnis, auf dem eine Lehrerin in einigen Bereichen vielleicht </span><i><span>„Könnte sich noch verbessern“</span></i><span> schreiben würde, z.&nbsp;B.: Zeit für sich selbst nehmen, realistische Erwartungen setzen, was zu Hause und/oder bei der Arbeit möglich ist, sich nicht zu viel aufbürden.</span></p><h3><span>Ziele</span></h3><p><span><img src="https://cms.lifeplus.com/wp-content/uploads/Goals-1.jpg" alt="" width="350" height="350"></span></p><p><span>Die Umfrageergebnisse zeigten, dass jüngere Leute sich mit höherer Wahrscheinlichkeit Ziele setzen, auf die sie hinarbeiten. Meiner Meinung nach ist das eine nützliche Technik, unsere psychische Gesundheit zu optimieren und potenziell unsere Lebensqualität zu verbessern. In all den Bereichen, die oben angesprochen wurden&nbsp;– wie wir das Beste aus unseren sozialen Kontakten machen, wie wir einen Ausgleich zwischen Arbeit und Privatleben schaffen, wie wir aktiv bleiben und uns selbst achten&nbsp;– habe ich es oft hilfreich gefunden, mir Ziele zu setzen. Es ist wichtig, dass diese Ziele realistisch und erreichbar sind, und sie können kurz-, mittel- oder langfristig sein. Ich rate Menschen oft, sich Ziele zu setzen und dann auf einer Skala von eins bis zehn zu bewerten, wie nahe sie dem Ziel zurzeit sind (zehn heißt, dass das Ziel erreicht ist). Überlegen Sie sich, was Sie tun können, um den derzeitigen Wert anzuheben. Wenn sich z.&nbsp;B. jemand das Ziel gesetzt hat, mit einem Freund 5.000&nbsp;Meter zu laufen und dieses Ziel mit 1/10 bewertet, würde ich ihn fragen, womit er anfangen könnte, um diesen aktuellen Wert von „1“ zu erhöhen. Ich glaube, dass es hilfreich ist, Ihre Ziele Ihrem Partner oder Ihrer Partnerin mitzuteilen und gemeinsam einen Plan aufzustellen, wie die Ziele erreicht werden können.</span></p><h3><span>Im Kontext von Covid-19</span></h3><p><span>Trotz der erheblichen Herausforderungen von Covid-19 war es für mich überwältigend und hat mich stolz gemacht, wie sich das Beste in den Menschen zeigt und wie sie sich an solche Schwierigkeiten anpassen. Ich bemerke die Unterstützung von Freunden und Nachbarn, die praktische Hilfe anbieten oder bereit sind, zuzuhören, oder die sogar einen Aerobic-Kurs im Freien organisieren! Viele von uns haben unsere Nachbarn bedeutend besser kennengelernt, und Nachbarschaftsgeist und gegenseitige Unterstützung florieren. Darüber hinaus habe ich gesehen, wie meine 80-jährige Mutter sich mit der digitalen Technik angefreundet hat, und ich war überrascht, dass ich mehr Kontakt mit Freunden und Kollegen im In- und Ausland hatte als je zuvor.</span></p><p><span>Ich fand es hilfreich, wenn ich bei anderen gesehen habe, wie sie das Beste aus einer überaus schwierigen Situation machten. Ich persönlich beabsichtige, es nicht einfach durch diese Krise zu schaffen, sondern mir im Nachhinein anzusehen, welche Schritte mir geholfen haben, eine der größten Herausforderungen zu meistern, die sich uns je gestellt hat, und wer mir auf diesem Weg geholfen hat.</span></p><h3><span>Unterstützung für die psychische Gesundheit</span></h3><p><span>Zusätzlich zu den oben ausgeführten Vorschlägen würde ich die </span><a href="https://www.nhs.uk/conditions/stress-anxiety-depression/mental-health-helplines/"><span>NHS-Website</span></a><span> empfehlen, die eine Liste von gemeinnützigen und anderen Organisationen und Supportgruppen enthält, die fachkundige Hilfe und Support bei einer Fülle von Probleme mit der psychischen Gesundheit bieten, u.&nbsp;a. Angstzustände, Depression, Männergesundheit, Suizidprävention, Zwangsstörungen, sexuellem Missbrauch, Alkohol-/Drogenmissbrauch, Alzheimer und Trauerfällen. Bitte beachten Sie, dass diese Liste nicht erschöpfend ist.</span></p><p><span><img src="https://cms.lifeplus.com/wp-content/uploads/Social-infographic_DE.jpg" alt="" width="350" height="350"></span></p><p><span>Die Website umfasst auch Informationen zu psychischer Gesundheit und geistigem Wohlbefinden (für Erwachsene und Kinder), die bei einer Fülle von Herausforderungen helfen, z.&nbsp;B. Stress, Einsamkeit, Trauer oder Wut. Hier finden Sie Tipps zu Zeitmanagement und Geldsorgen und Techniken wie Atemübungen und Achtsamkeit sowie fünf Schritte hin zu psychischer Gesundheit und geistigem Wohlbefinden. Zu den hilfreichen Informationen zählen auch Video- und Audiositzungen. Darüber hinaus gibt es eine ganze Bandbreite an psychologischen Therapien, u.&nbsp;a. interpersonelle Psychotherapie, psychologische Beratung, kognitive Verhaltenstherapie, geführte Selbsthilfe, achtsamkeitsbasierte kognitive Therapie und mehr. Sie könnten auch eine der Anti-Stress-Apps ausprobieren.</span></p><p><a href="https://www.nhs.uk/conditions/stress-anxiety-depression/mental-health-helplines/"><span>Unterstützung für die geistige Gesundheit – NHS-Liste von gemeinnützigen und anderen Organisationen und Supportgruppen</span></a></p><p><span>Und schließlich hat Lifeplus einen einfachen Ansatz entwickelt, täglich 5&nbsp;Dinge für Ihre psychische Gesundheit zu tun. Dieser Ansatz hilft Ihnen, kleine Veränderungen in den Alltag einzubauen, die Ihrem geistigen Wohlbefinden zu Gute kommen.</span></p><p><a href="http://bit.ly/3vVNNAv"><span>5 am Tag für besseres psychisches Wohlbefinden</span></a></p><h3><span>Über Dr. Elizabeth Robinson</span></h3><p><span><img src="https://cms.lifeplus.com/wp-content/uploads/profile_cirlce_Dr_Elizabeth_Robinson-1.png" alt="" width="137" height="137"></span></p><p><span>Dr. Elizabeth Robinson ist Psychotherapeutin und arbeitet seit über 35 Jahren im Bereich der psychischen Gesundheit. Sie absolvierte zunächst eine Ausbildung zur psychiatrischen Krankenschwester, danach studierte sie Gesundheitswissenschaften (BSc Hons) und promovierte an der Universität Durham. In ihrer Forschung konzentrierte sie sich auf die Untersuchung der funktionellen Bildgebung des Gehirns bei Depression mit interpersoneller Psychotherapie.</span></p><p><span>Sie arbeitete mit Patienten mit akuten psychischen Problemen, in der forensischen Psychiatrie und als Senior Researcher in der Forschung auf dem Gebiet der psychischen Gesundheit. Ihre erste Ausbildung in interpersoneller Psychotherapie fand 1997 in Genf statt, 1998 schloss sie ihre betreuten Fälle und ihre Forschungsausbildung bei erfahrenen interpersonellen Psychotherapeuten aus New York ab. Während ihrer Tätigkeit als Forscherin war sie bei einer Reihe von klinischen Studien die leitende interpersonelle Psychotherapeutin.</span></p><p><span>Derzeit bietet sie Ausbildungen in der interpersonellen Psychotherapie an, hat landesweit zahlreiche Kurse organisiert und betreut Therapeuten wie Psychiater, Psychologen, Krankenpflegekräfte, Sozialarbeiter und Ergotherapeuten. Als Teil ihrer Forschung war sie an der Beurteilung, psychiatrischen Bewertung und Behandlung im Rahmen randomisierter klinischer Studien zu Schizophrenie, Depression, Angst, sozialer Funktion, Selbstmord, sexueller Dysfunktion, interpersoneller Psychotherapie und Gehirnbildgebung beteiligt. Obwohl ihr besonderes Interesse Depressionen, Traumata und sexuellen und Beziehungsschwierigkeiten gilt, verfügt sie auch über beträchtliche Erfahrung mit Angst und Phobien und nutzt eine Reihe psychologischer Behandlungsmodelle, einschließlich interpersoneller Psychotherapie, psychosexueller Beratung, Desensibilisierung und Aufarbeitung von Augenbewegungen, Angstmanagement und kognitiver Verhaltenstherapie.</span></p>]]></content:encoded><category><![CDATA[Psychische Gesundheit,Beziehungen,Hobbys,Artikeln]]></category>
            <pubDate>Fri, 29 Dec 2023 17:21:00 +0100</pubDate>
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                        <title>Zehn Tipps zur Selbstfürsorge während der Feiertage</title>
                        <link>https://yourwellness.lifeplus.com/de/072-zehn-tipps-zur-selbstfuersorge-waehrend-der-feiertage/</link>
