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                    <title><![CDATA[Lifeplus Wellness]]></title>
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                    <pubDate>Wed, 11 Sep 2024 12:43:14 +0200</pubDate>
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                        <title>Die Wichtigkeit unserer fünf Sinne für unser Wohlbefinden</title>
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Die Interpretation dessen, was wir sehen, ertasten, hören, schmecken und riechen, kann sich unmittelbar auf unser Wohlbefinden auswirken:</p><h5><strong>Wohlbefinden und Sehsinn</strong></h5><p>Der Sehsinn steht im direkten Zusammenhang mit einer der vier Hauptsäulen der Gesundheit: gut und gesund zu essen. Wie ein bekanntes Sprichwort schon besagt: Das Auge isst mit. Daher ist ein Teller mit Lebensmitteln in verschiedenen Farben für die meisten Menschen verlockender als ein Teller mit Lebensmitteln in langweiliger Einheitsfarbe.<a href="#footnote_0_393080"><sup>1</sup></a> In einer Studie wurde sogar festgestellt, dass farbenfrohe Gerichte bei älteren Menschen den Appetit anregen – die Wahrscheinlichkeit, dass sie mehr aßen, lag bei etwa 30&nbsp;%.<a href="#footnote_1_393080"><sup>2</sup></a>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p><h5><strong>Wohlbefinden und Geschmackssinn</strong></h5><p>Der Geschmacks- und Geruchssinn hängen eng zusammen, denn rund 80&nbsp;% der von unserem Gehirn interpretierten Geschmacksempfindungen werden tatsächlich über unseren Geruchssinn vermittelt. Wir sind in der Lage, Millionen verschiedener Gerüche zu erkennen. Wenn es dagegen um den Geschmack geht, können wir ohne die zusätzlichen Anhaltspunkte, die uns unser Seh- und Geruchssinn sowie die Konsistenz liefern, nur unterscheiden, ob etwas salzig, süß, bitter, sauer oder herzhaft ist. Wie also kann der Geschmackssinn für sich genommen das Wohlbefinden verbessern? Eine Möglichkeit ist, dass Menschen, die besonders empfindlich auf alles reagieren, was bitter schmeckt, höchstwahrscheinlich beim Essen wählerischer sind und Speisen mit höherem Zucker- oder Fettgehalt vermeiden, da diese oft bitterer sind. Ein anderes Beispiel wird in Studien deutlich, die gezeigt haben, dass Süßes von körperlichem Unwohlsein ablenken kann. Denken Sie z.&nbsp;B. an ein Kind, das vor einer Impfung ein Lutschbonbon bekommt.<a href="#footnote_2_393080"><sup>3</sup></a></p><h5><strong>Wohlbefinden und Gehörsinn</strong></h5><p>Dank unserer Fähigkeit, Klänge zu interpretieren, können wir Gefahren wahrnehmen, z.&nbsp;B. wenn wir Autohupen oder die Sirene eines Feueralarms oder eines Krankenwagens hören. Klänge können aber auch den Heilungsprozess unterstützen, was größtenteils dadurch bedingt ist, dass Musik Stress und Ängste abbaut. Eine Untersuchung hat zudem gezeigt, dass sich Patienten bei einer Physiotherapie schneller regenerieren, wenn zu verschiedenen Zeitpunkten der Therapie bestimmte Klänge gespielt werden.<a href="#footnote_3_393080"><sup>4</sup></a></p><h5><strong>Wohlbefinden und Tastsinn</strong></h5><p>Der Tastsinn ist in Bezug auf die Steigerung unseres Wohlbefindens enorm wichtig. Egal ob wir einen geliebten Menschen umarmen oder ein Tier streicheln, eine einfache Berührung kann laut Studienergebnissen Ängste abbauen und den Schlafrhythmus verbessern.<a href="#footnote_4_393080"><sup>5</sup></a></p><h5><strong>Wohlbefinden und Geruchssinn</strong></h5><p>Mit dem Geruchssinn assoziieren wir nicht nur Wohlgefallen oder Missfallen. Er kann auch auf erste Anzeichen bestimmter Gesundheitsprobleme hindeuten. So haben Studien beispielsweise gezeigt, dass eine Verschlechterung des Geruchssinns ein Indikator für Alzheimer sein könnte.<a href="#footnote_5_393080"><sup>6</sup></a> In letzter Zeit wurde der Verlust des Geruchssinns auch als Merkmal einer möglichen Infektion mit dem Coronavirus genannt.</p><h3><strong>Der Zusammenhang zwischen unseren Sinnen und den vier Säulen der Gesundheit</strong></h3><p>Wir betrachten die Gesundheit und das Wohlbefinden als etwas, das grob in vier Säulen unterteilt werden kann, von denen jede ausgewogen sein muss, damit wir gesund bleiben. Unsere Sinne haben großen Einfluss auf jede einzelne dieser Säulen:</p><h5><strong>Gut und gesund essen</strong></h5><p>Seh-, Tast- und Geruchssinn sind alle wichtig, um sicherzustellen, dass wir gut und gesund essen. Egal ob es darum geht, dass wir uns von farbenfrohen Speisen optisch angezogen fühlen oder Speisen vermeiden, die nicht gut riechen, weil sie verdorben sind – unsere Sinne verhelfen uns zu der ausgewogenen Ernährung, die unser Körper braucht.</p><h5><strong>Bewusstsein und Befinden</strong></h5><p>Menschliche Berührungen können Freude auslösen, aber unser Bewusstsein und Befinden wird auch durch unsere anderen Sinne beeinflusst. Gerüche können schöne Erinnerungen wachrufen, Klänge können uns erfreuen und es gibt nichts Besseres, als ein wohlschmeckendes heißes Getränk an kalten Tagen, das uns Behaglichkeit verschafft.</p><h5><strong>Bewegung</strong></h5><p>Bewegung ist für unser Wohlbefinden in jederlei Hinsicht wichtig. Wenn wir uns dabei auf unsere Sinne verlassen, fällt es uns leichter, uns zu bewegen, und wir haben sogar mehr Freude dabei. So sollten wir einen Spaziergang nicht nur als reine Pflichtübung betrachten, sondern stattdessen am Strand entlangschlendern oder einen gemütlichen Waldspaziergang machen und mit unserem Blick die Schönheit um uns herum wahrnehmen, neue Gerüche auf uns einwirken lassen und das Zwitschern der Vögel in den Bäumen um uns herum hören und genießen.</p><h5><strong>Ernährung ergänzen</strong></h5><p>Mit einer guten Nahrungsergänzung und einem soliden Konzept zur Erfüllung Ihres Ernährungsbedarfs können Sie sicherstellen, dass Ihr Körper mit allem versorgt wird, was er braucht, um gesund zu bleiben.</p><p>Wenn Sie die vier Säulen der Gesundheit verinnerlichen und sich bewusst sind, wie Ihre Sinne Ihnen dabei helfen können, das volle Potenzial dieser Säulen auszuschöpfen, sind Sie auf dem besten Weg hin zu einem ausgewogenen Wohlbefinden.</p><ol><li><a href="https://journals.sagepub.com/doi/abs/10.1068/p7040">https://journals.sagepub.com/doi/abs/10.1068/p7040</a><span> [</span><a href="#identifier_0_393080"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li><a href="https://elemental.medium.com/want-to-get-healthier-hack-your-five-senses-ddc9e749c41b">https://elemental.medium.com/want-to-get-healthier-hack-your-five-senses-ddc9e749c41b</a><span> [</span><a href="#identifier_1_393080"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li><a href="https://books.google.co.uk/books?hl=en&lr=&id=M1kNCgAAQBAJ&oi=fnd&pg=PP1&dq=taste+wellbeing&ots=QMOL9-QtnT&sig=ADjZWhgz6Pl0LfFC_g3CcCy2oQQ&redir_esc=y#v=onepage&q=taste%20wellbeing&f=false">https://books.google.co.uk/books?hl=en&lr=&id=M1kNCgAAQBAJ&oi=fnd&pg=PP1&dq=taste+wellbeing&ots=QMOL9-QtnT&sig=ADjZWhgz6Pl0LfFC_g3CcCy2oQQ&redir_esc=y#v=onepage&q=taste%20wellbeing&f=false</a><span> [</span><a href="#identifier_2_393080"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li><a href="https://journals.lww.com/hnpjournal/Abstract/2004/05000/Vibroacoustic_Sound_Therapy_Improves_Pain.2.aspx">https://journals.lww.com/hnpjournal/Abstract/2004/05000/Vibroacoustic_Sound_Therapy_Improves_Pain.2.aspx</a><span> [</span><a href="#identifier_3_393080"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li><a href="https://search.informit.org/doi/10.3316/INFORMIT.421000020411926">https://search.informit.org/doi/10.3316/INFORMIT.421000020411926</a><span> [</span><a href="#identifier_4_393080"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li><a href="https://search.proquest.com/openview/9bb25f8aec2ed382fcdff8a9db42a32d/1?pq-origsite=gscholar&cbl=31252">https://search.proquest.com/openview/9bb25f8aec2ed382fcdff8a9db42a32d/1?pq-origsite=gscholar&cbl=31252</a><span> [</span><a href="#identifier_5_393080"><span>↩</span></a><span>]</span></li></ol>]]></content:encoded><category><![CDATA[Achtsamkeit,Gehirn,Sehvermoegen,Gesunde Ernaehrung,Hals,Nase,Ohren,Mundgesundheit,Freude,Artikeln]]></category>
            <pubDate>Wed, 11 Sep 2024 12:43:14 +0200</pubDate>
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                        <title>Was sind die besten Nahrungsmittel für ein gesundes Herz?</title>
                        <link>https://yourwellness.lifeplus.com/de/186-was-sind-die-besten-nahrungsmittel-fuer-ein-gesundes-herz/</link>
                        <guid>https://yourwellness.lifeplus.com/de/186-was-sind-die-besten-nahrungsmittel-fuer-ein-gesundes-herz/</guid><pp:caseid>594534</pp:caseid><description><![CDATA[<h2>Ja zu einer herzfreundlichen Ernährung</h2><p>Eine gesunde Ernährung ist einer der drei zentralen Faktoren für ein gesundes Herz: <a href="https://ww1.lifeplus.com/uk/de/web-page/about-lifeplus/expert-advice-for-a-healthier-you/healthy-eating"><strong>Gesunde Ernährung</strong></a>, Bewegung und Achtsamkeit.<br>Schon wenn Sie jetzt nur einige kleine Änderungen an Ihrer Ernährungsweise vornehmen, kann das positive Auswirkungen für Ihr Herz haben. Aber das Ziel sollte sein, Ihre Essgewohnheiten langfristig zu ändern und so weit wie möglich einer Ernährungsweise zu folgen, die gesund für Ihr Herz ist.</p>]]></description><content:encoded><![CDATA[<p><span style="background-color:rgb(255,255,255);"><i><span style="text-align:start;">Lesedauer:&nbsp;4&nbsp;minuten</span></i></span></p><h3>Tipps für eine herzfreundliche Ernährungsweise</h3><p>Es ist wichtig zu wissen, welche Nahrungsmittel gut und welche schlecht für das Herz sind, damit Sie bei der Auswahl herzfreundlicher Nahrungsmittel fundierte Entscheidungen treffen können. Eine ungesunde Ernährung ((<a href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4597475/">https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4597475/</a>)) gilt es zu vermeiden. Sie ist einfach gesagt daran zu erkennen, dass eine der folgenden Beschreibungen auf sie zutrifft:</p><p>• Hoher Gehalt an raffiniertem Getreide und zugesetztem Zucker, Salz, ungesunden Fetten und tierischen Produkten<br>• Niedriger Gehalt an Vollkorn, Obst, Gemüse, Fisch und Nüssen<br>• Hoher Gehalt an verarbeiteten Lebensmittel – in der Regel aus einer Packung und verzehrfertig<br>• Niedriger Gehalt an vollwertigen Lebensmitteln und frisch zubereiteten Gerichten</p><p>Eine herzfreundliche Ernährungsweise sollte das Gegenteil hiervon sein. Ein Beispiel wäre die mediterrane Küche, die vorwiegend Gemüse, Obst, Vollkorn, Nüsse, Samen und Olivenöl umfasst. Untersuchungen haben gezeigt, dass die mediterrane Ernährung mit geringeren Herz-Kreislauf-Erkrankungen (HKE), niedrigerem Blutdruck und niedrigeren Serum-Lipid-Faktoren für HKE einhergeht. ((<a href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4597475/">https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4597475/</a>))</p><h3>Die besten Nahrungsmittel für ein gesundes Herz</h3><p><a href="https://ww1.lifeplus.com/uk/de/wellness-centre/wpslug/variety-in-a-healthy-diet-is-key/outputtype/article"><strong>Gesunde Ernährung bedeutet Vielfalt.</strong></a> Die folgenden Lebensmittel und Lebensmittelgruppen sind besonders gut für das Herz: ((<a href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4597475/">https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4597475/</a>))</p><p><strong>Obst und Gemüse:</strong></p><p>Für eine herzfreundliche Ernährungsweise wird der Verzehr einer Vielfalt von Obst und Gemüse empfohlen. Stellen Sie sich einen bunten Teller mit gesundem Obst und Gemüse wie Broccoli, Tomaten, Paprika und Avocado zusammen.</p><p><strong>Vollkorn:</strong></p><p>Vollkorn ist reich an Ballast- und Nährstoffen. Hafer, Vollweizenbrot und brauner Reis sind alle gute Vollkornquellen. Das Beta-Glucan im Hafer kann Untersuchungen zufolge den Cholesterinspiegel im Blut senken (ein hoher Cholesterinspiegel ist ein Risikofaktor für die Entwicklung von koronaren Herzerkrankungen), und der Verzehr von Beta-Glucanen aus Hafer oder Gerste in einer Mahlzeit trägt zu einem geringeren Anstieg des Blutzuckerspiegels nach der Mahlzeit bei. Beta-Glucane sind wichtig, da sie zur Wahrung normaler Cholesterinwerte im Blut beitragen.</p><p><strong>Hülsenfrüchte:</strong></p><p>Bohnen, Erbsen und Linsen sind gesunde Hülsenfrüchte, die als Kombination in einer herzfreundlichen Ernährungsweise von Vorteil sind. Mehrere Studien haben gezeigt, dass der Verzehr von Linsen aufgrund der darin enthaltenen bioaktiven Verbindungen in unmittelbarem Zusammenhang mit einer verringerten Häufigkeit von Herz-Kreislauf-Erkrankungen steht. ((<a href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5713359/">https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5713359/</a>))</p><p><strong>Fisch:</strong></p><p>Fisch ist reich an den langkettigen Omega-3-Fettsäuren Docosahexaensäure (DHA) und Eicosapentaensäure (EPA). Diese Fettsäuren tragen zur normalen Herzfunktion bei.</p><p><strong>Gesunde Fette:</strong></p><p>Einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren sind die beste Wahl für eine herzfreundliche Ernährung. Wenn gesättigte Fette durch ungesättigte Fette ersetzt werden, kann das Untersuchungen zufolge den Blutcholesterinspiegel senken, was wichtig ist, weil hohe Cholesterinwerte ein Risikofaktor bei der Entwicklung koronarer Herzerkrankungen sind. Pflanzliche Öle wie Olivenöl, Canolaöl, Maisöl und Sonnenblumenöl sind gute Quellen gesunder Fette.</p><h3>Dunkle Schokolade als herzfreundlicher Genuss</h3><p>Milchschokolade ist nicht die gesündeste Option, aber Menschen, die ab und zu ein Stück Schokolade genießen, werden gern hören, dass dem mäßigen Konsum dunkler Schokolade geringfügige Vorteile im Hinblick auf den Blutdruck und auf die Wahrscheinlichkeit einer Herz-Kreislauf-Erkrankungen zugeschrieben werden. ((<a href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6713921/">https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6713921/</a>))</p><h4>Nahrungsmittel, die in einer herzfreundlichen Ernährung eingeschränkt werden sollten</h4><p>Es ist nicht nur wichtig zu wissen, welche Nahrungsmittel zu einer herzfreundlichen Ernährung gehören, sondern auch, welche man besser meiden sollte: ((<a href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4597475/">https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4597475/</a>))</p><p><strong>Gesättigte Fette, Trans-Fette und Cholesterin:</strong></p><p>Die American Heart Association ((<a href="https://www.heart.org/en/healthy-living/healthy-eating/eat-smart/nutrition-basics/aha-diet-and-lifestyle-recommendations">https://www.heart.org/en/healthy-living/healthy-eating/eat-smart/nutrition-basics/aha-diet-and-lifestyle-recommendations</a>)) empfiehlt, den Verzehr von gesättigten Fetten und Trans-Fetten einzuschränken. Für Menschen, die ihren Cholesterinspiegel senken müssen, empfiehlt die Organisation eine Reduktion gesättigter Fette auf nicht mehr als 5 bis 6 % der Gesamtkalorien.</p><p><strong>Salz (Natrium):</strong></p><p>Eine salzarme Ernährung trägt zum Wahren des normalen Blutdrucks bei.</p><p><strong>Alkohol:</strong></p><p>Alkohol hat keine Vorteile für das Herz und sollte nur in Maßen konsumiert werden.</p><p><strong>Zugesetzter Zucker:</strong></p><p>Es ist stets herzfreundlicher, Nahrungsmittel und Getränke mit Zuckerzusatz zu meiden. Der Verzehr von Essen oder Getränken mit Zuckerersatzstoffen führt zu einem geringeren Anstieg des Blutzuckerspiegels im Vergleich mit zuckerhaltigem Essen oder Getränken.</p><h3>Übersicht über Nahrungsmittel, die gut oder schlecht für das Herz sind</h3><p>Die folgende Tabelle zeigt, welche Nahrungsmittel Sie bei einer herzfreundlichen Ernährungsweise essen bzw. meiden sollten.</p><table><tr><th>Mehr essen</th><th>Weniger essen</th></tr><tr><td><strong>Obst und Gemüse</strong></td><td>&nbsp;</td></tr><tr><td>Frisches oder tiefgekühltes Obst und Gemüse<br>Dosengemüse mit niedrigem Salzgehalt<br>Dosenobst in Saft oder Wasser</td><td>Gemüse mit Sahnesauce<br>Gebratenes Gemüse<br>Dosenobst in Sirup<br>Tiefgekühltes Obst mit Zuckerzusatz</td></tr><tr><td><strong>Getreideprodukte</strong></td><td>&nbsp;</td></tr><tr><td>Vollweizenmehl<br>Vollweizenbrot<br>Vollkorn wie brauner Reis oder Gerste<br>Vollkornnudeln</td><td>Weißmehl<br>Weißbrot<br>Eiernudeln<br>Muffins, Waffeln, Plätzchen usw.</td></tr><tr><td><strong>Fette und Fettsäuren</strong></td><td>&nbsp;</td></tr><tr><td>Olivenöl, Canolaöl, Maisöl und Sonnenblumenöl<br>Öliger Fisch<br>Nüsse und Samen<br>Avocado<br>Margarine</td><td>Kokosöl, Palmöl, Baumwollsamenöl und Palmkernöl<br>Butter</td></tr><tr><td><strong>Salz</strong></td><td>&nbsp;</td></tr><tr><td>Kräuter und Gewürze<br>Salzfreie Gewürzmischungen<br>Fertiggerichte mit reduziertem Salzgehalt</td><td>Speisesalz<br>Fertiggerichte mit hohem Salzgehalt</td></tr></table><h2>Ein eigener Weg zu einem gesunden Herzen</h2><p>Neben den anderen beiden wichtigen Faktoren für ein gesundes Herz – Bewegung und Achtsamkeit – ist eine herzfreundliche Ernährung einer der besten Wege, Ihr Herz in Topform zu halten.<br>Eine herzfreundliche Ernährung ist nicht schwer und kann richtig lecker sein – mit vielen frischen, natürlichen Nahrungsmitteln. Herzfreundliche Rezepte und Ernährungspläne finden Sie hier: <a href="https://ww2.lifeplus.com/de/de/wellness-centre/wpslug/making-healthy-diet-choices/outputtype/article"><strong>Die richtige Wahl für gesundes Essen</strong></a>. Das US-amerikanische Gesundheitsministerium hat auf seiner Website eine <a href="https://health.gov/myhealthfinder/topics/health-conditions/heart-health/heart-healthy-foods-shopping-list"><strong>Einkaufsliste für eine herzfreundliche Ernährung</strong></a>. Werfen Sie auch einen Blick auf den <a href="https://recipes.heart.org/en"><strong>Rezeptbereich auf der Website der American Heart Association</strong></a>.<br>Es ist wirklich wichtig, die Gesundheit Ihres Herzens im Auge zu behalten. Wenden Sie sich stets an einen Arzt, wenn Sie Bedenken haben oder etwas ungewöhnlich scheint, besonders, wenn bei Ihnen ein Risiko für eine Herzerkrankung besteht oder Sie ein Herzleiden haben.</p>]]></content:encoded><category><![CDATA[Gesunde Ernaehrung,Kardiovaskulaere Gesundheit,Achtsamkeit,Mediterran,Essentielle Naehrstoffe,Vitamine und Mineralstoffe,Artikeln]]></category>
            <pubDate>Wed, 28 Aug 2024 10:18:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Ein Interview mit einem Olympiateilnehmer - James Ellington</title>
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                        <guid>https://yourwellness.lifeplus.com/de/185-ein-interview-mit-einem-olympiateilnehmer---james-ellington/</guid><pp:caseid>594515</pp:caseid><description><![CDATA[<p>Möchten Sie wissen, wie die Entwicklung zum Olympiateilnehmer aussieht? Lifeplus ist Sponsor des britischen Olympiateilnehmers James Ellington, der nach einem schweren Verkehrsunfall im Jahr 2017 seinen inspirierenden Weg zum Spitzensport fortsetzte.</p>]]></description><content:encoded><![CDATA[<p><span style="background-color:rgb(255,255,255);"><i><span style="text-align:start;">Lesedauer:&nbsp;6&nbsp;minuten</span></i></span></p><p>Da wir seinen Weg ab sofort begleiten, wollten wir mehr über seine Vorgeschichte wissen ... Anfänge, Erfolge, Rückschläge und Motivation.</p><h3>Über james ellington</h3><ul><li><strong>Sport:</strong> Leichtathletik der Männer – Britischer Sprinter</li><li><strong>Disziplin:</strong> 100&nbsp;m und 200&nbsp;m</li><li><strong>Verein:</strong> Newham and Essex Beagles</li></ul><h3>Erfolge</h3><ul><li>Zweimaliger Olympiateilnehmer (2012, 2016)</li><li>Zweimaliger Goldmedaillengewinner bei den Europameisterschaften (2014, 2016)</li><li>Silbermedaillengewinner bei den Commonwealth Games 2014</li><li>Zweimaliger Britischer Meister (2012, 2013)</li><li>Sieger bei britischen Wettbewerben für junge Athleten – unter 15, unter 17 und unter 20</li><li>Finalist im 100-Meter-Lauf bei der Juniorenweltmeisterschaft 2004</li></ul><h3>Den Traum verwirklichen …</h3><p>James wollte bereits im zarten Alter von drei&nbsp;Jahren ein Sportler werden. Er beschreibt sich selbst als stur, und diese Eigenschaft führte dazu, dass er stets wusste, was er wollte. Als er im Alter von 13&nbsp;Jahren einen Wettkampf im Fernsehen sah, beschloss er, Sport zu seinem Beruf zu machen. Trotz aller Warnung vor den Unwägbarkeiten des Profisports verfolgte er seinen Traum, indem er auf seine Ziele hinarbeitete und sich selbst versprach, dabei nie das Kind in ihm zu vergessen.</p><p>Diese Einstellung hat sich auf dem heldenhaften Weg bewährt, der James dahin geführt hat, wo er heute steht. Jeder Weg hat Höhen und Tiefen, aber was James erlebt hat, ist einzigartig und macht seinen Weg zum Erfolg zur Inspiration für viele Menschen.</p><p>Lesen Sie in unserem Gespräch mit ihm alles über den Weg, mit den James sich seinen Traum erfüllt hat.</p><h3>Was macht James Ellington aus?</h3><ul><li><strong>Welche war die größte Herausforderung, die Sie gemeistert haben?</strong></li></ul><p>Meine größte Herausforderung war der Motorradunfall 2017, bei dem ich einen Schienbein-, einen Wadenbein- und einen Beckenbruch erlitt und der meine Karriere als Sportler gefährdete. Die Genesung hat lange gedauert, aber ich bin stolz, wieder da zu sein, wo ich sein wollte. Ich habe in meiner Laufbahn viele Rückschläge erlebt, aber im Nachhinein denke ich, dass ich diese Hürden überwinden musste, um mich auf den größten Rückschlag von allen vorzubereiten, nämlich den Unfall. Sie haben alle dazu beigetragen, meine mentale Stärke und Widerstandskraft aufzubauen, damit ich kommende Hindernisse überwinden kann.</p><p>Es war ein unglaublich harter Weg, aber meine Einstellung hat viel dazu beigetragen, dass ich durchhalten konnte. Ich habe immer an meinem Kindheitstraum festgehalten und die Dinge nicht unnötig verkompliziert, um mich nicht zu sehr unter Druck zu setzen und das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren. Ich habe einen Fuß vor den nächsten gesetzt und mir immer gesagt, wenn ich gehen kann, kann ich laufen, wenn ich laufen kann, kann ich auch sprinten – und so trainiere ich heute für meinen nächsten großen Meilenstein.</p><ul><li><strong>Wie hat das alles Sie geprägt?</strong></li></ul><p>Grundsätzlich habe ich denselben Antrieb und dieselbe Motivation, die ich immer hatte. Was sich verändert hat, ist, dass ich versuche, das Hier und Jetzt mehr zu genießen. Als Sportler geht man oft von einem Wettkampf direkt zum nächsten und vergisst, alles in sich aufzunehmen. Ich versuche, mich mehr darauf zu konzentrieren, im Jetzt zu leben und meine Erfolge zu feiern. Das muss nichts Großes sein. Es kann schon ausreichen, sich einfach etwas Zeit zu nehmen, um eine mentale Pause im Hier und Jetzt zu machen und sich zu loben.</p><ul><li><strong>Wer ist Ihr Held im echten Leben?</strong></li></ul><p>Das ist eine schwierige Frage. Ich habe Menschen immer für ihre Errungenschaften bewundert und ich sehe jeden als Menschen. Wenn jemand anderes etwas erreichen kann, dann kann ich das auch. Nichts ist unmöglich. Als Kind war Linford Christie die Person, die ich im Fernsehen siegen gesehen habe, also habe ich zu ihm aufgeschaut. Es ist verrückt, wie sich die Dinge manchmal entwickeln, da er am Ende mein Trainer wurde. Tyson Fury ist auch jemand, den ich bewundere für alles, was er durchgemacht hat.</p><ul><li><strong>Was ist Ihr Mantra?</strong></li></ul><p>Mir selbst treu zu bleiben und integer zu sein, bei allem, was ich tue. Ich denke, ich bin offen und ehrlich. Ich bin hinter der Kamera genauso wie vor der Kamera, und ich denke, es ist wichtig, sich unverfälscht zu zeigen.</p><ul><li><strong>Worauf sind Sie besonders stolz?</strong></li></ul><p>Darauf, dass ich meine ganze Karriere lang mein Wort gehalten und alles erreicht habe, was ich mir vorgenommen habe – auch wenn alle mich für verrückt gehalten haben und dachten, meine Karriere wäre zu Ende. Wenn ich mich zu etwas entschließe, dann erreiche ich das auch. Die richtige Einstellung ist der Schlüssel.</p><ul><li><strong>Welche Ziele haben Sie für 2021?</strong></li></ul><p>Früher waren es meine Hauptziele, wieder zu laufen und bei Wettkämpfen anzutreten – und das habe ich jetzt erreicht. Jetzt ist es mein Ziel, in das olympische Team für 2021 zu kommen. Und wenn ich mein Bestes gebe, glaube ich, dass ich auch gewinnen kann. Es wird schwierig sein, aber ich glaube an mich selbst.</p><ul><li><strong>Wie hat sich Ihr Training in Vorbereitung auf die Auswahl verändert?</strong></li></ul><p>Mein Training konzentriert sich jetzt eher auf Qualität als auf Quantität. Anstatt mehr zu trainieren, nur um mehr zu trainieren, und dabei eine Verletzung zu riskieren, trainiere ich effizienter und stelle sicher, dass jede Einheit einen Zweck hat. Auch die Ernährung ist ein wichtiger Teil meines Trainings. Ich wusste immer, dass es wichtig ist, sich richtig zu ernähren, und das unterstützt mich auch weiterhin sowohl bei der Erholung als auch beim Training.</p><ul><li><strong>Wie sieht Ihr Trainingsplan aus?</strong></li></ul><p>Ich trainiere jetzt statt an sechs Tagen die Woche an vier Tagen die Woche. Montag und Mittwoch sind Intensivtage mit einer Einheit auf dem Sportplatz, gefolgt von einer Einheit im Fitnessstudio. Donnerstags geht es um leichte Regenerationseinheiten und Stretching. Am Samstag steht dann eine weitere Einheit auf dem Sportplatz an. Mein Training ist jetzt intensiver als in Zeiten, an denen ich sechs Tage die Woche trainiert habe. Aber ich profitiere davon, dass ich mehr Zeit für die Erholung habe, da diese entscheidend für meine Leistung ist.</p><ul><li><strong>Was machen Sie, wenn Sie nicht trainieren oder bei einem Wettkampf antreten?</strong></li></ul><p>Musik, die Natur (wenn gerade kein Lockdown ist) und Autos sind einige meiner Lieblingsbeschäftigungen. Es wird Sie vielleicht überraschen, aber ich liebe Musik von Hans Zimmer. Ich höre beim Training immer Musik. Meist höre ich eher schnellere Musik, wie Deep Tech House und Old School Garage, um mich beim Training zu motivieren. Und wenn ein Wettkampf ansteht, beginne ich mit etwas Musik von Hans Zimmer und steigere das Tempo dann mit etwas Drum and Bass. Musik ist kraftvoll!</p><ul><li><strong>Wie geben Sie etwas zurück?</strong></li></ul><p>Ich halte immer Ausschau nach Möglichkeiten, etwas zurückzugeben – manchmal gehe ich in Schulen, um mit den Kindern zu sprechen, oder verschenke Sportausstattung. In der Vergangenheit habe ich mit Met-Track Athletics zusammengearbeitet, um Kinder aus Brennpunkten in meiner Umgebung zu coachen. Dabei ging es natürlich um sportliche Leistung, aber ich habe die Gelegenheit auch genutzt, um ihnen etwas mentale Unterstützung zu geben.</p><ul><li><strong>Welche Ziele haben Sie abgesehen nach Tokio?</strong></li></ul><p>Nächstes Jahr möchte ich entweder bei der Europa- oder der Weltmeisterschaft antreten. Was auch immer mit den Olympischen Spielen passiert, solange ich körperlich dazu in der Lage bin, werde ich nicht aufhören anzutreten. Ich werde so weit gehen, wie mein Körper dies erlaubt.</p><ul><li><strong>Wie ticken Sie als Hochleistungssportler?</strong></li></ul><p>Ich konzentriere alle meine Energie auf Dinge, die mich begeistern, und lasse mich auf keinen Fall zu sehr davon ablenken. Man erkennt einen hochleistungsfähigen Menschen einfacher, wenn die Lage schwierig wird. Viele Menschen stolpern schon bei der ersten Hürde. Wenn die Dinge schwieriger werden, wird in meinem Hirn jedoch ein Schalter umgelegt, was mich antreibt, weiterzumachen. Und daher hat mir meine mentale Einstellung dabei geholfen, meine größten Herausforderungen in den letzten Jahren zu überwinden.</p><ul><li><strong>Was bedeutet eine Hochleistungskultur für Sie?</strong></li></ul><p>Ich bin streng zu mir selbst, aber ich bin auch realistisch, was meine Ziele angeht. Viele Menschen denken, dass ich verrückt bin, wenn ich meine Ziele laut ausspreche, aber allmählich fangen sie an, mir zu glauben. Wenn ich je aufhöre zu laufen, weiß ich, dass ich dieselbe Energie in etwas anderes stecken werde – was auch immer das sein mag.</p><ul><li><strong>Wie pflegen Sie in der Leichtathletik den Teamgeist?</strong></li></ul><p>Im Moment habe ich vier oder fünf Trainingspartner, und bei allen unseren Trainingseinheiten unterstützen wir einander, indem wir uns gegenseitig anspornen. Die Teamarbeit ist auch bei einer Individualsportart sehr wichtig.</p><ul><li><strong>Welchen Rat haben Sie abschließend für junge Sportler?</strong></li></ul><p>Vergesst schnell – im Sport ist es wichtig, ein kurzes Gedächtnis zu haben. Man kann nicht immer gewinnen. Ich habe in meiner Karriere viele Niederlagen eingesteckt, und wenn ich an diesen festhalten würde, wäre ich heute nicht da, wo ich jetzt stehe. Lasst euch nicht von Rückschlägen definieren!</p><h3>Folgen Sie seinem Weg gemeinsam mit uns!</h3><p>Wir begleiten James bei der Vorbereitung auf seine nächste große Herausforderung: die Qualifikation für die Olympischen Spiele 2021. Wenn Sie wissen möchten, wie wichtig Nahrungsergänzungsmittel für seine Ernährung sind und wie er seine mentale Stärke für seine ganze Karriere aufgebaut hat, achten Sie im Wellnesscenter auf weitere neue Artikeln. Sie können auch in unseren Social Media-Kanälen lesen, wie James vorankommt und was sich noch aus seiner neuen Partnerschaft mit Lifeplus ergibt. Die Möglichkeiten sind unbegrenzt.</p>]]></content:encoded><category><![CDATA[Articles,Psychische Gesundheit,Achtsamkeit,Ausdauer,Kraft,Beweglichkeit,Regenerierung,Artikeln]]></category>
            <pubDate>Fri, 23 Aug 2024 12:32:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Warum ist Stressmanagement wichtig für Studierende?</title>
                        <link>https://yourwellness.lifeplus.com/de/065-warum-ist-stressmanagement-wichtig-fuer-studierende/</link>
                        <guid>https://yourwellness.lifeplus.com/de/065-warum-ist-stressmanagement-wichtig-fuer-studierende/</guid><pp:caseid>594442</pp:caseid><description><![CDATA[<h3>Was ist Stress? Jeder Mensch erlebt Stress. Häufige Stressfaktoren sind z. B. große Veränderungen im Leben, Ungewissheit über die Zukunft, Krankheit, Konflikte und finanzielle Probleme.&nbsp;</h3>]]></description><content:encoded><![CDATA[<p><span style="background-color:rgb(255,255,255);"><i><span style="text-align:start;">Lesedauer:&nbsp;6&nbsp;minuten</span></i></span></p><h3>Was ist Stress?</h3><p>Jeder Mensch erlebt Stress. Häufige Stressfaktoren sind z. B. große Veränderungen im Leben, Ungewissheit über die Zukunft, Krankheit, Konflikte und finanzielle Probleme. Diese Aspekte können echte Herausforderungen für unsere psychische Gesundheit mit sich bringen, aber Stress ist nicht immer negativ. Unter bestimmten Umständen kann kurzfristiger positiver Stress uns zum Erfolg und zum Überwinden von Problemen motivieren. Durch die Coronapandemie haben wir fast alle erhöhten Stress erlebt, und das gilt insbesondere für jüngere Menschen.&nbsp;</p><p>In einem Bericht des britischen gemeinnützigen Vereins Student Minds aus dem Jahr 2021 heißt es: <strong>„Junge Erwachsene wurden durch die Pandemie besonders stark in Mitleidenschaft gezogen, denn sie mussten gleich drei Schläge einstecken: eingeschränkter Schulbesuch, verschlechterte berufliche Perspektiven und fehlende Sozialkontakte mit Gleichaltrigen.“</strong>&nbsp;<a href="#footnote_0_408438"><sup>1</sup></a> &nbsp;</p><h3>Sind Studierende also besonders stressgefährdet?</h3><p>Ja. Wir wissen, dass Studierende sehr häufig unter Stress stehen. Dazu der britische Gesundheitsdienst NHS: <strong>„Das Studium kann nicht nur Freude mit sich bringen, sondern auch Stress.&nbsp; Möglicherweise fühlen Sie sich gestresst, wenn Sie neu an der Uni sind, wenn Sie Examen oder Abgabetermine haben, wenn es in der WG Probleme gibt oder wenn Sie an die Zukunft denken.“</strong><a href="#footnote_1_408438"><sup>2</sup></a></p><p>Bereits vor der Pandemie gab es zahlreiche Untersuchungen in Europa und Amerika zum hohen Anteil der Studierenden, die aufgrund einer Vielzahl von Faktoren unter Stress und Ängsten litten. Viele dieser Studierenden scheuten sich, offen über ihre psychischen Probleme zu sprechen, und befürchteten Benachteiligungen, wenn sie Hilfe suchen würden.</p><p><a href="#footnote_2_408438"><sup>3</sup></a></p><p><a href="#footnote_3_408438"><sup>4</sup></a></p><p><a href="#footnote_4_408438"><sup>5</sup></a></p><h3>Warum erleben Studierende so viel Stress?</h3><p>Der Antritt des Studiums ist ein bedeutendes Lebensereignis, das eine Vielzahl von Herausforderungen mit sich bringt. Neben der Umstellung auf die akademischen Anforderungen und dem Termindruck machen viele junge Menschen zeitgleich die ersten Erfahrungen damit, auf sich selbst gestellt zu sein. Das erfordert eine schnelle Umstellung von den vertrauten Routinen des Elternhauses auf die Realität des Lebens als Erwachsener: Man muss lernen, sich in einer neuen Stadt zurechtzufinden, Freunde zu finden, mit einem begrenzten Budget auszukommen und vielleicht einen Teilzeitjob mit dem Studium zu vereinbaren. All diese Veränderungen sind aufregend, können aber auch Angst machen.</p><p>Einige der Faktoren, die Studierende am häufigsten für Stress nennen, sind:</p><ul><li>Akademischer Druck und Abgabetermine</li><li>Prüfungen</li><li>Schwierigkeiten beim Zeitmanagement</li><li>Ungesunde Gewohnheiten wie übermäßiger Alkoholkonsum</li><li>Einsamkeit oder Heimweh</li><li>Ungesunde Ernährungsgewohnheiten aufgrund des Budgets/der Umstände</li><li>Finanzieller Druck und Schulden</li><li>Unzufriedenstellende Unterkunft</li><li>Freundschafts- oder Beziehungsprobleme</li><li>Eingewöhnung in einer neuen Umgebung</li><li>Versagensangst</li><li>Sorgen über zukünftige Stellenaussichten</li></ul><h3>Was sind Anzeichen dafür, dass ich unter Stress stehe?</h3><p>MIND nennt die folgenden weit verbreiteten Anzeichen für Stress:</p><ul><li>Reizbarkeit</li><li>Ängste</li><li>Überlastung</li><li>Unfähigkeit, Spaß zu haben oder sich auf das Leben zu freuen</li><li>Unfähigkeit, die Gedanken zur Ruhe zu bringen, sich zu konzentrieren oder abzuschalten</li></ul><p>Im Laufe der Zeit können diese Gefühle den Stress der Studierenden verschärfen, wenn sie zu einem Teufelskreis führen: Entscheidungsunfähigkeit, Ignorieren statt Angehen von Situationen, übermäßiges Essen oder übermäßiger Alkoholkonsum, Rückzug von Freunden und Familie. Die Folge können auch körperliche Einschränkungen sein, darunter Panikattacken, Schlaflosigkeit, Muskel-, Magen- und Kopfschmerzen. Stress kann unsere emotionale und körperliche Gesundheit stark beeinträchtigen. Es ist daher wichtig, die Anzeichen zu erkennen und Maßnahmen zu ergreifen, um sie zu bewältigen.</p><p><a href="#footnote_5_408438"><sup>6</sup></a></p><h3>Wie kann ich die Ursachen von Stress angehen und besser damit umgehen?</h3><p>Wenn Sie als Studierender Stress erleben, hat das wahrscheinlich eine oder mehrere der folgenden Ursachen:</p><ul><li>Akademischer Stress</li><li>Stress mit der Unterkunft</li><li>Sozialer Stress</li><li>Finanzieller Stress</li></ul><p>Ganz gleich, welche Herausforderungen sich Ihnen stellen: Es gibt ein paar grundlegende Strategien und Fähigkeiten, die jeder lernen kann und die helfen, den Stress zu lindern und zu bewältigen.&nbsp;</p><p><strong>Nehmen Sie die Zügel in die Hand und bleiben Sie positiv</strong>&nbsp;<br>Eine der Hauptursachen für Stress ist das Gefühl, dass Ihre Probleme sich Ihrer Kontrolle entziehen. Wenn Sie bewusst die Zügel in die Hand nehmen und sich Ihren Ängsten stellen, sind Sie besser aufgestellt, um eine Lösung zu finden. Auch eine positive Perspektive und die bewusste Wahrnehmung der Aspekte, für die Sie dankbar sein können, sind eine große Hilfe, um Stress zu begegnen. Dabei könnte Ihnen eine der vielen Achtsamkeits-Apps helfen.</p><p><strong>Teilen Sie Ihre Zeit ein</strong>&nbsp;<br>Es kann sehr stressig sein, wenn ein Abgabetermin bevorsteht und die Zeit knapp wird. Wenn Sie öfter Probleme beim Zeitmanagement haben, probieren Sie es mit einer App, in der Sie Aufgaben in überschaubare Abschnitte unterteilen und systematisch abarbeiten können, ohne sich überfordert zu fühlen. Planen Sie Pausen für Erholung und Essen ein, priorisieren Sie dringende Aufgaben und legen Sie einen schriftlichen Zeitplan an. All dies hilft Ihnen, Ihre Arbeit im Griff zu behalten.</p><p><strong>Planen Sie Ihr Budget</strong>&nbsp;<br>In einer einfachen Tabellenkalkulation können Sie Ihre Einnahmen und Ausgaben im Blick behalten. Achten Sie in Geschäften und online auf Sonderangebote und Rabatte für Studierende und gehen Sie intelligent vor, um Ihr Budget optimal einzusetzen.</p><p><strong>Passen Sie auf sich auf</strong>&nbsp;<br>Versuchen Sie, regelmäßige Schlafenszeiten einzuhalten. Wenn Sie zu geregelten Zeiten ins Bett gehen und aufstehen, hilft Ihnen das, Stresshormone zu bekämpfen und sich eine positive Einstellung zu bewahren. Auch Bewegung und gesunde Ernährung sind wichtig für Ihr Wohlbefinden. Stützen Sie sich nicht auf Alkohol&nbsp;– er bietet bestenfalls vorübergehend Entspannung, doch letztendlich fühlen Sie sich womöglich schlechter. Während eines Stimmungstiefs kann eine bewusste Auszeit von sozialen Medien sinnvoll sein. Vergessen Sie nicht, dass das Leben anderer Menschen in der Regel nicht so traumhaft schön ist, wie sie es online darstellen. Nehmen Sie sich Zeit für Aktivitäten, die Ihnen Freude machen&nbsp;– ob Lesen, Musik hören oder Kuchen backen.</p><p><strong>Sprechen Sie sich aus und bitten Sie um Hilfe</strong>&nbsp;<br>Sprechen Sie mit Freunden, sprechen Sie mit Ihrer Familie oder bitten Sie bei den einschlägigen Einrichtungen für Studierende um Hilfe Einfach nur über Ihre Sorgen zu sprechen, kann bereits der erste Schritt sein, um besser mit ihnen umzugehen, eine andere Perspektive zu erhalten oder Ressourcen zu finden, die Ihnen helfen.</p><p><strong>Suchen Sie sich Ihre Leute</strong>&nbsp;<br>Gemeinsam geht es leichter– und in einer Gemeinschaft Gleichgesinnter fühlen wir uns wohl. Clubs und Vereine bieten Gruppen, in denen Sie Aufnahme finden – ob für Sport, Musik, Computer, Gaming oder Theater.</p><h3>Wie hilft es mir in Zukunft, wenn ich Fähigkeiten zum Stressmanagement entwickle?</h3><p>Wenn Sie lernen, den Stress während des Studiums in den Griff zu bekommen, ist das ein echtes Plus für Ihre Zukunft. Wer gelernt hat, stressige Situationen als Chance statt als Bedrohung einzustufen, kann den Stress nutzen, um Energie zu schöpfen, den Fokus zu schärfen und die Motivation zu finden, Widrigkeiten zu meistern. Jedes Mal, wenn Sie positiv auf eine Herausforderung reagieren, z.&nbsp;B. wenn Sie eine Arbeit fristgerecht einreichen oder einen Vortrag halten, beweisen Sie, dass Sie Ihre Ziele erreichen können.</p><p>Wenn wir einmal gelernt haben, Stress zu überwinden, steigt unsere Fähigkeit, in Zukunft mit Stress umzugehen. Indem wir Stress gut bewältigen, vernetzen wir unser Gehirn neu und sind damit besser für künftigen Stress gewappnet. Mit anderen Worten: Wir werden widerstandsfähiger. Wir können sogar lernen, positiven Stress aktiv zu suchen, indem wir uns mit neuen Erfahrungen aus unserer Komfortzone bewegen – körperlich, geistig oder emotional. Je öfter wir das erfolgreich tun, umso selbstsicherer werden wir und umso besser können wir Rückschläge oder Enttäuschungen verkraften.</p><p>Die Gesundheitspsychologin Kelly McGonigal, PhD, hielt 2013 einen sehr beliebten TED-Vortrag über die Vorteile von Stress. Ihre These: Ein Umdenken über Stress führt dazu, dass wir weniger ängstlich, dafür aber kompetenter werden. McGonigal sagte:</p><p><strong>„Wer meint, der Zweck von Stress sei es, uns beim Wegrennen vor einem Tiger zu helfen, versteht ihn nicht als positive Reaktion im eigenen Leben. Wenn wir uns jedoch klar machen, dass das, was wir als Stress erleben, der biologische Mechanismus ist, durch den wir lernen, uns weiterentwickeln und stärker werden, verstehen wir ihn auf ganz neue Weise.“ </strong><a href="#footnote_6_408438"><sup>7</sup></a></p><p>Studierende, die das Stressmanagement erlernen, können sich frei von Angst Problemen stellen und Hindernisse überwinden. Diese persönliche Entwicklung stärkt ihr Selbstvertrauen und führt zu einem positiven Kreislauf aus Fortschritt und Vorteil. Indem sie lernen, auch in anspruchsvollen Situationen die Ruhe zu bewahren, leben sie erfolgreich, erfüllt und gesund. Besonders wichtig ist, dass dieser Umgang mit Stress Studierenden in Bewerbungsgesprächen, im Praktikum und letztendlich beim Eintritt in das Berufsleben eine unschätzbare Hilfe ist.</p><h3>Wo setze ich an, um meinen Stress abzubauen?</h3><p>Im Jahr 2020 erstellte die WHO (Weltgesundheitsorganisation) ein kostenloses Arbeitsbuch mit Informationen, Tipps und Techniken für jeden, der unter Stress steht.<br><br><strong>Gut mit Stress und Belastungen umgehen</strong> enthält die folgenden Empfehlungen:</p><ol><li>Erden: lernen, sich zu konzentrieren, einzubringen und aufmerksam zu sein</li><li>Loslösen: mit schwierigen Gedanken und Gefühlen umgehen</li><li>Nach eigenen Werten handeln: Wege finden, um das zu tun, was Ihnen wichtig ist, und die Menschen und Situationen um Sie herum positiv zu beeinflussen</li><li>Liebevoll sein: Sich selbst und anderen gegenüber</li><li>Raum geben: für herausfordernde Gedanken und Situationen, anstatt zu versuchen, sie zu vermeiden<a href="#footnote_7_408438"><sup>8</sup></a></li></ol><p><strong>Nicht vergessen:</strong></p><ul><li>Bitten Sie um Hilfe</li><li>Verpassen Sie keine Vorlesungen oder Abgabetermine</li><li>Üben Sie Selbstfürsorge</li><li>Beteiligen Sie sich an Freizeitaktivitäten</li><li>Bewegen Sie sich und ernähren Sie sich gesund&nbsp;– für Ihr geistiges und körperliches Wohlbefinden</li><li>Sorgen Sie für ausreichenden Schlaf</li><li>Bleiben Sie in Kontakt mit Freunden und Familie</li><li>Lachen Sie, tanzen Sie und haben Sie Spaß, denn das schafft Ausgewogenheit</li></ul><ol><li><a href="https://www.studentminds.org.uk/uploads/3/7/8/4/3784584/2107_accessible_version__final_.pdf">University Mental Health: Life in a Pandemic Listening to Higher Education Communities throughout 2020/2021</a><span> [</span><a href="#identifier_0_408438"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li><a href="https://www.nhs.uk/mental-health/children-and-young-adults/help-for-teenagers-young-adults-and-students/student-stress-self-help-tips/">Student stress</a><span> [</span><a href="#identifier_1_408438"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li><a href="https://www.mentalhealth.org.uk/statistics/mental-health-statistics-stress">Mental health statistics: stress</a><span> [</span><a href="#identifier_2_408438"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li><a href="https://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0255041">University students’ strategies of coping with stress during the coronavirus pandemic: Data from Poland</a><span> [</span><a href="#identifier_3_408438"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li><a href="https://www.acha.org/documents/ncha/NCHA-III_Fall_2020_Undergraduate_Reference_Group_Executive_Summary_updated.pdf">Undergraduate Student Reference Group</a><span> [</span><a href="#identifier_4_408438"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li><a href="https://www.mind.org.uk/information-support/types-of-mental-health-problems/stress/signs-of-stress/">How to manage stress</a><span> [</span><a href="#identifier_5_408438"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li><a href="https://qz.com/1069180/stanford-psychologist-kelly-mcgonigal-has-a-simple-mental-exercise-for-tackling-student-anxiety/">A Stanford psychologist has a simple mental exercise for tackling student stress</a><span> [</span><a href="#identifier_6_408438"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li><a href="https://www.who.int/publications/i/item/9789240003927">Doing What Matters in Times of Stress</a><span> [</span><a href="#identifier_7_408438"><span>↩</span></a><span>]</span></li></ol>]]></content:encoded><category><![CDATA[Stressmanagement,Schlaf,Gesunde Ernaehrung,Achtsamkeit,Energie,Artikeln]]></category>
            <pubDate>Fri, 23 Aug 2024 09:31:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Zehn Möglichkeiten zur Stärkung Ihres Immunsystems</title>
                        <link>https://yourwellness.lifeplus.com/de/060-zehn-moeglichkeiten-zur-staerkung-ihres-immunsystems/</link>
                        <guid>https://yourwellness.lifeplus.com/de/060-zehn-moeglichkeiten-zur-staerkung-ihres-immunsystems/</guid><pp:caseid>594620</pp:caseid><description><![CDATA[<h3>Der beste Ansatz für eine gute Gesundheit ist eine proaktive Herangehensweise. Es empfiehlt sich daher, das Immunsystem zu unterstützen, denn diese komplexe Struktur schützt uns vor schädlichen externen Einflüssen und wehrt Erkrankungen ab.&nbsp;</h3>]]></description><content:encoded><![CDATA[<p><span style="background-color:rgb(255,255,255);"><i><span style="text-align:start;">Lesedauer:&nbsp;2&nbsp;minuten</span></i></span></p><h3>Der beste Ansatz für eine gute Gesundheit ist eine proaktive Herangehensweise.</h3><p>Es empfiehlt sich daher, das Immunsystem zu unterstützen, denn diese komplexe Struktur schützt uns vor schädlichen externen Einflüssen und wehrt Erkrankungen ab. Dieses raffinierte System trägt maßgeblich zur allgemeinen Gesundheit bei, indem es den Körper fortlaufend schützt, unterstützt und für Ausgewogenheit sorgt.</p><p>Wir neigen dazu, Symptome schnell mit rezeptfreien Medikamente zu behandeln. Das ist zwar nicht unbedingt verkehrt, aber es gibt viele Möglichkeiten, das Immunsystem zu unterstützen, sodass diese leidigen Symptome gar nicht erst auftreten.</p><p>Anregungen gewünscht?</p><h3><strong>Hier sind z</strong>e<strong>hn Möglichkeiten, Ihr Immunsystem zu stärken und zu unterstützen:</strong></h3><p><strong>1. Flüssigkeitszufuhr</strong></p><p>Täglich 2 Liter (möglichst gefiltertes) Wasser zu trinken, ist ein guter Anfang, um Schad-&nbsp; und Giftstoffe aus dem Körper zu spülen.</p><p><strong>2. Ruhe</strong></p><p>Guter Schlaf ist unerlässlich für die Erholung des Immunsystems und sollte durch Ruhe- und Erholungspausen im Tagesverlauf ergänzt werden.</p><p><strong>3. Bewegung</strong></p><p>Bewegung fördert die Durchblutung, die es wiederum Elementen des Immunsystems ermöglicht, das umliegende Gewebe zu überwachen. Durch die Bewegung von Blut, Flüssigkeit und diesen Elementen werden Verunreinigungen und Infektionen aus dem Körper gespült.</p><p><strong>4. Gesunde Ernährung</strong></p><p>Der Verzicht auf Zucker in Nahrungsmitteln und Getränken sollte bei der gesunden Ernährung höchste Priorität haben. Wichtig sind auch viel farbenfrohes Obst und Gemüse, ausreichende Mengen an Proteinen sowie gesunde Fette, damit das Immunsystem die richtigen Nährstoffe erhält.</p><p><strong>5. Kontakt mit Schadstoffen verringern</strong></p><p>Pestizide, Blei, Schimmel und Schwermetalle können alle dem Immunsystem schaden. Durch die Ernährung mit Bio-Lebensmitteln und den Verzicht auf Schadstoffe lassen sich diese Risiken verringern.</p><p><strong>6. Gesunde Bakterien unterstützen</strong></p><p>Unser Darmmikrobiom ist für ein gesundes Immunsystem von entscheidender Bedeutung. Präbiotika und Probiotika als Teil der täglichen Ernährung können sehr hilfreich sein. Probieren Sie es neben Joghurt und Kefir auch mit Kimchi und Sauerkraut.</p><p><strong>7. Stress bewältigen</strong></p><p>Wir können Stress zwar nicht völlig aus unserem Leben verbannen, aber wir können lernen, ihn auf gesunde Weise zu bewältigen. Kreativität (z.&nbsp;B. Tanzen, Singen, Malen, ein Tagebuch führen usw.), adaptogene Kräuter und Zeit im Grünen können alle dazu beitragen, zur Ruhe zu kommen, damit unser Immunsystem sich erholen kann.</p><p><strong>8. Atemübungen</strong></p><p>Wussten Sie schon, dass Ihr Zwerchfell eine Pumpe für das Lymphsystem ist, das der Ausscheidung von Abfallstoffen dient? Durch tiefes Atmen und Atemübungen fördern Sie den Transport der Immunzellen, damit sie ihrer Aufgabe überall im Körper nachgehen können. Versuchen Sie, sich möglichst jeden Tag Zeit für Meditation oder Atemübungen zu nehmen.</p><p><strong>9. Ausgeglichene Stimmung</strong></p><p>Wenn Sie schlechte Laune haben, beeinträchtigt das nicht nur Ihr Familienleben, sondern auch Ihr Immunsystem.&nbsp; Enge Beziehungen zu anderen Menschen, Hobbys, das Verarbeiten von Emotionen sowie bei Bedarf auch Medikamente (ob pflanzliche oder verschreibungspflichtige Medikamente) – all das kann Ihnen helfen, Ihre Stimmung in den Griff zu bekommen.</p><p><strong>10. Nahrungsergänzungsmittel</strong></p><p>Zusätzlich zu den obenstehenden Empfehlungen können auch bestimmte Nahrungsergänzungsmittel zur Stärkung des Immunsystems beitragen, z.&nbsp;B.:</p><ul><li>Zink</li><li>Vitamin&nbsp;C</li><li>Vitamin&nbsp;D</li><li>Holunder</li><li>Zitronenmelisse</li><li>Knoblauch</li><li>Omega-3-Fettsäuren</li><li>Probiotika mit mehreren Bakterienstämmen</li><li>Astragalus</li><li>Traubenkernextrakt</li><li>Pilze (z.&nbsp;B. Reishi, Schiefer Schillerporling, Schmetterlingstramete usw.)</li></ul><p>Sprechen Sie zur Auswahl geeigneter Nahrungsergänzungsmittel mit Ihrem Arzt, damit auch evtl. vorbestehende Erkrankungen sowie Wechselwirkungen mit Medikamenten berücksichtigen werden, die Sie möglicherweise einnehmen.</p><p>Sie sehen: Um Krankheiten abzuwehren, reichen Medikamente allein nicht aus.&nbsp; Durch konsequent gesunde Lebensstil-Entscheidungen können Sie Ihr Immunsystem stärken, damit es Gesundheitsrisiken besser abwehren kann.</p><p>Was möchten Sie gleich heute tun, um Ihr Immunsystem zu unterstützen?</p><p><strong>Literatur</strong></p><p><a href="https://www.mayoclinichealthsystem.org/hometown-health/speaking-of-health/support-your-immune-function-with-good-nutrition">https://www.mayoclinichealthsystem.org/hometown-health/speaking-of-health/support-your-immune-function-with-good-nutrition</a></p><p><a href="https://www.health.harvard.edu/staying-healthy/how-to-boost-your-immune-system">https://www.health.harvard.edu/staying-healthy/how-to-boost-your-immune-system</a></p><p><a href="https://health.clevelandclinic.org/eat-these-foods-to-boost-your-immune-system/">https://health.clevelandclinic.org/eat-these-foods-to-boost-your-immune-system/</a></p>]]></content:encoded><category><![CDATA[Immungesundheit,Schlaf,Gesunde Ernaehrung,Darm und Verdauung,Stressmanagement,Achtsamkeit,Probiotika,Artikeln]]></category>
            <pubDate>Wed, 14 Aug 2024 08:58:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Was sind gute tägliche Gewohnheiten?</title>
                        <link>https://yourwellness.lifeplus.com/de/026-was-sind-gute-taegliche-gewohnheiten/</link>
                        <guid>https://yourwellness.lifeplus.com/de/026-was-sind-gute-taegliche-gewohnheiten/</guid><pp:caseid>594517</pp:caseid><description><![CDATA[<p>Manchmal fällt es uns schwer, gute tägliche Gewohnheiten konsequent beizubehalten. Sie können jedoch enorme Vorteile erzielen, wenn Sie Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden zur Priorität machen.</p>]]></description><content:encoded><![CDATA[<p><span style="background-color:rgb(255,255,255);"><i><span style="text-align:start;">Lesedauer:&nbsp;5&nbsp;minuten</span></i></span></p><h3>Manchmal fällt es uns schwer, gute tägliche Gewohnheiten konsequent beizubehalten. Sie können jedoch enorme Vorteile erzielen, wenn Sie Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden zur Priorität machen.</h3><p>Durch gute tägliche Gewohnheiten können wir Überforderung, Burnout, Stress und sogar Erkrankungen vorbeugen. Schlaf, Ruhe und einen gesünderer Lebensstil helfen uns, das Immunsystem zu stärken, sodass der Körper Krankheiten besser bekämpfen kann. Wir können lernen, Anzeichen von Müdigkeit und Stress zu erkennen, bevor sie sich negativ auf unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden auswirken.</p><p>Wenn wir uns die Zeit nehmen, Selbstfürsorge in Form guter täglicher Gewohnheiten zu üben, können wir schneller erkennen, wenn etwas aus dem Gleichgewicht oder aus dem Rhythmus gerät, und durch schnelles Eingreifen chronische Probleme verhindern.<a href="#footnote_0_412958"><sup>1</sup></a></p><h3><strong>Wenn die Vorteile so groß sind, warum priorisieren wir gute tägliche Gewohnheiten nicht, um unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden zu stärken?</strong></h3><p>Wir alle möchten uns gerne gut fühlen, gesund ernähren und das Leben stressfrei und glücklich gestalten. Warum tun wir das nicht?</p><p>Weil es Zeit erfordert: Ganz diszipliniert eine gesunde Routine einzuführen, erscheint uns wie eine weitere Aufgabe auf einer langen Liste, und angesichts der Alltagshektik glauben wir einfach nicht, dass wir diese Zeit aufbringen können.</p><p>Außerdem ist es einfacher, auf Dinge zu verzichten, die wir gerne für uns selbst tun würden, weil wir dafür keinen anderen Menschen gegenüber Rechenschaft ablegen müssen. Wenn ich mich entscheide, nicht Laufen zu gehen, lasse ich damit niemandem im Stich&nbsp;– nur mich selbst.</p><p>Warum entscheiden wir uns, auf diese Dinge zu verzichten? Weil wir niemanden Rechenschaft schulden außer uns selbst und niemandem im Stich lassen&nbsp;– nur uns selbst. Wenn Sie hingegen die versprochene Hilfe für einen Freund nicht leisten, lassen Sie ihn im Stich. Wenn wir unter Druck stehen, priorisieren wir, wie es gerade am einfachsten ist.</p><p>Das ist jedoch völlig kontraproduktiv. Letztendlich werden wir erschöpft, verbittert, krank oder einfach unglücklich.</p><p>Gute tägliche Gewohnheiten müssen daher fest im Alltag verankert werden. Das sind Dinge, die wir unverrückbar einfach für uns selbst tun, um unsere geistige Gesundheit und unser Wohlbefinden zu schützen und zu erhalten.</p><h3><strong>Was ist eine Gewohnheit? Als Erstes müssen wir verstehen, was eine Gewohnheit kennzeichnet.</strong></h3><p>Das Wörterbuch definiert eine Gewohnheit als eine „durch häufige und stete Wiederholung selbstverständlich gewordene Handlung, Haltung, Eigenheit; etwas oft nur noch mechanisch oder unbewusst Ausgeführtes“.</p><p>Laut dem American Journal of Psychology ist eine Gewohnheit eine Verhaltensroutine, die sich regelmäßig wiederholt und in der Regel unbewusst auftritt. Aus psychologischer Sicht wird eine Gewohnheit als eine mehr oder weniger feste Denkweise, eine Bereitschaft oder ein Gefühl definiert, die durch vorangegangene Wiederholung einer mentalen Erfahrung erworben wurden.</p><p>Regelmäßige Gewohnheiten sind beispielsweise das Zähneputzen, Sport und das Ansehen unserer Lieblingssendungen. Und es gibt <i>weniger gute </i>Gewohnheiten wie Trinken, Rauchen und übermäßiges Essen.</p><p>Aber warum sind manche Gewohnheiten schwerer abzulegen als andere? Zum Beispiel liebe ich Kuchen, aber ich kann nur schwer darauf verzichten, weil das für mich eine „glückliche“ Gewohnheit geworden ist. Umgekehrt möchte ich eigentlich jeden Tag laufen, aber diese Gewohnheit ist schwer beizubehalten und leicht aufzugeben. Woran liegt das?</p><p>Charles Duhigg hat in seinem Buch „Die Macht der Gewohnheit: Warum wir tun, was wir tun“ Ergebnisse aus seiner langjährigen Forschung zu diesem Thema zusammengetragen. Er sagt:</p><p>„Rund 40&nbsp;Prozent aller Handlungen, die wir an einem Tag durchführen, basieren nicht auf Entscheidungen, sondern auf Gewohnheit. Das reicht vom Zähneputzen oder Autofahren bis dazu, ob Sie nach Hause kommen und erstmal Laufen gehen oder sich gleich vor den Fernseher setzen. All dies sind Gewohnheiten, und es ist möglich, sowohl gute als auch schlechte Gewohnheiten zu schaffen. Im Grunde ist das Gehirn immer bestrebt, durch die Schaffung neuer Gewohnheiten Mühe zu sparen, damit es Energie für andere Aufgaben hat. Wenn eine Gewohnheit entsteht, ist das Gehirn nicht mehr an Entscheidungen beteiligt. Um eine Gewohnheit zu ändern, muss man sie also bekämpfen!“<a href="#footnote_1_412958"><sup>2</sup></a></p><h3><strong>Wie können wir Zeit für gute tägliche Gewohnheiten finden?</strong></h3><p>Haben Sie auch oft das Gefühl, dass Sie nicht genug Zeit haben?</p><p>Sie eilen von Aufgabe zu Aufgabe, aber was dann? Haben Sie am Ende des Tages das Gefühl, nichts erreicht zu haben? Fühlen Sie sich erschöpft, gestresst und unerfüllt?</p><p>Zeitmanagement kann helfen. Wenn Sie lernen, Ihre Zeit gezielt einzuteilen, fühlen Sie sich entspannter, konzentrierter und besser unter Kontrolle.<br><br>„Das Ziel des Zeitmanagements ist es, das von Ihnen angestrebte ausgewogene Verhältnis von Arbeits- und Privatleben zu erreichen“, erklärt die Arbeitspsychologin Emma Donaldson-Feilder.</p><p>„Arbeiten Sie Ihre Prioritäten im Leben heraus“, sagt sie. „Daraus ergibt sich, wie Sie Ihre Zeit einteilen und womit Sie sie verbringen.“</p><p>Als nächsten Schritt können Sie sich dann einige kurz- und mittelfristige Ziele setzen. „Zielsetzungen helfen Ihnen, besser zu planen und sich auf die Dinge zu konzentrieren, die Sie Ihren Zielen näher bringen“, schließt Emma Donaldson-Feilder ab.<a href="#footnote_2_412958"><sup>3</sup></a></p><h3><strong>Priorisieren guter täglicher Gewohnheiten</strong></h3><p>Falls es Ihnen schwer fällt, Ihre Prioritäten zu bestimmen, halten Sie sich vor Augen, dass Prioritäten nicht in Stein gemeißelt sein müssen und sich ändern können. Wichtig ist einfach, dass Sie einen Anfang machen. Vielleicht entscheiden Sie, dass Sie an 3 Tagen pro Woche ins Fitnessstudio gehen oder ein Buch pro Monat lesen. Es gibt keine richtigen oder falschen Antworten. Ihre Prioritäten sind allein Ihnen überlassen. Fragen Sie sich also, was Ihnen wichtig ist.</p><h3><strong>Wir haben fünf gute tägliche Gewohnheiten zusammengestellt, die Ihnen als Anhaltspunkte dienen können</strong></h3><ol><li>Ein geregelter Ablauf für den Tagesanfang.<br>Eine gute Morgenroutine kann die besten Voraussetzungen für einen positiven und produktiven Tag schaffen. Halten Sie das zunächst kurz und einfach, um sicherzustellen, dass Sie jeden Tag die Zeit dafür haben.<br>&nbsp;</li><li>Gut schlafen.<br>Schlafmangel beeinträchtigt das Gehirn und den Körper. Für Ihre allgemeine Gesundheit und Ihr Wohlbefinden ist wichtig, wie lange und wie gut Sie schlafen. Unser Biorhythmus oder zirkadianer Rhythmus ist ein natürlicher, interner Prozess, der den Schlaf-Wach-Zyklus regelt und sich etwa alle 24 Stunden wiederholt. Diese natürlichen Prozesse reagieren in erster Linie auf Licht und Dunkelheit. Versuchen Sie daher, einige einfache Maßnahmen einzuhalten, z.&nbsp;B. geregelte Essenszeiten sowie das Steuern von Tageslichtexposition, regelmäßige Bewegung und bewusstes Stressmanagement.</li></ol><p>„Studien belegen, dass chronischer Schlafmangel bei Tieren und Menschen das Immunsystem schwächt. Dadurch können selbst milde Infektionen und Viren leichter in den Körper eindringen und mehr Schaden oder gar den Tod verursachen. Geregelte Schlafenszeiten sind daher eine wirksame Strategie zur Aufrechterhaltung einer besseren Immungesundheit.“<a href="#footnote_0_412958"><sup>1</sup></a><br><br>3. Dankbarkeit als Grundhaltung.<br>Die Forschung zeigt, dass Dankbarkeit körperliche, psychologische und soziale Vorteile mit sich bringt. Dies geht aus einer 2012 in „Personality and Individual Differences“ veröffentlichten Studie hervor, die von Forbes aufgegriffen wurde.</p><p>Beginnen Sie einfach damit, an drei Dinge zu denken, für die Sie dankbar sind. Das können Sie gleich nach dem Aufwachen oder kurz vor dem Schlafengehen tun. Diese ebenso einfache wie effektive Gewohnheit können Sie leicht einführen. Notieren sie beispielsweise „Heute bin ich dankbar für: das Dach über meinem Kopf, das Essen auf meinem Tisch und die Familie um mich herum“.<a href="#footnote_3_412958"><sup>4</sup></a><br><br>4. Meditation.<br>Die ganzheitlichen Vorteile der Meditation sind vielfältig: Meditation kann dazu beitragen, psychische Probleme wie Angstgefühle und Depressionen zu reduzieren und Stress und Ärger auf natürliche Weise zu bewältigen. Dazu kommen physische Vorteile wie Schmerzlinderung, die Verbesserung der Herzgesundheit und die Förderung deutlich verbesserter Schlafmuster.</p><p>Aus diesen Vorteilen ergibt sich ein Dominoeffekt, zum Beispiel die Stärkung des Immunsystems, die Stimmungsaufhellung und die Förderung von Beziehungen und allgemeinem Wohlbefinden.<a href="#footnote_4_412958"><sup>5</sup></a></p><p>5. Zeit im Freien.</p><p>Ein Spaziergang ist wunderbar. Wir hören die Vögel singen, atmen frische Luft und kommen einfach zur Ruhe.</p><p>Aber wir verbringen so viel Zeit in Innenräumen, dass wir vergessen, wie positiv und vorteilhaft Zeit im Freien für unsere Stimmung sein kann.</p><p>Aus Großbritannien heiß es dazu von MIND, einem gemeinnützigen Verein für psychische Gesundheit:</p><p>„Untersuchungen zeigen, dass Zeit in der Natur bei psychischen Problemen wie Angstzuständen und Depression hilft. Die Forschung zur Ökotherapie (einem Behandlungsprogramm mit Aktivitäten in der Natur) zeigt, dass sie bei leichten bis mittelschweren Depressionen hilfreich sein kann. Möglicherweise liegt das an der Kombination von regelmäßiger Bewegung und Sozialkontakten mit Zeit im Freien.“<a href="#footnote_5_412958"><sup>6</sup></a></p><p>Schon eine richtige Mittagspause, der Fußweg zur Arbeit oder eine Tasse Tee am frühen Morgen im Garten können sich erheblich auf Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden auswirken. Wichtig ist, dass es in Ihr Leben passt, aber diese einfache Gewohnheit lässt sich ohne großen Aufwand in Ihren Alltag integrieren.</p><p>Wenn unerwartete Ereignisse auf die Alltagshektik treffen, lassen wir als Erstes fallen, was wir nicht immer für wichtig halten – und das sind oft diese täglichen guten Gewohnheiten. Aber sie sind sehr wohl wichtig!</p><p>Gute tägliche Gewohnheiten sollten das Letzte sein, was wir aufzugeben bereit sind.</p><ol><li><a href="https://www.universityofcalifornia.edu/news/healthy-circadian-rhythm-may-keep-you-sane-and-increase-resilience-fight-covid-19">A healthy circadian rhythm may keep you sane and increase resilience to fight COVID-19</a><span> [</span><a href="#identifier_0_412958"><span>↩</span></a><span>] [</span><a href="#identifier_3_412958"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li><a href="https://charlesduhigg.com/how-habits-work/">How Habits Work</a><span> [</span><a href="#identifier_1_412958"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li><a href="https://www.nhs.uk/mental-health/self-help/tips-and-support/time-management-tips/">Easy time-management tips</a><span> [</span><a href="#identifier_2_412958"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li><a href="https://www.forbes.com/sites/amymorin/2014/11/23/7-scientifically-proven-benefits-of-gratitude-that-will-motivate-you-to-give-thanks-year-round/?sh=36b8cad6183c">7 Scientifically Proven Benefits Of Gratitude That Will Motivate You To Give Thanks Year-Round</a><span> [</span><a href="#identifier_4_412958"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li><a href="https://www.nhs.uk/mental-health/self-help/tips-and-support/mindfulness/">Mindfulness</a><span> [</span><a href="#identifier_5_412958"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li><a href="https://www.mind.org.uk/information-support/tips-for-everyday-living/nature-and-mental-health/how-nature-benefits-mental-health/">Nature and mental health</a><span> [</span><a href="#identifier_6_412958"><span>↩</span></a><span>]</span></li></ol>]]></content:encoded><category><![CDATA[Verhaltensaenderung,Achtsamkeit,Gesunde Ernaehrung,Artikeln]]></category>