                        <guid>https://yourwellness.lifeplus.com/de/072-zehn-tipps-zur-selbstfuersorge-waehrend-der-feiertage/</guid><pp:caseid>594541</pp:caseid><description><![CDATA[<p>Für Geist und Körper zu sorgen, ist in allen Jahreszeiten wichtig.</p>]]></description><content:encoded><![CDATA[<p><i>Lesedauer:&nbsp;2&nbsp;minuten</i></p><h3>Für Geist und Körper zu sorgen, ist in allen Jahreszeiten wichtig.</h3><p>Und während der Feiertage ist es unerlässlich. Trubel, Völlerei, Partys bis spät in die Nacht – ganz zu schweigen vom Stress, denn wir uns selbst bereiten. Das muss nicht sein.</p><p>Machen Sie die Feiertage dieses Jahr zu einer Zeit, in der Sie präsent, gesund und froh sind&nbsp;– mit diesen 10 Tipps zur Selbstfürsorge.</p><h3>1. Setzen Sie realistische Erwartungen.</h3><p>Machen Sie sich und den Menschen in Ihrem Umfeld deutlich, dass die Feiertage nicht perfekt sein werden und dass diese Erkenntnis etwas Schönes hat.&nbsp;</p><h3>2. Schlafen Sie gut.</h3><p>Guter Schlaf ist unerlässlich für die Immungesundheit und verdient daher höchste Priorität. Beachten Sie gesunde Schlafgewohnheiten und weichen Sie möglichst wenig von Ihrer gewohnten Routine ab.</p><h3>3. Holen Sie sich Hilfe.</h3><p>Das Zubereiten des Festmahls, die Dekoration für das ganze Haus: Das müssen Sie nicht im Alleingang schaffen. Holen Sie sich Hilfe – Ihre Liebsten unterstützen Sie bestimmt gerne.</p><h3>4. Achten Sie auf Essgewohnheiten.</h3><p>Entgegen der landläufigen Ansicht muss das Essen während der Feiertage nicht ausarten. Entscheiden Sie bewusst, was Sie konsumieren, und gönnen Sie sich Flexibilität, wie Sie möchten.</p><h3>5. Atmen Sie.</h3><p>Atemtechniken wie das Zählen bis vier beim Ein- und Ausatmen, die Bauchatmung und die Pranayama-Atmung sind eine wertvolle Hilfe, wenn Sie Stress bremsen und bewältigen müssen. Nutzen Sie Atemübungen im Stau, nach dem Schulweg mit den Kindern oder sogar während des Großeinkaufs.</p><h3>6. Machen Sie sich die Einnahme unterstützender Nährstoffe leicht.</h3><p>Denken Sie auch in der größten Hektik daran, Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel wie gewohnt einzunehmen. Legen Sie die Nahrungsergänzungsmittel auf Ihren Nachttisch, neben das Waschbecken im Badezimmer und sogar auf Ihren Schreibtisch (als Reserve), damit Sie sie nicht vergessen.</p><h3>7. Unternehmen Sie etwas mit Ihren Liebsten.</h3><p>Anstatt den ganzen Tag zu sitzen, genießen Sie einen Spaziergang nach dem Abendessen, aktive Spiele als Familie, gemeinsames Eislaufen oder einen gemeinsamen Tai-Chi-Kurs im Internet. Sorgen Sie dafür, dass Sie durch Bewegung Ausgleich für Essen und Sitzen schaffen.</p><h3>8. Trinken Sie Tee.</h3><p>Eine Tasse warmer Tee tut gut und kann beruhigend wirken. Versuchen Sie, täglich Tee zu trinken. (Tee aus adaptogenen Kräutern wie Heiliges Basilikum und Rhodiola rosea fördert die Stressbewältigung).</p><h3>9. Vergessen Sie nicht, zu lachen.</h3><p>Gerade während der Feiertage ist es wichtig, die humorvollen Aspekte unserer selbst und unserer Umstände zu erkennen. Lachen tut sogar dem Immunsystem gut. Wenn das Essen anbrennt oder die Sauce zu dünn ist, lachen Sie einfach darüber und vergessen Sie es.</p><h3>10. Finden Sie sich Zeit für sich selbst.</h3><p>Planen Sie Zeit und Raum für Ruhe ein, bevor Sie das Leben wieder in Angriff nehmen. Sagen Sie ruhig einmal „Nein“ zu manchen Dingen und „Ja“ zu Lesen, Nickerchen, Sport, Telefonieren, Kochen, Baden und einfach einer stillen Auszeit.</p><p>Die Feiertage sind eine aufregende Zeit, aber ohne angemessene Selbstfürsorge könnten Sie sich überfordert und erschöpft fühlen. Achten Sie auf Ihre – mentale und physische – Gesundheit, indem Sie priorisieren, was Ihnen wichtig ist.</p><p><strong>Literatur:</strong></p><p>https://www.apa.org/topics/stress/managing-expectations<br>https://www.apa.org/topics/stress/holiday-season</p>]]></content:encoded><category><![CDATA[Saisonale Gesundheit,Schlaf,Achtsamkeit,Beziehungen,Stressmanagement,Artikeln]]></category>
            <pubDate>Thu, 28 Dec 2023 12:14:00 +0100</pubDate>
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                        <title>Ziele setzen mit dem olympischen Dreispringer Christian Taylor</title>
                        <link>https://yourwellness.lifeplus.com/de/034-ziele-setzen-mit-dem-olympischen-dreispringer-christian-taylor/</link>
                        <guid>https://yourwellness.lifeplus.com/de/034-ziele-setzen-mit-dem-olympischen-dreispringer-christian-taylor/</guid><pp:caseid>594447</pp:caseid><description><![CDATA[<p>Jedes Ziel, ob groß oder klein, kann ein Schritt zu einem glücklicheren Leben sein. Wichtig ist auch, auf welchem Weg wir unsere Ziele erreichen.</p>]]></description><content:encoded><![CDATA[<p><i>Lesedauer:&nbsp;7&nbsp;minuten</i></p><h3>Jedes Ziel, ob groß oder klein, kann ein Schritt zu einem glücklicheren Leben sein. Wichtig ist auch, auf welchem Weg wir unsere Ziele erreichen.</h3><p>Ein Ergebnis (ein Ziel) anzustreben, ist ein wichtiger Aspekt des Lebens. Das ist nicht immer einfach, und der Weg kann schwer sein, aber Zielsetzungen gehören zum guten Leben. Sie geben dem Leben Sinn und Zweck, weisen uns die Richtung und wecken unser Interesse – all das fördert die allgemeine Zufriedenheit.</p><p>Wir sprachen kürzlich mit dem olympischen Dreispringer Christian Taylor über seine Vorgehensweise (nach einer Verletzung) und seine Erfahrungen mit Zielsetzungen auf seinem Weg zu den Olympischen Spiele 2024 in Paris.</p><h5>Welchen Plan haben Sie nach Ihrer Verletzung für Ihren Weg nach Paris 2024 aufgestellt?</h5><p>Die Achillessehne ist wichtig für das Laufen und noch wichtiger für das Springen, daher war zunächst gar nicht klar, ob es überhaupt eine Rückkehr zum aktiven Sport geben würde. Sie ist eine der wichtigsten Sehnen, die beim Springen Energie absorbieren und freisetzen muss – daher war die Verletzung zunächst ein Rückschlag. Ich machte den Chirurgen und meinem Therapeuten klar, dass mein Hauptziel die Teilnahme an den Olympischen Spiele 2024 in Paris war. Nachdem sie verstanden hatten, dass ich nicht nach schnellen Lösungen suchte, und ich verstanden hatte, dass es eine Weile dauern würde, hatte ich ihre volle Unterstützung. Ich musste dann Schritt für Schritt ein detailliertes Rehabilitationsprogramms aufbauen.</p><p>Dabei geht es darum, alles richtig zu machen. Ich muss abwägen, inwiefern ich eine erneute Verletzung riskieren wollte, die für mich letztendlich das Ende meiner Sportlerlaufbahn bedeuten würde. Und was man von vornherein richtig macht, braucht man nicht immer wieder aus Neue zu tun. Mit dieser Einstellung gingen wir das gesamte Rehabilitationsprogramm an.</p><h5>Konnten Sie sich an den ursprünglichen Plan halten oder mussten sie ihn anpassen?</h5><p>Wir haben den Plan zwar bewusst flexibel gestaltet, aber mit klaren Meilensteinen, zum Beispiel:</p><p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 3 Monate: Gehen ohne Krücken</p><p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 6 Monate: Schneller gehen</p><p>Offenheit und Flexibilität sind bei der Zielsetzung so wichtig, weil das Leben immer wieder Überraschungen aufwirft. Man mag seinen Plan haben, aber wenn das Leben uns einen Strich durch die Rechnung macht, zählt die Anpassungsfähigkeit. Aus meiner Erfahrung weiß ich: Je flexibler ich mit meinem Plan umgehe, umso positiver bleibt meine Einstellung. Selbst wenn ich Meilensteine nicht termingerecht erreicht habe, wusste ich dennoch, dass ich zumindest auf dem richtigen Weg bin. Das hilft mir, positiv zu bleiben, anstatt es als Versagen zu sehen.</p><h5>Wie ist dieses Jahr für Sie bisher gelaufen?&nbsp; Wie fühlen Sie sich im Moment?</h5><p>Es war unglaublich. Natürlich gab es Momente, in denen ich unsicher war und das Gefühl hatte, dass es nicht weiter aufwärts ging und dass ich möglicherweise die Grenzen dessen erreicht hatte, was mein Körper mir ermöglichen würde. Ich habe eine Betreuerin, mit der ich jede Woche spreche, und sie hat mir geholfen zu erkennen, dass ich den alten Christian loslassen und akzeptieren musste, dass die Verletzung mich verändert hat. Ich neige nicht zum ständigen Vergleich, aber dennoch verschwendete ich zu viel Energie darauf, an das zurückzudenken, was ich früher tun konnte. Sie hat mich ermutigt, nach vorne zu blicken – zu akzeptieren, was ich bin, was ich im derzeit tun kann und was ich für möglich halte. Erst seit ich das wirklich akzeptiert habe, mache ich wieder echte Fortschritte.</p><h5>Stellen Sie mehr als einen Plan auf, wenn Sie sich ein Ziel setzen?</h5><p>Mein Ziel, der Sieg in Paris 2024, ist unverrückbar, meine Meilensteine hingegen nicht. Wie ich das Ziel erreiche, ist etwas flexibler. Wenn ich ein Zwischenziel nicht erreiche, gibt meine Einstellung mir immer noch einen Vorsprung vor den meisten meiner Mitbewerber. Mindestens ebenso wichtig wie meine körperliche Fähigkeit sind meine Einstellung zum Wettbewerb, meine Motivation und wie ich mit Rückschlägen umgehe. Das ist also mein Vorsprung im Wettbewerb.</p><p>Natürlich erlebe ich Momente der Niederlage und Enttäuschung – aber ich verharre nicht darin. Es ist wie beim Golf: Oft landen die Abschläge im Gebüsch und ich ärgere mich, weil ich es mir besser vorgestellt hatte. Aber bevor ich den nächsten Schlag mache, muss ich das abschütteln. Das gilt auch für das Leben. Man erlebt die Gefühle, aber irgendwann muss man sie loslassen und wieder weitermachen.</p><h5>Woher stammt Ihre Einstellung? Mussten Sie sie lernen?</h5><p>Ich glaube, das kommt von meinem Vater. Er sagte mir immer, dass ich loslassen sollte. Als ich jünger war, fand ich das frustrierend, denn ich fühlte mich und meine Welt nicht verstanden. Er bestand jedoch darauf, dass auch ich scheitern und Rückschläge erleben würde – öfter als Erfolge. Und wenn man an diesen Enttäuschungen festhält, halten sie uns von unserem nächsten Erfolg ab. Er hat mir das sehr deutlich vermittelt, aber ich habe erst im Laufe der Jahre erkannt, wie wertvoll das ist. Heute funktioniert das wie eine wasserfeste Jacke. Es trifft mich, ich fühle es und dann lasse ich es einfach los.</p><h5>Wie involviert sind Ihre Familie, Freunde und andere Unterstützer für Sie?</h5><p>Ich habe ein sehr starkes Netzwerk, das mich unterstützt. Diese Menschen sorgen dafür, dass ich stets die Füße auf dem Boden behalte, wenn alles super läuft – und wenn es mal nicht so gut klappt, bauen sie mich wieder auf. Sie sind für mich enorm wichtig. Als Erwachsener setze ich mir heute meine eigenen Ziele. Aber meine Eltern haben mir beigebracht, immer mein Bestes zu geben.</p><p>Sie haben mich stets dazu ermutigt, mich zu informieren, damit ich das, was ich tue, optimal umsetzen kann. Mit dieser Einstellung und Arbeitsmoral aufgewachsen zu sein, unterscheidet mich von meinen Mitbewerbern. Ich bin meinen Eltern sehr dankbar. Sie haben mir Halt durch alle Höhen und Tiefen gegeben und mich angetrieben, wenn ich Antrieb brauchte.</p><h5>Hat sich Ihre Einstellung im Laufe der Jahre geändert?</h5><p>Ja. Ich hatte bereits vor der Pandemie die psychiatrische Betreuung begonnen, und das war bereits ein Zeichen der Reife – die Bedeutung der psychischen Gesundheit zu erkennen und Selbstfürsorge zu üben. Wenn man jung ist, fühlt man sich praktisch unbesiegbar. Mit zunehmendem Alter erkennt man dann die Bedeutung der Selbstfürsorge und, wenn es um Sport geht, der längeren Erholungszeiten und der Folgen. Das reicht weit über mich selbst hinaus, denn heute berücksichtige ich bei meinen Entscheidungen auch meine Frau und meine Familie. Meine Einstellung entwickelt sich also immer noch weiter.</p><h5>Wie sorgen Sie dafür, dass Sie motiviert bleiben?</h5><p>Dafür sorgen die Kinder und Jugendlichen, mit denen ich zu tun habe. Ich arbeite seit 2014 mit der gemeinnützigen Organisation Classroom Champions zusammen, die es mir ermöglicht, benachteiligte Kinder zu unterstützen. Ich erreichte bei den Olympischen Spielen 2012 ein Lebensziel und war wirklich stolz. Aber als ich auf dem Podium stand und die Nationalhymne hörte, fühlte ich mich irgendwie allein und wusste, dass es meinem Leben mehr geben musste. Obwohl meine Familie da war, fühlte ich mich weit von den Menschen entfernt, die ich repräsentieren wollte. Ich sprach mit meinem Manager darüber, wie ich dem Weltrekord hinterherjagen könnte – aber das schien mir nicht genug zu sein.</p><p>Ich brauchte ein Gefühl der Zugehörigkeit, und mein Manager schlug Mentoring und die Arbeit mit Kindern vor. Ich bin viel unterwegs und fürchtete zuerst, dass das schwierig werden könnte, aber Classroom Champions ist ein Programm für das Online-Mentoring, bei dem ich mit Schülern und Lehrern in den ganzen USA zusammenarbeite. Ich habe bereits viele Klassen erlebt, und es ist ein tolles Gefühl, ein guter Einfluss im Leben eines Heranwachsenden zu sein. Es gab meinem Training einen neuen Sinn, und ich glaube, dass ich auf diese Weise vielen Menschen helfen und wirklich etwas bewegen kann. Es geht bei meiner Karriere nicht mehr nur um mich, sondern darum, was ich ihnen damit vermitteln und von ihnen lernen kann. Ich liebe die Klarheit von Kindern, und wenn ich mit etwas ringe, erinnern sie mich daran, die Gedanken nicht ständig sinnlos kreisen zu lassen.</p><p>Auf dem Siegertreppchen in Rio erlebte ich erstmals so intensive Emotionen, dass mir die Tränen kamen. Ich dachte nicht an meinen eigenen Erfolg, sondern an die Kinder, die mir in den letzten vier Jahren zugesehen hatten und die ich inspirieren konnte.</p><h5>Welche Fähigkeiten sind wichtig, wenn man ein bestimmtes Ziel anstrebt?</h5><p>Ausdauer und Widerstandsfähigkeit. Ich sage es immer wieder: Wir müssen Scheitern und Rückschläge verkraften. Wichtig ist, dass wir aus ihnen lernen. Niemand erinnert sich an die unzähligen Wettbewerbe, die ich verloren habe, weil ich gewinnen konnte, wenn es wirklich zählte. Ich habe Widerstandsfähigkeit bewiesen und nie aufgegeben. Sich mit den richtigen Menschen zu umgeben, ist der Schlüssel zum Erreichen des Traumziels.</p><h5>Feiern Sie die kleinen Erfolge?</h5><p>Und wie. Ich bin dankbar für jeden neuen Tag, und bei der Leichtathletik feiere ich mit zunehmendem Alter Dinge, die ich vor 10 Jahren als selbstverständlich hingenommen hätte. Nach der Verletzung war es mir wichtig, jeden erreichten Meilenstein zu feiern, denn es hätte immer auch anders ausgehen können.</p><h5>Schalten Sie außerhalb der Saison ab?</h5><p>Das dauert meiner Erfahrung nach etwa drei Wochen. Selbst im Schlaf denke ich noch darüber nach, was ich besser hätte machen können. Hätte ich mehr Ruhe gebraucht? Hätte ich diesen zusätzlichen Zwischenstopp auf der Anreise einlegen sollen? Was habe ich meinen Wettbewerbern geschenkt? Ich denke an alles, was ein Faktor gewesen sein könnte. Ich spreche immer von Verbesserung um 1&nbsp;Prozent, denn das brauchen wir letztendlich. Wenn wir uns um 1&nbsp;Prozent verbessern können, können wir stolz sein.</p><p>Aber was am Ende der Saison zählt, ist die Gewissheit, dass ich mein Bestes gegeben haben, denn niemand kritisiert uns schärfer als wir selbst. Ich mache mir Notizen, damit ich auf das Jahr zurückblicken und auf Verbesserungspotenziale achten kann. Ein Rückschlag ist eine Verschwendung, wenn man nicht daraus lernt. Nachdem ich diese Überlegungen in den ersten drei Wochen abgeschlossen habe, schalte ich ab.</p><h5>In welchem Maß beruht Ihr Erfolg Ihrer Meinung nach auf Ihrer Einstellung, in welchem auf Ihrem natürlichen Talent?</h5><p>Meine Einschätzung war schon immer, dass meine Erfolge auf meine Einstellung zurückzuführen sind. Wenn ich in einem Raum mit anderen Sportlern bin und nach links und rechts schaue, bin ich nicht talentierter als jeder andere&nbsp;– aber genau das motiviert mich. Ich blicke anderen Sportlern immer in die Augen, um herauszufinden, wie motiviert sie sind. Ihre Motivation sagt mir, wie viel sie geben können. Das ist eine Frage der Psychologie, daher würde ich sagen, dass mein Erfolg zu 100&nbsp;Prozent auf meiner Einstellung beruht.</p><h5>Welchen Rat haben Sie für Menschen, die derzeit auf ein Ziel hinarbeiten?</h5><p>Setzen Sie sich ambitionierte Ziele und wagen Sie große Träume. Es ist viel zu leicht, immer auf Nummer Sicher zu gehen. Was auch immer Sie anstreben: Diese Einstellung, diese Widerstandsfähigkeit bedeutet, dass Sie einen Weg finden, sich durchzusetzen, und etwas finden, das Sie motiviert und stärker ist als die Widrigkeiten, denen Sie ausgesetzt sind. Das ändert sich mit jedem Ziel und jeder Saison, aber finden Sie heraus, was es ist. Machen Sie es zu Ihrem Fokus.</p><p>Ob Sie ein Ziel im Sport, in der Gesundheit, am Arbeitsplatz oder für ein ausgewogenes Leben anstreben – die Denkweise hinter der Zielsetzung gilt in jedem Fall. Wie Christian sagt: Es geht um die Einstellung.&nbsp;</p><p>Bleiben Sie auf dem Laufenden über Christian Taylors Weg zu den Olympischen Spielen in Paris 2024: Folgen Sie unseren <a href="https://linktr.ee/Lifeplusofficial">Social-Media-Kanälen</a>!</p>]]></content:encoded><category><![CDATA[Freude,Beziehungen,Stressmanagement,Psychische Gesundheit,Artikeln]]></category>