            <pubDate>Mon, 05 Aug 2024 14:47:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Breathwork: Die richtige Grundlage</title>
                        <link>https://yourwellness.lifeplus.com/de/016-breathwork-die-richtige-grundlage/</link>
                        <guid>https://yourwellness.lifeplus.com/de/016-breathwork-die-richtige-grundlage/</guid><pp:caseid>594420</pp:caseid><description><![CDATA[<p>Selbst wenn wir wenig im Leben selbst beeinflussen können: Unsere Atmung kontrollieren nur wir selbst. Atem ist der Inbegriff des Lebens. Atmung erhält, pflegt, reinigt und heilt Körper und Geist, daher ist achtsames Atmen eine wertvolle Technik für ein optimales Wohlbefinden.</p>]]></description><content:encoded><![CDATA[<p><i>Lesedauer:&nbsp;2&nbsp;minuten</i></p><h3>Selbst wenn wir wenig im Leben selbst beeinflussen können: Unsere Atmung kontrollieren nur wir selbst.&nbsp;</h3><p>Atem ist der Inbegriff des Lebens. Atmung erhält, pflegt, reinigt und heilt Körper und Geist, daher ist achtsames Atmen eine wertvolle Technik für ein optimales Wohlbefinden.</p><p>Aber was ist der Unterschied zwischen alltäglicher Atmung und Breathwork?</p><p>Dieser Unterschied ist größer, als Sie vielleicht meinen.</p><p>Aufgrund der engen Verbindung zwischen Atmung und Gehirn kann Breathwork das Nervensystem zurücksetzen und das Wohlbefinden fördern.</p><p>Gezielte und kontrollierte Atmung könnte die Gesundheit verbessern, z.&nbsp;B. durch das Reduzieren oder Kontrollieren von:</p><ul><li>Stress</li><li>Ängsten</li><li>Depression</li><li>Schlafstörungen</li><li>hohem Blutdruck</li><li>erhöhter Herzfrequenz</li><li>Schmerzen</li><li>Konzentrationsschwäche</li><li>Immunsystemschwächungen</li><li>Trauma</li><li>Trauer</li><li>starken Emotionen</li></ul><p>Die steigende Beliebtheit beruht sowohl auf den gesundheitlichen Vorteilen als auch auf der Tatsache, dass Atemübungen einfach, problemlos in den Tagesablauf integrierbar und kostenlos(!) sind.</p><p>Legen Sie die Grundlagen für Breathwork und Homöostase im Alltag, indem Sie die richtigen Atemtechniken für Sie persönlich entdecken.</p><h5>Box-Atmung</h5><p>Diese Technik kann sich jeder merken, denn sie besteht aus gleich langem Ein- und Ausatmen, z.&nbsp;B.:</p><ul><li>Einatmen und dabei bis vier zählen</li><li>Den Atem anhalten und dabei bis vier zählen</li><li>Ausatmen und dabei bis vier zählen</li><li>Nicht atmen und dabei bis vier zählen</li></ul><p>Wichtig ist nicht die Vier, sondern die gleiche Länge. Sie können also auch bis zu einer beliebigen anderen Zahl zählen.</p><h5>Bauchatmung</h5><p>Zum Beruhigen einer schnellen und flachen Atmung legen Sie eine oder beide Hände auf den Bauch und konzentrieren Sie sich durch langsame, tiefe Atemzüge auf das Auf- und Absinken des Bauchs.</p><p>Wiederholen Sie das mindestens 3-10 Mal.</p><h5>4-7-8-Atmung</h5><p>Diese Technik kombiniert Bauchatmung und Zählen für mehr Kontrolle und umfasst:</p><ul><li>Einatmen und bis vier zählen</li><li>Den Atem anhalten und bis sieben zählen</li><li>Ausatmen und bis acht zählen</li></ul><h5>Wechselnde Nasenlochatmung</h5><p>Schließen Sie im Sitzen das rechte Nasenloch mit dem rechten Daumen. Atmen Sie langsam durch das linke Nasenloch ein und schließen Sie es dann mit dem rechten Ringfinger. Nehmen Sie den Daumen vom rechten Nasenloch und atmen Sie langsam aus. Wiederholen Sie dies 5-10 Mal für jedes Nasenloch.</p><h5>Modifizierte Löwenatmung</h5><p>Wie der Name schon sagt, ist hier der Löwe das Vorbild.&nbsp;</p><p>Füllen Sie Ihren Bauch bis zum Anschlag mit Luft, öffnen Sie dann den Mund so weit wie möglich und atmen Sie mit einem „Haaaaaa“ aus.&nbsp; Wiederholen Sie das, so oft sie möchten.</p><h5>Achtsames Atmen zu Worten</h5><p>Verknüpfen Sie das Atmen mit Semantik, indem Sie:</p><ul><li>beim Einatmen „Ich bin“ denken</li><li>beim Ausatmen beispielsweise „ruhig, entspannt, dankbar“ denken</li></ul><p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; oder</p><ul><li>beim Einatmen „Ich entscheide mich für“ denken</li><li>beim Ausatmen beispielsweise „Gelassenheit, Stille, Freundlichkeit, Liebe“ denken</li></ul><p>Wenn Sie Ihre Technik verfeinern und weitere Optionen entdecken möchten, suchen Sie nach Ressourcen wie Büchern, geführten Online-Übungen und Präsenzkursen.</p><p>Das Atmen mag ganz einfach erscheinen und wird als selbstverständlich hingenommen, aber achtsame Atemübungen können eine ganze Reihe von Gesundheitsvorteilen erschließen. Diese Übungen sind überall und jederzeit möglich. Und sie kosten nichts. Das ist doch wirklich mal ein Grund, tief durchzuatmen.</p>]]></content:encoded><category><![CDATA[Kardiovaskulaere Gesundheit,Stressmanagement,Psychische Gesundheit,Achtsamkeit,Artikeln]]></category>
            <pubDate>Fri, 12 Apr 2024 13:31:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Was sind „giftige Gefühle“, und wie werden wir sie los?</title>
                        <link>https://yourwellness.lifeplus.com/de/171-was-sind-giftige-gefuehle-und-wie-werden-wir-sie-los/</link>
                        <guid>https://yourwellness.lifeplus.com/de/171-was-sind-giftige-gefuehle-und-wie-werden-wir-sie-los/</guid><pp:caseid>594531</pp:caseid><description><![CDATA[<h2>Immer wieder ist von schädlichen Emotionen oder giftigen Gefühlen die Rede, aber was sind sie eigentlich? Ärger, Schuldgefühle, Scham, Ängste, Furcht, Selbstverachtung, Bedauern, Bitterkeit und Selbstverachtung – diese negativen Emotionen leisten keinen positiven Beitrag zum Leben oder zum geistigen Wohlbefinden.</h2>]]></description><content:encoded><![CDATA[<p><span style="background-color:rgb(255,255,255);"><i><span style="text-align:start;">Lesedauer:&nbsp;5&nbsp;minuten</span></i></span></p><h3>Immer wieder ist von schädlichen Emotionen oder giftigen Gefühlen die Rede, aber was sind sie eigentlich?</h3><p>Ärger, Schuldgefühle, Scham, Ängste, Furcht, Selbstverachtung, Bedauern, Bitterkeit und Selbstverachtung – diese negativen Emotionen leisten keinen positiven Beitrag zum Leben oder zum geistigen Wohlbefinden. Derartige negative Emotionen schaden nicht nur uns, sondern allen Menschen in unserer Umgebung, zu Hause und bei der Arbeit. Wenn wir diese „giftigen Gefühle“ nicht in den Griff bekommen, können sie unsere geistige und körperliche Gesundheit beeinträchtigen. Glücklicherweise können Sie lernen, mit schädlichen Emotionen umzugehen und Ihre Gedanken in positive Bahnen zu lenken.</p><p>Wenn Sie sich und die Menschen in Ihrem Umfeld vor den Folgen übermäßiger negativer Emotionen schützen möchten, müssen Sie zunächst verstehen, wie Ihre Emotionen die Welt beeinflussen und wie die Welt Ihre Emotionen beeinflusst. Das ist keine Einbahnstraße, sondern vielmehr ein ganzes Netzwerk von Verbindungen. Gefühle können sich daher so schnell verbreiten wie ein Virus.</p><h3>Warum kommt es so leicht zu negativen Emotionen?</h3><p>Studien belegen immer wieder, dass gute wie schlechte Gefühle und Gewohnheiten ansteckend sein können. Eine Untersuchung zwischenmenschlicher Beziehungen ergab beispielsweise, dass der Austausch negativer Ansichten über Dritte besonders schnell zur Bindung zwischen Menschen führt. Mit anderen Worten: Die Zuneigung basiert auf der gemeinsamen Abneigung gegenüber einer anderen Person.<a href="#footnote_0_387817"><sup>1</sup></a>&nbsp;Diese schnelle anfängliche Bindung ist allerdings keine gesunde Grundlage für eine Freundschaft. Wahrscheinlich reicht sie in die Frühzeit der Menschheit zurück, als es von Vorteil war, wenn kleine Gruppen sich schnell zusammentun und gegen „feindliche“ Gruppen bestehen konnten.</p><p>Heute ist dieser Effekt jedoch nicht nur überflüssig, sondern potenziell sogar nachteilig. Mit anderen Worten: Was unseren steinzeitlichen Vorfahren beim Überleben geholfen hat, zieht heute negative Menschen und schlechte Einflüsse an. Schlimmer noch: Andere Untersuchungen zeigen, dass bereits eine negative Erfahrung ausreicht, um die Wahrscheinlichkeit zu verdoppeln, dass wir uns unzufrieden fühlen.<a href="#footnote_1_387817"><sup>2</sup></a></p><h3>Umgang mit schädlichen Emotionen</h3><p>Die gute Nachricht: Auch Glück und Freundlichkeit sind ansteckend. Sie können nicht nur lernen, mit schädlichen Emotionen umzugehen, sondern Sie können auch lernen, positivere Emotionen zu verspüren. Eine gute Tat schlägt Wellen, die sich über komplexe soziale Verbindungen auf Menschen ausbreiten, denen Sie vielleicht nie begegnen.<a href="#footnote_2_387817"><sup>3</sup></a> Besser noch: Mit jedem „glücklichen“ Freund, den Sie haben, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass Sie selbst glücklich sind, um fast 10&nbsp;Prozent.<a href="#footnote_3_387817"><sup>4</sup></a> Die Gedanken und Gefühle, auf die wir uns konzentrieren, ziehen wir im Allgemeinen in unserem Leben an. Darüber hinaus macht uns der Instinkt, die Gesichtsausdrücke, Körpersprache und Sprachmuster unserer Mitmenschen zu imitieren, noch anfälliger für das „Anstecken“ mit den Emotionen von Menschen, mit denen wir häufig zu tun haben.<a href="#footnote_4_387817"><sup>5</sup></a></p><p>Klar ist: Unsere Emotionen beeinflussen die Menschen um uns herum und die Menschen um uns herum beeinflussen unsere Emotionen.((Larson, Reed W. und David M. Almeida. „Emotional Transmission in the Daily Lives of Families: A New Paradigm for Studying Family Process.“ Journal of Marriage and the Family 61, Nr. 1 (1999): 5.&nbsp;<a href="https://doi.org/10.2307/353879" target="_blank">https://doi.org/10.2307/353879</a>))&nbsp;Wenn Menschen in Ihrem Umfeld in negativen Erfahrungen und negativen Emotionen verharren, löst das also auch bei Ihnen negative Gedanken und Erfahrungen aus.</p><p>Wenn Sie hingegen Zeit mit Menschen verbringen, die sich auf Freude, Dankbarkeit, Glück und andere positive Emotionen konzentrieren, werden Sie feststellen, dass auch Ihre eigenen Gedanken und Gefühle auf positive Dinge, Menschen, Erfahrungen, Ideen und Konzepten ausgerichtet sind.</p><p>Am einfachsten ist das zu Hause, wo wir die größte Kontrolle über unser Leben haben. Sie entscheiden, wen Sie einlassen, welche Musik Sie hören und welcher Fernsehsender ausgewählt wird. Diese Faktoren mögen unwesentlich erscheinen, aber sie können Ihre Gefühlslage maßgeblich beeinflussen.</p><p>Wenn Sie nach einem anstrengenden Tag nach Hause kommen und Zeit mit Freunden verbringen, Musik genießen, eine unterhaltsame Sendung sehen, ein gutes Buch lesen oder etwas anderes unternehmen, das Ihnen hilft, Stress abzubauen, können Sie Ihre Gedanken in positive Bahnen lenken und die Gefahr verringern, dass Sie in schädlichen Emotionen verharren.</p><h3>Umgang mit schädlichen Emotionen bei der Arbeit</h3><p>Bei der Arbeit kann es etwas mehr Übung erfordern, sich nicht von „giftigen Gefühlen“ erfassen zu lassen. Wir können uns selten aussuchen, mit wem wir bei der Arbeit Zeit verbringen müssen. Ob ein Chef, der seine Untergebenen herunterputzt, oder ein Kollege, der an niemandem ein gutes Haar lässt: Manchmal lassen sich negative Einstellungen am Arbeitsplatz nicht vermeiden.</p><p>Wenn am Arbeitsplatz eine negative Atmosphäre vorherrscht, besteht der beste Schutz darin, Ihre positive Einstellung zu untermauern, indem Sie gezielt andere Mitarbeiter ausfindig machen, die positiv bleiben und Freude an der Arbeit finden möchten. Wenn Sie Zeit und Energie in diese Beziehungen investieren, schlagen Ihre guten Taten und positiven Einstellungen Wellen im ganzen Betrieb, die negativen Effekten entgegenwirken. Daraus kann ein Schneeballeffekt werden, wenn immer mehr Kollegen spüren, wie angenehm es ist, nicht in negativen Gefühlen zu verharren: Das verringert nicht nur Stress und fördert eine bessere Stimmung, sondern verbessert auch die Zusammenarbeit, verringert Konflikte und steigert die Arbeitsleistung. <a href="#footnote_5_387817"><sup>6</sup></a></p><p>Ob bei der Arbeit, zu Hause, unterwegs mit Freunden oder bei neuen Begegnungen auf einer Party: Denken Sie daran, dass Sie nicht auf jeden negativen Einfluss reagieren müssen, den Sie bemerken.</p><p>Negativ eingestellte Menschen suchen oft nach Gleichgesinnten. Wenn Sie überlegen, was negative Emotionen sind, fällt Ihnen bestimmt ein Gespräch ein, bei dem jemand versucht hat, sich bei Ihnen über eine andere Person oder eine Situation zu beschweren. Wenn Sie sich wieder in einem solchen Gespräch befinden sollten, denken Sie daran, dass Sie nicht darauf reagieren müssen. Sie brauchen nicht zuzustimmen und die negativen Emotionen anzunehmen. Sie müssen auch nicht dagegenhalten und einen Streit riskieren.</p><h3>Was tun, wenn Sie eine negative Person oder Umgebung nicht vermeiden können?</h3><p>Wenn Sie den Kontakt mit Menschen, die negative Emotionen an den Tag legen, nicht vermeiden können, sollten Sie sich vor allem von den negativen Kommentaren nicht beeinflussen lassen. Nehmen Sie sich einen Moment Zeit, um Ihre eigenen Gedanken zu prüfen und sicherzustellen, dass Sie Ihrem Wunsch treu bleiben, sich auf positive Gedanken und Erfahrungen zu konzentrieren.</p><p>Ziehen Sie sich dann nach Möglichkeit schnell, aber höflich aus der Situation zurück. Bei der Arbeit können Sie dazu einfach auf Termindruck verweisen. Auf einer Party können Sie gehen, um sich einen neuen Drink zu holen.</p><p>Wie Viren sind auch Emotionen ansteckend. Und wenn wir keine Vorsichtsmaßnahmen ergreifen, können wir uns „giftige Gefühle“ einfangen, ohne es zu bemerken. Der beste Schutz Ihrer Immunität gegenüber schädlichen Emotionen besteht darin, sich mit anderen Menschen zu umgeben, die ihre Gedanken bewusst in positive Bahnen lenken.</p><ol><li>Bosson, Jennifer K., Amber B. Johnson, Kate Niederhoffer und William B. Swann. „Interpersonal Chemistry through Negativity: Bonding by Sharing Negative Attitudes about Others.“ Personal Relationships 13, Nr. 2 (2006): 135-50.&nbsp;<a href="https://doi.org/10.1111/j.1475-6811.2006.00109.x" target="_blank">https://doi.org/10.1111/j.1475-6811.2006.00109.x</a><span> [</span><a href="#identifier_0_387817"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li>Hill, Alison L.&nbsp; et al. „Emotions as Infectious Diseases in a Large Social Network: The SISa Model.“ Proceedings of the Royal Society B: Biological Sciences 277.1701 (2010): 3827–3835. PMC. Web. 3.&nbsp;Mai 2017<span> [</span><a href="#identifier_1_387817"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li>James H. Fowler und Nicholas A. Christakis. „Cooperative behavior cascades in human social networks.“ PNAS 2010 107 (12) 5334-5338; Vorabveröffentlichung 8.&nbsp;März 2010,&nbsp;<a href="https://www.pnas.org/content/107/12/5334" target="_blank">doi:10.1073/pnas.0913149107</a><span> [</span><a href="#identifier_2_387817"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li>Christakis, Nicholas A. und James Fowler. „SOCIAL NETWORKS AND HAPPINESS.“ SOCIAL NETWORKS AND HAPPINESS | Edge.org, n.d.&nbsp;<a href="https://www.edge.org/conversation/social-networks-and-happiness" target="_blank">https://www.edge.org/conversation/social-networks-and-happiness</a><span> [</span><a href="#identifier_3_387817"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li>Colino, Stacey. „Are You Catching Other People’s Emotions?“ U.S. News & World Report, n.d.&nbsp;<a href="https://health.usnews.com/health-news/health-wellness/articles/2016-01-20/are-you-catching-other-peoples-emotions" target="_blank">https://health.usnews.com/health-news/health-wellness/articles/2016-01-20/are-you-catching-other-peoples-emotions</a><span> [</span><a href="#identifier_4_387817"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li>Larson, Reed W. und David M. Almeida. „Emotional Transmission in the Daily Lives of Families: A New Paradigm for Studying Family Process.“ Journal of Marriage and the Family 61, Nr. 1 (1999): 5.&nbsp;<a href="https://doi.org/10.2307/353879" target="_blank">https://doi.org/10.2307/353879</a><span> [</span><a href="#identifier_5_387817"><span>↩</span></a><span>]</span></li></ol>]]></content:encoded><category><![CDATA[Psychische Gesundheit,Beziehungen,Freude,Achtsamkeit,Familie,Stressmanagement,Artikeln]]></category>
            <pubDate>Mon, 08 Apr 2024 15:25:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Was bedeutet intuitives Essen?</title>
                        <link>https://yourwellness.lifeplus.com/de/170-was-bedeutet-intuitives-essen/</link>
                        <guid>https://yourwellness.lifeplus.com/de/170-was-bedeutet-intuitives-essen/</guid><pp:caseid>594513</pp:caseid><description><![CDATA[<h2><strong>Was ist intuitives Essen, und was unterscheidet es von achtsamem Essen? </strong>Intuitives Essen ist die Antithese zu Diätwahn, Kalorien zählen, Essensobsession und Body Shaming.&nbsp;</h2>]]></description><content:encoded><![CDATA[<p><span style="background-color:rgb(255,255,255);"><i><span style="text-align:start;">Lesedauer:&nbsp;4&nbsp;minuten</span></i></span></p><h3><strong>Was ist intuitives Essen, und was unterscheidet es von achtsamem Essen?</strong></h3><p>Intuitives Essen ist die Antithese zu Diätwahn, Kalorien zählen, Essensobsession und Body Shaming. Die Idee wurde vor etwa 20&nbsp;Jahren von Evelyn Tribole und Elise Resch erstmals ins Bewusstsein des Mainstreams gebracht. In ihrem Buch hoben die Verfasserinnen unter anderem einige grundlegende Prinzipien des intuitiven Essens hervor.<a href="#footnote_0_388021"><sup>1</sup></a></p><p>Dabei geht es primär darum, nicht jedem neuen Abnehmtrend blind zu folgen und zu lernen, den eigenen Körper zu akzeptieren und sich auf seine wahren Bedürfnisse einzulassen.</p><p>Viele von uns wissen gar nicht, wie es sich anfühlt, sich satt zu essen, wenn man richtig Hunger hat. Und um die Dinge noch komplizierter zu machen: Was bedeutet essen, was wir wollen, wenn das, was wir wollen, nicht gesund ist?</p><h3><strong>Intuitives Essen bedeutet, darauf zu hören, was der Körper wirklich braucht</strong></h3><p>Angesagte Diäten und Lifestyle-Trends, die bestimmte Lebensmittel ausschließen und uns vorschreiben, wann wir essen und nicht essen sollen, ändern sich schneller als die Jahreszeiten. Intuitives Essen ist das Gegenteil. Die Idee dahinter ist einfach: Hören Sie darauf, was Ihr Körper Ihnen sagt, anstatt sich Grenzwerten und Regeln für das Essen zu unterwerfen. Intuitives Essen folgt der Vorstellung, dass unser Körper am besten weiß, was er braucht. Wir müssen nur in uns hineinfühlen und unserem Körper folgen.</p><p>Studien haben gezeigt, dass Diäten meistens keine langfristige Wirkung haben und verlorene Pfunde bald wieder zurückkommen&nbsp;– der sogenannte Jojo-Effekt.<a href="#footnote_1_388021"><sup>2</sup></a>&nbsp;Aber wir alle tappen weiter in die Falle und stürzen uns in Diäten, die Kalorien, Kohlenhydrate, Fett und Zucker begrenzen und uns Zeiten vorgeben, zu denen wir essen dürfen oder nicht.</p><h3><strong>Unsere komplexe Beziehung zum Essen</strong></h3><p>Unsere Beziehung zu Lebensmitteln ist komplex. Zum Teil hat sie sich natürlich, biologisch und evolutionär entwickelt, zum Teil ist sie durch Kultur und gesellschaftliches Umfeld geprägt. Aggressive Marketingkampagnen verleiten uns dazu, immer mehr zu essen. Emotionen und Stress des modernen Lebens veranlassen uns, zu essen, auch wenn wir nicht wirklich hungrig sind. Unsere Familien oder unser kultureller Hintergrund vermitteln uns bestimmte Ideen, was Essen bedeutet, gerade in Bezug auf Qualität und Quantität.</p><p>Es geht um Vertrauen&nbsp;– Vertrauen in uns selbst und in die Dynamik zwischen unserem Bauch und unserem Kopf. Es geht darum, in Einklang mit Ihrem Körper zu leben und ihm wieder zu vertrauen.</p><p>Ja, das bedeutet, dass von Zeit zu Zeit sogar Kuchen, Wein und Burger auf dem Speiseplan stehen können, aber beim intuitiven Essen geht es neben dem Stillen Ihres Hungers auch darum zu wissen, wann es reicht.</p><h3><strong>Das perfekte Vorbild für intuitive Nahrungsaufnahme sind Babys</strong></h3><p>Wenn Sie jemals einem Baby dabei zugesehen haben, wie es an der Brust oder Milch aus einer Flasche trinkt, die nur langsam Flüssigkeit abgibt, ist das das perfekte Beispiel für die wahrscheinlich natürlichste Form des intuitiven Essens. Das Baby wird trinken, solange es hungrig ist&nbsp;– zunächst mit viel Energie, aber schließlich wird es immer langsamer werden und Pausen einlegen. Babys konzentrieren sich auf das Trinken und die sinnliche Erfahrung dabei&nbsp;– das Gefühl, von liebenden Armen gehalten zu werden, den Geruch der Milch. Und sie lassen in der Regel von der Brust oder vom Sauger ab, wenn sie gesättigt sind. Beim Trinken an der Brust oder einer Flasche, die keine zu hohe Flussgeschwindigkeit hat, werden die meisten Babys nicht zu viel trinken.</p><p>Ein weiteres Konzept des intuitiven Essens ist es, sich von Scham freizumachen und zu essen, was Sie möchten. Schließen Sie Frieden mit dem, was Sie essen. Essen kann so viel mehr leisten als nur Energie zu liefern. Es kann ein zutiefst befriedigendes Sinneserlebnis sein. Oder wir können tagelang mit einem schlechten Gewissen herumlaufen und uns Vorwürfe machen. Dieses ständige Hin und Her ist nicht nur ungesund, sondern hilft uns auch nicht weiter.</p><h3><strong>Intuitives Essen oder achtsames Essen</strong></h3><p>Ein Grundprinzip ist: Essen Sie entsprechend den Bedürfnissen Ihres Körpers. Das bedeutet, dass Sie ein gesundes Körpergefühl hinsichtlich Hunger, Verlangen und Sättigkeit entwickeln müssen. Wir essen oft gedankenlos. Wir sehen die Kekse in der Teeküche stehen und schon während wir einen in den Mund stecken, haben wir ein schlechtes Gewissen. Innerhalb von Sekunden ist er weg. Aber wie hat er geschmeckt? Wie war die Beschaffenheit? Haben wir überhaupt gemerkt, dass wir ihn gegessen haben? Haben wir es sinnlich wahrgenommen? Das intuitive Essen lässt uns Essen wieder genießen und lädt uns dazu ein, uns darauf einzulassen. Achtsames Essen regt uns an, alle Aspekte von allem zu erfassen, was wir in den Mund nehmen, und es mit allen Sinnen zu erleben.</p><p>Beim achtsamen Essen wollen wir auch darauf achten, wie wir uns nach dem Essen fühlen. Dieses Körperfeedback nutzen wir, um unsere Ernährung anzupassen. Wenn Menschen viele stark verarbeitete Lebensmittel oder Fastfood essen, stumpft ihr Geschmacks- und Geruchssinn ab. Oft sehen sie keinen Zusammenhang mehr zwischen dem, was sie essen, und ihrem Körpergefühl, und häufig ist beides nicht besonders gut. Daher besteht der erste Schritt darin, mehr über gesunde Ernährung zu erfahren und die Ernährung schrittweise umzustellen, vorzugsweise auf Bio-Lebensmittel. Die meisten Menschen können nach einiger Zeit wieder erkennen, welche Gerüche und Geschmäcker echter Lebensmittel sie besonders schätzen, und bemerken, wie sie sich nach dem Essen bestimmter Lebensmittel oder Lebensmittelgruppen fühlen. Sobald Sie diese Fähigkeit erlangt haben, sind Sie auf dem Weg zum intuitiven Essen.</p><h3><strong>Konsequent auf intuitives Essen achten</strong></h3><p>Es erfordert viel emotionale Arbeit, das intuitive Essen und das achtsame Essen zur guten Gewohnheit zu machen. Wie bei jeder Achtsamkeitspraxis oder sogar bei jedem gesunden Lebensstil müssen wir unseren geistigen Kompass manchmal mehrmals am Tag neu ausrichten&nbsp;– oder sogar mehrmals pro Mahlzeit! Wenn wir uns jedoch einfach die Frage stellen, was intuitives Essen ist, sobald wir Hunger verspüren, verändern wir unsere Beziehung zum Essen und erschließen sowohl körperliche als auch psychologische Vorteile. Und dann fällt uns das intuitive Essen immer leichter, bis es uns ganz ins Blut übergegangen ist.</p><ol><li>Tribole, Evelyn und Elyse Resch: „Intuitive Eating: a Recovery Book for the Chronic Dieter: Rediscover the Pleasures of Eating and Rebuild Your Body Image“, St. Martin’s Paperbacks, 1996<span> [</span><a href="#identifier_0_388021"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li>Lowe, Michael R. et al: „Dieting and Restrained Eating as Prospective Predictors of Weight Gain“, Frontiers in Psychology, Ausg. 4, Juni 2013, DOI: 10.3389/fpsyg.2013.00577<span> [</span><a href="#identifier_1_388021"><span>↩</span></a><span>]</span></li></ol>]]></content:encoded><category><![CDATA[Gesunde Ernaehrung,Gewichtskontrolle,Achtsamkeit,Artikeln]]></category>
            <pubDate>Mon, 08 Apr 2024 09:58:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Können Sie Ihre mentale Kraft und Belastbarkeit verbessern?</title>
                        <link>https://yourwellness.lifeplus.com/de/167-koennen-sie-ihre-mentale-kraft-und-belastbarkeit-verbessern/</link>
                        <guid>https://yourwellness.lifeplus.com/de/167-koennen-sie-ihre-mentale-kraft-und-belastbarkeit-verbessern/</guid><pp:caseid>594465</pp:caseid><description><![CDATA[<h2>Uns werden häufig dann Steine in den Weg gelegt, wenn wir es am wenigsten erwarten.</h2>]]></description><content:encoded><![CDATA[<p><span style="background-color:rgb(255,255,255);"><i><span style="text-align:start;">Lesedauer:&nbsp;4&nbsp;minuten</span></i></span></p><h3>Uns werden häufig dann Steine in den Weg gelegt, wenn wir es am wenigsten erwarten.</h3><p>Der Umgang mit diesen Situationen führt uns oft an die Grenzen unserer emotionalen Belastbarkeit. Sei es nun das Ende einer Beziehung, eine unerfüllende Arbeit oder Gesundheitsfragen – es kann schwierig sein, Dramatik und Sorgen zu vermeiden. Auch wenn für uns alles gut läuft, kann eine globale Pandemie unsere Pläne auf den Kopf stellen.</p><p>Jede schwere Zeit wird aber irgendwann vorüber sein. Und auch wenn es schwierig erscheint: Es ist wichtig, daran zu denken, dass es irgendwann auch wieder besser wird – und sich bis dahin auf die eigene mentale Kraft und Belastbarkeit zu verlassen.&nbsp;</p><h3><strong>Mentale Kraft und Belastbarkeit – Was ist der Unterschied?</strong></h3><p><i>Mentale Kraft</i>&nbsp;und Belastbarkeit liegen eng beisammen, es gibt allerdings einen Unterschied. Belastbarkeit ist die Fähigkeit, eine akute Situation zu bewältigen. Das allein macht Sie allerdings noch nicht mental stark. Sie mögen vielleicht damit zurechtkommen, doch gehen Sie positiv damit um, anstatt einfach die Zähne zusammenzubeißen und abzuwarten, dass alles bald vorbei ist?</p><p>Mentale Kraft ist die Fähigkeit, effektiv mit Belastung, Druck und Herausforderungen umzugehen und das Beste zu geben, egal unter welchen Umständen.<a href="#footnote_0_388707"><sup>1</sup></a></p><p>Der Unterschied ist subtil, aber wichtig. Es ist die Unterscheidung zwischen Überleben und Wachsen.</p><p>Der Aufbau von mentaler Kraft ist wichtig, um das beste Leben zu leben. Mentale Kraft hilft uns dabei, bedeutende soziale Verbindungen aufzubauen, und gibt uns das Selbstbewusstsein, Neues auszuprobieren und mit allen Veränderungen im Leben umzugehen. Das Beste daran ist: Egal, wo Sie gerade stehen, Sie können Ihre mentale Kraft weiterentwickeln. Hier sind unsere 3 Top-Tipps für mehr mentale Kraft:</p><ul><li><strong>Lernen Sie, positiv zu denken</strong></li></ul><p>Das ist vielleicht leichter gesagt als getan, aber selbst wenn es Ihnen nicht so leicht fällt, wie Sie es gerne hätten, können Sie lernen, positiver zu denken. Ob Navy SEALS oder Olympia-Sportler: Es gibt viele anschauliche Beispiele dafür, was man durch die richtige Einstellung erreichen kann. Der erste Schritt zum positivem Denken: Erkennen Sie, wann Sie negativ denken. Ziehen Sie sich deswegen nicht herunter, sondern akzeptieren Sie es und arbeiten Sie dann daran, es zu ändern. Sagen Sie sich selbst, dass Sie erfolgreich sein werden, anstatt zu denken „Ich könnte scheitern“. Solange Sie Ihr Bestes geben, spielt Scheitern auch keine Rolle. Wenn Sie ganz bewusst eine bestimmte Einstellung annehmen, geht sie Ihnen schnell ins Blut über. Dieser Vorgang nennt sich Manifestation: Wenn Sie sich für positive Gedanken entscheiden, werden Sie automatisch positiv denken. Stellen Sie sich vor, Sie wachen am Morgen auf und fühlen sich großartig. Im Laufe des Tages bekommen Sie aber immer wieder zu hören, dass Sie krank aussehen – und so werden Sie sich dann am Abend auch fühlen. Umgekehrt gilt: Wenn Sie sich bewusst und immer wieder anweisen, froh zu sein, wird sich dieses Gefühl höchstwahrscheinlich manifestieren, und Sie fühlen wirklich Freude.</p><ul><li><strong>Meditieren Sie und nehmen Sie sich Zeit für sich</strong></li></ul><p>In einer hektischen Welt, in der wir alle für andere verantwortlich sind, ist es wichtig, auch mal einen Gang zurückzuschalten und sich auf sein Inneres zu konzentrieren. Meditation beruhigt den Geist und ermöglicht es Ihnen, den Moment zu leben, von vorne zu beginnen und den Tag auf eine neue und positive Art wahrzunehmen. Untersuchungen haben sogar ergeben, dass Meditation und Achtsamkeit den Ursprung von Depressionen auf molekularer Ebene verändern,<a href="#footnote_1_388707"><sup>2</sup></a> was wirklich erstaunlich ist! Ivana Buric vom Brain, Belief and Behaviour Lab im Centre for Psychology, Behaviour and Achievement der Universität Coventry erklärt: „ Millionen Menschen weltweit profitieren bereits von den Vorteilen der Interaktion zwischen Körper und Geist wie Yoga oder Meditation. Was sie aber vielleicht nicht wissen, ist die Tatsache, dass diese Vorteile auf molekularer Ebene zu finden sind und die Art und Weise verändern, wie unsere Genetik mit einer Situation umgeht.“ In ihrer Forschung erklärt sie, dass Tätigkeiten wie Meditation eine molekulare Wirkung auf unsere Zellen haben und den Effekt von Stress oder Angst aufheben.&nbsp;</p><ul><li><strong>Nehmen Sie sich auch Zeit für Bewegung</strong></li></ul><p>Wenn es um psychische Gesundheit geht, spielt Ihr Körper eine genauso wichtige Rolle wie Ihr Geist. Körperliche und psychische Gesundheit gehen Hand in Hand, und wenn eine leidet, betrifft das auch die andere. Studien haben ergeben, dass Bewegung die Menge an Serotonin und Dopamin im Gehirn erhöht. Diese Botenstoffe sorgen für ein gutes Gefühl,<a href="#footnote_2_388707"><sup>3</sup></a> das Depressionen reduzieren und mentale Klarheit fördern kann, damit Sie die Situation klar und sachlich einschätzen können.</p><h3><strong>Kindern Belastbarkeit beibringen</strong></h3><p>Kinder werden in hohem Maße von den Handlungen und dem Verhalten ihrer Vorbilder beeinflusst. Wie kleine Schwämme saugen sie auf, was sie sehen und was sie von uns lernen. Es ist also wichtig, dass wir an unserer eigenen mentalen Kraft arbeiten, damit sie ihre entwickeln können.</p><p>Kinder lernen von anderen. Sie müssen Menschen um sich haben, denen sie wichtig sind, denen ihr Wohlergehen am Herzen liegt und die sie positiv beeinflussen – Freunde, Familienmitglieder, Lehrer und Coaches. Zeigen Sie ihnen, dass sie nicht alleine sind und dass es Menschen gibt, denen sie wichtig sind und an die sie sich wenden können, wenn sie Unterstützung brauchen.</p><p>Es ist auch wichtig, Kindern durch kreatives oder strategisches Spielen Möglichkeiten zum Lernen und Entdecken zu bieten. Bei Brettspielen lernen sie beispielsweise, Impulse zu kontrollieren, Geduld zu üben und zu warten, bis sie an der Reihe sind. Diese Spiele fördern auch die mentale Flexibilität für schnelles Umdenken, wenn sich die Situation plötzlich ändert.</p><h3><strong>Scheuen Sie sich nicht, um Hilfe zu bitten</strong></h3><p>Mentale Kraft aufzubauen, erfordert Zeit und Übung. Falls es Ihnen schwer fällt, ist es wichtig zu wissen, dass Sie nicht alleine sind. Das Leben kann hart sein, und es ist kein Wunder, wenn es uns manchmal über den Kopf zu wachsen scheint. Wenn Sie sich unsicher sind, ob Sie damit umgehen können, ist es immer gut, sich an jemanden zu wenden und über Ihre Gefühle zu sprechen, egal ob mit einem Freund, einem Familienmitglied oder einer Fachkraft. Wenn Sie sich traurig, wütend, reizbar, gestresst oder schnell frustriert fühlen, sind das Zeichen dafür, dass Sie Hilfe brauchen, um besser zurechtkommen.</p><ol><li><a href="https://www.mentaltoughness.partners/developing-mental-toughness-peter-clough-doug-strycharczyk/">https://www.mentaltoughness.partners/developing-mental-toughness-peter-clough-doug-strycharczyk/</a><span> [</span><a href="#identifier_0_388707"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li><a href="https://www.sciencedaily.com/releases/2017/06/170615213301.htm">https://www.sciencedaily.com/releases/2017/06/170615213301.htm</a><span> [</span><a href="#identifier_1_388707"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li><a href="https://onlinelibrary.wiley.com/doi/abs/10.1111/j.1600-0838.2009.01049.x">https://onlinelibrary.wiley.com/doi/abs/10.1111/j.1600-0838.2009.01049.x</a><span> [</span><a href="#identifier_2_388707"><span>↩</span></a><span>]</span></li></ol>]]></content:encoded><category><![CDATA[Psychische Gesundheit,Achtsamkeit,Freude,Kinder,Artikeln]]></category>