            <pubDate>Tue, 19 Dec 2023 14:34:00 +0100</pubDate>
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                        <title>Warum ist Blickkontakt wichtig?</title>
                        <link>https://yourwellness.lifeplus.com/de/030-warum-ist-blickkontakt-wichtig/</link>
                        <guid>https://yourwellness.lifeplus.com/de/030-warum-ist-blickkontakt-wichtig/</guid><pp:caseid>594590</pp:caseid><description><![CDATA[<p>Unsere Augen geben uns das unvergleichliche Geschenk des Sehens, aber sie sind auch unverzichtbar für die Kommunikation.</p>]]></description><content:encoded><![CDATA[<p><i>Lesedauer:&nbsp;2&nbsp;minuten</i></p><h3>Unsere Augen geben uns das unvergleichliche Geschenk des Sehens, aber sie sind auch unverzichtbar für die Kommunikation.</h3><p>Ja, Sie kommunizieren tatsächlich sehr stark mit den Augen. Was Sie mit Blicken vermitteln, kann die Stimmung eines Gesprächs völlig verändern.</p><p>Von Einfühlungsvermögen bis Wut geben unsere Augen einen Einblick in unsere Gefühle. Haben Sie schon einmal gesehen, dass jemand lächelt, die Augen aber einen ganz anderen Ausdruck haben?</p><h3>Warum ist Blickkontakt wichtig?</h3><p>Wenn Sie während eines Gesprächs Blickkontakt mit jemandem halten, zeigen Sie ihm damit, dass Sie ihn und das, was er zu sagen hat, respektieren. Wenn Ihre Augen dagegen in die Umgebung abwandern, während die andere Person spricht, würde sie wahrscheinlich denken, dass Sie ihr nicht die nötige Aufmerksamkeit schenken.</p><p>Das heißt nicht, dass Sie die andere Person anstarren sollten – dabei würde sie sich eher unwohl fühlen. Aber ein anhaltender, aufrichtiger Blickkontakt ist ein deutliches Anzeichen dafür, dass Sie dem Gespräch wirklich folgen und Anteil nehmen.</p><h3>Was vermittelt Blickkontakt?</h3><p>Blickkontakt während eines Gesprächs schafft Vertrauen. Wenn jemand keinen Blickkontakt mit Ihnen hält, könnte dies ein Zeichen dafür sein, dass seine Worte unehrlich sind.</p><p>Blickkontakt dient auch dazu, eine Verbindung zu der Person herzustellen, mit der Sie sprechen. Mit unseren Augen können wir Einfühlungsvermögen für die Empfindungen und Erfahrungen unseres Gesprächspartners vermitteln. Wenn dessen Worte und seine Augen darauf hinweisen, dass er frustriert ist, können Sie dies in Ihren Augen widerspiegeln. Wenn die Person sich über gute Nachrichten freut, die sie gerade erhalten hat, können Ihre Augen dieselbe Begeisterung ausdrücken.</p><p>Ein weiteres Gefühl, das Sie über Blickkontakt vermitteln, ist Selbstvertrauen. Wenn Sie Blickkontakt mit jemandem halten, zeigen Sie, dass Sie selbstbewusst sind. Wenn Sie dagegen während eines Gesprächs häufig wegschauen und/oder viel blinzeln, signalisieren Sie damit Unterwürfigkeit.</p><p>Aber wie viel Blickkontakt ist zu viel? Wie bereits erwähnt, ist Anstarren unangemessen, aber es kann schwierig zu entscheiden sein, wie und wann Sie die Person, mit der Sie sprechen, ansehen und wann sie wegsehen sollten. Die beste Regel ist die 50/70-Regel, die besagt, dass Sie 50 Prozent der Zeit, die Sie sprechen, und 70 Prozent der Zeit, die Sie zuhören, Blickkontakt halten sollten. Damit ist nicht gemeint, dass Sie bei Ihrem Gespräch die Zeit stoppen sollten, um diese Regel genau zu befolgen. Aber es ist eine gute Faustregel, die Sie beim nächsten Gespräch am Wasserspender im Hinterkopf behalten sollten.</p>]]></content:encoded><category><![CDATA[Sehvermoegen,Beziehungen,Artikeln]]></category>
            <pubDate>Mon, 18 Dec 2023 15:50:00 +0100</pubDate>
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                        <title>Die sechs Geheimnisse für das Verfestigen einer neuen guten Gewohnheit</title>
                        <link>https://yourwellness.lifeplus.com/de/104-die-sechs-geheimnisse-fuer-das-verfestigen-einer-neuen-guten-gewohnheit/</link>
                        <guid>https://yourwellness.lifeplus.com/de/104-die-sechs-geheimnisse-fuer-das-verfestigen-einer-neuen-guten-gewohnheit/</guid><pp:caseid>594676</pp:caseid><description><![CDATA[<p>Was uns einmal zur Gewohnheit geworden ist, tun wir nahezu automatisch und ohne großes Nachdenken. Es ist allerdings gar nicht so leicht, sich eine neue gute Gewohnheit anzueignen. Woran liegt das? Wir setzen uns Ziele, und das ist eine feine Sache.</p>]]></description><content:encoded><![CDATA[<p><span style="background-color:rgb(255,255,255);"><i><span style="text-align:start;">Lesedauer:&nbsp;3&nbsp;minuten</span></i></span></p><p>Was uns einmal zur Gewohnheit geworden ist, tun wir nahezu automatisch und ohne großes Nachdenken. Es ist allerdings gar nicht so leicht, sich eine neue gute Gewohnheit anzueignen. Woran liegt das? Wir setzen uns Ziele, und das ist eine feine Sache. Allerdings geben wir oft auf, bevor wir diese Ziele erreicht haben. Aber keine Sorge: Unsere sechs Tipps helfen Ihnen, in eine gesunde geistige Verfassung zu kommen, Ihren Fokus und Ihre Motivation zu verbessern und den richtigen Weg einzuschlagen, auf dem Sie Ihre Ziele nicht nur einmal erreichen, sondern zu ganz mühelosen Gewohnheiten machen.</p><h3>1 – Klein anfangen</h3><p>Wenn wir uns ein neues Ziel setzen, ist die Versuchung groß, gleich das Endergebnis anzupeilen und dann zu versuchen, es möglichst schnell zu erreichen. Das ist ganz normal. Jeder Mensch möchte erreichen, was er sich einmal fest vorgenommen hat. Wenn Sie sich jedoch auf das Endziel konzentrieren, anstatt es in realistischere Etappenziele aufzuteilen, sind die Erfolgschancen deutlich geringer. Der Gewichtsabbau ist das Paradebeispiel dafür. Wer sich ganz auf das Endziel fokussiert, geht wahrscheinlich sofort von null auf 100: Ab sofort wird auf alle „schlechten“ Nahrungsmittel verzichtet, und Bewegungsmuffel gehen plötzlich mehrmals wöchentlich ins Fitnessstudio. Das Problem dabei: Es erfordert enorme Willenskraft, und die Gefahr ist groß, dass man über kurz oder lang einfach aufgibt.</p><p>Es ist daher sinnvoller, mit kleinen Schritten anzufangen, die keinen enormen Aufwand erfordern, und diese allmählich zu erweitern. Anstatt Ihre komplette Ernährung auf einen Schlag umzustellen, essen Sie also einfach ein zusätzliches Stück Obst pro Tag. Nach einer Woche ersetzen Sie das Mittagessen durch einen Salat oder eine Gemüsesuppe. Und in der folgenden Woche essen Sie mehr Gemüse zum Abendbrot. Diese kleinen Änderungen münden letztendlich in der ursprünglich anvisierten Umstellung, aber weil Sie schrittweise vorgegangen sind, fällt sie Ihnen viel leichter.</p><h3>2 – Immer schön der Reihe nach</h3><p>Gute Gewohnheiten zu entwickeln, ist nicht leicht. Versuchen Sie daher nicht, mehrere Veränderungen auf einen Schlag vorzunehmen. Bleiben wir beim Beispiel Gewichtsabbau: Beginnen Sie mit einzelnen Schritten. Anstatt Ihre Ernährung und Ihr Fitnessregime umzukrempeln, konzentrieren Sie sich vielleicht erst einmal auf die Ernährung. Das Reduzieren der täglichen Kalorien erfordert bereits eine gehörige Portion Willenskraft – da ist dann nicht mehr viel für das Aufraffen zum Besuch des Fitnessstudios übrig! Wenn die neue Ernährung Ihnen dann nach einigen Wochen ganz vertraut geworden ist, können Sie den nächsten Schritt tun und systematisch Ihr Bewegungspensum erweitern.</p><h3>3 – Präzisieren Sie Ihre Absichten</h3><p>Machen Sie klare Ansagen. Ihr Ziel lautet „Öfter ins Fitnessstudio gehen“? Dann legen Sie fest, wann Sie gehen und welches Programm Sie absolvieren. Wenn Sie wissen, dass Sie beispielsweise Montag um 9:00 Uhr Pilates haben, Mittwoch nach der Arbeit 20 Minuten lang auf dem Laufband joggen und Freitag gleich am Morgen 30 Minuten schwimmen, ist klar, was Sie wann tun müssen, um Ihre Zielsetzungen zu erfüllen. „Öfter ins Fitnessstudio gehen“ ist keine klare Ansage, und das macht es Ihnen viel zu leicht, die Sache auf die lange Bank zu schieben, bis der gute Vorsatz im Sand verlaufen ist.</p><h3>4 – Sorgen Sie für Kontrolle</h3><p>Aus der Forschung wissen wir, dass uns das Verhalten und die Gewohnheiten anderer Menschen stark beeinflussen können.<a href="#footnote_0_401040"><sup>1</sup></a> Es kann daher sehr hilfreich für das Entwickeln einer neuen Gewohnheit sein, sich einen Gleichgesinnten zu suchen. Sie ziehen einander dann nicht nur zur Verantwortung, sondern motivieren und ermutigen sich auch gegenseitig, sodass jeder das gemeinsame Ziel erreicht. Freunde, Lebenspartner oder auch einfach Kontakte aus den sozialen Medien können einander ganz hervorragend unterstützen.</p><h3>5 – Würdigen Sie selbst kleine Fortschritte</h3><p>Unterschätzen Sie nicht, wie schwer es sein kann, eine neue Gewohnheit konsequent beizubehalten. Messen Sie sich dabei nicht an anderen Menschen. Sie gehen Ihren eigenen Weg, und jeder Fortschritt, den Sie machen, verdient Anerkennung. Würdigen Sie ihn. Damit aktivieren Sie das „Belohnungssystem“ in Ihrem Gehirn und wecken positive Gefühle wie Stolz. Das hilft Ihnen, die Gewohnheit beizubehalten und weitere Fortschritte zu machen.<a href="#footnote_1_401040"><sup>2</sup></a></p><h3>6 – Schaffen Sie das richtige Umfeld für Ihren Erfolg</h3><p>Stimmen Sie Ihre Umgebung auf Ihre angestrebten Ziele ab. Wenn Sie beispielsweise jeden Abend im Bett zu Ihrem Smartphone greifen, nehmen Sie sich nicht einfach nur vor, das zu lassen, sondern schließen Sie das Ladegerät in einem anderen Zimmer an, damit Ihr Smartphone gar nicht erst im Schlafzimmer landet. Kaufen Sie sich einen Wecker, dann brauchen Sie Ihr Smartphone über Nacht wirklich nicht. Und wenn Sie sich vorgenommen haben, mehr zu lesen, platzieren Sie Bücher dort, wo Sie sich normalerweise entspannen, beispielsweise neben dem Sofa oder auf dem Nachttisch. Damit machen Sie es sich leichter, zum Buch statt zur Fernbedienung zu greifen.</p><p>Diese Top-Tipps sind zwar keine Garantie dafür, dass Sie Ihre Gewohnheiten dauerhaft ändern, aber sie schaffen die richtigen Voraussetzungen für Ihren Erfolg. Es ist immer schwer, motiviert zu bleiben, die Selbstkontrolle zu behalten und neue Verhaltensweisen zu täglichen Gewohnheiten zu machen. Wir sind jedoch überzeugt: Wenn Sie diese Tipps befolgen, schaffen Sie das!</p><ol><li>https://onlinelibrary.wiley.com/doi/abs/10.1002/bdm.408<span> [</span><a href="#identifier_0_401040"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li>https://academic.oup.com/cercor/article/18/4/898/282183?login=true<span> [</span><a href="#identifier_1_401040"><span>↩</span></a><span>]</span></li></ol>]]></content:encoded><category><![CDATA[Verhaltensaenderung,Gesunde Ernaehrung,Gewichtskontrolle,Beziehungen,Artikeln]]></category>
            <pubDate>Fri, 13 Aug 2021 15:32:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Ein nachhaltiger Lebensstil und seine Auswirkungen auf das Wohlbefinden</title>
                        <link>https://yourwellness.lifeplus.com/de/109-ein-nachhaltiger-lebensstil-und-seine-auswirkungen-auf-das-wohlbefinden/</link>
                        <guid>https://yourwellness.lifeplus.com/de/109-ein-nachhaltiger-lebensstil-und-seine-auswirkungen-auf-das-wohlbefinden/</guid><pp:caseid>594493</pp:caseid><description><![CDATA[<p>Der Zusammenhang von Umwelt und einem nachhaltigen Lebensstil liegt also auf der Hand, aber ein nachhaltiger Lebensstil kann auch zu einer besseren psychischen und physiologischen Gesundheit beitragen.</p>]]></description><content:encoded><![CDATA[<p><span style="background-color:rgb(255,255,255);"><i><span style="text-align:start;">Lesedauer:&nbsp;3&nbsp;minuten</span></i></span></p><h3>Einfach gesagt bedeutet ein nachhaltiger Lebensstil, die Auswirkungen unseres Handelns auf die Umwelt zu beachten und möglichst gering zu halten.</h3><p>Der Zusammenhang von Umwelt und einem nachhaltigen Lebensstil liegt also auf der Hand, aber ein nachhaltiger Lebensstil kann auch zu einer besseren psychischen und physiologischen Gesundheit beitragen.</p><p>Ein nachhaltiger Lebensstil steht in direktem Zusammenhang mit der Gesundheit und dem Wohlergehen. Hier einige Beispiel dafür, wie ein nachhaltigerer Lebensstil das Wohlbefinden fördern kann:</p><h3>Physisches Wohlbefinden</h3><p>Nachhaltige Verhaltensweisen können nicht nur für die Umwelt von Vorteil sein, sondern auch für unsere eigene physische Gesundheit. Wenn Sie beispielsweise das Auto in der Garage lassen und zu Fuß gehen oder mit dem Rad fahren, verringern Sie nicht nur die Schadstoffbelastung in der Luft, sondern verbessern auch Ihre Fitness. Mit anderen Worten: Sie reduzieren Ihre CO2-Bilanz und fördern Ihre physische Gesundheit.</p><p>Natürlich ist der Verzicht auf das Auto nicht immer möglich. Vielleicht ist die Strecke zu lang, oder Sie können aufgrund gesundheitlicher Einschränkungen nicht laufen oder mit dem Rad fahren. Selbst dann gibt es jedoch andere Wege, auf denen Sie Ihre CO2-Bilanz verringern und dabei Ihr eigenes physisches Wohlbefinden verbessern können. Sie könnten beispielsweise Ihre Essgewohnheiten unter die Lupe nehmen. Pflanzliche Lebensmittel haben eine weitaus geringere CO2-Bilanz als tierische Lebensmittel. Wenn Sie also im Rahmen einer weitgehend vegetarischen Ernährung vorwiegend nährstoffreiches Obst und Gemüse essen, helfen Sie damit nicht nur der Umwelt, sondern führen dem Körper auch wichtige Mineralstoffe, Vitamine und Proteine zu.</p><h3>Soziales Wohlbefinden</h3><p>Die Umstellung auf einen nachhaltigen Lebensstil erfordert auch soziale Interaktion. Das reicht vom Austausch von Informationen und Ideen im Familien- und Freundeskreis bis zur freiwilligen Arbeit und dem Knüpfen von Kontakten im lokalen Umfeld. Dabei lernen Sie gleichgesinnte Menschen kennen, die Ihre Ziele und Interessen teilen, und erweitern so ganz nebenbei Ihren sozialen Kreis und Ihr unterstützendes Netzwerk.</p><h3>Geistiges Wohlbefinden</h3><p>Wir erleben fast alle gelegentlich Stress, und Untersuchungen zufolge ist Kontakt mit der Natur besonders hilfreich beim Umgang mit Stress.<a href="#footnote_0_399989"><sup>1</sup></a> Indem wir durch einen nachhaltigen Lebensstil zum Erhalt unserer Umwelt beitragen, sorgen wir dafür, dass uns diese natürliche Umgebung zur Verfügung steht. Sie könnten eine Radtour aufs Land unternehmen oder einen Waldspaziergang machen. Oder nehmen Sie ein Picknick mit und genießen Sie den warmen Sommerwind im Grünen. Wie wäre es mit einem Campingurlaub? Dabei erleben Sie die Natur von Ihrer schönsten Seite – ohne Geräte, Hotels, Fernseher oder Autos.</p><h3>Umfeld und Wohlbefinden</h3><p>Konzentrieren Sie sich achtsam auf Ihr physisches Umfeld. Das reicht von Ihrem Arbeitsplatz oder Heim oder der Schule bis hin zum weiteren Umfeld. Überlegen Sie, wie Ihr Umfeld Ihre physische und psychische Gesundheit beeinflusst. Hat sich Rummel angesammelt, der nur Staub fängt und Sie belastet? Aus der Forschung wissen wir, dass Rummel zu Stress, Ängsten und Sorgen führen kann.<a href="#footnote_1_399989"><sup>2</sup></a> Das Entrümpeln kann daher die geistige Gesundheit verbessern. Wenn Menschen sich für einen nachhaltigeren Lebensstil entscheiden, bedeutet das häufig auch einen eher minimalistischen Lebensstil. Wer nur kauft, was er wirklich braucht, belastet sich und sein Umfeld nicht mit unnötigem Rummel und erlebt somit weniger Stress.