            <pubDate>Thu, 28 Mar 2024 14:17:00 +0100</pubDate>
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                        <title>Bedeutung der Verbindung zwischen Körper und Geist für die gute geistige Gesundheit</title>
                        <link>https://yourwellness.lifeplus.com/de/208-bedeutung-der-verbindung-zwischen-koerper-und-geist-fuer-die-gute-geistige-gesundheit/</link>
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Wir können nicht alle Aspekte unseres Umfelds steuern, aber die Entwicklung von Achtsamkeit kann ein guter Schritt hin zu mehr Glück und positivem Bewusstsein und Befinden sein.&nbsp;</p><h3>Was spricht für die Ernährung mit gesunden, hochfrequenten Lebensmitteln?</h3><p>„Wer das Universum verstehen möchte, denke in den Begriffen Energie, Frequenz und Schwingung.“ – Nikola Tesla</p><p>Wir sind mehr als unser Körper. Wissenschaftlich gesehen sind wir eine Energiequelle, die von einem Energiefeld zusammengehalten wird. Energie hat Schwingungen, und je größer die Energie, umso höher die Frequenz dieser Schwingungen.<a href="#footnote_0_376290"><sup>1</sup></a> Hochfrequente Lebensmittel verstärken unsere natürlichen Energieschwingungen. Das hilft uns, mit uns selbst in Einklang zu kommen und ungesunde Gedanken abzuschütteln.&nbsp; Zu den Lebensmitteln mit hoher Schwingungsenergie zählen Obst, Kräuter, Gemüse und Nüsse aus biologischem Anbau.<a href="#footnote_1_376290"><sup>2</sup></a> Im Gegensatz dazu kann der übermäßige Verzehr niederfrequenter Lebensmittel wie Fleisch, Geflügel und Zucker sowie hochverarbeiteter, chemisch oder genetisch veränderter Lebensmittel oder chemischer Zusatzstoffe zu Gesundheitsschäden führen.</p><h3>Warum ist es wichtig, hydriert zu bleiben?</h3><p>Bei Dehydratation fühlen Sie sich körperlich unwohl, und auch Ihre geistige Gesundheit kann beeinträchtigt werden.<a href="#footnote_2_376290"><sup>3</sup></a> Das menschliche Gehirn besteht zu etwa 75 % aus Wasser. Bei unzureichender Flüssigkeitszufuhr verlangsamen sich der Kreislauf und somit die Blut- und Sauerstoffversorgung im Körper.<a href="#footnote_3_376290"><sup>4</sup></a> Schon geringfügige Dehydratation beeinträchtigt, wie Sie sich fühlen. Wenn Sie nicht klar denken können, ist es schwierig, wirklich achtsam zu sein und Glück ganz bewusst zu erleben.</p><h3>Warum ist Bewegung so unerlässlich für die geistige Gesundheit?</h3><p>Es gibt immer mehr Hinweise darauf, dass körperliche Aktivität und Bewegung Symptome lindern könnten, die mit einem negativen Gemütszustand assoziiert sind. Darüber hinaus haben wissenschaftliche Studien ergeben, dass Bewegung zur Verbesserung des Selbstbilds, der sozialen Fähigkeiten und der kognitiven Funktionen sowie zur Verringerung von Ängsten beitragen kann.<a href="#footnote_4_376290"><sup>5</sup></a> Machen Sie einen Spaziergang an der frischen Luft oder gehen Sie schwimmen. Sie werden schnell feststellen, dass Ihre Einstellung dadurch ganz von selbst positiver wird.</p><h3>Warum ist Schlaf so wichtig?</h3><p>Wir alle wissen, dass unser Hirn am Tag nach einer durchwachten Nacht nicht richtig funktioniert. Schlafmangel führt dazu, dass wir uns geistig erschöpft, übermäßig emotional und einfach nicht wohl in unserer Haut fühlen. Versuchen Sie, jede Nacht acht Stunden erholsamen Schlaf zu erhalten.<a href="#footnote_5_376290"><sup>6</sup></a> Führen Sie geregelte Ruhezeiten ein und gehen Sie jeden Abend zur gleichen Zeit ins Bett.</p><p>Versuchen Sie, jeden Morgen zur gleichen Zeit aufzustehen (auch am Wochenende!), und blicken Sie vor dem Einschlafen nicht auf Ihr Handy oder auf andere elektronische Geräte, da sie Ihr Gehirn wachhalten und verhindern können, dass Sie sich wirklich entspannen.</p><h3>Warum ist positives Denken wichtig?</h3><p>Das Gesetz der Anziehung besagt, dass wir zurückerhalten, was wir ausstrahlen.<a href="#footnote_6_376290"><sup>7</sup></a> Wenn Sie Freude und Glück anziehen möchten, müssen Sie sich gezielt bemühen, diese Botschaften selbst zu verbreiten. Konzentrieren Sie sich nicht auf das, was Sie in Ihrem Leben nicht möchten, sondern auf das, was Sie sich wünschen. Setzen Sie sich sinnvolle Ziele, und versuchen Sie, aus jedem Tag das Meiste zu machen.</p><h3>Warum ist Altruismus von Vorteil für die geistige Gesundheit?</h3><p>Anderen etwas Gutes zu tun, hilft nicht nur den Empfängern, sondern vielleicht auch Ihnen selbst. Wenn Sie eine Beziehung zu Mitmenschen aufbauen und Ihre Zeit aufwenden, um ihnen zu helfen, kann eine positive Stimmung entstehen, die Ihre Zielstrebigkeit und Ihr Wohlbefinden stärkt. Es wurde wissenschaftlich nachgewiesen, dass durch den Einsatz für andere Menschen Stress abgebaut und sowohl die körperliche als auch die geistige Gesundheit verbessert werden. Dies führt zu einem Gefühl der Ausgeglichenheit und Leichtigkeit und ermöglicht es Ihnen, Ihr Selbstvertrauen, Ihr Glück und Ihren Optimismus zu steigern.<a href="#footnote_7_376290"><sup>8</sup></a> Indem Sie anderen Menschen helfen, können Sie letztendlich auch Ihr eigenes Leben glücklicher und erfüllter gestalten.</p><p>Niemand kann seinen Gemütszustand im Alleingang verbessern. Das Zusammenspiel verschiedener Aspekte unseres Lebensstils, einschließlich der körperlichen Gesundheit, kann zu einem positiven Gemütszustand beitragen.</p><ol><li><a href="http://fullonhappiness.com/foods-to-increase-your-vibrational-frequency/">Full on happiness: Vibrational Frequency 101 + Foods to increase it</a><span> [</span><a href="#identifier_0_376290"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li><a href="https://www.mindbodygreen.com/0-11996/how-to-make-sure-youre-eating-highvibrational-food.html">Mindbodygreen: How to make sure you’re eating high-vibrational food</a><span> [</span><a href="#identifier_1_376290"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li><a href="https://psychcentral.com/news/2012/02/20/dehydration-influences-mood-cognition/35037.html">https://psychcentral.com/news/2012/02/20/dehydration-influences-mood-cognition/35037.html</a><span> [</span><a href="#identifier_2_376290"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li><a href="https://www.aifc.com.au/how-important-is-water-hydration-to-mental-health/">AIFC: How important is water and hydration to mental health?</a><span> [</span><a href="#identifier_3_376290"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li><a href="https://www.sleepfoundation.org/articles/how-much-sleep-do-we-really-need#:~:text=National%20Sleep%20Foundation%20guidelines1,to%208%20hours%20per%20night.">https://www.sleepfoundation.org/articles/how-much-sleep-do-we-really-need#:~:text=National%20Sleep%20Foundation%20guidelines1,to%208%20hours%20per%20night.</a><span> [</span><a href="#identifier_4_376290"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li><a href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1424736/">NCBI: The relation of physical activity and exercise to mental health</a><span> [</span><a href="#identifier_5_376290"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li><a href="http://www.thelawofattraction.com/what-is-the-law-of-attraction/">The Law of Attraction: What is the law of attraction? Open your eyes to a world of endless possibilities.</a><span> [</span><a href="#identifier_6_376290"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li><a href="https://www.mentalhealth.org.uk/publications/doing-good-does-you-good">Mental Health Foundation: Doing good does you good</a><span> [</span><a href="#identifier_7_376290"><span>↩</span></a><span>]</span></li></ol>]]></content:encoded><category><![CDATA[Psychische Gesundheit,Achtsamkeit,Gesunde Ernaehrung,Energie,Bio,Gehirn,Kardiovaskulaere Gesundheit,Freude,Schlaf,Verhaltensaenderung,Dankbarkeit,Beziehungen,Artikeln]]></category>
            <pubDate>Wed, 20 Mar 2024 12:16:00 +0100</pubDate>
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                        <title>Naturtherapie erforschen</title>
                        <link>https://yourwellness.lifeplus.com/de/197-naturtherapie-erforschen/</link>
                        <guid>https://yourwellness.lifeplus.com/de/197-naturtherapie-erforschen/</guid><pp:caseid>594471</pp:caseid><description><![CDATA[<p>Natur erfahren und im Einklang mit unserer Umwelt leben …</p>]]></description><content:encoded><![CDATA[<p><i>Lesedauer:&nbsp;4&nbsp;minuten</i></p><h3>Natur erfahren und im Einklang mit unserer Umwelt leben …</h3><p>Zu lesen, dass frische Luft und Bewegung nicht nur für unser körperliches Wohl, sondern auch für unsere Psyche und Seele wichtig sind, mag Sie nicht überraschen. Doch wussten Sie, dass immer mehr Menschen, die unter Stress oder Angstzuständen leiden oder einfach generell eine schwere Zeit durchleben, in einer speziellen Naturtherapie Hilfe finden – einer Therapie, die auf dem Wechselspiel zwischen Mensch und Natur beruht?</p><p>Naturtherapie, auch häufig als Ökotherapie bezeichnet, ist ein Ansatz, bei dem die belebenden Kräfte der Natur und der Kontakt mit unserer Umgebung zu Heilzwecken eingesetzt werden.<a href="#footnote_0_379369"><sup>1</sup></a> Sie basiert auf der Annahme, dass Geist und Körper durch die Berührung mit Naturräumen und Aktivitäten im Freien neue Kraft schöpfen können.</p><p>Eine Naturtherapie bringt Menschen dazu, möglichst viel Zeit an der frischen Luft zu verbringen und die Anziehungskraft der Natur und die Jahreszeiten ganz bewusst wahrzunehmen – all die kleinen Dinge und Nuancen, die uns in einem schnelllebigen Alltag oft entgehen.</p><p>In manchen Fällen wird diese Art der Behandlung von<a href="#footnote_1_379369"><sup>2</sup></a> Therapeuten auch ganz konkret zur Bewältigung von Stress und Depressionen und zur Stärkung des Selbstwertgefühls und Selbstbewusstseins durchgeführt.</p><h3>Was genau ist Naturtherapie?</h3><p>Naturtherapie kann aus den verschiedensten Aktivitäten bestehen. Menschen treffen sich auf dem Land oder in der Stadt, um die Natur zusammen bewusst zu erleben und aktiv mit ihr in Berührung zu kommen.<a href="#footnote_2_379369"><sup>3</sup></a></p><p>Die Therapie zielt darauf ab, sich zu engagieren, aktiv zu werden, Neues zu erlernen und Fähigkeiten mit anderen Menschen zu teilen. Gleichzeitig geht es aber auch darum, unsere Umgebung mit offenen Augen und Ohren wahrzunehmen und die Geräusche, Gerüche und visuellen Eindrücke, also das Hier und Jetzt, ganz bewusst zu erleben.</p><p>Zu den Aktivitäten zählen zum Beispiel:</p><ul><li>Umweltschutz: Leichte praktische Arbeiten wie z.&nbsp;B. Bäume pflanzen oder Wälder säubern.</li><li>Bewegung im Freien: Körperliche Aktivitäten im Grünen, wie z.&nbsp;B. Yoga oder Tai Chi im Park oder ein Gruppenspaziergang durch Wald und Wiesen.</li><li>Gärtnern: Alle Arten von Gartenarbeit.</li><li>Sich in Gemeinschaftsgärten engagieren: Obst und Gemüse selbst anbauen, großziehen und ernten.</li><li>Tiergestützte Therapie: Kontakt mit Tieren und Tierpflege.</li></ul><h3>Wie wirkt Naturtherapie?</h3><p>Sonnenlicht kann nachweislich Symptome einer saisonal bedingten Depression (SAD), wie z.&nbsp;B. negative Gemütszustände, lindern. Das ist auch eine der positiven Auswirkungen von Naturtherapie.</p><p>Studien zufolge stellt sie – auch in Verbindung mit anderen Therapien, wie z.&nbsp;B. psychologischer Betreuung, Medikamenten oder kognitiver Verhaltenstherapie – eine Chance für Menschen dar, die an leichten bis mittelschweren Depressionen leiden, da Aktivitäten im Freien und praktische Arbeit unser Wohlbefinden und Selbstwertgefühl fördern können.</p><p>Gleichzeitig soll Naturtherapie bei der Bewältigung von Stress helfen und beruhigend und entspannend wirken. Wenn wir depressiv gestimmt oder gestresst sind, ist es ganz normal, dass uns nicht nach sportlicher Betätigung zumute ist. Viele Menschen können sich gerade in diesem Zustand nur schwer dazu aufraffen, nach draußen zu gehen und aktiv zu werden. Dabei geben uns die Bewegung im Freien und die frische Luft die Möglichkeit, uns nach und nach zu entspannen und etwas innere Ruhe zu erlangen.</p><p>Ökotherapie ist außerdem eine Chance, neue Menschen kennenzulernen. Depressionen und ähnliche Gesundheitsprobleme führen oft dazu, dass Menschen sich einkapseln und vereinsamen. Der Kontakt zu einer Gruppe verständnisvoller Menschen kann uns aufbauen und motivieren.</p><h3>Naturtherapie in Eigeninitiative</h3><p>Diese Behandlung wird mittlerweile relativ erfolgreich von Therapeuten angewendet, doch Naturtherapie ist etwas, was jeder von uns zur Unterstützung einer allgemein positiven Lebensphilosophie in seinen Alltag integrieren kann, und zwar nicht nur als Reaktion auf Stress oder andere Probleme.</p><p>Sind Sie neugierig geworden und möchten Naturtherapie einmal für sich selbst ausprobieren? Falls Sie keinen Zugang zu einem entsprechenden Kurs oder einer Gruppe haben, der Sie sich anschließen möchten, keine Sorge! Es gibt viele Wege, die Grundprinzipien der Naturtherapie in unser Leben zu integrieren und mit einer Eigentherapie zu starten, die uns den Kopf frei macht, unseren Körper entspannt und unser seelisches Wohlbefinden fördert.</p><p>Dazu müssen Sie nicht unbedingt auf dem Land wohnen. Nutzen Sie einen Park oder eine Grünanlage in Ihrer Stadt, und wenn das nicht möglich ist, ist schon allein die im Freien verbrachte Zeit sehr wertvoll.</p><p>Im Folgenden haben wir einige Ideen zusammengestellt, wie sich Naturtherapie in unser tägliches Leben einbauen lässt:</p><ul><li>Beginnen Sie mit der Natur direkt vor Ihrer Haustür. Pflegen Sie Ihren Garten und machen Sie sich mit dem Rasenmäher ans Werk. Wer keinen Garten hat, kann sich stattdessen Blumentöpfe und -kästen anschaffen und sich am Wachsen und Gedeihen der Pflanzen und Kräuter auf dem Fensterbrett erfreuen.</li><li>Auch wenn Sie schon lange auf keinem Fahrrad mehr saßen – das Fahren verlernt man nicht! Erkundigen Sie sich nach einem guten, sicheren Fahrradweg, mieten Sie sich ein Rad und los geht´s. Radfahren ist ein sehr gesunder Sport, bei dem Sie „Glücks“-Endorphine produzieren können und so zu Ihrer guten Laune beitragen.</li><li>Beteiligen Sie sich an Umweltprojekten. Finden Sie eine örtliche Initiative, bei der Sie freiwillig mitmachen. Sei es Unkraut jäten oder Unterholz lichten – es gibt viele Aktivitäten, die helfen, die Schönheit unserer Natur für zukünftige Generationen zu erhalten.</li><li>Machen Sie einen Waldspaziergang und betrachten Sie die Bäume dabei einmal ganz genau. Bewundern Sie die Farben der Blätter, die Früchte an den Bäumen und die Tiere, die in den Wäldern zu Hause sind und dort nisten. Marschieren Sie nicht einfach schnurstracks durch, sondern versuchen Sie, das Gefühl auf sich wirken zu lassen, mitten im Zentrum eines lebenden, atmenden Organismus – und ein Teil davon – zu sein.</li><li>Unternehmen Sie einen Ausflug an den Strand. Betrachten Sie die Gezeitentümpel, gehen Sie auf Muschelsuche, lauschen Sie den Möwen und beobachten Sie die Bewegungen der Wellen. Das Meeresrauschen und der Ausblick auf den unendlichen Horizont können unglaublich beruhigend wirken. Vielleicht verspüren Sie angesichts dieser Weite auch ein Gefühl von Demut und sehen manche Probleme nun aus einem neuen Blickwinkel.</li><li>Schaffen Sie Ihre eigene Naturkunst. Sammeln Sie Tannenzapfen, Muscheln, vom Meer geschliffene Glasscherben, Kieselsteine oder Blätter. Seien Sie offen für Neues und lassen Sie sich überraschen, welche Kunstwerke Sie selbst kreieren werden.</li></ul><p>Erstellen Sie Ihr eigenes Naturprogramm und halten Sie sich daran – das ist schon ein erstes Erfolgserlebnis, das Sie zum Weitermachen inspiriert. Naturtherapie bietet für jeden etwas, und die genannten Aktivitäten eignen sich für die ganze Familie, ob Alt oder Jung, und bringen Vorteile für Körper und Psyche zugleich.</p><p>Versuchen Sie es einfach, egal zu welcher Jahreszeit! Wir hoffen, dass Sie diesen bewussteren, regelmäßigeren Kontakt mit der Natur schon bald sehr schätzen lernen und so den alltäglichen Herausforderungen und Belastungen des Lebens etwas gelassener gegenübertreten können. Vielleicht werden Sie noch zusätzlich mit einer größeren Wertschätzung für unsere so außergewöhnliche Welt und Ihren eigenen Platz darin beschenkt.</p><ol><li>https://www.psychologytoday.com/gb/blog/out-the-darkness/201204/the-power-nature-ecotherapy-and-awakening<span> [</span><a href="#identifier_0_379369"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li>https://www.webmd.com/balance/features/nature-therapy-ecotherapy#1<span> [</span><a href="#identifier_1_379369"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li>https://www.mind.org.uk/media/2699029/making-sense-of-ecotherapy-2015.pdf<span> [</span><a href="#identifier_2_379369"><span>↩</span></a><span>]</span></li></ol>]]></content:encoded><category><![CDATA[Stressmanagement,Psychische Gesundheit,Achtsamkeit,Saisonale Gesundheit,Artikeln]]></category>
            <pubDate>Mon, 08 Jan 2024 13:44:00 +0100</pubDate>
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                        <title>Was ist Blumentherapie?</title>
                        <link>https://yourwellness.lifeplus.com/de/176-was-ist-blumentherapie/</link>
                        <guid>https://yourwellness.lifeplus.com/de/176-was-ist-blumentherapie/</guid><pp:caseid>594623</pp:caseid><description><![CDATA[<p>Viele Aspekte sind in den letzten Jahren wegen ihrer beruhigenden Wirkung und ihrer Rolle bei der Stärkung des Wohlbefindens in den Mittelpunkt des Interesses gerückt: Achtsamkeit. Natur. Aromatherapie. Ästhetischer Genuss.&nbsp;</p>]]></description><content:encoded><![CDATA[<p><i>Lesedauer:&nbsp;3&nbsp;minuten</i></p><h3>Was ist Blumentherapie und wie fördert sie das Wohlbefinden?</h3><p>Viele Aspekte sind in den letzten Jahren wegen ihrer beruhigenden Wirkung und ihrer Rolle bei der Stärkung des Wohlbefindens in den Mittelpunkt des Interesses gerückt: Achtsamkeit. Natur. Aromatherapie. Ästhetischer Genuss. Handwerk und Kunsthandwerk als Therapie. Gebrauchskunst. Kreativer Ausdruck. Wenn Sie sich jedoch jedem einzelnen davon widmen würden, wäre der Zeitaufwand enorm! Wie wäre es also mit einem Konzept, das all das in einem bietet? Das gibt es wirklich! Man nennt es Blumentherapie, den achtsamen Umgang mit Blumen. Was bedeutet das?</p><h3>Wie funktioniert die Blumentherapie?</h3><p>Blumentherapie kann ein passives Erlebnis sein, wenn Sie einfach ein wenig länger in einem Blumenladen oder im Schnittblumenbereich des Supermarkts bleiben oder kurz innehalten und an den Blüten schnuppern, an denen Sie im Garten oder auf dem Bürgersteig vorbeigehen. Oder es kann das aktive Zusammenstellen und die Pflege schöner Arrangements in Ihren Vasen sein. So einfach ist das.</p><h3>Welche Vorteile bietet Blumentherapie?</h3><p>Die Blumentherapie hilft uns, Abstand von unseren Geräten und Aufgabenlisten zu gewinnen. Sie hilft uns, ganz im Moment zu leben, weil wir uns dabei auf eine Aufgabe konzentrieren, die unsere Hände und unsere Gedanken genau im richtigen Umfang beschäftigt.</p><p>Achtsamkeit kann sich manchmal als schwierig erweisen. Vielleicht bezweifeln wir, dass wir den Gang unserer Gedanken in die gewünschten Bahnen lenken oder uns wirklich eine halbe Stunde Auszeit zum stillen Meditieren nehmen können. Vielleicht fühlt sich Meditation auch fremd und unangenehm an, wenn Sie sie nicht gewohnt sind, oder sie möchten das einfach nicht tun.</p><h3>Natur als Therapie nutzen</h3><p>Bestimmt haben Sie schon gehört, dass Ärzte in Japan Patienten „Natur“ als Form der präventiven oder auch therapeutischen Medizin verschreiben. Oder Sie kennen die skandinavische Binsenweisheit „Es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur falsche Kleidung“, die deutlich macht, dass wir Menschen uns auch bei schlechter Witterung regelmäßig im Freien aufhalten sollten. Manche Krankenhäuser legen Wellnessgärten für Patienten an. „Waldbaden“, ein Spaziergang unter dem sanften Grün der Bäume, erfreut sich wachsender Beliebtheit. All diese Maßnahmen beruhen auf der Erkenntnis, dass Menschen natürliche Umgebungen als beruhigend und wohltuend empfinden. Davon profitiert auch unsere Gesundheit!<a href="#footnote_0_386164"><sup>1</sup></a></p><p>Der Weg zum Kontakt mit der Natur ist nicht weit. Der Eindruck, dass wir lange Strecken zurücklegen müssen, um Natur zu finden, ist schlicht falsch. Jede Pflanze, jede Blüte ist „Natur“, und somit ist die wohltuende Wirkung der Natur für uns alle leicht zugänglich. Genau das macht die Blumentherapie so attraktiv: Sie geht ganz einfach.</p><h3>„Flower Power“: Nutzen Sie die Kraft der Blüten!</h3><p>Denken wir nur an den wunderbaren Duft von Blüten. Haben Sie im Frühsommer schon einmal Lavendel oder Jasmin gerochen? Oder in der Weihnachtszeit am Tannengrün geschnuppert? Natürliche Düfte, insbesondere der Duft von Pflanzen und Blumen, regen die Ausschüttung von wohltuenden Chemikalien in unserem Gehirn an. Aus diesem Grund nutzen immer mehr Menschen die beruhigende Wirkung ätherischer Öle in ihren Wohn- und Arbeitsumgebungen.<a href="#footnote_1_386164"><sup>2</sup></a></p><p>Wenn Sie Blumen in der Vase arrangieren oder sich in einem Blumenladen oder einem Garten voller Blüten aufhalten, erleben Sie ganz nebenbei auch die Vorteile der Aromatherapie.</p><p>Blumen duften nicht nur, sondern sehen auch wunderschön aus. Menschen fühlen sich von Schönheit angezogen. Wir genießen schöne Anblicke. Im Urlaub zahlen wir mehr für ein Zimmer mit Ausblick. Vielleicht verbringen wir Stunden in einem Kunstmuseum, nur um die Schönheit zu erleben. Wir möchten, dass unsere Häuser einladend und ansprechend aussehen. Wir legen Wert auf unser gutes Aussehen und achten daher auf unsere Kleidung und pflegen Körper, Haar und Haut. Blumen in bunten, leuchtenden Farben oder beruhigenden Elfenbein- und Weißtönen zu betrachten, ist ein angenehmes Erlebnis.</p><h3>Kreativität durch Blumentherapie</h3><p>Beim Anordnen der Blumen in eine Vase verwenden wir unsere Hände. Viele von uns sitzen bei der Arbeit am Computer. Wir nutzen unser Gehirn und unsere zwischenmenschlichen Fähigkeiten. Darüber vernachlässigen wir jedoch oft das Erlebnis, etwas mit den eigenen Händen zu erschaffen. Hobbytischler oder -köche wissen, wie gut es ihnen tut, in ihrer Freizeit mit den Händen zu werken. Das Gestalten eines Blumenarrangements ist eine weitere Möglichkeit, mit den eigenen Händen etwas Schönes und Nützliches für unser Heim (oder für das Büro!) zu schaffen.</p><p>Wir alle brauchen Kreativität in unserem Leben. Vielleicht malen Sie oder Sie spielen Klavier. Viele von uns haben unsere künstlerische Kreativität jedoch seit der Schulzeit nicht mehr ausgelebt. Die Blumentherapie ermöglicht es uns, ästhetische Kreativität auszudrücken. Zunächst wählen wir die Farben, wenn wir die Blumen und das Grün kaufen oder schneiden. Dann wählen wir die richtige Vase für sie aus. Und schließlich finden wir Möglichkeiten, sie so anzuordnen, dass sie ihre Texturen, Farben und Formen von ihrer schönsten Seite zeigen. Blumentherapie ist und klingt ganz einfach, aber möglicherweise ist es die ultimative Form des Wohlbefindens.</p><ol><li>Song, Chorong et al. „Physiological Effects of Nature Therapy: A Review of the Research in Japan.“ International Journal of Environmental Research and Public Health, Band 13, Nr. 8, 2016, S. 781, DOI:10.3390/ijerph13080781<span> [</span><a href="#identifier_0_386164"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li>Cho, Mi-Yeon et al. „Effects of Aromatherapy on the Anxiety, Vital Signs, and Sleep Quality of Percutaneous Coronary Intervention Patients in Intensive Care Units.“ Evidence-Based Complementary and Alternative Medicine, Feb. 2013, S. 1–6, DOI:10.1155/2013/381381<span> [</span><a href="#identifier_1_386164"><span>↩</span></a><span>]</span></li></ol>]]></content:encoded><category><![CDATA[Psychische Gesundheit,Achtsamkeit,Nachhaltiger Lebensstil,Hobbys,Artikeln]]></category>
            <pubDate>Wed, 03 Jan 2024 14:57:00 +0100</pubDate>
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                        <title>Welche Beispiele gibt es für positiven Stress?</title>
                        <link>https://yourwellness.lifeplus.com/de/064-welche-beispiele-gibt-es-fuer-positiven-stress/</link>