</p><h3>Intellektuelles Wohlbefinden</h3><p>Im Hinblick auf einem nachhaltigen Lebensstil ist Unwissen kein Segen. Wenn wir uns über die Auswirkungen unseres Handelns informieren, können wir gezielter einen nachhaltigeren Lebensstil verfolgen. Investieren Sie daher Zeit und Aufmerksamkeit in die Lektüre von Artikeln über Nachhaltigkeit, denn damit fördern Sie Ihr intellektuelles Wohlbefinden. Sie lernen, auf persönlicher und kommunaler Ebene fundierte Entscheidungen zu treffen und Veränderungen zum Vorteil Ihrer Umwelt vorzunehmen. Es gibt ganz einfache Möglichkeiten, nachhaltiger zu leben. Wir müssen nur wissen, wie wir sie wahrnehmen – angefangen beim Recyclinghof.</p><h3>Finanzielles Wohlbefinden</h3><p>Geldsorgen zählen zu den größten Stressfaktoren. Zum Glück können Sie durch viele nachhaltige Verhaltensweisen bare Münze sparen. Durch einfache Maßnahmen wie das Reparieren eines tropfenden Wasserhahns oder das Anbringen von Dichtungsstreifen an zugigen Türen senken Sie Ihre Wasser- und Heizungskosten.</p><p>Ein wesentlicher Aspekt eines nachhaltigen Lebensstils ist der Verzicht auf unnötige Neukäufe. Ein gutes Beispiel ist Kleidung: Wenn Sie ein neues Outfit brauchen, könnten Sie sich im Second-Hand-Shop umsehen oder Kleidung mit Freunden tauschen, anstatt es neu zu kaufen. Eine weitere Maßnahme mit großer Wirkung besteht darin, weniger Plastikmüll zu erzeugen. Wenn Sie beispielsweise konsequent eine Trinkflasche verwenden, brauchen Sie kein Einwegplastik zu kaufen. Damit sparen Sie nicht nur Plastikmüll, sondern auch Geld.</p><p>Sie können den nachhaltigen Lebensstil so umfassend gestalten, wie Sie möchten. Selbst wenn Sie nicht den Eindruck haben, dass Ihre persönlichen Entscheidungen große Auswirkungen haben: Wenn jeder auch nur eine kleine Veränderung umsetzt, ist die Gesamtwirkung enorm.</p><ol><li><a href="https://www.annualreviews.org/doi/abs/10.1146/annurev-environ-012312-110838">https://www.annualreviews.org/doi/abs/10.1146/annurev-environ-012312-110838</a><span> [</span><a href="#identifier_0_399989"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li><a href="https://www1.racgp.org.au/newsgp/clinical/what-does-clutter-do-to-your-brain-and-body">https://www1.racgp.org.au/newsgp/clinical/what-does-clutter-do-to-your-brain-and-body</a><span> [</span><a href="#identifier_1_399989"><span>↩</span></a><span>]</span></li></ol>]]></content:encoded><category><![CDATA[Nachhaltiger Lebensstil,Vegetarismus,Beziehungen,Psychische Gesundheit,Stressmanagement,Artikeln]]></category>
            <pubDate>Tue, 20 Jul 2021 11:40:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Durch Gefühle vereint – Sprachbarrieren abbauen</title>
                        <link>https://yourwellness.lifeplus.com/de/110-durch-gefuehle-vereint-sprachbarrieren-abbauen/</link>
                        <guid>https://yourwellness.lifeplus.com/de/110-durch-gefuehle-vereint-sprachbarrieren-abbauen/</guid><pp:caseid>594510</pp:caseid><description><![CDATA[<p>Selbst wenn wir nicht alle eine gemeinsame Sprache sprechen, vereint uns Menschen die Fähigkeit, Gefühle zu empfinden und zu vermitteln. Dadurch können wir auch ohne Worte kommunizieren.<a href="#footnote_0_399850"><sup>1</sup></a></p>]]></description><content:encoded><![CDATA[<p><span style="background-color:rgb(255,255,255);"><i><span style="text-align:start;">Lesedauer:&nbsp;2&nbsp;minuten</span></i></span></p><h3>Allen Klein sagte:&nbsp;<i>„Für ein Lächeln gibt es keine Sprachbarrieren.“</i>&nbsp;</h3><p>Selbst wenn wir nicht alle eine gemeinsame Sprache sprechen, vereint uns Menschen die Fähigkeit, Gefühle zu empfinden und zu vermitteln. Dadurch können wir auch ohne Worte kommunizieren.<a href="#footnote_0_399850"><sup>1</sup></a></p><p>Jede Sprache ist anders, aber Gefühle sind überall gleich. Ungeachtet unserer Kultur, unseres Hintergrunds und unserer Sprache können wir alle die gleichen Emotionen erleben und bei anderen Menschen erkennen. Gefühle zu spüren und in anderen Menschen wahrzunehmen, ist eine ganz besondere menschliche Fähigkeit. Sie hilft uns, uns zu schützen, unser Umfeld einzuordnen sowie die Einstellung und die gesunde geistige Verfassung anderer Menschen einzuschätzen. Letztendlich beruht alles, was wir tun, auf Gefühlen.</p><h3><strong>Wie gehen wir also vor, wenn wir trotz einer Sprachbarriere unsere Gefühle deutlich machen möchten?</strong></h3><p>Das Verzeichnis der Weltsprachen hat derzeit 7.139 Einträge.<a href="#footnote_1_399850"><sup>2</sup></a> Jede dieser Sprachen beschreibt die Gefühle, die wir alle erleben, auf ihre ganz eigene Weise. Außerdem gibt es in manchen Sprachen Wörter, die sich einfach nicht in andere Sprachen übersetzen lassen. So wichtig Sprache ist: Wir können uns nicht auf sie allein verlassen. Wir müssen auch andere Formen der Kommunikation nutzen.</p><h3><strong>Die Bedeutung der Körpersprache</strong></h3><p>Körpersprache kann ebenso klar sein wie das Sprechen selbst. Das erfordert zwar eine Portion Intuition, aber bestimmte visuelle Signale helfen uns zu verstehen, was andere Menschen empfinden. Ungeachtet des Kulturkreises verstehen wir, dass jemand lacht, wenn er glücklich ist, und weint, wenn er traurig ist.</p><p>Und eigentlich steht fast jede Bewegung für ein bestimmtes Wort. Anstatt also „nein“ zu sagen, schütteln wir den Kopf, anstelle von „gut“ oder „ja“ zeigen wir mit dem Daumen nach oben, und anstatt „Hallo“ zu sagen, winken wir einfach mit der Hand. Diese Signale gelten über Sprachgrenzen hinweg.</p><h3><strong>Über sowohl Gesprochenes als auch Körpersprache hinaus</strong></h3><p>Auch über die verbale Kommunikation und die Körpersprache hinaus können wir Gefühlen Ausdruck verleihen. Wenn wir einem Menschen unsere ungeteilte Aufmerksamkeit widmen oder wenn wir Geschenke austauschen, zeigen wir damit, dass unser Gegenüber uns wichtig ist und dass wir Verbundenheit empfinden. Das kann hilfreich sein, wenn wir uns vor Augen halten, dass wir unsere Gefühle vielleicht auf ganz andere Weise zum Ausdruck bringen als ein anderer Mensch. Gefühle lassen sich wunderbar in Worte fassen – aber nur, wenn alle Beteiligten sie auf die gleiche Weise verstehen.&nbsp;</p><p>Natürlich ist es leichter, in einer gemeinsamen Sprache zu kommunizieren. Aber selbst wenn es keine gemeinsame Sprache gibt oder wenn zwei Menschen ganz unterschiedliche Ansichten vertreten, bleiben als Gemeinsamkeit die menschlichen Gefühle wie Freude, Trauer, Schmerz, Hoffnung und Liebe. Sie gehören zum Menschsein, und die Fähigkeit, diese Gefühle, die wir alle teilen, zu empfinden und zu vermitteln, verbindet uns über alle Sprachbarrieren hinweg miteinander.</p><ol><li><a href="https://www.gapyearassociation.org/2017/03/30/making-meaningful-connections-language-barriers/">https://www.gapyearassociation.org/2017/03/30/making-meaningful-connections-language-barriers/</a><span> [</span><a href="#identifier_0_399850"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li><a href="https://www.ethnologue.com/">https://www.ethnologue.com/</a><span> [</span><a href="#identifier_1_399850"><span>↩</span></a><span>]</span></li></ol>]]></content:encoded><category><![CDATA[Beziehungen,Artikeln]]></category>
            <pubDate>Fri, 16 Jul 2021 13:58:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Stress und seine potenziellem Auswirkungen auf das Immunsystem</title>
                        <link>https://yourwellness.lifeplus.com/de/136-stress-und-seine-potenziellem-auswirkungen-auf-das-immunsystem/</link>
                        <guid>https://yourwellness.lifeplus.com/de/136-stress-und-seine-potenziellem-auswirkungen-auf-das-immunsystem/</guid><pp:caseid>594444</pp:caseid><description><![CDATA[<p>Jeder Mensch erlebt Stress auf seine eigene Art. In die Stressbewältigung fließen beispielsweise Genetik, Kindheitserfahrungen sowie das soziale Umfeld und die wirtschaftlichen Umstände ein.<sup> &nbsp;</sup>Die Mental Health Foundation definiert Stress als das Gefühl, mentalem oder emotionalem Druck nicht gewachsen zu sein.</p>]]></description><content:encoded><![CDATA[<p><span style="background-color:rgb(255,255,255);"><i><span style="text-align:start;">Lesedauer:&nbsp;2&nbsp;minuten</span></i></span></p><h3>Jeder Mensch erlebt Stress auf seine eigene Art. In die Stressbewältigung fließen beispielsweise Genetik, Kindheitserfahrungen sowie das soziale Umfeld und die wirtschaftlichen Umstände ein.<a href="#footnote_0_395520"><sup>1</sup></a></h3><p>Die Mental Health Foundation definiert Stress als das Gefühl, mentalem oder emotionalem Druck nicht gewachsen zu sein.</p><h3><strong>Was löst Stress aus?</strong></h3><p>Jeder Mensch ist anders, und was der eine als Stress empfindet, stört den anderen womöglich gar nicht. Es gibt jedoch einige Situationen, die allgemein als Stressfaktoren gelten, beispielsweise der Verlust geliebter Menschen, eigene gesundheitliche Probleme oder Erkrankungen im Familien- oder Freundeskreis, Arbeitslosigkeit, Umzug und finanzielle Probleme.</p><h3><strong>So erkennen Sie Stress</strong></h3><p>Manchmal ist uns klar, dass wir unter Stress stehen – aber eben nicht immer. Warnsignale, die Sie nicht ignorieren sollten, sind beispielsweise negative Emotionen wie Angst, Wut, Depression, Reizbarkeit oder Frustration. Oft erkennen wir diese Symptome leichter bei anderen Menschen als bei uns selbst. Es kann hilfreich sein, sie nicht als Emotionen zu betrachten, sondern als Verhaltensweisen. Kommen Ihnen ungewohnt schnell Tränen? Reagieren Sie gereizt auf Ihre Mitmenschen? Können Sie nur schwer einschlafen, durchschlafen oder aufwachen? Stress kann auch körperliche Symptome auslösen, zum Beispiel Kopfschmerzen, Übelkeit oder Verdauungsstörungen, Schweißausbrüche, Herzrasen und verspannungsbedingte Muskel- und Gelenkschmerzen.<a href="#footnote_1_395520"><sup>2</sup></a></p><h3><strong>Auswirkungen von Stress auf das Immunsystem</strong></h3><p>Das Immunsystem ist wichtig, denn es schützt uns vor Mikroorganismen und Schadstoffen, die Erkrankungen auslösen können. Die Auswirkungen von Stress auf die physiologische Gesundheit und auf das Immunsystem werden seit Jahrzehnten untersucht, und zahlreiche Studien kommen zu dem einhelligen Schluss, dass Menschen unter Stress mit größerer Wahrscheinlichkeit Beeinträchtigungen des Immunsystems erleben und daher öfter erkranken.<a href="#footnote_2_395520"><sup>3</sup></a> Weitere Untersuchungen ergeben, dass Stressmediatoren die Blut-Hirn-Schranke überwinden und sich auf das Immunsystem auswirken können. Das äußert sich beispielsweise in einer erhöhten Anfälligkeit für Erkältungen, Kopfschmerzen, Energiemangel und Verdauungsstörungen.<a href="#footnote_3_395520"><sup>4</sup></a></p><h3><strong>Was ist zu tun, wenn Sie sich überfordert fühlen?</strong></h3><p>Der erste Schritt zur Stressbewältigung besteht darin, den Stress als Problem zu erkennen und den Zusammenhang zwischen dem eigenen körperlichen und geistigen Zustand und dem Druck zu erfassen, dem Sie ausgesetzt sind. Selbst wenn Druck manchmal unvermeidlich ist, sollten Sie stets versuchen, die Belastung so weit wie möglich abzubauen. In der Praxis bedeutet das beispielsweise, dass Sie am Ende des Tages eine Stunde früher auf Aktivitäten am Bildschirm verzichten, damit Sie besser schlafen können.</p><p>Prüfen Sie Ihren Lebensstil. Übernehmen Sie zu viel Verantwortung? Lernen Sie, auch mal „Nein“ zu sagen. Natürlich ist es wichtig, Anfänge der sozialen Isolation zu erkennen und zu bekämpfen, aber im Interesse der Stressbewältigung sollten Sie sich vor Augen halten, dass Sie nicht jede Einladung annehmen müssen, wenn Sie einfach einmal Zeit für sich selbst brauchen.</p><p>Bauen Sie tragfähige Beziehungen zu zuverlässigen Menschen auf. Oft sind Freunde und Familie die erste Anlaufstelle, wenn Sie Unterstützung bei der Stressbewältigung brauchen. Falls Sie nicht darauf zurückgreifen können, ist es sinnvoll, eigene Kontakte zu knüpfen. Vielleicht gibt es ja beispielsweise eine Wandergruppe in Ihrer Nähe? Abschließend: Selbst wenn Sie Ihre Gefühle ungern ausbreiten, sollten Sie mit jemandem über Ihren Stress sprechen. Falls Sie keine geeignete Unterstützung in Ihrem Umfeld finden, nehmen Sie doch einfach professionelle Hilfe in Anspruch. So einsam Sie sich vielleicht fühlen: Sie stehen damit nicht alleine da. Laut Mental Health First Aid (MHFA) England erlebt gerade jeder sechste Erwachsene Depression, Ängste oder Stressprobleme.<a href="#footnote_4_395520"><sup>5</sup></a> Es gibt Hilfe bei der Stressbewältigung, und es ist immer besser, sich Unterstützung zu holen, als im Stillen zu leiden.</p><ol><li><a href="https://www.mentalhealth.org.uk/a-to-z/s/stress">https://www.mentalhealth.org.uk/a-to-z/s/stress</a><span> [</span><a href="#identifier_0_395520"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li><a href="https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0014299908000277">https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0014299908000277</a><span> [</span><a href="#identifier_1_395520"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li><a href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5579396/">https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5579396/</a><span> [</span><a href="#identifier_2_395520"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li><a href="https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/016756999090069L">https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/016756999090069L</a><span> [</span><a href="#identifier_3_395520"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li><a href="https://mhfaengland.org/mhfa-centre/research-and-evaluation/mental-health-statistics/">https://mhfaengland.org/mhfa-centre/research-and-evaluation/mental-health-statistics/</a><span> [</span><a href="#identifier_4_395520"><span>↩</span></a><span>]</span></li></ol>]]></content:encoded><category><![CDATA[Stressmanagement,Immungesundheit,Beziehungen,Psychische Gesundheit,Artikeln]]></category>
            <pubDate>Wed, 26 May 2021 08:54:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Probieren Sie etwas Neues aus!</title>
                        <link>https://yourwellness.lifeplus.com/de/222-probieren-sie-etwas-neues-aus/</link>
                        <guid>https://yourwellness.lifeplus.com/de/222-probieren-sie-etwas-neues-aus/</guid><pp:caseid>594704</pp:caseid><description><![CDATA[<p>Der Mensch ist wahrlich ein außergewöhnliches Geschöpf. Denken Sie nur an die ersten Tage, Wochen und Monate im Leben eines Babys, in Ihrem eigenen Leben.</p>]]></description><content:encoded><![CDATA[<p><span style="background-color:rgb(255,255,255);"><i><span style="text-align:left;">Lesedauer:&nbsp;2&nbsp;minuten</span></i></span></p><h3>Der Mensch ist wahrlich ein außergewöhnliches Geschöpf. Denken Sie nur an die ersten Tage, Wochen und Monate im Leben eines Babys, in Ihrem eigenen Leben.</h3><p>Wir werden in eine Welt hineingeboren, in der wir vom ersten Tag an mit unglaublichen Veränderungen leben. Wir sind umgeben von nie erlebten Empfindungen, Geräuschen, Gerüchen, Geschmäckern, Anblicken. Alles ist unbekannt. Das Wunderbare daran ist, dass die meisten von uns diese Fülle neuer Erfahrungen im Leben als etwas ganz Natürliches hinnehmen. Das geschieht fast automatisch. Wir lernen, Dinge zu erkennen und herauszufinden, was uns am meisten Spaß macht, das zu verstehen, was wir hören und sehen. In unserem ersten Lebensjahr nehmen wir Veränderungen ganz einfach als Teil des Lebens an. Die Fähigkeit zu lernen ist uns allen angeboren.</p><p>Mit der Zeit jedoch entwickeln wir Verhaltensmuster, die vorhersehbar werden und definieren, wie wir bestimmte Dinge tun. Das süße, entdeckungsfreudige und wissbegierige Kind, das wir einmal waren, läuft dann irgendwann Gefahr, in seinem Trott gefangen zu werden, Veränderungen abzulehnen oder sogar Angst davor zu entwickeln.