                        <guid>https://yourwellness.lifeplus.com/de/064-welche-beispiele-gibt-es-fuer-positiven-stress/</guid><pp:caseid>594435</pp:caseid><description><![CDATA[<p>Wir fassen Stress zwar eher als negativ auf und verwenden den Begriff in erster Linie im Zusammenhang mit schlechten Erfahrungen, aber eigentlich bezeichnet Stress einfach nur unsere physische und psychische Reaktion auf extreme Anforderungen.&nbsp;</p>]]></description><content:encoded><![CDATA[<p><span style="background-color:rgb(255,255,255);"><i><span style="text-align:start;">Lesedauer:&nbsp;5&nbsp;minuten</span></i></span></p><h3>Stress gehört zum Leben.</h3><p>Wir fassen Stress zwar eher als negativ auf und verwenden den Begriff in erster Linie im Zusammenhang mit schlechten Erfahrungen, aber eigentlich bezeichnet Stress einfach nur unsere physische und psychische Reaktion auf extreme Anforderungen. Stress ist nicht grundsätzlich schädlich. Ob beim Marathonlauf, bei engen Projektterminen oder bei einem öffentlichen Vortrag: Stresshormone können kurzfristig die Stimmung heben, motivieren, die Leistung fördern und Ihnen letztendlich sogar zum Erfolg verhelfen.</p><p>Wenn wir eine stressige Situation als Chance und nicht als Bedrohung betrachten, kann dieser positive Stress – auch als „Eustress“ bezeichnet – unsere Fähigkeit fördern, Ziele zu erreichen und Ängste zu überwinden. Wer lernt, potenzielle Stressfaktoren zu überwinden, ohne sich überfordert zu fühlen, kann eine enorme persönliche Entwicklung vollziehen. Stress kann unsere psychische Gesundheit fördern, indem er unsere Entschlossenheit und unsere Entscheidungsfreiheit über unser eigenes Leben stärkt.</p><p>Aus Großbritannien heiß es dazu von MIND, einem gemeinnützigen Verein für psychische Gesundheit: Stress kann uns helfen, <i><strong>„in Aktion zu treten, neue Energie zu schöpfen und Erfolge zu erzielen“ </strong></i>((<a href="https://www.mind.org.uk/information-support/types-of-mental-health-problems/stress/what-is-stress/">How to manage stress</a>))</p><h3><strong>Was ist Stress?</strong></h3><p>Stress kann positiv oder negativ sein.&nbsp; Einige gängige Stressfaktoren sind nun einmal schädlich – zum Beispiel Verletzungen und Krankheiten, der Tod eines Familienmitglieds, Konflikte zwischen Berufs- und Privatleben sowie finanzielle oder rechtliche Probleme. Die Belastbarkeit und die Bewältigungsfähigkeiten unterscheiden sich von Mensch zu Mensch, aber letztendlich beeinträchtigen diese Erfahrungen leider das Wohlbefinden.</p><p>Immer mehr Experten für psychische Gesundheit erkennen jedoch an, dass Stress auch ein vorteilhaftes Erlebnis sein kann. In einer im World Journal of Medical Sciences veröffentlichten Studie heißt es:</p><p><i><strong>„Stress ist eine Schutzreaktion, die einem Organismus hilft, unter schwierigen Bedingungen und in schwierigen Umgebungen zu überleben. Lange galt Stress als Reaktion auf negative Umweltfaktoren, […] doch inzwischen sehen Forscher […] Eustress als vorteilhaften Faktor für die Gesundheit und die Langlebigkeit</strong></i><a href="#footnote_0_408607"><sup>1</sup></a></p><h3><strong>Was meinen wir mit „positivem Stress“?</strong></h3><p>Positiver Stress kann Aufregung und Vorfreude auf potenzielle Leistungen auslösen. Ob privat oder beruflich: Es gibt unzählige Stressfaktoren, die sich potenziell positiv auf unser Wohlbefinden und unsere psychische Gesundheit auswirken.&nbsp; Zum Beispiel:</p><ul><li>Eine neue Arbeitsstelle, eine Beförderung oder das Ausscheiden aus dem Berufsleben</li><li>Heiraten oder eine Familie gründen</li><li>Umzug</li><li>Urlaub</li><li>Ein neues Hobby oder das Erlernen neuer Fähigkeiten</li></ul><p>Wir können lernen, positiven Stress zu schätzen, wenn wir uns selbst herausfordern, über unsere Komfortzone hinausgehen oder neue Erfahrungen machen – körperliche, geistige oder emotionale.&nbsp;</p><p>Der Begriff „Eustress“ – positiver Stress&nbsp;– wurde 1974 vom ungarischen Wissenschaftler und Nobelpreiskandidaten Dr. Hans Selye geprägt. Bei seiner Arbeit erkannte Selye den Unterschied zwischen Stress, der zu einem „gesunden, positiven, konstruktiven Ergebnis“ führen kann, indem er unsere Fähigkeiten und Motivation fördert, und Stress, der Angst verursacht und uns beeinträchtigt.<a href="#footnote_1_408607"><sup>2</sup></a></p><p>Aus weiterführenden Studien der Psychologen Lazarus und Folkman geht hervor, dass wir durch unsere Reaktion bestimmen, ob wir positiven oder negativen Stress erleben. Sie beschrieben, wie interne und externe Faktoren wie Persönlichkeit, Gesundheitszustand und das verfügbare Maß an Energie und Unterstützung beeinflussen, ob wir eine Situation als Überforderung oder als spannende Herausforderung empfinden.<a href="#footnote_2_408607"><sup>3</sup></a></p><h3><strong>Wie reagiert unser Körper auf Stress?</strong></h3><p>Bestimmt haben Sie schon von der Kampf-oder-Flucht-Reaktion gehört. Sie beschreibt, welche Vorgänge die Wahrnehmung von Bedrohungen im Gehirn und im Körper auslöst: Das Herz rast, wir atmen schneller und der Blutdruck steigt, wenn die Stresshormone Cortisol und Adrenalin ausgeschüttet werden. Gleichzeitig rast Glukose in die Muskeln, damit sie auf die kommende Beanspruchung eingestellt sind, und Oxytocin regt uns an, die Nähe zu anderen Menschen zu suchen, die helfen können.&nbsp;</p><p>In kleinen Dosen können wir diese physiologischen Veränderungen als aufregend statt als erschöpfend erleben. Sie steigern unsere Energie, schärfen unseren Fokus und geben uns die Motivation, erfolgreich auf Widrigkeiten zu reagieren.</p><h3><strong>Welche Faktoren helfen uns, positiv auf Stress zu reagieren?</strong></h3><p>Die britische Stress Management Society hat eine klare Antwort: <i><strong>„Die Kontrolle über die eigenen Gedanken erhöht die Fähigkeit, Lösungen für schwierige Situationen zu finden und effektiver mit Stress umzugehen. Wer seine Gedanken im Griff behält, meistert Stress mühelos.“ </strong></i>((<a href="https://www.stress.org.uk/assess-your-mindset/">Assess your mindset</a>))</p><p>Untersuchungen zu positivem Stress haben eine Vielzahl von gemeinsamen Eigenschaften von Personen gezeigt, die gut mit Stress umgehen. Dazu zählen:</p><ul><li>Vertrauen in sich selbst und in die eigenen Fähigkeiten</li><li>Eine hoffnungsvolle, positive Grundeinstellung</li><li>Die Wahrnehmung, dass man die Situation im Griff hat und steuern kann</li><li>Hohe Erwartungen an sich selbst und andere</li></ul><h3><strong>Welche Vorteile bietet positiver Stress?</strong></h3><p>Positiver Stress erhöht die Anpassungsreaktionen. Das bedeutet: Die Erfahrungen vernetzten das Gehirn buchstäblich neu, sodass der Betreffende besser für künftige Erfolge aufgestellt ist. Daraus ergeben sich Vorteile für das Selbstwertgefühl, die Motivation und die körperliche und mentale Kraft. Die Widerstandsfähigkeit nimmt zu. So entsteht das Selbstvertrauen, neuen Stressfaktoren erfolgreich zu begegnen.</p><p>Die Gesundheitspsychologin Kelly McGonigal, PhD, hielt 2013 einen der beliebtesten TED-Vorträge aller Zeiten. Ihr Thema: Positiver Stress. Ihre Forschung ergab, dass Menschen durch das Umdenken über Stress lernen können, leistungsfähiger und weniger ängstlich zu werden. McGonigal sagte:</p><p><i>„Kann ein Umdenken über Stress gesünder machen?&nbsp; Die Wissenschaft sagt Ja. Als Gesundheitspsychologin möchte ich Ihren Stress nicht mehr abschaffen, sondern ich möchte, dass Sie besser mit Stress umgehen. Die Denkweise, die Menschen einen positiven Umgang mit Herausforderungen ermöglicht, ist einfach: „Ich kann damit umgehen. Ich kann es vielleicht nicht steuern, aber ich kann damit umgehen.“</i><a href="#footnote_3_408607"><sup>4</sup></a></p><h3><strong>Und was ist mit positivem Stress am Arbeitsplatz?</strong></h3><p>Eine Studie im European Journal of Work and Organizational Psychology zum Thema Stress am Arbeitsplatz ergab, dass Mitarbeiter je nach Einstellung unterschiedlich auf die Stressfaktoren der Arbeit reagieren. Mitarbeiter mit einer positiven Stressmentalität ergriffen konstruktive Maßnahmen, um ihre Leistung zu verbessern, als eine erhöhte Arbeitsbelastung bevorstand. Ihre Arbeits- und Zeitplanung sowie die Wahrnehmung der Herausforderung als Möglichkeit, daraus zu lernen, führten zu erfolgreicheren Ergebnissen und einem höheren Energieniveau am Ende des Arbeitstages.<a href="#footnote_4_408607"><sup>5</sup></a></p><p>Gleichzeitig zeigt eine Studie von Lepaya aus dem Jahr 2021, dass Stress zu großen Problemen in der Wirtschaft führen kann. Demzufolge finden mehr als zwei Drittel der europäischen Arbeitnehmer, dass sie mehr Unterstützung durch den Arbeitgeber zu benötigen, um zu lernen, besser mit Stress am Arbeitsplatz umzugehen. Das Gefühl, von Kollegen und Vorgesetzten unterstützt zu werden, wirkt sich positiv auf die psychische Gesundheit und das Wohlbefinden der Mitarbeiter aus, was wiederum die Produktivität und Rentabilität der Unternehmen steigert.<a href="#footnote_5_408607"><sup>6</sup></a></p><h3><strong>Wie kann ich positiven Stress ausschöpfen und negativen Stress zur Gelegenheit für meine persönliche Entwicklung machen?</strong></h3><p>Fragen Sie sich nun, was Sie konkret tun könnten? Ein guter Anfang wäre es, sich eine Herausforderung in Ihrem Privatleben zu setzen. Vielleicht werden Sie Mitglied im Fitnessstudio oder probieren eine neue Sportart aus, bei der Sie so richtig an Ihre Grenzen gehen. Sie könnten sich ehrenamtlich engagieren, zu einem gemeinnützigen Projekt beitragen oder in einem Verein neue Hobbys und Fähigkeiten erlernen.&nbsp;</p><p>Wenn Sie spüren, wie Überforderung aufkommt, können Sie durch positive Bestärkungen Ihre Gedanken zur Ruhe bringen und die Kontrolle zurückerlangen: <i>Ich bin gelassen, ich bin entspannt, ich wachse mit der Herausforderung, ich bin stark, ich kann das schaffen.&nbsp;</i></p><p>Die Mental Health Foundation empfiehlt zehn Schritte, mit denen Sie den schädlichen Auswirkungen von Stresssituationen entgegenwirken können:</p><ol><li>Erkennen Sie, wenn Stress ein Problem verursacht, und ignorieren Sie Warnsignale nicht</li><li>Überlegen Sie, wo Sie Änderungen vornehmen, Prioritäten setzen und delegieren können</li><li>Bauen Sie bei der Arbeit und zu Hause unterstützende Beziehungen auf</li><li>Ernähren Sie sich gesund</li><li>Reduzieren Sie den Alkoholkonsum. Alkohol kann Ängste erhöhen</li><li>Bewegen Sie sich regelmäßig, um Ihre Stimmung aufzuhellen</li><li>Nehmen Sie sich Zeit für Entspannung und Selbstfürsorge</li><li>Meditieren Sie oder machen Sie Achtsamkeitsübungen</li><li>Achten Sie auf erholsamen Schlaf</li><li>Nehmen Sie Rücksicht auf sich selbst<a href="#footnote_6_408607"><sup>7</sup></a></li></ol><h3><strong>5&nbsp;Zitate von Dr. Hans Selye zum Thema Stress</strong></h3><ol><li><i><strong>„Durch die richtige Einstellung kann negativer Stress zu positivem Stress werden“</strong></i></li><li><i><strong>„Stress an sich ist nicht negativ. Wichtig ist, wie Sie damit umgehen. Der Stress einer aufregenden, kreativen, erfolgreichen Arbeit tut gut“</strong></i></li><li><i><strong>„Wer lange leben möchte, sollte gezielt Beiträge leisten“</strong></i></li><li><i><strong>„Nichts löscht unangenehme Gedanken effektiver aus als die bewusste Konzentration auf angenehme Gedanken“</strong></i></li><li><i><strong>„Der Mensch sollte Stress ebenso wenig vermeiden wie Essen, Liebe oder Bewegung“</strong></i></li></ol><p>Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Stress für uns alle unvermeidbar ist und sowohl durch positive als auch durch negative Situationen ausgelöst werden kann. Manchmal können selbst unerwünschte Ereignisse, mit denen wir gut umgehen, ein positives Ergebnis haben. Als Selbsthilfe sollten wir erste Anzeichen von Stress erkennen und Maßnahmen ergreifen, um die Anforderungen zu verringern oder um unsere Belastbarkeit zu erhöhen. Positiver Stress oder Eustress kann unsere Leistung steigern, unsere Entschlossenheit und unseren Optimismus stärken und unser Gehirn trainieren, sodass wir mit künftigen Herausforderungen besser umgehen können.</p><ol><li><a href="http://www.idosi.org/wjms/11(2)14/6.pdf">The Eustress Concept: Problems and Outlooks</a><span> [</span><a href="#identifier_0_408607"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li><a href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5915631/">Hans Selye (1907–1982): Founder of the stress theory</a><span> [</span><a href="#identifier_1_408607"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li><a href="https://userpage.fu-berlin.de/schuez/folien/Krohne_Stress.pdf">Stress and Coping Theories</a><span> [</span><a href="#identifier_2_408607"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li><a href="https://www.npr.org/transcripts/747384008?t=1639652981049&t=1643646142486">Kelly McGonigal: Can We Reframe The Way We Think About Stress?</a><span> [</span><a href="#identifier_3_408607"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li><a href="https://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/1359432X.2017.1374947">Mindset matters: the role of employees’ stress mindset for day-specific reactions to workload anticipation</a><span> [</span><a href="#identifier_4_408607"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li><a href="https://lepaya.com/en/stress-at-work/">Two-thirds Of European Employees Experience Excessive Work-stress</a><span> [</span><a href="#identifier_5_408607"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li><a href="https://www.mentalhealth.org.uk/a-to-z/s/stress">Stress</a><span> [</span><a href="#identifier_6_408607"><span>↩</span></a><span>]</span></li></ol>]]></content:encoded><category><![CDATA[Stressmanagement,Freude,Achtsamkeit,Artikeln]]></category>
            <pubDate>Fri, 29 Dec 2023 12:08:00 +0100</pubDate>
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                        <title>Wie Sie sich während der Menopause auf sich selbst besinnen können</title>
                        <link>https://yourwellness.lifeplus.com/de/019-wie-sie-sich-waehrend-der-menopause-auf-sich-selbst-besinnen-koennen/</link>
                        <guid>https://yourwellness.lifeplus.com/de/019-wie-sie-sich-waehrend-der-menopause-auf-sich-selbst-besinnen-koennen/</guid><pp:caseid>594434</pp:caseid><description><![CDATA[<p>Mit den physischen Symptomen der Menopause (wie Hitzewallungen, Nachtschweiß, Schlafstörungen, Müdigkeit, Stimmungsschwankungen und Sexualstörungen) geht oft ein Hinterfragen unserer Rolle und des Zwecks unseres Lebens einher, das erforderliche Änderungen für einen gesunden weiteren Lebensweg signalisieren kann.</p>]]></description><content:encoded><![CDATA[<p><i>Lesedauer:&nbsp;2&nbsp;minuten</i></p><h3><strong>Mit den physischen Symptomen der Menopause (wie Hitzewallungen, Nachtschweiß, Schlafstörungen, Müdigkeit, Stimmungsschwankungen und Sexualstörungen) geht oft ein Hinterfragen unserer Rolle und des Zwecks unseres Lebens einher, das erforderliche Änderungen für einen gesunden weiteren Lebensweg signalisieren kann.</strong></h3><p>&nbsp;</p><p>Diese Zeit im Leben einer Frau kann Wachstum anstoßen und sie dazu inspirieren, neu zu entdecken, wer sie ist, wer sie sein möchte und was sie in ihrem weiteren Leben tun möchte.</p><p>Die Menopause ist eine Gelegenheit für den Übergang in das Leben, das Sie sich wirklich wünschen – sobald Sie sich selbst die Aufmerksamkeit schenken, die Sie verdienen.</p><p>Viele Frauen haben im Vorfeld der Menopause alle Hände voll zu tun. Oft betreuen sie Kinder und die Familie, gehen einer Karriere nach, kümmern sich um alternde Eltern, engagieren sich in der Gemeinschaft und/oder für gute Zwecke und müssen natürlich auch alle alltäglich anfallenden Aufgaben erledigen. Kein Wunder also, dass viele Frauen sich nach Ruhe und Entspannung sehnen.</p><p>Sie können die Menopause zum Anlass nehmen, innezuhalten und zu überlegen, was Sie erreicht haben, wen Sie lieben und was Sie wirklich wollen. Damit stoßen Sie eine Wiederentdeckung Ihres wahren Selbsts und der Veränderungen an, mit denen Sie Ihr Leben nach Ihren Vorstellungen gestalten.</p><h3>Wie könnte eine Selbstbesinnung aussehen?</h3><p>Jede Frau erlebt diese Veränderung anders, aber ein guter Ausgangspunkt ist die Selbstwahrnehmung.</p><p>Das Nachdenken über diese wichtigen Fragen kann zu persönlichen Erkenntnissen führen:</p><ul><li>Wer bin ich heute?</li><li>Wer möchte ich werden?</li><li>Was ist mir wichtig?</li><li>Wen liebe ich und mit wem möchte ich mehr Zeit verbringen?</li><li>Was mache ich gerne und würde gerne öfter tun?</li><li>Wie leiste ich meinen Beitrag?</li><li>Was macht mir Freude?</li><li>Signalisiert mein Körper mir, dass bestimmte Bereiche Aufmerksamkeit erfordern?</li><li>Was muss ich ändern?</li><li>Wie kann ich mich am besten um mich selbst kümmern?</li></ul><p>Eine Antwort auf viele dieser Fragen ist die Selbstfürsorge während der Menopause. Dieser bewusste Umgang mit sich selbst kann Folgendes umfassen:</p><ul><li>eine gesündere Ernährung</li><li>mehr Zeit für die Familie</li><li>Abbau nicht wesentlicher Verpflichtungen</li><li>Einholen von Hilfe zum Umgang mit traumatischen Erlebnissen in der Vergangenheit und/oder mit Stress</li><li>Entwickeln entspannender Schlafgewohnheiten</li><li>neue Sportarten</li><li>Lesen, Schreiben oder sich künstlerisch ausdrücken</li><li>eine neue Sprache lernen</li><li>Reisen</li><li>Gärtnern</li></ul><p>Dieser Übergang in den nächsten Lebensabschnitt kann auch schwierige Entscheidungen wie Berufswechsel und/oder Ruhestand, Beziehungsänderungen und geografische Veränderungen mit sich bringen.&nbsp;</p><p>Und wissen Sie was? <i>Das ist völlig in Ordnung</i>.</p><p>Entscheidungen für allgemeines Wohlbefinden und Glück zu treffen, ist nicht immer einfach, kann aber zu einem gesunden Wachstum, Entdeckung und einem Übergang in die Person führen, die Sie sein wollen.</p><p>Die Menopause ist eine Zeit im Leben, in der Frauen zu ihrem authentischen Selbst erblühen können. Über rein körperliche Veränderungen hinaus regt sie zu mentalem und spirituellem Wachstum an. Selbstbesinnung, Selbstwahrnehmung und Selbstfürsorge sind der Schlüssel dazu.</p>]]></content:encoded><category><![CDATA[Articles,Frauen,Sexuelle Gesundheit,Achtsamkeit,Freude,Artikeln]]></category>
            <pubDate>Thu, 28 Dec 2023 18:02:00 +0100</pubDate>
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                        <title>Fünf Möglichkeiten, Freude zu entdecken (in jedem Alter)</title>
                        <link>https://yourwellness.lifeplus.com/de/018-fuenf-moeglichkeiten-freude-zu-entdecken-in-jedem-alter/</link>
                        <guid>https://yourwellness.lifeplus.com/de/018-fuenf-moeglichkeiten-freude-zu-entdecken-in-jedem-alter/</guid><pp:caseid>594428</pp:caseid><description><![CDATA[<p>Aus Studien geht hervor, dass ein Erleben von Freude unter anderem zum Stressabbau und zur psychischen Gesundheit beitragen kann.</p>]]></description><content:encoded><![CDATA[<p><span style="background-color:rgb(255,255,255);"><i><span style="text-align:left;">Lesedauer:&nbsp;2&nbsp;minuten</span></i></span></p><h3>Aus Studien geht hervor, dass ein Erleben von Freude unter anderem zum Stressabbau und zur psychischen Gesundheit beitragen kann. Freude am Leben wird oft jüngeren Generationen zugeschrieben, die ihre Welt entdecken, neue Erlebnisse ausprobieren und Erfolge feiern, aber die Bedeutung der Glücksgefühle für Menschen jeden Alters sollte nicht unterschätzt werden.</h3><p>&nbsp;</p><p>Für unsere Freude und unsere Glücksgefühle sind wir selbst verantwortlich. Es lohnt sich also, zu überlegen, was Sie motiviert und erfüllt (und Ihnen damit ein Lächeln auf das Gesicht zaubert).</p><p>Wie wir Freude finden, ist ganz individuell. Mit den folgenden fünf Anregungen möchten wir Ihnen helfen, selbst Freude zu finden.</p><h3>1. Sich selbst zum Ausdruck bringen</h3><p>Über das wahre Selbst nachzudenken und es durch künstlerischen Ausdruck offenzulegen, ist schön – sowohl als Erlebnis als auch im Ergebnis.&nbsp;</p><p>Es hilft beim Umgang mit Stress, bei der Bewältigung von Ängsten und/oder Depression, fördert die Gedächtnisfunktion und erschließt den Zugang zum Selbst und vielleicht auch zu anderen Menschen.</p><p>Dafür gibt es beispielsweise die folgenden Möglichkeiten:</p><ul><li><strong>ein Musikinstrument spielen</strong></li><li><strong>Malen</strong></li><li><strong>Schreiben</strong></li><li><strong>Lyrik</strong></li><li><strong>Zeichnen</strong></li><li><strong>Töpfern</strong></li><li><strong>Singen</strong></li><li><strong>Nähen</strong></li><li><strong>Tanzen</strong></li></ul><h3>2. Erkunden und Reisen</h3><p>Neue Umgebungen erschließen uns neue Perspektiven. Historische Orte, neue Kulturen und Gerichte zu erleben und die Wunder der natürlichen Welt zu erkunden&nbsp;– all das kann Freude wecken.</p><p>Ob eine ausgedehnte Auslandsreise, ein Tagesausflug zu einer Sehenswürdigkeit in der Nähe oder eine Fernsehsendung über eine besondere Stadt: Reisen erweitert den Horizont und hilft Ihnen, sich selbst und die Welt in einem ganz neuen Licht zu sehen.</p><h3>3. Fürsorge für andere Menschen</h3><p>Menschen zu helfen oder ein Lächeln auf ihr Gesicht zu zaubern, kann für beide Beteiligte gleichermaßen bereichernd sein. Die Fürsorge für andere Menschen könnte sogar Ihren eigenen Stress reduzieren und Depressionssymptome lindern.</p><p>Nicht jede(r) kann gleich viel Zeit, Energie und Ressourcen aufbringen, aber vielleicht könnten Sie eine der folgenden Möglichkeiten in Erwägung ziehen:</p><ul><li><strong>ehrenamtliches Engagement</strong></li><li><strong>ein Haustier aus einem Tierheim adoptieren</strong></li><li><strong>eine(n) Nachbar(i)n zu einer Tasse Tee einladen</strong></li><li><strong>Freunden oder Freundinnen, die gerade unter Stress stehen, einen Topf hausgemachte Suppe bringen</strong></li><li><strong>für eine gemeinnützige Organisation oder einen guten Zweck spenden</strong></li><li><strong>einen entfernten Verwandten per Brief oder Anruf kontaktieren</strong></li></ul><p>Richtig ist alles, was von Herzen kommt und echte Fürsorge für Ihre Mitmenschen zeigt.</p><h3>4.&nbsp;Lernen und das Gehirn anregen</h3><p>So überwältigend es zunächst erscheinen mag, einen neuen Sport auszuprobieren oder ein Musikinstrument spielen zu lernen: Die gesundheitlichen Vorteile überwiegen oft die Angst vor dem Unbekannten.</p><p>Wenn Sie sich einer neuen Herausforderung stellen, könnte Ihr Gehirn es Ihnen mit klarerem Denken und einem besseren Gedächtnis danken. Sie könnten also Folgendes versuchen:</p><ul><li><strong>Etwas Neues lernen:</strong><ul><li><strong>Fremdsprache</strong></li><li><strong>Sport</strong></li><li><strong>Kochrezepte</strong></li><li><strong>Musikinstrument</strong></li></ul></li><li><strong>Recherchieren:</strong><ul><li><strong>Geschichte</strong></li><li><strong>Naturwissenschaften</strong></li><li><strong>Geografie</strong></li><li><strong>Religion</strong></li></ul></li></ul><p><strong>Weitere Möglichkeiten:</strong></p><ul><li><strong>Modellbau oder Puzzles</strong></li><li><strong>Buchclub</strong></li><li><strong>Gartenarbeit</strong></li><li><strong>Camping</strong></li><li><strong>Vogelkunde</strong></li></ul><h3>5. Heranwachsen bewusst wahrnehmen</h3><p>Ob Kind oder Natur: Wachstum und Entwicklung wahrzunehmen, weckt eine besondere Ehrfurcht und tief empfundene Freude.</p><p>So können Sie Wachstum und/oder natürliche Veränderungen genießen:</p><ul><li><strong>dem Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang zusehen</strong></li><li><strong>einen Garten anlegen</strong></li><li><strong>sich mit saisonalen Lebensmittel ernähren</strong></li><li><strong>bei Kindern präsent sein</strong></li><li><strong>einen Wasserfall ansehen</strong></li><li><strong>den Sternenhimmel beobachten</strong></li></ul><p>Jeder erlebt Freude anders. Sie sollte daher auf jeden Fall innere Momentaufnahmen von den Momenten machen, die Ihnen Freude bereiten. Wenn Sie diese Erinnerungen dann später vor Ihrem inneren Auge wieder aufleben lassen, kann das genauso viel Freude bringen wie der Moment selbst.</p><p>Es ist in Ordnung, sich das Erleben von Freude zu gestatten – und für Ihre Gesundheit könnte es sogar von entscheidender Bedeutung sein. Finden Sie heraus, was Sie glücklich macht, und passen Sie Ihr Leben an, um diese Glücksmomente zu ermöglichen.&nbsp; Es muss nicht perfekt sein. Es muss einfach nur Freude machen.</p>]]></content:encoded><category><![CDATA[Gesundes Altern,Freude,Achtsamkeit,Artikeln]]></category>
            <pubDate>Thu, 28 Dec 2023 17:33:00 +0100</pubDate>
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                        <title>Wie kann Gehirntraining die körperliche Leistung unterstützen?</title>
                        <link>https://yourwellness.lifeplus.com/de/122-wie-kann-gehirntraining-die-koerperliche-leistung-unterstuetzen/</link>
                        <guid>https://yourwellness.lifeplus.com/de/122-wie-kann-gehirntraining-die-koerperliche-leistung-unterstuetzen/</guid><pp:caseid>594469</pp:caseid><description><![CDATA[<p>Aber wie beeinflussen kognitive Fähigkeiten und psychologische Gesundheit die körperlichen Fähigkeiten? Wie kann Gehirntraining beispielsweise die Reaktionsfähigkeit, die visuelle Genauigkeit, das Erinnerungsvermögen und mehr fördern? Bei sportlichen Leistungen spielt eine Vielzahl kognitiver Funktionen mit. Konzentration, Entscheidungsfindung und Arbeitsgedächtnis sind nur einige der Aspekte, die für einen optimalen Leistungspegel in stressreichen und anspruchsvollen Umgebungen – wie beim Sport – erforderlich sind.</p>]]></description><content:encoded><![CDATA[<p><span style="background-color:rgb(255,255,255);"><span style="text-align:start;">Lesedauer:&nbsp;2&nbsp;minuten</span></span></p><h3>Wir wissen, dass Gehirn und Körper vernetzt sind.</h3><p>Aber wie beeinflussen kognitive Fähigkeiten und psychologische Gesundheit die körperlichen Fähigkeiten? Wie kann Gehirntraining beispielsweise die Reaktionsfähigkeit, die visuelle Genauigkeit, das Erinnerungsvermögen und mehr fördern? Bei sportlichen Leistungen spielt eine Vielzahl kognitiver Funktionen mit. Konzentration, Entscheidungsfindung und Arbeitsgedächtnis sind nur einige der Aspekte, die für einen optimalen Leistungspegel in stressreichen und anspruchsvollen Umgebungen – wie beim Sport – erforderlich sind.<a href="#footnote_0_398421"><sup>1</sup></a></p><p>Gehirntraining – auch als „kognitives Training“ bezeichnet – umfasst eine Reihe gezielter mentaler Übungen zur Förderung der Gehirnfunktionen. Spitzensportler nutzen Übungen zur Förderung der kognitiven Leistung als Teil des Trainings. Sie konzentrieren sich zunächst auf die Gehirnfunktion, um die besten Voraussetzungen für die körperlichen Fähigkeiten zu schaffen.&nbsp;</p><h3><strong>Warum ist Gehirntraining für Spitzensportler relevant?</strong></h3><p>In Untersuchungen wurde nachgewiesen, dass Gehirnübungen die psychologische Gesundheit fördern und bestimmte kognitive Fähigkeiten – wie Erinnerungs- und Konzentrationsvermögen und die Problemlösungsfähigkeiten – verbessern können.<a href="#footnote_1_398421"><sup>2</sup></a></p><p>Sport erfordert nicht nur körperliche Fähigkeiten. Wer ein guter Sportler sein will, muss auch eine Reihe von kognitiven Funktionen ausschöpfen. Wenn Profisportler beispielsweise ihre kognitiven Fähigkeiten der Wahrnehmung und der Entscheidungsfindung erweitern, können sie die Bewegungen ihres Gegenübers besser vorhersehen und die eigene Präzision und Geschwindigkeit im Wettkampf entsprechend anpassen.</p><p>Kognitive Fähigkeiten lassen sich in eine Reihe von Hauptgruppen unterteilen. Jede davon ist wichtig, wenn Sie in Ihrem Sport erfolgreich sein möchten:</p><h5><strong>Konzentration</strong></h5><ul><li>Lange Spanne: Eine lange Konzentrationsspanne ist wichtig.</li><li>Selektiv: Sie müssen in der Lage sein, externe Ablenkungen bewusst auszublenden.</li><li>Flexibel: Sie müssen Ihren Fokus schnell wechseln können, wenn die Umstände es erfordern.</li></ul><h5><strong>Erinnerungsvermögen</strong></h5><ul><li>Langzeitgedächtnis: Speichern von Wissen, um künftig darauf zurückzugreifen</li><li>Arbeitsgedächtnis: Schnell abrufen, was für Sie erfahrungsgemäß gut funktioniert</li></ul><h5><strong>Visuelle Verarbeitung</strong></h5><ul><li>Visualisierung: Bilder und Szenarien vor Ihrem inneren Auge erstellen</li><li>Visuelle Reichweite: Auf einen Blick auch Informationen am Rande des Blickfelds erfassen</li><li>Unterscheidung: Geringfügige Abweichungen erfassen, die sich auf Ihre Leistung auswirken</li></ul><h5><strong>Sensorische Integration und Denkweise</strong></h5><ul><li>Timing/Rhythmus: Bis auf Sekundenbruchteile genaues Timing und der optimale Bewegungsrhythmus</li><li>Planen: Kurz- und langfristiges Planen</li><li>Entscheidungsschnelligkeit: Die Fähigkeit, Entscheidungen schnell zu treffen</li></ul><h3><strong>Wie gehen Sie vor, um Ihr Gehirn zu trainieren?</strong></h3><p>Situationen im Sport lassen sich selten simulieren, aber dennoch können Sie Ihr Gehirn trainieren, um sich auf solche Situationen vorzubereiten. Diese Tipps können Ihnen helfen, Ihr Gehirn in Topform zu bringen:</p><ul><li>Visualisieren Sie den Sieg. Wenn Sie sich deutlich machen, dass Sie hier die Aufgabe haben, zu siegen bzw. die Herausforderung zu meistern oder das Training durchzustehen, wird der Erfolg sich leichter einstellen.</li><li>Üben Sie Achtsamkeit. Wenn Sie im Alltag Achtsamkeit üben, können Sie beim Sport leichter erkennen, was wichtig und was eine Ablenkung ist.</li><li>Planen Sie Ihren Erfolg. Überlegen Sie genau, wie Sie gewinnen werden. Visualisieren Sie den Erfolg. Bevor Sie Ihren Sport ausüben, spielen Sie die Situation in Ihren Gedanken durch.</li><li>Fokussieren Sie sich bewusst auf eine positive Einstellung. Wir sind überall von positiven und negativen Einflüssen umgeben. Wenn Ihr Umfeld negativ geprägt ist, fokussieren Sie sich auf Ihre eigene positive Einstellung. Konzentrieren Sie sich darauf, was Sie glücklich macht und was Sie motiviert.</li></ul><p>Um Ihr Bestes geben zu können, müssen Sie sich auf mehr als nur Ihre körperlichen Fähigkeiten konzentrieren. Das Gehirntraining ist ebenso wichtig wie das körperliche Training. Wenn wir aufgeben, bevor wir am Ende unserer körperlichen Kraft sind, verlieren wir schnell. Wenn Sie jedoch Ihre geistige Kraft maximieren, schaffen Sie die besten Voraussetzungen für Ihren Erfolg.</p><ol><li><a href="https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fpsyg.2018.01121/full">https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fpsyg.2018.01121/full</a><span> [</span><a href="#identifier_0_398421"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li><a href="https://link.springer.com/article/10.1385/JMN:20:3:213">https://link.springer.com/article/10.1385/JMN:20:3:213</a><span> [</span><a href="#identifier_1_398421"><span>↩</span></a><span>]</span></li></ol>]]></content:encoded><category><![CDATA[Artikeln,Achtsamkeit,Gedaechtnis,Gehirn]]></category>
            <pubDate>Thu, 28 Dec 2023 16:15:00 +0100</pubDate>
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                        <title>Zehn Tipps zur Selbstfürsorge während der Feiertage</title>
                        <link>https://yourwellness.lifeplus.com/de/072-zehn-tipps-zur-selbstfuersorge-waehrend-der-feiertage/</link>
                        <guid>https://yourwellness.lifeplus.com/de/072-zehn-tipps-zur-selbstfuersorge-waehrend-der-feiertage/</guid><pp:caseid>594541</pp:caseid><description><![CDATA[<p>Für Geist und Körper zu sorgen, ist in allen Jahreszeiten wichtig.</p>]]></description><content:encoded><![CDATA[<p><i>Lesedauer:&nbsp;2&nbsp;minuten</i></p><h3>Für Geist und Körper zu sorgen, ist in allen Jahreszeiten wichtig.</h3><p>Und während der Feiertage ist es unerlässlich. Trubel, Völlerei, Partys bis spät in die Nacht – ganz zu schweigen vom Stress, denn wir uns selbst bereiten. Das muss nicht sein.</p><p>Machen Sie die Feiertage dieses Jahr zu einer Zeit, in der Sie präsent, gesund und froh sind&nbsp;– mit diesen 10 Tipps zur Selbstfürsorge.</p><h3>1. Setzen Sie realistische Erwartungen.</h3><p>Machen Sie sich und den Menschen in Ihrem Umfeld deutlich, dass die Feiertage nicht perfekt sein werden und dass diese Erkenntnis etwas Schönes hat.&nbsp;</p><h3>2. Schlafen Sie gut.</h3><p>Guter Schlaf ist unerlässlich für die Immungesundheit und verdient daher höchste Priorität. Beachten Sie gesunde Schlafgewohnheiten und weichen Sie möglichst wenig von Ihrer gewohnten Routine ab.</p><h3>3. Holen Sie sich Hilfe.</h3><p>Das Zubereiten des Festmahls, die Dekoration für das ganze Haus: Das müssen Sie nicht im Alleingang schaffen. Holen Sie sich Hilfe – Ihre Liebsten unterstützen Sie bestimmt gerne.</p><h3>4. Achten Sie auf Essgewohnheiten.</h3><p>Entgegen der landläufigen Ansicht muss das Essen während der Feiertage nicht ausarten. Entscheiden Sie bewusst, was Sie konsumieren, und gönnen Sie sich Flexibilität, wie Sie möchten.</p><h3>5. Atmen Sie.</h3><p>Atemtechniken wie das Zählen bis vier beim Ein- und Ausatmen, die Bauchatmung und die Pranayama-Atmung sind eine wertvolle Hilfe, wenn Sie Stress bremsen und bewältigen müssen. Nutzen Sie Atemübungen im Stau, nach dem Schulweg mit den Kindern oder sogar während des Großeinkaufs.</p><h3>6. Machen Sie sich die Einnahme unterstützender Nährstoffe leicht.</h3><p>Denken Sie auch in der größten Hektik daran, Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel wie gewohnt einzunehmen. Legen Sie die Nahrungsergänzungsmittel auf Ihren Nachttisch, neben das Waschbecken im Badezimmer und sogar auf Ihren Schreibtisch (als Reserve), damit Sie sie nicht vergessen.</p><h3>7. Unternehmen Sie etwas mit Ihren Liebsten.</h3><p>Anstatt den ganzen Tag zu sitzen, genießen Sie einen Spaziergang nach dem Abendessen, aktive Spiele als Familie, gemeinsames Eislaufen oder einen gemeinsamen Tai-Chi-Kurs im Internet. Sorgen Sie dafür, dass Sie durch Bewegung Ausgleich für Essen und Sitzen schaffen.</p><h3>8. Trinken Sie Tee.</h3><p>Eine Tasse warmer Tee tut gut und kann beruhigend wirken. Versuchen Sie, täglich Tee zu trinken. (Tee aus adaptogenen Kräutern wie Heiliges Basilikum und Rhodiola rosea fördert die Stressbewältigung).</p><h3>9. Vergessen Sie nicht, zu lachen.</h3><p>Gerade während der Feiertage ist es wichtig, die humorvollen Aspekte unserer selbst und unserer Umstände zu erkennen. Lachen tut sogar dem Immunsystem gut. Wenn das Essen anbrennt oder die Sauce zu dünn ist, lachen Sie einfach darüber und vergessen Sie es.</p><h3>10. Finden Sie sich Zeit für sich selbst.</h3><p>Planen Sie Zeit und Raum für Ruhe ein, bevor Sie das Leben wieder in Angriff nehmen. Sagen Sie ruhig einmal „Nein“ zu manchen Dingen und „Ja“ zu Lesen, Nickerchen, Sport, Telefonieren, Kochen, Baden und einfach einer stillen Auszeit.</p><p>Die Feiertage sind eine aufregende Zeit, aber ohne angemessene Selbstfürsorge könnten Sie sich überfordert und erschöpft fühlen. Achten Sie auf Ihre – mentale und physische – Gesundheit, indem Sie priorisieren, was Ihnen wichtig ist.</p><p><strong>Literatur:</strong></p><p>https://www.apa.org/topics/stress/managing-expectations<br>https://www.apa.org/topics/stress/holiday-season</p>]]></content:encoded><category><![CDATA[Saisonale Gesundheit,Schlaf,Achtsamkeit,Beziehungen,Stressmanagement,Artikeln]]></category>