</p><p>In Wahrheit jedoch sind die Freude an der Veränderung, das Ausprobieren neuer Aktivitäten sowie neue Erfahrungen ein Leben lang gut für uns. Je älter wir werden, desto mehr kann dies an Bedeutung gewinnen.</p><p>Warum bis zum Neuen Jahr warten, wenn wir jetzt sofort etwas ändern können? Auch heute ist ein perfekter Tag dafür.</p><p>Wenn wir nur ein wenig Zeit mit etwas verbringen, was wir noch nie zuvor getan haben, tun sich vielleicht ganz neue Möglichkeiten auf. Wie können uns befreit, verjüngt und insgesamt besser fühlen.</p><p>Das kann etwas ganz Simples sein.<a href="#footnote_0_373604"><sup>1</sup></a> Wir reden hier nicht von Bungee-Jumping oder Fallschirmspringen … Nehmen Sie beispielsweise einfach mal einen anderen Weg zur Arbeit. Steigen Sie an einer anderen Bus- oder Straßenbahnhaltestelle aus. Wenn Sie zu Hause durch die Straßen laufen, werfen Sie einen Blick nach oben, schauen Sie, was sich über Ihrem Kopf befindet. Wählen Sie im Restaurant ein anderes Gericht aus der Karte. Bestellen Sie nicht das, von dem Sie schon wissen, dass Sie es mögen. Nehmen Sie sich ein oder zwei Stunden Zeit, um einen neuen Film anzuschauen, eine Ausstellung zu besuchen, neue Musik zu hören oder etwas anderes zu tun, was Ihnen Spaß macht.</p><p>Unser Leben heute kann extrem hektisch sein. Wenn Sie sich 15&nbsp;Minuten „Ich-Zeit“ nehmen,<a href="#footnote_1_373604"><sup>2</sup></a> an einem ruhigen Ort sitzen, entspannen und nachdenken, kann das bereits eine ganz neue Erfahrung darstellen!</p><p>Auch neue Menschen können frischen Wind in Ihr Leben bringen. Im heutigen Informationszeitalter eröffnet sich Ihnen mithilfe weniger Mausklicks eine Fülle an Möglichkeiten und Informationen zu Aktivitäten und Vereinen ganz in Ihrer Nähe. Vielleicht gibt es etwas, was Sie immer schon machen wollten, wozu Sie aber doch nie gekommen sind. Das ist die Gelegenheit, es endlich zu tun! Erwerben Sie neue Fähigkeiten und lernen Sie neue Freunde kennen. Dabei können Sie Erfahrungen machen, über die Sie später sprechen und bloggen können und womit Sie vielleicht sogar ein kleines bisschen prahlen können. Und wenn Sie Ihre Freunde auf dem Laufenden halten über das, was Sie tun, und Ihnen neue Freunde vorstellen, bringt das neuen Schwung in Ihr Sozialleben.</p><p>Etwas Neues auszuprobieren, zu lernen und Spaß daran zu haben, kann auf andere ansteckend wirken. Sie werden bestimmt bald positives Feedback zu Ihrer guten Laune bekommen. Bei der Arbeit können Sie das neu gewonnene Selbstvertrauen für sich nutzen.</p><p>So, genug der guten Ratschläge. Warten Sie nicht länger. Probieren Sie etwas Neues aus – jetzt sofort!</p><ol><li><a href="http://www.bbc.co.uk/earth/story/20160420-how-nature-is-good-for-our-health-and-happiness">http://www.bbc.co.uk/earth/story/20160420-how-nature-is-good-for-our-health-and-happiness</a><span> [</span><a href="#identifier_0_373604"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li><a href="https://www.mindbodygreen.com/0-20080/why-me-time-is-so-important-for-happiness-infographic.html">https://www.mindbodygreen.com/0-20080/why-me-time-is-so-important-for-happiness-infographic.html</a><span> [</span><a href="#identifier_1_373604"><span>↩</span></a><span>]</span></li></ol>]]></content:encoded><category><![CDATA[Psychische Gesundheit,Verhaltensaenderung,Beziehungen,Hobbys,Artikeln]]></category>
            <pubDate>Wed, 09 Dec 2020 16:04:00 +0100</pubDate>
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                        <title>Erfolg – am besten gemeinsam genossen</title>
                        <link>https://yourwellness.lifeplus.com/de/267-erfolg-am-besten-gemeinsam-genossen/</link>
                        <guid>https://yourwellness.lifeplus.com/de/267-erfolg-am-besten-gemeinsam-genossen/</guid><pp:caseid>594686</pp:caseid><description><![CDATA[<p>Erfolg einfach anzuerkennen, kann enorme Wirkung zeigen, aber es scheint weitaus üblicher zu sein, sich bescheiden zu geben und beim Feiern der eigenen Erfolge zurückzuhalten. Es ist fast, als hätten wir Angst vor Anerkennung.</p>]]></description><content:encoded><![CDATA[<p><i>Lesedauer:&nbsp;2&nbsp;minuten</i></p><h3>Erfolg einfach anzuerkennen, kann enorme Wirkung zeigen, aber es scheint weitaus üblicher zu sein, sich bescheiden zu geben und beim Feiern der eigenen Erfolge zurückzuhalten. Es ist fast, als hätten wir Angst vor Anerkennung.&nbsp;</h3><p>Woran liegt das? Vielleicht haben wir alle eine grundlegende Angst, zu versagen.<a href="#footnote_0_45973"><sup>1</sup></a></p><p>Aber genau darum ist es wichtig, uns in Erinnerung zu rufen, dass andere Menschen uns den Erfolg wirklich gönnen! Denken Sie nur daran, wie Sie sich fühlen, wenn der Trauzeuge ganz nervös zur Hochzeitsrede anhebt oder ein Kind im Krippenspiel vor einem vollen Saal sprechen muss: Sie wünschen sich nicht, dass sie ihren Text vergessen und sich blamieren – ganz im Gegenteil. Genau so ist es, wenn andere Sie ansehen. Niemand wünscht sich, dass Sie scheitern, und niemand achtet auf die kleinen Fehler, die Ihnen vielleicht unterlaufen. Viel wahrscheinlicher ist, dass man Ihnen den Erfolg von Herzen wünscht und daher nicht einmal bemerkt oder einfach darüber hinwegsieht, wenn wirklich einmal nicht alles ganz nach Plan läuft.</p><p>Die Anerkennung und das Teilen von Erfolgen machen sowohl dem Menschen, der gewürdigt wird, als auch den anderen Teilnehmern an der Feier Freude. Es bietet einen schönen Anlass, um zusammenzukommen und bewusst das Gute wahrzunehmen, sich auf das Positive zu konzentrieren und die verbindende Kraft einer gemeinsam empfundenen Emotion zu genießen.</p><p>Falls es Ihnen unangenehm ist, im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit zu stehen, halten Sie sich die Gründe für das Interesse an Ihnen vor Augen. Es ist wirklich völlig in Ordnungen, über Ihren Erfolg zu sprechen. Sie könnten damit sogar andere Menschen dazu inspirieren, ein Ziel mit größerer Entschlossenheit anzustreben oder sich einen Traum zu erfüllen – vielleicht ohne je zu wissen, welche Rolle Sie dabei gespielt haben. Erfolgsgeschichten können anderen Menschen in schwierigen Situationen helfen, positive Aspekte zu entdecken und eine optimistischere Einstellung zu entwickeln, oder sie können konkrete Tipps und Vorgehensweisen vermitteln, die anderen Menschen weiterhelfen<a href="#footnote_1_45973"><sup>2</sup></a>.</p><p>Wenn Ihr Erfolg gefeiert wird, ist es wichtig, dass Sie Ihre harte Arbeit und Ihre Errungenschaften sich selbst gegenüber würdigen. Dies ist für Sie und andere ein Anlass, die Bedeutung Ihres Erfolgs zu unterstreichen und Ihnen die Gelegenheit zu geben, Ihren Erfolg wirklich als erfüllend wahrzunehmen.</p><p>Lesen Sie unsere inspirierenden Lifeplus-Geschichten<a href="#footnote_2_45973"><sup>3</sup></a> und entdecken Sie mehr Möglichkeiten, ein erfüllendes und erfolgreiches Leben zu führen, das man gerne feiert. Inspirieren Sie andere Menschen zu positiven Veränderungen und erleben Sie schöne Momente gemeinsam.</p><ol><li><a href="https://www.psychologytoday.com/gb/blog/the-squeaky-wheel/201306/10-signs-you-might-have-fear-failure">https://www.psychologytoday.com/gb/blog/the-squeaky-wheel/201306/10-signs-you-might-have-fear-failure</a><span> [</span><a href="#identifier_0_45973"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li><a href="https://harvardmagazine.com/2008/06/the-fringe-benefits-failure-the-importance-imagination">https://harvardmagazine.com/2008/06/the-fringe-benefits-failure-the-importance-imagination</a><span> [</span><a href="#identifier_1_45973"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li><a href="https://ww1.lifeplus.com/uk/en/web-page/lifeplus-stories">https://ww1.lifeplus.com/web-page/lifeplus-stories</a><span> [</span><a href="#identifier_2_45973"><span>↩</span></a><span>]</span></li></ol>]]></content:encoded><category><![CDATA[Beziehungen,Dankbarkeit,Freude,Artikeln]]></category>
            <pubDate>Tue, 29 Sep 2020 14:59:00 +0200</pubDate>
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