            <pubDate>Thu, 28 Dec 2023 12:14:00 +0100</pubDate>
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                        <title>Was erklärt die hohe Lebenserwartung in Japan?</title>
                        <link>https://yourwellness.lifeplus.com/de/038-was-erklaert-die-hohe-lebenserwartung-in-japan/</link>
                        <guid>https://yourwellness.lifeplus.com/de/038-was-erklaert-die-hohe-lebenserwartung-in-japan/</guid><pp:caseid>594507</pp:caseid><description><![CDATA[<p>Im September 2022 bescheinigte der World Population Review Japan die zweithöchste Lebenserwartung weltweit. Nur Hongkong kann die durchschnittliche japanische Lebenserwartung von 84,67 Jahren knapp übertreffen. Aber was sind die Gründe dafür? Liegt es an der Ernährung? Sozialen Gewohnheiten? Bewegung? Genetik? Oder einer Kombination all dieser Faktoren?</p>]]></description><content:encoded><![CDATA[<p><i>Lesedauer:&nbsp;5&nbsp;minuten</i></p><p>Im September 2022 bescheinigte der World Population Review Japan die zweithöchste Lebenserwartung weltweit. Nur Hongkong kann die durchschnittliche japanische Lebenserwartung von 84,67 Jahren knapp übertreffen. Aber was sind die Gründe dafür? Liegt es an der Ernährung? Sozialen Gewohnheiten? Bewegung? Genetik? Oder einer Kombination all dieser Faktoren?</p><h3><strong>Das Rätsel von Okinawa</strong></h3><p>Im ländlichen Norden der Hauptinsel Okinawa liegt das Dorf Ogimi mit 3.000&nbsp;Einwohnern. Selbst angesichts der beeindruckenden Lebenserwartungsstatistik Japans scheint hier etwas ganz Besonderes zu geschehen. Bei der letzten Zählung waren 15 Dorfbewohner 100 Jahre oder älter und 171 im neunten Lebensjahrzehnt. Dan Buettner, ein Autor auf der Bestsellerliste der New York Times und Entdecker im Auftrag der Zeitschrift National Geographic, prägte den Begriff „blaue Zone“ für die fünf Orte der Welt, in denen Menschen ein besonders langes und glückliches Leben führen. Was können wir von Okinawa und von Japan als Ganzem über das Geheimnis eines langen und gesunden Lebens lernen? Die Menschen dort erleben schließlich die gleichen Probleme wie Menschen auf der ganzen Welt&nbsp;– Krieg, familiäre Schwierigkeiten, Trauer, Verlust, finanzielle Sorgen. Sie kennen genau die gleichen Stressfaktoren wie wir. Was können wir also von ihnen lernen?</p><h3><strong>10 Gründe, warum Japaner ein langes, gesundes Leben führen</strong></h3><h3>1. <strong>Genetik</strong></h3><p>Craig Willcox, Professor für öffentliche Gesundheit und Gerontologie an der internationalen Universität Okinawa, untersucht seit fast fünf Jahrzehnten die hohe Lebenserwartung der Einwohner. Als einer der leitenden Wissenschaftler der Okinawa Centenarian Study befragte er über 1.000 Personen über 100 Jahre sowie Hunderte Menschen im 70., 80. und 90. Lebensjahrzehnt, um dem in Okinawa beobachteten Gesundheitsphänomen auf den Grund zu gehen. Die Studie sucht nach Gemeinsamkeiten in den Bereichen Ernährung, Bewegungsgewohnheiten, Genetik, psychologische und spirituelle Praktiken sowie Sozial- und Verhaltensmuster.&nbsp;Professor Wilcox kam zu dem Schluss, dass „etwa zwei Drittel der Lebenserwartung mit Ernährung und Lebensweise in Zusammenhang stehen, der Rest mit Genetik.“</p><h3>2. <strong>Nährstoffreiche Lebensmittel</strong></h3><p>Die Bedeutung der Ernährung für die Gesundheit sollte nicht unterschätzt werden. Wir brauchen Vitamine und Mineralstoffe, um Krankheiten und Infektionen zu bekämpfen, und müssen die Kalorienaufnahme begrenzen, um Fettleibigkeit und Entzündungen vorzubeugen. Einwohner von Okinawa verzehren mehr als die fünf empfohlenen Portionen Obst und Gemüse täglich und bevorzugen Fisch statt Fleisch. Süßkartoffeln ersetzen Reis als Grundnahrungsmittel. Sie enthalten viele Nährstoffe, aber wenige Kalorien. Carotinoidreicher Seetang und stark eisenhaltiges grünes Blattgemüse tragen zur Reduzierung von Entzündungen und oxidativem Stress bei.</p><h3>3. <strong>Matcha-Tee und seine Vorteile</strong></h3><p>Die Japaner trinken viel Tee und insbesondere Matcha-Tee. Matcha wird auch bei uns immer beliebter und sein hoher Nährstoffgehalt und seine antioxidanten Effekte werden bekannter, aber Japaner trinken ihn bereits seit Jahrhunderten. Das Geheimnis dieses überlieferten Getränks liegt in seiner Herstellung: Die jungen Blätter der Teepflanze werden vor Sonnenlicht geschützt, während sie wachsen, um den Gehalt an Chlorophyll und Antioxidantien zu erhalten. Die traditionelle japanische Teezeremonie ist mehr als 1.000 Jahre alt, und Japaner trinken mehrmals täglich Tee.</p><h3>4. <strong>Vermeidung von Zucker</strong></h3><p>Die japanische Küche ist eher herzhaft als süß. Natürlich gibt es auch in Japan Desserts, aber sie sind einfach nicht so beliebt wie Desserts bei uns. In Japan werden Zucker und Nahrungsmittel wie weiße Kartoffeln mit ihrem hohen natürlichen Stärkegehalt in weitaus geringeren Mengen konsumiert als hier. Neben Matcha-Tee trinken Japaner oft auch grünen Tee ohne Zucker und Milch, die häufig zu schwarzem Tee gegeben werden. Aufgrund der zuckerarmen Ernährung neigen weniger Japaner zur Fettleibigkeit und vermeiden auch andere negative Auswirkungen des Zuckerkonsums wie Entzündungen, Bluthochdruck und Diabetes – alles Risikofaktoren für Herzinfarkte und Schlaganfälle.</p><h3>5. <i><strong>Hara hachi bu</strong></i><strong> – Essen in Maßen</strong></h3><p>In vielen Teilen der Welt wird Quantität als Zeichen für Qualität aufgefasst, doch die Esskultur in Japan ist in Bezug auf Portionsgrößen deutlich zurückhaltender. <i>Hara hachi bu</i> ist der Brauch, in Maßen zu essen und aufzuhören, wenn man zu etwa 80&nbsp;Prozent gesättigt ist. Bei den Mahlzeiten geht es nicht allein um das Essen, sondern darum, das Erlebnis des Essens mit anderen zu teilen. Sie sind eine Zeit für Kommunikation und Reflexion, nicht für Gier. Kulturelle Gewohnheiten lassen sich nicht ohne Weiteres ändern, aber wir könnten uns durch kleine Änderungen dem Hara hachi bu annähern, indem wir langsamer essen, jeden einzelnen Bissen achtsam erleben und kleinere Teller verwenden, damit kleinere Portionen sättigender aussehen. Das Gehirn braucht rund 20&nbsp;Minuten, um Sättigung zu erkennen. Es ist daher durchaus sinnvoll, das Essen zu beenden, bevor Sie sich völlig satt fühlen.</p><h3>6. <strong>Gesundheitswesen</strong></h3><p>Vor rund 60 Jahren setzte die japanische Regierung eine umfassende Gesundheitsinitiative um, investierte in Impfprogramme zum Schutz von Kindern und führte 1961 eine allgemeine Krankenversicherung ein. Alle haben den gleichen Zugang zur Gesundheitsversorgung, deren Kosten vom Staat, von Arbeitgebern und von den Einzelpersonen getragen werden. Regelmäßige Gesundheitschecks sind an der Tagesordnung, und an Schulen und Arbeitsplätzen führen die örtlichen Behörden ebenfalls allgemeine Gesundheitsprüfungen durch. Auch die Privatwirtschaft fördert die Gesundheit. In Matsumoto, der zweitgrößten Stadt der Präfektur Nagano, bietet eine Bank beispielsweise Vorzugszinsen und Anreize wie Wochenendausflüge zum Disneyland in Tokio für diejenigen an, die drei Jahre in Folge einen Gesundheitscheck durchlaufen haben.</p><h3>7. <strong>Die Bedeutung des </strong><i><strong>Ikigai – </strong></i><strong>Lebenszwecks</strong></h3><p><i>Ikigai</i> bezeichnet das Konzept, den Zweck des Lebens zu finden und zu erhalten. Diese überlieferte Philosophie ist mit dem „joie de vivre“ in Frankreich oder dem „hygge“ in Dänemark vergleichbar und lässt sich grob als „Ihr Grund zum Leben“ übersetzen. In einer alternden Bevölkerung, wie z.&nbsp;B. in Okinawa, erhalten ältere Mitbürger(innen) Aufgaben wie das Weben der traditionellen <i>Basho-Fu</i>-Textilien, sodass sie sozial und mental aktiv bleiben, ein Einkommen verdienen und zur lokalen Wirtschaft beitragen. In Japan ist man der Ansicht, dass ein Lebenszweck unerlässlich für ein erfüllendes Leben ist. Dieser Zweck lässt sich in vielen Aspekten des Lebens finden, zum Beispiel gut und gesund essen, anderen Menschen helfen oder sich mit Freunden und Familie umgeben.</p><h3>8. <strong>Moai – </strong><i><strong>gegenseitige Unterstützung</strong></i></h3><p>Das japanische Unterstützungssystem bringt Menschen mit gemeinsamen Interessen zusammen, um die Entwicklung tiefer emotionaler Verbindungen und das Gemeinschaftsgefühl zu fördern. Eine Gruppe oder <i>Moai</i> kann beispielsweise aus alten Freunden, ehemaligen Kollegen oder einfach aus Personen gebildet werden, die Interesse an demselben Hobby oder Sport haben. Es ist üblich, zu einer Reihe von verschiedenen Moai zu gehören. Die Vorteile eines Moai für ältere Menschen liegen auf der Hand, aber Moai stehen allen Altersgruppen offen. Japaner bleiben ihren Moai in der Regel über lange Jahre treu, manchmal von der Schule bis ins reife Alter. Gemeinsamen Interessen im Gespräch oder auch aktiv nachzugehen, fördert den Stressabbau und wirkt der Vereinsamung entgegen, die ältere Menschen sonst oft erleben.</p><h3>9. <strong>Bewegung</strong></h3><p>Japaner bleiben oft bis ins hohe Alter körperlich aktiv. Es gibt Wanderwege durch Städte und Parks sowie im ganzen Land Gemeindegruppen und Nachbarschaftsverbände, die Gruppenwanderungen organisieren. Weil mehr Menschen mit öffentlichen Verkehrsmitteln als mit dem Auto pendeln, bewegen sie sich automatisch mehr.</p><h3>10. <strong>Achtsamkeit und Stressabbau</strong></h3><p>Das Konzept der Achtsamkeit sowie die Vorteile des bewussten Erlebens der Natur sind in Japan sehr bekannt. Das Waldbaden oder <i>Shinrin-yoku</i>, das weltweit immer beliebter wird, stammt aus Japan, wo es in den 1980er Jahren als physiologische und psychologische Übung entwickelt wurde, um die Entspannung zu fördern und den Bezug zur Natur wiederherzustellen. Waldbaden ist nicht schwer: Sie nehmen sich einfach eine Auszeit unter Bäumen, beobachten die die Natur und atmen tief durch, um Stress abzubauen und auf natürliche Weise die Gesundheit und das Wohlbefinden zu stärken. Mit rund 3.000&nbsp;km natürlichem Waldgebiet ermutigt die japanische Regierung die Bürger aktiv, Bäume als Therapie zu nutzen.&nbsp;&nbsp;</p><p>Wir alle würden gerne das Geheimnis kennen, wie man bis ins hohe Alter jung bleibt. Der Blick auf Japan zeigt uns, dass es vielleicht gar kein Geheimnis ist. Zwar spielt die Genetik wahrscheinlich eine Rolle, aber es gibt klare Anzeichen dafür, dass der verantwortungsvolle Umgang mit der eigenen Gesundheit, das Anregen des Gehirns und die Interaktion mit anderen Menschen das Beste sind, was wir für ein langes und gesundes Leben tun können.</p>]]></content:encoded><category><![CDATA[Gesundes Altern,Achtsamkeit,Andere Ernaehrungsweisen,Gewichtskontrolle,Gesunde Ernaehrung,Artikeln]]></category>
            <pubDate>Wed, 20 Dec 2023 12:02:00 +0100</pubDate>
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                        <title>Was ist Waldbaden (Shinrin-Yoku)?</title>
                        <link>https://yourwellness.lifeplus.com/de/037-was-ist-waldbaden-shinrin-yoku/</link>
                        <guid>https://yourwellness.lifeplus.com/de/037-was-ist-waldbaden-shinrin-yoku/</guid><pp:caseid>594489</pp:caseid><description><![CDATA[<p>Wir haben uns mit Lisa, einem qualifizierten Coach für Waldbaden und einer erklärten Naturliebhaberin, getroffen, um mehr über die Praxis des Shinrin-Yoku zu erfahren. Was genau ist Waldbaden (und braucht man dafür Badesachen)? Geht es auch, wenn man keinen Wald vor der Haustür hat? Und welche Vorteile kann diese japanische Praxis mit sich bringen?</p>]]></description><content:encoded><![CDATA[<p><i>Lesedauer:&nbsp;4&nbsp;minuten</i></p><p>Wir haben uns mit Lisa, einem qualifizierten Coach für Waldbaden und einer erklärten Naturliebhaberin, getroffen, um mehr über die Praxis des Shinrin-Yoku zu erfahren. Was genau ist Waldbaden (und braucht man dafür Badesachen)? Geht es auch, wenn man keinen Wald vor der Haustür hat? Und welche Vorteile kann diese japanische Praxis mit sich bringen?</p><h3><strong>Lisa, wie haben Sie zuerst vom Waldbaden erfahren?</strong></h3><p>Ich bin seit meiner Kindheit eine große Naturliebhaberin. Ich habe immer draußen etwas gepflanzt und in der Erde gebuddelt! Aber Waldbaden ist kein Baden im wörtlichen Sinne&nbsp;– es bedeutet, in den Wald einzutauchen. Vor etwa einem Jahr habe ich in einer Zeitschrift etwas über das Waldbaden gelesen. Kurz darauf sah ich ein Buch über Shinrin-Yoku (das ist der japanische Begriff) und war völlig gefesselt.</p><p>Die Natur kann unsere geistige Gesundheit unterstützen&nbsp;– und interessanterweise auch unsere körperliche Gesundheit. Das Konzept gefiel mir so gut, dass ich mich fragte: „Kann ich eine Qualifikation dafür erwerben?“ Ich habe recherchiert, und ein Kurs startete gerade&nbsp;– es war wirklich, als sollte es so sein. Ich habe den Kurs bestanden und so viele Bücher gelesen. Ich war völlig fasziniert von allen Aspekten dieses Themas.</p><h3><strong>Wie läuft das Waldbaden ab?</strong></h3><p>Man kann das Waldbaden in einer Gruppe oder alleine erleben. Wenn ich eine Gruppe leite, verbringe ich normalerweise ein paar Stunden im Wald. Ich liebe es, die Natur zu fotografieren, aber um das Waldbaden voll auszuschöpfen, sollte man keine Kamera und kein Handy mitnehmen. Es ist im Prinzip nur ein bewusstes Verlangsamen, bei dem man sich auf alle seine Sinne konzentriert, um den Wald zu sehen, zu hören, zu riechen und zu berühren.</p><p>Ich habe im Wald so viele unterschiedliche Tier- und Pflanzenarten und so viele faszinierende Dinge gefunden, die man normalerweise nicht bemerken würde. Manchmal sind wir zu sehr damit beschäftigt, einen Fuß vor den anderen zu setzen, uns mit Freunden zu unterhalten oder Musik zu hören, während wir durch den Wald gehen. Dabei verpasst man all die schönen natürlichen Geräusche.</p><p>Die Wanderungen sind nicht lang&nbsp;– vielleicht nur ein oder zwei Kilometer pro Veranstaltung. Und weil man nicht viel gehen muss, braucht man nur eine nahe gelegene Grünfläche mit Bäumen zu finden. Beim Waldbaden geht es darum, achtsam die kleinen Dinge wahrzunehmen, daher muss es kein großes Gebiet sein.</p><h3><strong>Welche Aktivitäten führen Sie durch?</strong></h3><p>Es gibt viele verschiedene Aktivitäten, mit denen man die Sinne öffnen kann. Eine meiner Lieblingsaktivitäten ist, auf dem Waldboden zu liegen und das Licht zu betrachten, das durch die Bäume fällt. Die Japaner nennen es „Komorebi“. Das funktioniert besonders gut, wenn es ein sonniger Tag ist, weil man dann all die Schatten sieht.</p><p>Eine weitere gute Aktivität ist bewusstes Hören. Man verbringt etwa 15 bis 20 Minuten damit, einfach ruhig zu sitzen, die Augen zu schließen und zu lauschen. Wenn man sich konzentriert, hört man den Gesang von Vögeln in unterschiedlicher Entfernung&nbsp;– einige ganz in der Nähe, andere weit entfernt. Man hört das Rascheln der Blätter in den Bäumen und das Knarren der Äste, das Summen von Insekten und das Knacken, wenn sich Tiere durch das Unterholz bewegen. Dann merkt man erst, wie lebendig die Welt ist!</p><p>Um das Sehvermögen zu aktivieren, kann man sich einfach hinsetzen und sich auf einen kleinen Bereich des Waldbodens konzentrieren. Auch hier ist alles lebendig&nbsp;– es ist nicht einfach nur ein Stück Erde. Man sieht Insekten krabbeln, und Pflanzen und Blütenblätter bewegen sich im Wind. Man sieht Muster und Schatten. Man bemerkt plötzlich ganz kleine Dinge: wie ein Blatt von einem Insekt angenagt wurde oder die verschiedenen Arten von Samen an den Bäumen. Man kann auch auf „Texturjagd“ gehen und sich Moose, Farne und die Lamellen von Pilzen ansehen&nbsp;– die Möglichkeiten sind endlos!</p><h3><strong>Wie hilft uns das Waldbaden, uns zu entspannen?</strong></h3><p>Wenn wir arbeiten oder eine Tätigkeit wie Autofahren ausüben oder fernsehen, nutzen wir die sogenannte „gerichtete Aufmerksamkeit“. Das ist ein bestimmter Teil des Gehirns, der sich auf eine einzelne Sache konzentriert. Nach einer Weile beginnt unsere Konzentration nachzulassen und wir ermüden geistig. Beim Waldbaden ruht sich der Teil des Gehirns aus, der für die gerichtete Aufmerksamkeit genutzt wird&nbsp;– Wissenschaftler nennen es „sanfte Faszination“. Es erfrischt Sie geistig. Bei mir erzeugt es viele kreative Ideen.</p><h3><strong>Wann ist die beste Jahreszeit für das Waldbaden?</strong></h3><p>Wie es so schön heißt: „Es gibt kein schlechtes Wetter, nur ungeeignete Kleidung.“ Man kann das Waldbaden zu jeder Jahreszeit ausüben, solange man angemessen gekleidet ist. Ziehen Sie sich im Winter einfach warm an und nehmen Sie eine Unterlage zum Sitzen mit. Es ist auch sehr interessant, wenn es regnet, solange es nicht gerade wie aus Eimern schüttet! Es entspannt, dem Rauschen des Regens zuzuhören und zu beobachten, wie die Tropfen über die Blätter herablaufen.</p><p>Der Herbst ist eine schöne Zeit für das Waldbaden. Zu dieser Jahreszeit ist der Wald so bunt mit all den Blättern, verschiedenen Pilzarten und leuchtend grünen Moosen. Jede Jahreszeit hat ihre eigenen Vorzüge und Besonderheiten.</p><h3><strong>Welche Vorteile bietet uns das Waldbaden?</strong></h3><p>Es gibt Studien, in denen untersucht wird, wie sich selbst ein Blick in die Natur positiv auf die körperliche und geistige Gesundheit auswirken kann. Eine Studie wurde über einen Zeitraum von etwa neun Jahren in einem Krankenhaus durchgeführt. Die Hälfte der Patienten befand sich in einem Raum mit Blick auf Bäume, die andere Hälfte in einem Raum mit Blick auf eine Ziegelmauer. Alle hatten denselben Eingriff, aber die Patienten mit Blick auf Bäume fühlten sich schneller wieder besser und brauchten weniger Schmerzmittel als die, die auf eine Mauer blickten. Es sind auch Studien in Gefängnissen durchgeführt worden, und Inhaftierte, die grüne Blätter sehen können, sind ruhiger, neigen weniger zu Gewalt und sind weniger anfällig für Depressionen.</p><p>Ein weiterer Vorteil ist die Wertschätzung der Natur. Sie ist für die Menschheit von entscheidender Bedeutung, denn wenn wir die Natur nicht lieben, schützen wir sie nicht. Jüngere Generationen verbringen mehr Zeit in Innenbereichen als je zuvor. Mehr Zeit mit Computern, mehr Zeit mit anderen Geräten und weniger Zeit in der Natur. Viele Kinder lernen die Namen von Pflanzen, Vögeln, Insekten und Bäumen nicht mehr. Wenn sie wiederum Kinder haben, können sie dieses Wissen und diese Wertschätzung also nicht weitergeben. Das Waldbaden ist eine großartige Möglichkeit, die Verbindung zur natürlichen Umwelt wiederherzustellen und sich gleichzeitig Zeit für sich selbst zu nehmen.</p>]]></content:encoded><category><![CDATA[Achtsamkeit,Hobbys,Psychische Gesundheit,Stressmanagement,Artikeln]]></category>
            <pubDate>Wed, 20 Dec 2023 11:02:00 +0100</pubDate>
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                        <title>Ein ganzheitlicher Leitfaden für Ihr geistiges Wohlbefinden</title>
                        <link>https://yourwellness.lifeplus.com/de/090-ein-ganzheitlicher-leitfaden-fuer-ihr-geistiges-wohlbefinden/</link>
                        <guid>https://yourwellness.lifeplus.com/de/090-ein-ganzheitlicher-leitfaden-fuer-ihr-geistiges-wohlbefinden/</guid><pp:caseid>594639</pp:caseid><description><![CDATA[<p>Was sind die Glücks- oder Wohlfühlhormone? Wie fördern sie die physiologische Gesundheit, und wie regen wir sie auf natürliche Weise an, um eine gesunde geistige Verfassung zu behalten?</p>]]></description><content:encoded><![CDATA[<p><span style="background-color:rgb(255,255,255);"><i><span style="text-align:start;">Lesedauer:&nbsp;< 1&nbsp;minute</span></i></span></p><h3>Was sind die Glücks- oder Wohlfühlhormone? Wie fördern sie die physiologische Gesundheit, und wie regen wir sie auf natürliche Weise an, um eine gesunde geistige Verfassung zu behalten?</h3><p>Eine optimistische Einstellung trägt maßgeblich zur geistigen Gesundheit bei. Gedanken und Gefühle sind ein wesentlicher Aspekt des Wohlbefindens. Manchmal ist es allerdings nicht so leicht, positiv zu bleiben – insbesondere in schwierigen Zeiten.</p><p>Um Sie zu unterstützen, haben wir in diesem Leitfaden für Ihr Wohlbefinden Top-Tipps für den Umgang mit Stress und mit Veränderungen zusammengestellt. Sie finden hier aussagekräftige Informationen darüber, wie Ernährung, Bewegung und Schlaf Ihnen helfen können. Ein ganzheitlicher Ansatz kann zu Ihrem mentalen Wohlbefinden beitragen. Sie erfahren auch, wie Sie Ihre natürliche Energie wecken können, die Ihnen derzeit wahrscheinlich fehlt. Sehen Sie sich unseren Leitfaden an. Sie dürfen ihn auch gerne teilen.</p><p><a href="https://ww1.lifeplus.com/media/pdf/mediacenter/A_Holistic_Guide_to_Your_Mental_Wellbeing_by_Lifeplus_DE.pdf" target="_blank"><span>Broschüre herunterladen</span></a><a href="http://flipmedia.lifeplus.com/A_Holistic_Guide_to_Your_Mental_Wellbeing_by_Lifeplus_DE/" target="_blank"><span>Broschüre anzeigen</span></a></p>]]></content:encoded><category><![CDATA[Freude,Psychische Gesundheit,Achtsamkeit,Artikeln]]></category>
            <pubDate>Tue, 19 Dec 2023 23:33:00 +0100</pubDate>
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                        <title>Was bringt Pilates und was unterscheidet es von anderen Fitnessprogrammen?</title>
                        <link>https://yourwellness.lifeplus.com/de/032-was-bringt-pilates-und-was-unterscheidet-es-von-anderen-fitnessprogrammen/</link>
                        <guid>https://yourwellness.lifeplus.com/de/032-was-bringt-pilates-und-was-unterscheidet-es-von-anderen-fitnessprogrammen/</guid><pp:caseid>594433</pp:caseid><description><![CDATA[<p>Für viele Menschen ist Pilates weitaus mehr als ein Fitnessprogramm: Es ist ein Lebensstil.</p>]]></description><content:encoded><![CDATA[<p><i>Lesedauer:&nbsp;3&nbsp;minuten</i></p><h3>Für viele Menschen ist Pilates weitaus mehr als ein Fitnessprogramm: Es ist ein Lebensstil.</h3><p>Das konsequente Durchführen der Übungen bietet einzigartige Vorteile, und Sie können das Programm auch ohne Anleitung erlernen und umsetzen.</p><h3>Was bringt Pilates?</h3><p>Beim Pilates wird das Zusammenspiel der Muskelgruppen trainiert, um die Bewegungsabläufe fließender zu gestalten. Ganz nebenbei verbessert das auch die Körperhaltung, unterstützt die richtige Atmung, fördert die gesunde Ausrichtung von Wirbelsäule und Becken und hilft Ihnen, die Nuancen Ihres eigenen Körpers genauer zu kennen.</p><p>Pilates trägt auch zur Verbesserung von Beweglichkeit und Bewegungsradius sowie zum Stressabbau bei. Ein wesentlicher Aspekt ist bei Pilates Qualität statt Quantität: Die Qualität der ausgeführten Bewegungen ist weitaus wichtiger ist als die Anzahl der Wiederholungen.</p><p>Wenn Sie regelmäßig (etwa dreimal pro Woche) Pilates machen, können Sie damit die Rumpf- und Rückenmuskeln stärken und mehr magere Muskelmasse aufbauen. Pilates fördert die Flexibilität und die gleichmäßige Körperkonditionierung.</p><p>Pilates kann Wunder wirken&nbsp;– nicht nur für den Körper. Wenn Sie beim Pilates auch die richtige Atmung üben, können Sie Bewegungen mit erhöhter Kraft und Effizienz durchführen. Sie lernen beim Pilates, auf die Qualität der Atmung und die richtige Körperausrichtung zu achten. Die größten Vorteile erzielen Sie, wenn Sie auch den Geist in die Übungen einbringen. Pilates fördert die allgemeine körperliche Gesundheit ebenso wie die mentale Wellness.</p><p>Aber was unterscheidet Pilates von anderen Bewegungsarten? In diesem Artikel zeigen wir auf, was Pilates von anderen Fitnessprogrammen unterscheidet und warum diese Unterschiede so wichtig sind.</p><p>Yoga, Tai Chi, Ballett-Stangentraining und sogar Schwimmen haben einige Gemeinsamkeiten mit Pilates.</p><h5>Pilates und Yoga</h5><p>Pilates und Yoga haben viel gemeinsam, aber sie sind nicht austauschbar. Yoga ist eher eine Form der aktiven Meditation, bei der man Asanas ausführt, um eine körperliche, mentale und emotionale Erfahrung im gesamten Körper zu schaffen.</p><p>Beim Pilates hingegen lernt man, mit gleichmäßigen, kontrollierten Bewegungen mehrere Muskelgruppen gleichzeitig zu trainieren. Das bedeutet nicht, dass es bei Pilates keinen spirituellen oder emotionalen Aspekt gibt oder geben kann&nbsp;– jede Art von Bewegung kann meditativ sein, wenn sie achtsam ausgeführt wird. Durch Pilates erlernt der Körper effizientere&nbsp;– und letztendlich sicherere&nbsp;– Bewegungsabläufe.</p><p>Beim Pilates wird beispielsweise Wert auf die richtige Atmung und Ausrichtung von Wirbelsäule und Becken gelegt. Letztendlich fördert das Zusammenspiel von Körper und Geist bei der Konzentration auf fließende Bewegungen ein geschärftes Körperbewusstsein. Dies wiederum kann helfen, Aspekten von Stress bis zu Rückenschmerzen entgegenzuwirken und die Rumpfmuskulatur zu stärken.</p><h5>Pilates und Tai Chi</h5><p>Tai Chi ist eine chinesische Kampfsportart, die sich <i>nach innen</i> richtet und daher eher auf die mentale als auf die physiologische Entwicklung abzielt. Tai Chi umfasst Konzepte der Bewegung, Meditation und (manchmal) der traditionellen chinesischen Medizin. Tai-Chi erfordert nicht das gleiche Maß an körperlicher Bewegung wie Pilates, aber beide konzentrieren sich auf den Aufbau von Muskelkraft und autonomem Gedächtnis.</p><h5>Pilates und Ballett-Stangentraining</h5><p>Das Ballett-Stangentraining umfasst Elemente von Ballett, Yoga und Pilates. Alle Übungen werden an der Ballettstange ausgeführt. Die körperliche Beanspruchung ist deutlich größer als bei Yoga, Pilates und Tai Chi, und dieses Training hat in der Regel keine besondere mentale oder spirituelle Komponente.</p><h5>Pilates und Schwimmen</h5><p>Mit ihrem Schwerpunkt auf sanften und wiederholten Bewegungen haben Pilates und Schwimmen einige Gemeinsamkeiten im Hinblick auf das Muskelgedächtnis, das damit entwickelt wird. Viele Schwimmer sind überzeugt, dass die Zeit im Wasser ihnen spirituelle und emotionale Klarheit beschert. Auch das Erlernen der richtigen Atemkontrolle ist ein wichtiger Bestandteil von Pilates und Schwimmen.</p><p>Bei allen Ähnlichkeiten mit anderen Bewegungsformen gibt es nichts, das völlig gleichwertig mit Pilates wäre. Wir empfehlen Ihnen, verschiedene Fitnessprogramme auszuprobieren, um herauszufinden, was am besten zu Ihnen passt und Ihnen die größten körperlichen, mentalen und spirituellen Vorteile bietet.</p>]]></content:encoded><category><![CDATA[Gleichgewicht,Beweglichkeit,Low-Impact-Sport,Stressmanagement,Achtsamkeit,Artikeln]]></category>
            <pubDate>Tue, 19 Dec 2023 11:33:00 +0100</pubDate>
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                        <title>Wie können Sie Ihr Gedächtnis verbessern</title>
                        <link>https://yourwellness.lifeplus.com/de/086-wie-koennen-sie-ihr-gedaechtnis-verbessern/</link>
                        <guid>https://yourwellness.lifeplus.com/de/086-wie-koennen-sie-ihr-gedaechtnis-verbessern/</guid><pp:caseid>594560</pp:caseid><description><![CDATA[<p>Manche Menschen können Informationen speichern und Fakten und Zahlen mühelos abspulen. Anderen hingegen fällt es schwer, sich selbst die einfachsten Dinge zu merken.</p>]]></description><content:encoded><![CDATA[<p><span style="background-color:rgb(255,255,255);"><i><span style="text-align:start;">Lesedauer:&nbsp;3&nbsp;minuten</span></i></span></p><h3>Manche Menschen können Informationen speichern und Fakten und Zahlen mühelos abspulen. Anderen hingegen fällt es schwer, sich selbst die einfachsten Dinge zu merken.</h3><p>Vergesslichkeit ist kein Grund zur Panik. Studien haben gezeigt, dass das Gedächtnis mit zunehmendem Alter nachlässt. Diese natürliche Alterungserscheinung ist also nicht automatisch ein Anzeichen für ein schwerwiegenderes Problem.<a href="#footnote_0_403994"><sup>1</sup></a> Vergesslichkeit kann jedoch ärgerlich sein – es ist peinlich, wenn einem der Name eines Gesprächspartners entfällt, und frustrierend, wenn man immer wieder den Haus- oder Autoschlüssel verlegt.</p><h3>Sorgen Sie für Ihr Gehirn</h3><p>Wir können viel für unsere physiologische Gesundheit tun. Vergesslichkeit ist ein natürlicher Teil des Alterungsprozesses und kann auch durch unsere Gene beeinflusst werden. Dennoch können wir alle durch gezielte Maßnahmen zur guten psychischen Gesundheit beitragen und das Erinnerungsvermögen verbessern:</p><h3>1. Zuckerkonsum drosseln</h3><p>Wir alle wissen, dass zu viel Zucker nicht gut für uns ist. Aber wussten Sie auch, dass ein Übermaß an Zucker nicht nur dem Körper, sondern auch dem Gedächtnis schaden könnte? Aus Untersuchungen geht hervor, dass Zucker zu einem schlechten Gedächtnis und zu einem verringerten Gehirnvolumen führen kann. Das betrifft insbesondere das Kurzzeitgedächtnis. In Interesse Ihrer Gesundheit und Ihres Erinnerungsvermögens empfiehlt es sich daher, möglichst wenig Zucker zu sich zu nehmen.<a href="#footnote_1_403994"><sup>2</sup></a></p><h3>2. Fettreichen Fisch essen oder Fischöl als Nahrungsergänzungsmittel einnehmen</h3><p>Zahlreiche Studien legen den Schluss nahe, dass Fischöl – von Natur aus reich an Omega-3-Fettsäuren – das Nachlassen der kognitiven Fähigkeiten verlangsamen kann.<a href="#footnote_2_403994"><sup>3</sup></a> Wer Fisch wie Lachs und Makrele mag, ist fein raus! Sie beglücken damit nicht nur den Gaumen, sondern genießen auch die Vorteile für das Gedächtnis. Wer keinen Fisch mag oder isst, kann ein hochwertiges Omega-3-Nahrungsergänzungsmittel nehmen, um dieselben Vorteile auszuschöpfen.</p><h3>3. Zeit für Meditation einplanen</h3><p>Meditation kann nicht nur den Blutdruck senken und zum Stressabbau beitragen, sondern auch potenziell gedächtnisfördernde Vorteile haben.<a href="#footnote_3_403994"><sup>4</sup></a> Meditation tut also nicht nur dem Körper gut, sondern auch dem Geist!</p><h3>4. Auf das Gewicht achten</h3><p>Wer seinem Körper wirklich etwas Gutes tun will, sollte das Gewicht auf einem gesunden Niveau halten. Dadurch können Sie Gesundheitsproblem wie Diabetes, Herzerkrankungen und Gelenkschäden vorbeugen, die oft mit Übergewicht einhergehen. Ein gesundes Gewicht hat auch für die psychische Gesundheit Vorteile. Fettleibigkeit kann das Risiko der Demenz erhöhen und Gene verändern, die mit dem Erinnerungsvermögen in Zusammenhang stehen.<a href="#footnote_4_403994"><sup>5</sup></a></p><h3>5. Für ausreichenden Schlaf sorgen</h3><p>Wir alle wissen, wie unwohl wir uns fühlen, wenn wir müde sind, und wie viel schwerer es uns fällt, normal zu funktionieren. Es überrascht daher nicht, dass Schlafmangel mit einem schlechten Gedächtnis in Verbindung gebracht wurde: Studien haben gezeigt, dass Schlafmangel die kognitiven Fähigkeiten und somit auch das Gedächtnis beeinträchtigt.<a href="#footnote_5_403994"><sup>6</sup></a></p><h3>6. Alkoholkonsum reduzieren</h3><p>Die Auswirkungen von Alkohol halten erstaunlich lange an. Studien haben gezeigt, dass Rauschtrinken das Gehirn verändern und Gedächtnisstörungen verursachen kann. Wiederholtes Rauschtrinken kann den Hippocampus schädigen – den Teil des Gehirns, der für das Gedächtnis zuständig ist.<a href="#footnote_6_403994"><sup>7</sup></a></p><h3>7. Hirntraining</h3><p>Wer gut im Sport sein will, muss trainieren. Das gilt gleichermaßen für das gutes Gedächtnis: Fitness für das Gehirn ist ebenso wie körperliche Fitness eine Frage des Trainings! Kreuzworträtsel und Sudoku sind ein unterhaltsamer Zeitvertreib und bieten als zusätzlichen Vorteil ein anspruchsvolles Workout für das Gehirn.</p><h3>8. Auch wichtig: Körpertraining</h3><p>Bewegung ist für die psychische und die körperliche Gesundheit wichtig und kann Studien zufolge bei Menschen jeden Alters zum Erhalt der kognitiven Fähigkeiten beitragen. Insbesondere regelmäßige Bewegung in der Lebensmitte wird mit einer Verringerung des Demenzrisikos in Verbindung gebracht.<a href="#footnote_7_403994"><sup>8</sup></a></p><h3>9. (Dunkle) Schokolade genießen</h3><p>Gute Nachrichten für Schokoladenfans: Kakao steckt voller Antioxidantien, den sogenannten Flavonoiden, die besonders gut für das Gehirn sind. In Studien wiesen Menschen, die dunkle Schokolade konsumierten, eine bessere Gedächtnisleistung auf als diejenigen, die weiße Schokolade verzehrten. Weiße Schokolade enthält keine Flavonoide.<a href="#footnote_8_403994"><sup>9</sup></a></p><p>Viele Menschen fürchten sich vor dem Verlust der kognitiven Fähigkeiten, und leider sind auch viele wirklich davon betroffen. Sie können jedoch in jeder Phase des Lebens gezielte Maßnahmen ergreifen, um Ihre physiologische Gesundheit zu fördern und die besten Voraussetzungen für den Erhalt der kognitiven Fähigkeiten zu schaffen.</p><ol><li><a href="https://onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.1111/joim.12533">https://onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.1111/joim.12533</a><span> [</span><a href="#identifier_0_403994"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li><a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/26970578/">https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/26970578/</a><span> [</span><a href="#identifier_1_403994"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li><a href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3262608/">https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3262608/</a><span> [</span><a href="#identifier_2_403994"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li><a href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4895748/">https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4895748/</a><span> [</span><a href="#identifier_3_403994"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li><a href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4728728/">https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4728728/</a><span> [</span><a href="#identifier_4_403994"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li><a href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3413705/">https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3413705/</a><span> [</span><a href="#identifier_5_403994"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li><a href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3548359/">https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3548359/</a><span> [</span><a href="#identifier_6_403994"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li><a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/18570697/">https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/18570697/</a><span> [</span><a href="#identifier_7_403994"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li><a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/21324330/">https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/21324330/</a><span> [</span><a href="#identifier_8_403994"><span>↩</span></a><span>]</span></li></ol>]]></content:encoded><category><![CDATA[Psychische Gesundheit,Gedaechtnis,Achtsamkeit,Gehirn,Artikeln]]></category>
            <pubDate>Mon, 18 Dec 2023 17:11:00 +0100</pubDate>
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                        <title>Ikigai für den Neuanfang</title>
                        <link>https://yourwellness.lifeplus.com/de/049-ikigai-fuer-den-neuanfang/</link>
                        <guid>https://yourwellness.lifeplus.com/de/049-ikigai-fuer-den-neuanfang/</guid><pp:caseid>594438</pp:caseid><description><![CDATA[<p>Sie möchten ganz bewusst einen neuen Anfang machen?</p>]]></description><content:encoded><![CDATA[<p><i>Lesedauer:&nbsp;2&nbsp;minuten</i></p><h3>Sie möchten ganz bewusst einen neuen Anfang machen? Sie möchten sich Ziele setzen, die in Einklang mit Ihren Werten und Stärken stehen? Sie fragen sich, ob das Erreichen dieser Ziele Ihnen Erfüllung und Freude bringen kann?</h3><p>Mit Ihrem Ikigai können Sie bestimmen, was Erfolg und Genuss für Sie bedeuten. Ikigai ist das japanische Konzept, ein sinn- und wertvolles Leben zu führen – einfach ausgedrückt, steht es für einen Lebenszweck. Ikigai umfasst vier Aspekte:</p><p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <strong>– Ihre Leidenschaften</strong></p><p><strong>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; – Ihre Fähigkeiten</strong></p><p><strong>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; – Ihre Berufung oder Karriere</strong></p><p><strong>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; – Ihre Mission im Leben</strong></p><p>Bei diesen Komponenten spielen übergreifende Elemente eine Rolle:</p><p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <strong>– Was Sie lieben</strong></p><p><strong>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; – Was Sie gut können</strong></p><p><strong>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; – Was die Welt braucht</strong></p><p><strong>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; – Womit Sie Geld verdienen können</strong></p><p>Wenn die vier Komponenten durch die begleitenden Elemente erfüllt werden, fließt Ikigai ungehindert und beschert Ihnen Erfahrungen, die anhaltendes Glück fördern. Das kommt nicht nur Ihnen zugute, sondern auch Ihren Mitmenschen.</p><p>Und wenn Sie einen neuen Anfang planen, kann Ikigai Ihnen helfen, sich sinnvolle Ziele zu setzen.</p><h3><strong>Überdenken</strong></h3><p>Bevor Sie sich Ziele setzen, nehmen Sie sich Zeit, über die Vergangenheit und über Ihre heutigen Werte und Ziele nachzudenken.</p><p>Stellen Sie sich folgende Fragen:</p><p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <strong>– Was habe ich in letzter Zeit erreicht? / Was möchte ich in Zukunft erreichen?</strong></p><p><strong>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; – Wie habe ich mich gefühlt? / Wie möchte ich mich fühlen?</strong></p><p><strong>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; – Wer hat mir geholfen? / Wem möchte ich helfen?</strong></p><p><strong>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; – Was ist mir wichtig?</strong></p><p><strong>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; – Wie kann ich anderen helfen und wirklich etwas bewirken?</strong></p><p><strong>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; – Welche Fähigkeiten habe ich?</strong></p><p><strong>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; – Was macht mir Freude?</strong></p><p>Wenn Sie darüber nachdenken, welchen Zweck Sie verfolgt haben, und ihn so anpassen, dass er Ihren zukünftigen Zielen entspricht, können Sie leichter Entscheidungen treffen, die wirklich zu Ihnen passen.</p><h3><strong>Priorisieren</strong></h3><p>Es ist selten sinnvoll, immer wieder dieselben Ziele zu verfolgen, denn Alter, Erfahrungen und Umfeld haben alle Auswirkungen auf das Ikigai – es verändert sich im Laufe des Lebens. Außerdem hilft es Ihnen gar nicht, sich Ziele zu setzen, nur weil andere das tun.</p><p>Es ist wichtig, Ihre Ziele an Ihre eigenen Anforderungen anzupassen.</p><p>Wenn Sie Maßnahmen priorisieren, die für Ihr eigenes Leben eine Bedeutung haben, kann dies zu Ihrem Erfolg beitragen. Für manche Menschen wäre das beispielsweise eine gesündere Ernährung, für andere ehrenamtliche Arbeit, durch die sie Anschluss in ihrem Umfeld finden.&nbsp;</p><p>Richten Sie Ihre Ziele in dieser Zeit des Neuanfangs ganz gezielt auf Ihr persönliches Ikigai aus.</p><h3><strong>Umsetzen</strong></h3><p>Ikigai bleibt ein abstraktes Konzept, bis Sie es durch konkrete Maßnahmen umsetzen.</p><p>Aktivieren Sie Ihr Ikigai, indem Sie:</p><p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <strong>– Änderungen, die Sie sich wünschen, proaktiv statt reaktiv angehen</strong></p><p><strong>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; – Ihren Fortschritt verfolgen (was funktioniert, was nicht)</strong></p><p><strong>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; – sich kleine Ziele setzen, die im Laufe der Zeit einen großen Unterschied machen können</strong></p><p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <strong>– Ziele bei Bedarf ändern</strong></p><p><strong>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; – Verantwortung sich selbst und anderen gegenüber übernehmen</strong></p><p>Es könnte einfacher sein, zu erreichen, was Sie anstreben, wenn Sie Ihre Ziele wohlüberlegt auf Ihre Leidenschaft, Ihre Fähigkeiten, Ihre Werte und die Bedürfnisse Ihrer Mitmenschen abstimmen.</p><p>Es lohnt sich immer, Ihr Ikigai auszuarbeiten, aber insbesondere ein Neuanfang kann Ihnen eine Atempause geben, in der Sie Raum für diese Überlegungen schaffen.</p>]]></content:encoded><category><![CDATA[Achtsamkeit,Dankbarkeit,Verhaltensaenderung,Freude,Artikeln]]></category>
            <pubDate>Wed, 13 Jul 2022 13:39:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Ikigai – Was macht gutes Leben aus?</title>
                        <link>https://yourwellness.lifeplus.com/de/051-ikigai-was-macht-gutes-leben-aus/</link>
                        <guid>https://yourwellness.lifeplus.com/de/051-ikigai-was-macht-gutes-leben-aus/</guid><pp:caseid>594461</pp:caseid><description><![CDATA[<p>Zeit mit Menschen, die uns wirklich wichtig sind?<strong> Das Ausleben unserer Leidenschaften? Sicherheit und Geborgenheit? Gute Gesundheit? Wohnen, wo Sie sein möchten? Lieben, was Sie tun?</strong></p>]]></description><content:encoded><![CDATA[<p><i>Lesedauer:&nbsp;2&nbsp;minuten</i></p><p><strong>Zeit mit Menschen, die uns wirklich wichtig sind? Das Ausleben unserer Leidenschaften? Sicherheit und Geborgenheit? Gute Gesundheit? Wohnen, wo Sie sein möchten? Lieben, was Sie tun?</strong></p><h3>Was macht ein gutes Leben aus?</h3><p>Die Antwort auf diese allgegenwärtige Frage könnte der Schlüssel zum Glück sein, und möglicherweise lässt sie sich anhand des japanischen Konzepts des <i>Ikigai</i> ermitteln.</p><p>Ikigai bedeutet <i>Lebenszweck</i> und soll helfen, das eigene Glück zu schmieden. Das Ikigai kombiniert Leidenschaften und Talente mit ausgleichenden Maßnahmen für das Gemeinwohl.</p><p>In der japanischen Tradition ist <strong>Ikigai die Voraussetzung für ein gutes Leben</strong>.</p><p>Ikigai umfasst vier Grundelemente:</p><p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <strong>1. Was Sie lieben</strong></p><p><strong>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 2. Was Sie gut können</strong></p><p><strong>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 3. Was die Welt braucht</strong></p><p><strong>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 4. Womit Sie Geld verdienen können</strong></p><p><strong><u>Was Sie lieben</u></strong></p><p>Denken Sie über Ihre Leidenschaften und Interessen nach. Warum lieben Sie sie so sehr?</p><p>Darauf gibt es wahrscheinlich eine Vielzahl von Antworten, doch ein wesentlicher Grund dürfte sein, dass Sie dabei ganz in sich aufgehen, die kreisenden Gedanken zur Ruhe bringen und einfach nur das Hier und Jetzt genießen.</p><p>Beispiele für derartige Leidenschaften:</p><p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; – Singen</p><p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; – Tanzen</p><p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; – Lesen</p><p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; – Schreiben</p><p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; – Malen</p><p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; – Bewegung</p><p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; – Outdoor-Aktivitäten</p><p><strong><u>Was Sie gut können</u></strong></p><p>Ob es ein natürliches Talent ist oder eine Fähigkeit, die Sie sich in jahrelanger Arbeit angeeignet haben: Ikigai motiviert Sie, Hindernisse zu überwinden und Ihr Können zu verbessern.</p><p>In der Geschäftswelt wird das als <i><strong>Stärkenmanagement</strong></i>bezeichnet: Die bestehenden Fähigkeiten der Mitarbeitenden bestimmen die Arbeitseinteilung und werden systematisch gefördert.</p><p>Überlegen Sie, welche Talente Sie haben, die zum Gemeinwohl beitragen könnten:</p><p>Gute Kommunikation? Eine detailgenaue Arbeitsweise? Umfassende Geschichtskenntnisse? Mathematische Kompetenz? Macht Schreiben Ihnen Freude? Oder laufen Sie zur Hochform auf, wenn Sie vor einem Publikum sprechen?</p><p>Finden Sie heraus, was Sie gut können, um Ihr Ikigai zu entwickeln.</p><p><strong><u>Was die Welt braucht</u></strong></p><p>Was tragen Sie zur Welt bei?</p><p>Die Frage nach dem Sinn der Dinge kommt schnell auf, umso mehr, wenn die Arbeit, der Alltagstrott oder mangelnde Perspektiven uns unglücklich machen.</p><p>Zum Lebenszweck gehört es, Arbeit zu finden, die anderen hilft und zum Gemeinwohl beiträgt. Beschließen Sie, mit Ihren Stärken und Fähigkeiten der Welt zu helfen – ob durch Ihre tägliche Arbeit oder anderweitig – und damit Sinn und Erfüllung in Ihr Leben zu bringen.</p><p><strong><u>Womit Sie Geld verdienen können</u></strong></p><p>Es mag vieles geben, was Sie liebend gerne jeden Tag tun würden, aber Glück und Erfüllung werden ausbleiben, wenn die Rechnungen nicht bezahlt werden können.</p><p>Ein wesentlicher Aspekt des Ikigai ist daher die angemessene Vergütung der Arbeit. Wir möchten uns auch finanziell gewürdigt fühlen.&nbsp;</p><p>Es mag einige Zeit, Kreativität und Entschlossenheit erfordern, aber es ist wichtig, beim Bewerten dessen, was Sie lieben, was Sie gut können und was die Welt braucht, auch die Verdienstmöglichkeiten zu berücksichtigen.</p>]]></content:encoded><category><![CDATA[Verhaltensaenderung,Freude,Achtsamkeit,Artikeln]]></category>
            <pubDate>Mon, 11 Jul 2022 10:29:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Erstellen Sie mit James Ellington einen Aktionsplan für Belastbarkeit</title>
                        <link>https://yourwellness.lifeplus.com/de/091-erstellen-sie-mit-james-ellington-einen-aktionsplan-fuer-belastbarkeit/</link>
                        <guid>https://yourwellness.lifeplus.com/de/091-erstellen-sie-mit-james-ellington-einen-aktionsplan-fuer-belastbarkeit/</guid><pp:caseid>594449</pp:caseid><description><![CDATA[<p>In jeder Lebensphase kann es Höhen und Tiefen geben. Belastbarkeit ist die Fähigkeit, mit schwierigen Ereignissen umzugehen und sie zu überwinden. Das bedeutet nicht, dass Sie keine emotionalen Umwälzungen oder schwankenden Stresspegel erleben. Wichtig ist jedoch, wie Sie schmerzhafte Emotionen verarbeiten.</p>]]></description><content:encoded><![CDATA[<p><span style="background-color:rgb(255,255,255);"><i><span style="text-align:start;">Lesedauer:&nbsp;4&nbsp;minuten</span></i></span></p><h3>Was bedeutet es, belastbar zu sein?</h3><p>In jeder Lebensphase kann es Höhen und Tiefen geben. Belastbarkeit ist die Fähigkeit, mit schwierigen Ereignissen umzugehen und sie zu überwinden. Das bedeutet nicht, dass Sie keine emotionalen Umwälzungen oder schwankenden Stresspegel erleben. Wichtig ist jedoch, wie Sie schmerzhafte Emotionen verarbeiten.</p><p>Der Olympiateilnehmer James Ellington arbeitet gezielt an seiner Belastbarkeit. Nach einem schweren Motorradunfall zwangen seine Verletzungen ihn in einen Rollstuhl und gefährdeten nicht nur seine Karriere, sondern sein Leben. Trotz dieser Krise bewies er seine Belastbarkeit und Entschlossenheit mit der Rückkehr in den Spitzensport.</p><p>Ein wichtiger Hinweis vorab: Der Aufbau von Belastbarkeit ist ein kontinuierlicher Vorgang, keine einmalige Aufgabe. Sie können sich das wie eine große sportliche Herausforderung vorstellen: Es erfordert Zeit, mentalen Fokus und mentale Kraft sowie gute Unterstützung. Selbst wenn es Rückschläge geben sollte, werden Sie letztendlich sehen, wie weit Sie schon gekommen sind – und das ist ein unschlagbares Gefühl.</p><p>Vor diesem Hintergrund stellen wir Ihnen eine Reihe von Tipps für eine höhere Belastbarkeit vor und zeigen Ihnen am Beispiel von James Ellington, wie Sie einen Aktionsplan für Ihre persönliche Belastbarkeit entwickeln können.</p><h3>Schöpfen Sie Kraft und sorgen Sie für Ihr Wohlbefinden</h3><p>Indem Sie für Ihr eigenes Wohlbefinden sorgen, bereiten Sie sich körperlich und geistig auf den Umgang mit Situationen vor, die Belastbarkeit erfordern. Hören Sie dazu auf Ihren Körper und beachten Sie Ihre eigenen Bedürfnisse und Gefühle. Konzentrieren Sie sich auf Aktivitäten, die Ihnen Spaß machen und bei denen Sie sich entspannen. Das kann alles Mögliche sein, zum Beispiel Bewegung, Achtsamkeitsübungen, Lesen oder einfach eine kleine Auszeit nur für Sie. Was funktioniert, richtet sich ganz nach Ihnen.</p><h5><strong>So geht James vor:</strong></h5><blockquote><p>Es gibt ständig neue Prioritäten, und wir vergessen leicht, uns einfach Zeit für uns selbst zu nehmen. Ich versuche, jeden Tag etwas für mein persönliches Wohlbefinden zu tun, ob Sport, eine kleine Entdeckungstour oder Zeit mit Familie und Freunden. Ich denke auch gerne ohne Druck über Themen nach, die mich interessieren. Das hilft mir, mich zu entspannen und Stress vorzubeugen.</p></blockquote><p><strong>Wie gehen Sie vor? : _________________________________________________________________________</strong></p><h3>Schulen Sie Ihr Gehirn, damit Sie sowohl positive als auch negative Aspekte wahrnehmen</h3><p>Das Gehirn ist komplex, und manchmal ist es etwas schwieriger, angesichts negativer Aspekte auch positive Aspekte zu erkennen. Woran liegt das? Unser Gehirn geizt mit den „Glückshormonen“ (Dopamin, Serotonin und Oxytocin) und schüttet sie nur in kurzen, schnell verstoffwechselten Schüben aus. Es ist daher wichtig, die Ausschüttung der „Glückshormone“ gezielt anzuregen.</p><p>Das Gehirn warnt uns automatisch vor Hindernissen, die der Erfüllung unserer Bedürfnisse im Wege stehen. Und sobald ein Hindernis überwunden ist, macht das Gehirn uns auf das nächste aufmerksam. Diese natürliche Negativität können wir jedoch ganz einfach neu verdrahten, um eine positivere Denkweise zu erreichen: Schaffen Sie einen positiven Kreislauf, indem Sie 45&nbsp;Tage lang dreimal täglich eine Minute lang gezielt positive Aspekte heraussuchen. Damit stellen Sie Ihr Gehirn auf eine positive Grundhaltung um. Achten Sie dabei auf äußere Einflüsse, die sich auf Ihren positiven Kreislauf auswirken können, z.&nbsp;B. auf die Unterstützung, die Sie erhalten, und auf ein ausgewogenes Verhältnis von Arbeit und Privatleben.</p><h5>So geht James vor:</h5><blockquote><p>Ich versuche, mich von negativer Energie oder sogar meinen eigenen negativen Gedanken zu distanzieren und halte mir vor Augen, dass ich meine Einstellung selbst gestalte. Ein gewisses Maß an Negativität (Kritik) ist allerdings wichtig, damit es nicht zur Selbstgefälligkeit kommt, und der Umgang mit Kritik fällt uns leichter, wenn wir ihre Rolle richtig einordnen.</p></blockquote><p><strong>Wie gehen Sie vor?: _________________________________________________________________________</strong></p><h3>Trainieren Sie die geistigen Muskeln durch kontinuierliches Lernen</h3><p>Wir wissen, dass wir durch regelmäßiges Training im Laufe der Zeit mit der richtigen Ernährung und ein wenig Geduld Muskelkraft aufbauen – und dass untrainierte Muskeln immer schwächer werden. Das gleiche Konzept lässt sich auch auf die mentale Kraft anwenden. Das gezielte Umdenken ist hilfreich, aber Sie müssen auch Übungen durchführen, um Ihre Emotionen positiv zu steuern.</p><p>Diese Übungen können so einfach oder komplex sein, wie Sie möchten. Beginnen Sie mit einer einfachen Übung, die Sie regelmäßig durchführen – ob Sie nun lernen, ein neues Musikinstrument zu spielen, knifflige Denkspiele machen oder ein Puzzle zusammensetzen. Der nächste Schritt besteht dann darin, neue Strategien für den Aufbau Ihrer mentalen Muskeln in ihren alltäglichen Tagesablauf zu integrieren.</p><h5>So geht James vor:</h5><blockquote><p>Ich beteilige mich gerne an Gesprächen, die zum Nachdenken anregen, und interagiere mit Menschen, die ich zuvor nicht kannte. Auf diese Weise gehe ich über die Komfortzone der Kommunikation im Freundes- und Familienkreis hinaus, höre andere Meinungen und nehme an aufschlussreichen Diskussionen teil.</p></blockquote><p><strong>Wie gehen Sie vor?</strong>: <strong>_________________________________________________________________________</strong></p><h3>Pflegen Sie Sozialkontakte</h3><p>Ein starkes soziales Netzwerk ist wichtig – ob im Freundes-, Familien- oder Kollegenkreis. In schweren Zeiten bietet das soziale Netzwerk Schutz. Wenn Sie einfach mit jemandem über eine Situation sprechen, werden Sie zwar nicht automatisch alle Sorgen los, aber Sie können Ihre Gefühle zeigen, Unterstützung und positives Feedback erhalten und potenzielle Lösungen für Ihre Probleme finden.</p><p>Das muss nicht einmal unbedingt von Angesicht zu Angesicht erfolgen. Die Technologie macht es uns heute leicht, mit Menschen auf der ganzen Welt in Kontakt zu treten. In der Hektik des Alltags versuchen wir oft, Situationen im Alleingang zu bewältigen, aber es ist wirklich wichtig, Zeit mit anderen Menschen einzuplanen. Das tut ihnen richtig gut.</p><h5>So geht James vor:</h5><blockquote><p>Ich spreche immer gerne mit meiner Familie und meinen engen Freunden, denn ich weiß, dass mir das hilft, Probleme zu bewältigen. Auch der Kontakt zu anderen Sportlern ist wichtig, um mit schwierigen Situationen umzugehen. Wahrscheinlich haben sie selbst schon ähnliche Emotionen erlebt und können daher echtes Mitgefühl einbringen und zusätzliche Motivation geben.</p></blockquote><p><strong>Wie gehen Sie vor?</strong> <strong>_________________________________________________________________________</strong></p><h3>Setzen Sie sich Ziele</h3><p>Es ist wichtig, sich realistische Ziele zu setzen – und das gilt auch, wenn ein Problem auftritt. Wenn Sie sich von einer Situation überfordert fühlen, nehmen Sie ein wenig Abstand und verschaffen Sie sich einen klaren Überblick. Führen Sie ein Brainstorming zu möglichen Lösungen durch, und teilen Sie diese in überschaubare Schritte auf.</p><p>So wichtig es ist, das große Ganze zu sehen: Die Unterteilung in kleinere Meilensteine hilft Ihnen, Ihre Fortschritte zu erkennen – und es ist immer wichtig, die eigene Leistung anzuerkennen.</p><h5>So geht James vor:</h5><blockquote><p>Ich habe immer ein Hauptziel im Blick, aber um es zu erreichen, teile ich es in mehrere Meilensteine auf. So kann ich realistisch auf mein Hauptziel hinarbeiten, ohne mich unter unnötigen Druck zu setzen – und jedes Mal, wenn ich einen kleineren Meilenstein erreiche, ist das ein Erfolgserlebnis.</p></blockquote><p><strong>Wie gehen Sie vor?:</strong> <strong>_________________________________________________________________________</strong></p><h3>Überdenken, neu Ausrichten, Aufbauen</h3><p>Wir können nie wissen, welche Herausforderungen vor uns liegen, aber es ist wichtig, unsere Belastbarkeit einzusetzen, um aktiv Fortschritte zu machen&nbsp;– körperlich, persönlich, beruflich, emotional und sozial. Wenn wir über unsere Ziele nachdenken, ist es wichtig, dass wir unsere Erkenntnisse immer wieder einbringen, um Chancen wahrzunehmen. In jeder Lebensphase empfehlen wir daher drei wichtige Schritte, die Sie regelmäßig in Kombination mit den oben aufgeführten Tipps durchführen können, um Ihre Belastbarkeit zu erhöhen: Überdenken, neu Ausrichten, Aufbauen.</p><p>Wir hoffen, dass Ihnen das Erstellen Ihres persönlichen Aktionsplans für Belastbarkeit Spaß gemacht hat. Folgen Sie uns in den <a href="https://linktr.ee/Lifeplusofficial">sozialen Medien</a>, um zu sehen, wie James vorgeht, und vergessen Sie nicht, uns bei Ihren Aktivitäten zu taggen!</p>]]></content:encoded><category><![CDATA[Psychische Gesundheit,Achtsamkeit,Stressmanagement,Freude,Artikeln]]></category>
            <pubDate>Tue, 12 Oct 2021 00:17:00 +0200</pubDate>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2965/c7401d08-f95f-43fc-91ff-aa8e538a8c85/createaresilienceactionplanwithjamesellington.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Create a Resilience action plan with James Ellington]]></pp:imageTitle></item><item>
                        <title>Was ist Chromotherapie?</title>
                        <link>https://yourwellness.lifeplus.com/de/098-was-ist-chromotherapie/</link>
                        <guid>https://yourwellness.lifeplus.com/de/098-was-ist-chromotherapie/</guid><pp:caseid>594572</pp:caseid><description><![CDATA[<p>Hinter dem komplexen Begriff „Chromotherapie“ verbirgt sich im Prinzip einfach die Farbtherapie, bei der die Eigenschaften bestimmter Farben zur Förderung der physiologischen Gesundheit genutzt werden. Wenn wir uns für bestimmte Einrichtungsfarben oder auch bestimmte Kleidungsfarben entscheiden, spielt dabei auch das Wissen eine Rolle, dass Farbe unsere Denkweise und unsere Stimmung beeinflussen kann. Farben haben auch eine symbolische Bedeutung – die Braut trägt jungfräuliches Weiß, die Trauernden bei einer Beerdigung Schwarz.</p>]]></description><content:encoded><![CDATA[<p><span style="background-color:rgb(255,255,255);"><i><span style="text-align:start;">Lesedauer:&nbsp;3&nbsp;minuten</span></i></span></p><p>Hinter dem komplexen Begriff „Chromotherapie“ verbirgt sich im Prinzip einfach die Farbtherapie, bei der die Eigenschaften bestimmter Farben zur Förderung der physiologischen Gesundheit genutzt werden. Wenn wir uns für bestimmte Einrichtungsfarben oder auch bestimmte Kleidungsfarben entscheiden, spielt dabei auch das Wissen eine Rolle, dass Farbe unsere Denkweise und unsere Stimmung beeinflussen kann. Farben haben auch eine symbolische Bedeutung – die Braut trägt jungfräuliches Weiß, die Trauernden bei einer Beerdigung Schwarz.</p><p>Durch die Auswahl der „richtigen“ Farben können Sie die besten Voraussetzungen für die gesunde geistige Verfassung schaffen. Wichtig ist dabei, dass es keine objektiv richtigen oder falschen Farben gibt. Ausschlaggebend ist, welche Gefühle eine Farbe bei Ihnen ganz persönlich auslöst. Haben Sie je eine Wand in einer neuen Farbe gestrichen und sich sofort besser gefühlt? Dann kennen Sie die Kraft der Farbe.</p><h3>Wie kann Chromotherapie Ihr Wohlbefinden fördern?</h3><p>Bei der Chromotherapie geht es nicht (nur) um die Auswahl der passenden Farbpalette für Ihren Lebensstil. Sie umfasst die Elemente Farbe und Licht. Damit werden körperliche oder psychische Probleme behandelt sowie unsere Stimmung und Biologie positiv beeinflusst.</p><h3>Weißlichttherapie</h3><p>Ein besonders anschauliches Beispiel für den Einfluss von Licht und Farbe auf die Stimmung ist das Wetter. Wie fühlen Sie sich unter grauen Wolken – und wie unter strahlend blauem Himmel? Bei einer saisonal-affektiven Störung (SAD) verfallen Menschen in eine Winterdepression, wenn die Tage kürzer werden und das natürliche Sonnenlicht seltener. Ein Behandlungsansatz bei SAD ist die Lichttherapie mit einer Lampe, die das fehlende natürliche Sonnenlicht simuliert. Man nimmt an, dass diese Lichteinwirkung die Ausschüttung des „Glückshormons“ Serotonin anregt, die Produktion von schlafauslösendem Melatonin drosselt und damit zu einer gesünderen geistigen Verfassung führt.<a href="#footnote_0_402234"><sup>1</sup></a></p><h3>Blaulichttherapie</h3><p>Blaulichttherapie wird zur Behandlung von Gelbsucht eingesetzt, die Erwachsene betreffen kann, aber vor allem bei Neugeborenen auftritt. Die gelbe Verfärbung von Augen und Haut entsteht durch ein Übermaß an Bilirubin im Blut. Die Standardbehandlung ist eine Phototherapie mit blauem Licht, bei der das Baby mit einer blauen Leuchtstoffröhre oder LED bestrahlt wird. Dadurch können Blut und Haut die Lichtwellen buchstäblich im Schlaf absorbieren, und der Abbau des Bilirubins wird beschleunigt.</p><p>Blaues Licht ist allerdings nicht immer so positiv! Auch digitale Geräte wie Smartphones geben blaues Licht ab, das die Melatoninproduktion beeinträchtigen und somit zu Schlafstörungen führen kann. Aus diesem Grund sollten Sie spät am Abend nicht mehr durch Ihr Handy scrollen.</p><h3>Grünlichttherapie</h3><p>Derzeit wird der Einsatz von Grünlichttherapie zur Schmerzlinderung untersucht. Gerade bei Migräne gibt es Hinweise darauf, dass die Bestrahlung mit grünem Licht im Schmalbandbereich die Lichtempfindlichkeit und die Intensität der Kopfschmerzen verringern könnte.<a href="#footnote_1_402234"><sup>2</sup></a> In Studien wurde nachgewiesen, dass Menschen während eines Migräneanfalls weniger empfindlich auf grünes Licht reagieren als auf weißes, blaues, gelbes oder rotes. Zwanzig Prozent der Untersuchungsteilnehmer meldeten eine Linderung der Symptome, wenn sie mit grünem Licht behandelt wurden.<a href="#footnote_2_402234"><sup>3</sup></a></p><h3>Chromotherapie zu Hause</h3><p>Bestimmte Aspekte des Licht- und Farbspektrums werden in der Medizin zur Verbesserung der physiologischen Gesundheit eingesetzt, aber Sie können auch zu Hause und in Ihrem eigenen Leben Farbe nutzen, um eine gesunde geistige Verfassung zu fördern. Ob Sie nun Kleidung oder Wandfarbe auswählen: Entscheiden Sie sich für die Farben, die Sie ansprechen und glücklich stimmen. Berücksichtigen Sie bei der Entscheidung für eine Wandfarbe auch den Zweck des Raums. Für das Schlafzimmer oder das Bad empfehlen sich Farben, die entspannend auf Sie wirken, während die Küche oder das Esszimmer durchaus eine kräftigere und anregendere Farbe vertragen. Sie können auch zu Hause mit den bereits beschriebenen Lichttherapien experimentieren: Kaufen Sie sich eine Tageslichtlampe, eine Blaulichtfilter-Brille – oder sogar eine Grünlichtlampe, wenn Sie oft an Migräne oder an Kopfschmerzen leiden. Die wissenschaftliche Forschung zur Farbtherapie dauert noch an, aber Farbe könnte ein einfacher und erfüllender Ansatz zur potenziellen Verbesserung Ihrer physiologischen Gesundheit sein. Wie immer gilt auch hier: Bei medizinischen Problemen sollten Sie ärztlichen Rat einholen. Aber probieren Sie es doch einfach einmal aus!</p><ol><li>https://www.nhs.uk/mental-health/conditions/seasonal-affective-disorder-sad/treatment/<span> [</span><a href="#identifier_0_402234"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li>https://hms.harvard.edu/news/green-light-migraine-relief<span> [</span><a href="#identifier_1_402234"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li>https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4939697/<span> [</span><a href="#identifier_2_402234"><span>↩</span></a><span>]</span></li></ol>]]></content:encoded><category><![CDATA[Achtsamkeit,Freude,Artikeln]]></category>
            <pubDate>Fri, 03 Sep 2021 00:59:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Regenerierung nach Sportverletzungen aus mentaler Sicht</title>
                        <link>https://yourwellness.lifeplus.com/de/101-regenerierung-nach-sportverletzungen-aus-mentaler-sicht/</link>
                        <guid>https://yourwellness.lifeplus.com/de/101-regenerierung-nach-sportverletzungen-aus-mentaler-sicht/</guid><pp:caseid>594630</pp:caseid><description><![CDATA[<p>Aber je intensiver je trainieren, desto höher ist auch die Wahrscheinlichkeit, dass es irgendwann zu einer ernsteren Verletzung kommt. Bei Verstauchungen, Zerrungen oder Knochenbrüchen, Läuferknie oder Tennisarm müssen Sie eine Regenerationspause einlegen.</p>]]></description><content:encoded><![CDATA[<p><span style="background-color:rgb(255,255,255);"><i><span style="text-align:start;">Lesedauer:&nbsp;2&nbsp;minuten</span></i></span></p><h3>Geringfügige Sportverletzungen sind bei den meisten Menschen, die regelmäßig irgendeine Form von Bewegungstraining praktizieren, nichts Ungewöhnliches.</h3><p>Aber je intensiver je trainieren, desto höher ist auch die Wahrscheinlichkeit, dass es irgendwann zu einer ernsteren Verletzung kommt. Bei Verstauchungen, Zerrungen oder Knochenbrüchen, Läuferknie oder Tennisarm müssen Sie eine Regenerationspause einlegen.</p><p>Doch was geschieht, wenn Ihr Körper sich wieder regeneriert hat? Sie dürfen zwar wieder trainieren, aber wie sieht es mit Ihrer geistigen oder physiologischen Verfassung aus? Nach der Auszeit fällt es Ihnen möglicherweise schwer, wieder zum alten Sportsgeist zurückzufinden. Ein Verlust der körperlichen Fitness wirkt sich zweifellos auch auf Ihr Selbstvertrauen aus, wieder zu tun, was Ihnen früher Spaß gemacht hat – insbesondere auf Wettkampfniveau, wenn Ihre Leistung bewertet wird. Studien haben gezeigt, dass verletzte Sportler an Stimmungsschwankungen und mangelndem Selbstwertgefühl leiden<a href="#footnote_0_402474"><sup>1</sup></a>. Das macht es oft schwerer, die Sportart oder das Bewegungstraining wiederaufzunehmen.</p><p>Doch was können Sie bei Selbstzweifeln, Ängsten und mangelndem Selbstvertrauen tun, um die seelischen Narben zu heilen, die auch nach dem Abklingen der körperlichen Beschwerden anhalten können?</p><h5>Setzen Sie sich klare, sinnvolle Ziele</h5><p>Nicht perfekt zu sein, heißt nicht gleich, gescheitert zu sein. Sie müssen eventuell akzeptieren, dass Sie in Ihrem Fortschritt ein wenig zurückgeworfen wurden. Daher ist es jetzt an der Zeit, Ihre Ziele zu überdenken und klar zu definieren. Setzen Sie sich spezifische Ziele und stellen Sie sicher, dass Sie Ihren Fortschritt messen und die gesteckten Ziele mit der Zeit erreichen können. Damit verzeichnen Sie schnell Erfolge und erreichen eine positivere geistige Verfassung.</p><h5>Üben Sie sich in Achtsamkeit und Visualisierung</h5><p>Wenn wir etwas visualisieren, wird Studien zufolge dabei dieselbe Hirnregion stimuliert, die aktiviert wird, wenn wir es tatsächlich tun.<a href="#footnote_1_402474"><sup>2</sup></a> Machen Sie sich keine Gedanken darüber, was Sie derzeit nicht tun können bzw. ob Sie schon bereit sind, wieder damit anzufangen. Konzentrieren Sie sich vielmehr darauf, was Sie erreichen möchten. Visualisieren Sie, wie Sie Ihr Bewegungstraining wieder genießen, und lassen Sie diese Vorstellung in Ihrem Geist Gestalt annehmen.</p><h5>Nehmen Sie Frustration zur Kenntnis</h5><p>Es ist zwar wichtig, nicht an negativen Gefühlen festzuhalten, aber genauso wichtig ist es, sich einzugestehen, dass man auch einmal traurig oder frustriert sein darf. Trauer ist nicht nur etwas, das man beim Verlust eines geliebten Menschen empfindet – die allgemein anerkannten Trauerphasen Nicht-Wahrhaben-Wollen, Wut, Verhandeln, Depression und Akzeptanz gelten für alle, die jemals etwas verloren haben, was ihnen am Herzen lag. Wenn Sie den Sport, Ihr Team oder das Erfolgsgefühl vermissen, das Sie früher hatten, ist das völlig in Ordnung. Gestehen Sie sich diese Gefühle ein, aber halten Sie nicht daran fest, sondern überwinden Sie sie, damit Sie wieder Licht am Ende des Tunnels sehen.</p><h5>Holen Sie sich bei Bedarf Hilfe</h5><p>Es ist nicht schlimm, zuzugeben, dass Sie mit etwas zu kämpfen haben. Kein professioneller Sportler wäre ohne die Hilfe und Unterstützung von zumindest einem guten Coach so erfolgreich. Es gibt also keinen Grund zu glauben, dass Sie alleine mit Ihren Problemen zurechtkommen müssen. Egal, ob es sich um einen Coach, einen Therapeuten oder einfach einen Freund handelt: Wenn Sie mit jemandem über Ihre Sorgen sprechen, kann dies dabei helfen, sich Perspektive und Klarheit zu verschaffen.</p><p>Verletzungen lassen sich nicht ausschließen, aber zu wissen, wie Sie die Regenerierung richtig angehen, macht in geistiger und körperlicher Hinsicht vieles einfacher und stellt sicher, dass Sie so schnell wie möglich wieder tun können, was Ihnen Freude macht.</p><ol><li><a href="https://link.springer.com/article/10.2165/00007256-199009060-00004">https://link.springer.com/article/10.2165/00007256-199009060-00004</a><span> [</span><a href="#identifier_0_402474"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li><a href="https://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0068910">https://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0068910</a><span> [</span><a href="#identifier_1_402474"><span>↩</span></a><span>]</span></li></ol>]]></content:encoded><category><![CDATA[Psychische Gesundheit,Achtsamkeit,Regenerierung,Artikeln]]></category>
            <pubDate>Wed, 25 Aug 2021 14:57:00 +0200</pubDate>
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                        <title>„Glückshormone“ im Fokus</title>
                        <link>https://yourwellness.lifeplus.com/de/103-glueckshormone-im-fokus/</link>
                        <guid>https://yourwellness.lifeplus.com/de/103-glueckshormone-im-fokus/</guid><pp:caseid>594660</pp:caseid><description><![CDATA[<p>Wie der Name schon sagt: Dies sind die Hormone, bei deren Ausschüttung Sie sich richtig gut fühlen, und sie fördern eine gesunde geistige Verfassung. Aber was genau steckt dahinter, und wie beeinflussen diese Hormone unsere physiologische Gesundheit?</p>]]></description><content:encoded><![CDATA[<p><span style="background-color:rgb(255,255,255);"><i><span style="text-align:start;">Lesedauer:&nbsp;2&nbsp;minuten</span></i></span></p><h3>Fragen Sie sich, was eigentlich mit „Glücks-“ oder „Wohlfühlhormonen“ gemeint ist?</h3><p>Wie der Name schon sagt: Dies sind die Hormone, bei deren Ausschüttung Sie sich richtig gut fühlen, und sie fördern eine gesunde geistige Verfassung. Aber was genau steckt dahinter, und wie beeinflussen diese Hormone unsere physiologische Gesundheit?</p><p>Hormone sind chemische Botenstoffe. Sie werden im Blut transportiert und übermitteln Signale an das Gehirn, die eine Reihe von Vorgängen im Körper beeinflussen, darunter auch die Stimmung. Vier dieser Hormone gelten als Glücks- oder Wohlfühlhormone:</p><p>• <strong>Dopamin </strong>ist ein Neurotransmitter, der angenehme Gefühle auslöst. Es hilft uns auch, uns anzustrengen und Interesse an unserer Umgebung zu haben.</p><p>• <strong>Serotonin </strong>ist ein weiterer Neurotransmitter. Es fördert eine ausgeglichene Stimmungslage und hilft uns, zu schlafen, zu lernen und uns zu erinnern.</p><p>• <strong>Oxytocin </strong>wird gelegentlich als „Liebeshormon“ bezeichnet und fördern emotionale Bindung, Vertrauen und Einfühlungsvermögen.</p><p>• <strong>Endorphine </strong>sind natürliche Schmerzstiller, die als Reaktion auf Stress oder Unbehagen produziert werden. Auch „lohnende“ Aktivitäten wie Essen oder Bewegung regen die Ausschüttung von Endorphinen an.</p><h3>Wie können Sie die Produktion von Wohlfühlhormonen ankurbeln?</h3><p><strong>Kuscheln Sie mit einem Hund!</strong> Der Oxytocinspiegel steigt, wenn man mit einem Hund kuschelt<a href="#footnote_0_401265"><sup>1</sup></a> – als ob man dafür einen Vorwand bräuchte! Es muss nicht einmal Ihr eigener Hund sein. Wenn Sie keinen Hund haben, kuscheln Sie einfach den Hund eines Freundes.</p><p><strong>Yoga und Achtsamkeit.</strong> Studien legen den Schluss nahe, dass bestimmte Übungen, die Stress und Ängste abbauen (zum Beispiel Yoga), die physiologische Gesundheit fördern, weil sie die Ausschüttung von Endorphinen und die Produktion von Oxytocin anregen.<a href="#footnote_1_401265"><sup>2</sup></a></p><p><strong>Musik.</strong> Andere Studien ergeben, dass beim Hören von Musik, die Ihnen gefällt, die Produktion der Wohlfühlhormone Serotonin und Oxytocin angeregt werden kann. In einer Untersuchung wurde der Oxytocinspiegel von Sängern vor und nach dem Gesangsunterricht gemessen. Die Sänger stuften sich nicht nur selbst als zufriedener ein, sondern hatten auch durchweg einen höheren Oxytocinspiegel.<a href="#footnote_2_401265"><sup>3</sup></a></p><p><strong>Sport.</strong> Das Erhöhen der Herzfrequenz durch Bewegung fördert positive Gefühle, denn durch Bewegung wird die Ausschüttung von Endorpinen angeregt.<a href="#footnote_3_401265"><sup>4</sup></a></p><p><strong>Gehen Sie an die Sonne.</strong> Natürlich sollten Sie sich keinen Sonnenbrand holen! Studien belegen jedoch, dass schon 10 bis 15 Minuten unter natürlichem Sonnenlicht pro Tag sowohl den Serotonin- als auch den Endorphinspiegel erhöhen können.<a href="#footnote_4_401265"><sup>5</sup></a></p><p><strong>Erwägen Sie Nahrungsergänzungsmittel.</strong> Hier ist zwar weitere Forschung erforderlich, aber bestimmte Nahrungsergänzungsmittel scheinen die Produktion bestimmter Glückshormone zu begünstigen. Grüner Tee und Probiotika gelten beispielsweise als anregend für die Ausschüttung von Dopamin und Serotonin.</p><p><strong>Achten Sie auf Schlaf.</strong> Schlaf an sich spielt zwar keine direkte Rolle für die Ausschüttung von Glückshormonen, aber Schlafmangel kann den Dopaminhaushalt aus dem Gleichgewicht bringen und dadurch die Stimmung verschlechtern. Wenn Sie den ganzen Tag hindurch bei gesunder geistiger Verfassung bleiben möchten, sollten Sie regelmäßige Zeiten für die Nachtruhe einhalten.</p><p>Wir alle möchten gerne glücklich sein, denn das ist ein wunderbares Gefühl. Manchmal läuft es zwar im Leben nicht so, wie wir es uns wünschen, aber wenn wir diese Maßnahmen zur natürlichen Anregung der Glückshormone konsequent umsetzen, sind wir besser für Herausforderungen gewappnet. Und es lohnt sich auf jeden Fall immer, mit einem Hund zu kuscheln!</p><ol><li>https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4290532/<span> [</span><a href="#identifier_0_401265"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li>https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3768223/<span> [</span><a href="#identifier_1_401265"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li>https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/12814197/<span> [</span><a href="#identifier_2_401265"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li>https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/6091217/<span> [</span><a href="#identifier_3_401265"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li>https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2290997/<span> [</span><a href="#identifier_4_401265"><span>↩</span></a><span>]</span></li></ol>]]></content:encoded><category><![CDATA[Freude,Achtsamkeit,Stressmanagement,Psychische Gesundheit,Hormone,Artikeln]]></category>
            <pubDate>Fri, 20 Aug 2021 15:06:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Im Wandel des Lebens</title>
                        <link>https://yourwellness.lifeplus.com/de/225-im-wandel-des-lebens/</link>
                        <guid>https://yourwellness.lifeplus.com/de/225-im-wandel-des-lebens/</guid><pp:caseid>594716</pp:caseid><description><![CDATA[<p>Großen Herausforderungen positiv begegnen. Stress hat viele Ursachen, und wir alle erfahren ihn auf die ein oder andere Weise am eigenen Leib. Die meisten von uns suchen Stress nicht aus eigenem Antrieb – er kommt oft von ganz alleine und ohne Vorwarnung. So flexibel wir auch sein mögen, in den häufigsten Fällen ist die Ursache von Stress eine drastische Veränderung unserer Lebensumstände.&nbsp;</p>]]></description><content:encoded><![CDATA[<p><span style="background-color:rgb(255,255,255);"><i><span style="text-align:start;">Lesedauer:&nbsp;5&nbsp;minuten</span></i></span></p><h3>Großen Herausforderungen positiv begegnen</h3><p>Stress hat viele Ursachen, und wir alle erfahren ihn auf die ein oder andere Weise am eigenen Leib. Die meisten von uns suchen Stress nicht aus eigenem Antrieb – er kommt oft von ganz alleine und ohne Vorwarnung. So flexibel wir auch sein mögen, in den häufigsten Fällen ist die Ursache von Stress eine drastische Veränderung unserer Lebensumstände. Der Alltag, den wir glauben, so gut im Griff zu haben, nimmt plötzlich eine unerwartete Wendung.</p><p>Zu den häufigsten und besonders kräftezehrenden Situationen gehören einschneidende Ereignisse, die unser Leben so auf den Kopf stellen, dass uns die Kontrolle darüber weitgehend aus den Händen zu gleiten scheint.<a href="#footnote_0_372883"><sup>1</sup></a><br>Es gibt offensichtlich schwierige Situationen, wie z. B. eine Scheidung, Arbeitslosigkeit oder finanzielle Sorgen, die kaum ohne Belastungen einhergehen und Herausforderungen sind, die auf die meisten von uns im Laufe unseres Lebens zukommen.</p><p>Doch auch positive Lebensveränderungen, wie zum Beispiel ein Umzug, eine Hochzeit oder das erste Kind können großen Stress bedeuten. Obwohl wir dabei sind, eine positive und spannende Phase unseres Lebens zu begehen, stehen wir gleichzeitig vor unbekannten Herausforderungen, was zu Unsicherheit und Angstgefühlen führen kann.</p><h5>Ein positiver Ansatz</h5><p>Es wäre unrealistisch und daher kontraproduktiv zu versuchen, Stress ganz und gar aus unserem Leben zu verbannen. Vielmehr geht es darum, die Veränderungen zu akzeptieren und ihnen mit der richtigen Lebenseinstellung zu begegnen, um das Beste daraus zu machen.</p><p><strong>Indem wir uns in unserem Leben auf positives Handeln konzentrieren und uns Zeit zum Durchatmen und Entspannen nehmen, können wir es schaffen, auch inmitten großer Belastung die Oberhand zu behalten.</strong></p><p>Im Folgenden gehen wir auf einige einschneidende Lebensereignisse – sowohl positive als auch negative – etwas näher ein und präsentieren proaktive Ansätze zur Stressbewältigung.</p><h5>Umzug</h5><p>Für viele von uns ist ein Umzug ein wirklich emotionales Ereignis: War es die richtige Entscheidung, das alte, wohlbekannte Heim zu verlassen und damit unwillkürlich einen neuen Lebensabschnitt zu beginnen? Sollten Sie sich in dieser Situation befinden, versuchen Sie Ihren Bewusstseinsfokus zu verlagern. Stellen Sie sich Ihre neue Wohnstätte vor: Führen Sie sich vor Augen, wie sie nach getaner Arbeit aussehen wird, wie es sich anfühlen wird, wenn Sie sich schließlich eingelebt haben und Ihr neues Zuhause ganz nach Ihrem Geschmack eingerichtet haben.</p><p>Die Steuerung unseres Bewusstseins ist in dieser Situation eine effektive Methode, Stress abzubauen und kann relativ leicht erlernt werden.<a href="#footnote_1_372883"><sup>2</sup></a> Mithilfe von Meditation und Atemübungen konzentrieren wir uns auf das Hier und Jetzt. So lassen wir eine Ruheoase inmitten des Chaos unseres neuen Wohnortes entstehen, von der aus wir uns mit der neuen Umgebung anfreunden können.</p><p>Die Steuerung unseres Bewusstseins kann uns auch aufnahmefähiger und für unsere Umgebung offener machen. Studien haben ergeben, dass wir damit nicht nur den Schwerpunkt von unserer Stressquelle weg verlagern, sondern sogar die Funktionsweise unseres Gehirns selbst verändern können.</p><h5>Die eigene Hochzeit</h5><p>Weicht die Vorfreude auf den großen Tag mehr und mehr der Nervosität, je näher das Ereignis rückt? Es mag vielleicht abwegig klingen, doch Sie können die Energie, die in dieser Nervosität steckt, produktiv nutzen und in körperliche Aktivität umwandeln.</p><p>Denn Sport eignet sich bestens zum Stressabbau und Erlangen innerer Ruhe. Eine kleine Auszeit hilft außerdem, die unaufhaltsame Fülle an Gedanken, die Ihnen durch den Kopf schwirrt, zu ordnen und zu bremsen. Gleichzeitig spüren Sie eine innere Kraft und verleihen Ihrem Körper neue Energie. In diesem Fall ist es tatsächlich am besten, alleine Sport zu treiben, denn die Freunde, mit denen Sie diese Aktivitäten normalerweise unternehmen, sind bestimmt auch zur Hochzeit eingeladen. Und jetzt raten Sie mal, über welches Thema sie am liebsten plaudern möchten!</p><p>Egal ob Joggen, Fahrradfahren oder Gehen – es geht darum, auf- und auszubrechen und einfach einen Fuß vor den anderen zu setzen. Keine Sitzpläne, keine Sorgen um die Verwandtschaft oder den Veranstaltungsort. Sie ganz alleine umgeben von der Natur und Ihrem Herzschlag!</p><p>Wenn Sport in dieser Situation nun wirklich nicht Ihr Ding ist, dann probieren Sie es mit einem kurzen, flotten Spaziergang.<a href="#footnote_2_372883"><sup>3</sup></a> Das verleiht Ihnen neue Kraft und wappnet Sie für den großen Tag, und alles, was dort auf Sie zukommen mag. Bewegung nimmt Gefühlen etwas von ihrer emotionalen Intensität, macht Ihren Kopf frei und ermöglicht es Ihnen, Probleme gefasster in Angriff zu nehmen.</p><h5>Kündigung</h5><p>Wer seine Arbeit verliert, ist zu Recht aufgebracht oder wütend und fühlt sich ungerecht behandelt. Jetzt gilt es, zu akzeptieren und zu verstehen, dass manche Dinge im Leben auch beim besten Willen nicht zu ändern sind, und wir uns dafür nicht selbst die Schuld zuzuweisen haben.</p><p>Sorgen um die Arbeit sind einer der größten Stressverursacher überhaupt und füllen unser Leben mit Gefühlen von Unsicherheit und Erschöpfung. Indem wir lernen zu akzeptieren, dass manche vertrackte Arbeitssituation einfach nicht zu lösen ist, können wir vielleicht eher die Bereiche erkennen und wertschätzen, die wir selbst steuern können.</p><p>Hier könnte ein Schlüssel zur Lösung liegen. Manche Menschen erkennen im Nachhinein sogar, dass der Verlust ihres Arbeitsplatzes in Wirklichkeit das Beste war, was ihnen im Leben passieren konnte. Indem sie sich von der Frustration über die Kündigung und der damit verbundenen Verbitterung lösten, konnten sie neue Chancen und Möglichkeiten für sich wahrnehmen.</p><p>Man kann es drehen und wenden wie man will, mit dem Verlust der Arbeit geht ein Kapitel unseres Lebens zu Ende – doch es ist nur eines von vielen! Betrachten Sie es als die Chance, ein neues aufzuschlagen und vielleicht endlich das zu verwirklichen, wovon Sie schon immer geträumt hatten….</p><h5>Trauer</h5><p>Wer einen geliebten Menschen verliert, bleibt oft untröstlich und orientierungslos zurück. Sich in diesem Zustand dem täglichen Leben zu stellen, ist alles andere als einfach. Gesellschaft ist vielleicht das letzte, wonach uns jetzt zu Mute ist, und es ist tatsächlich wichtig, sich Zeit zu geben, die Trauer und Emotionen zu verarbeiten.</p><p>Doch auch wenn es große Überwindung kostet, sollten wir uns der Hilfe von Freunden und Familie nicht ganz verschließen. Vergessen Sie nicht, dass menschliche Nähe in schweren Zeiten wirklich Trost spenden kann. Ein Mensch, der uns zuhört oder bei Organisatorischem hilft, ein freundliches Gesicht, das den Einkauf für uns erledigt – Zusammenhalt und sozialer Kontakt können uns Kraft geben. Oft sind gar nicht viele Worte nötig, es geht einfach nur darum, nicht alleine zu sein. Die Hilfe von anderen anzunehmen, ist kein Zeichen von Schwäche, sondern zeigt, dass Sie sich Ihres Zustandes bewusst sind und wissen, dass Ihnen die Unterstützung von vertrauten Menschen gut tut.</p><h5>Scheidung</h5><p>Das Ende einer Beziehung, insbesondere einer Ehe, kann deprimierend und emotional sehr belastend sein. Viele Menschen neigen zu starken Selbstzweifeln und zur Überanalyse, was sie hätten besser oder anders machen können.</p><p>In dieser Situation können die Steuerung unseres Bewusstseinsfokus und positive Verstärkung nützliche Techniken sein.<a href="#footnote_3_372883"><sup>4</sup></a> Versuchen Sie sich auf das Gute in Ihrem Leben zu konzentrieren, all die Dinge, für die Sie dankbar sind. Anfangs ist das natürlich leichter gesagt als getan – wer kann sich jetzt schon an die positiven Lebensaspekte vor dem Scheitern der Beziehung erinnern und darauf aufbauen – geschweige denn, einen Weg nach vorne sehen.</p><p>Nach einiger Zeit lernen wir jedoch, unsere Gedanken etwas besser zu steuern und die positiven Impulse zu verstärken. Sie können damit beginnen, am Ende jeden Tages drei Dinge aufzuschreiben, die geglückt sind oder sie vielleicht zum Lächeln gebracht haben. Es klingt vielleicht etwas ambitioniert, doch tatsächlich hat sich herausgestellt, dass manche Menschen mit dieser Übung ihren Blick auf die Welt wieder in ein anderes Licht rücken und etwas Positives erkennen können, wo es ihnen vorher unmöglich war.</p><p>Indem wir die erfreulichen Seiten des Lebens ganz bewusst suchen, können wir uns selbst beibringen, unsere Perspektive auf die Welt zu ändern und mit neuer Hoffnung in die Zukunft zu blicken. Dazu gehört auch, die Lebensveränderungen zu erkennen, die letztendlich zur Trennung geführt haben, und diese akzeptieren zu lernen. Indem Sie selbst Schritte zur Bewältigung Ihrer Situation unternehmen, können Sie neue Anfänge und Perspektiven in Ihrem Leben sehen. Das geht natürlich nicht über Nacht, aber Sie können es schaffen, den Tiefpunkt zu überwinden.</p><p>Schwierige Zeiten sind Teil unseres Lebens. Das führt unweigerlich zu großen Belastungen und Stress, doch wir können besser damit umgehen, wenn wir die Ursachen erkennen und sie positiv und pragmatisch in Angriff nehmen.</p><p>Das ist nicht einfach, und keiner sollte das Gefühl haben, diesen Kampf alleine austragen zu müssen. Eigeninitiative und die Unterstützung von Freunden und der Familie zeigen uns, dass eine bessere Zukunft und der Weg dahin möglich sind.</p><ol><li><a href="https://www.inc.com/larry-alton/the-7-most-stressful-life-changes-and-how-to-cope-with-them.html">https://www.inc.com/larry-alton/the-7-most-stressful-life-changes-and-how-to-cope-with-them.html</a><span> [</span><a href="#identifier_0_372883"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li><a href="https://www.health.harvard.edu/blog/mindfulness-meditation-may-ease-anxiety-mental-stress-201401086967">https://www.health.harvard.edu/blog/mindfulness-meditation-may-ease-anxiety-mental-stress-201401086967</a><span> [</span><a href="#identifier_1_372883"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li><a href="https://www.psychologytoday.com/us/blog/the-athletes-way/201704/need-midday-energy-boost-skip-the-caffeine-take-walk">https://www.psychologytoday.com/us/blog/the-athletes-way/201704/need-midday-energy-boost-skip-the-caffeine-take-walk</a><span> [</span><a href="#identifier_2_372883"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li><a href="https://www.psychologytoday.com/gb/blog/living-forward/201806/3-effective-visualization-techniques-change-your-life">https://www.psychologytoday.com/gb/blog/living-forward/201806/3-effective-visualization-techniques-change-your-life</a><span> [</span><a href="#identifier_3_372883"><span>↩</span></a><span>]</span></li></ol>]]></content:encoded><category><![CDATA[Stressmanagement,Psychische Gesundheit,Achtsamkeit,Artikeln]]></category>
            <pubDate>Wed, 02 Dec 2020 14:39:00 +0100</pubDate>
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                        <title>Kann eine positive Einstellung glücklich machen?</title>
                        <link>https://yourwellness.lifeplus.com/de/266-kann-eine-positive-einstellung-gluecklich-machen/</link>
                        <guid>https://yourwellness.lifeplus.com/de/266-kann-eine-positive-einstellung-gluecklich-machen/</guid><pp:caseid>594675</pp:caseid><description><![CDATA[<p>Manchmal geschehen Dinge im Leben, die wir einfach nicht erwartet hatten. Sie treffen uns wie aus heiterem Himmel. Es muss nicht einmal etwas Großes sein&nbsp;– nur etwas, womit wir nicht gerechnet hatten und das wir nicht kontrollieren konnten.</p>]]></description><content:encoded><![CDATA[<p><i>Lesedauer:&nbsp;4&nbsp;minuten</i></p><h3>Manchmal geschehen Dinge im Leben, die wir einfach nicht erwartet hatten. Sie treffen uns wie aus heiterem Himmel.&nbsp;</h3><p>Es muss nicht einmal etwas Großes sein&nbsp;– nur etwas, womit wir nicht gerechnet hatten und das wir nicht kontrollieren konnten. Was tun wir?</p><p>Wahrscheinlich fragen Sie sich, worauf wir hinauswollen. Der Punkt, um den es uns geht, ist: Sie gaben jetzt die Wahl, wie Sie reagieren, auch wenn Sie keine Kontrolle über das Ereignis aus heiterem Himmel hatten. Sie können die Kontrolle übernehmen.</p><p>Eine Option wäre es, wegzulaufen, den Kopf in den Sand zu stecken, einfach alles zu tun, außer sich damit auseinanderzusetzen. Eine andere Option wäre es, das Ereignis zu ignorieren und zu hoffen, dass es sich von selbst erledigt und alles wieder „normal“ wird. Sie könnten sich voll und ganz darauf einlassen und an nichts anderes mehr denken. Oder Sie könnten es mit einer positiven Einstellung versuchen und diesen negativen Gedanken das Bedrohliche nehmen, indem Sie das Problem in überschaubare Abschnitte aufteilen. Auf diese Weise ist es viel einfacher, sich nicht überwältigt zu fühlen, und Sie sind wahrscheinlich besser gerüstet, um damit zurechtzukommen. Wie unser Gründer Bob Lemon immer sagt: <a href="https://ww1.lifeplus.com/uk/en/view-video/bob_lemon">„Konzentrieren Sie sich auf das, was Sie wollen, nicht auf das, was Sie nicht wollen.“</a>&nbsp;</p><p>Aber wie gelingt Ihnen das? Glücklicherweise gibt es viele Hilfsmittel, die Ihnen helfen können, und viele davon sind bereits Teil unserer Lifeplus formula. Insbesondere möchten wir Ihnen Folgendes vorstellen oder erneut nahebringen:</p><ul><li>Achtsamkeit und Meditation</li><li>positive Bekräftigungen</li><li>Naturtherapie</li><li>Blumentherapie</li><li>Sport und Schlaf</li></ul><h3>Beginnen wir mit einer positiven Einstellung. Woher kommt sie?</h3><p>Das hört sich vielleicht wie eine alberne Frage an, da wir wissen, dass sie von innen kommt. Sie hängt zudem von unserer Denkweise und unserem Verhalten ab. William James, der Bruder des Schriftstellers Henry James, erklärte bereits im Jahr 1890 in seinem Werk <i>The Principles of Psychology</i>, dass eine Wechselwirkung zwischen Emotion und Verhalten besteht.</p><p>Das können wir alle nachvollziehen: Wenn wir traurig sind, neigen wir naturgemäß dazu, uns traurig zu geben. Genauso tendieren wir dazu, Glücksgefühle an unserem Verhalten erkennen zu lassen. James vermutete jedoch, dass wir diesen Effekt umkehren können, sodass wir uns glücklich fühlen, wenn wir uns so verhalten, als ob wir glücklich wären.<a href="#footnote_0_64237"><sup>1</sup></a> Diese These lässt sich auf eine positive Einstellung übertragen. William James ist der Ansicht, dass die Theorie des positiven Denkens auf das Verhalten angewendet werden kann. Wir sollten also in der Lage sein, unsere negativen Gefühle durch positives Handeln zu verändern. Positive Bekräftigungen sind ein hervorragender Ausgangspunkt. Und indem wir sie laut aussprechen, legen wir eher ein positives Verhalten an den Tag, was wiederum zu einer positiven Einstellung führt. Halten Sie sich vor Augen, wofür Sie dankbar sind. Sie könnten am Ende jedes Tages eine Liste aller positiven Ereignisse notieren. Wie schon gesagt: Konzentrieren Sie sich auf das, was Sie wollen, nicht auf das, was Sie nicht wollen.</p><p>Auch die Menschen in unserer Umgebung tragen zu einer positiven Einstellung bei. Versuchen Sie, sich mit positiv denkenden Menschen zu umgeben&nbsp;– Sie werden bald feststellen, dass deren Einstellung auf Sie abfärbt. Das Gegenteil trifft ebenfalls zu, da Emotionen äußerst ansteckend sind.</p><p>Manchmal kann es jedoch schwierig sein, eine Situation als positiv zu empfinden. Wenn die Tragweite viel zu groß scheint, ist sie das womöglich auch. Oder zumindest ist das Problem, so wie Sie es wahrnehmen, riesig. Teilen Sie es also auf. Wo finden Sie eine positive Einstellung?</p><p>Möglicherweise hilft es Ihnen, sich bewusst auf dem Augenblick zu konzentrieren. Achtsamkeit, Meditation, Naturtherapie und Blumentherapie sind ein guter Anfang.</p><h3>Übung für eine positive Einstellung</h3><p>Bei intensiver Bewegung werden im Körper Endorphine ausgeschüttet, die körpereigenen Glückshormone. Und wenn wir uns glücklich fühlen, ist es viel einfacher, zu einer positiven Einstellung zu gelangen. Beginnen Sie den Tag möglichst mit einem flotten Spaziergang. Bei guten Wetter können Sie das gleich mit der Naturtherapie kombinieren. Seien Sie im Moment präsent und achten Sie auf Ihre Umgebung: Anblick, Gerüche und Geräusche. Wenn Sie auf dem Land oder in der Nähe eines Parks wohnen, nehmen Sie sich kurz Zeit für Blumentherapie.&nbsp; Gartenarbeit vereint Bewegung und Interaktion mit der Natur. Yoga kann Ihnen helfen, Ihre Gedanken zu fokussieren. Nach einem Workout haben Sie Abstand gewonnen und sehen ein Problem nun vielleicht aus einer überschaubareren Perspektive.&nbsp; Die Vorteile der bewussten Bewegung für die psychische Gesundheit sollten nicht unterschätzt werden.</p><h3>Schlaf und psychische Gesundheit</h3><p>„Schlafen Sie sich erst einmal aus. Morgen sieht alles schon viel besser aus!“ Das haben wir alle schon oft gehört&nbsp;– und es stimmt. Schlaf ist wichtig.&nbsp; Während Sie schlafen, nutzt Ihr Körper diese Zeit nicht nur für Wachstum, Heilung und Reparatur, sondern Ihr Gehirn bereitet sich durch die Verarbeitung, Konsolidierung und Ablage von Informationen auf den nächsten Tag vor.</p><p>Es kann schwieriger sein, gut zu schlafen, wenn wir ängstlich sind oder uns Sorgen machen. Daraus entsteht ganz leicht ein Teufelskreis. Sorgen oder Stress können zu Schlafmangel führen, was in Müdigkeit resultiert, was unsere Fähigkeit beeinträchtigt, mit dem täglichen Leben zurechtzukommen, was zu einem geringen Selbstwertgefühl führen kann, was Sorgen oder Stress verursacht, und immer weiter.<a href="#footnote_1_64237"><sup>2</sup></a>&nbsp; Das Royal College of Psychiatrists<a href="#footnote_2_64237"><sup>3</sup></a> hat gute Tipps für besseren Schlaf, darunter Sport, Entspannung und das Aufschreiben von Problemen vor dem Schlafengehen. So weiß Ihr Geist, dass er nun zur Ruhe kommen kann und sich erst am nächsten Morgen damit auseinandersetzen muss (was dann einfacher sein wird, da Sie gut geschlafen haben).</p><h3>Gut gelaunt in den Tag</h3><p>Es mag offensichtlich klingen, aber wenn Sie zu fröhlicher Musik aufwachen, ist es viel wahrscheinlicher, dass Sie den Tag positiv gestimmt beginnen. Nachrichten haben diese Wirkung selten! Der Musikpsychologe David M. Greenberg<a href="#footnote_3_64237"><sup>4</sup></a> empfiehlt, bei der Auswahl Ihrer Aufwachmusik drei Elemente zu beachten:</p><ul><li>Sie sollte sich in ihrem Aufbau langsam steigern, damit Sie sanft geweckt werden und Ihre Energie allmählich erhöhen.</li><li>Sie sollte positiv sein.</li><li>Sie sollte ein flottes Tempo haben (ca. 100 bis 130&nbsp;BPM).</li></ul><p>Je nach musikalischem Geschmack könnten Sie es zum Beispiel mit „Viva La Vida“ von Coldplay, „Lovely Day“ von Bill Withers oder „Walking on Sunshine“ von Katrina & The Waves versuchen. Wahrscheinlich haben Sie bereits Ihren eigenen Gute-Laune-Song. Spielen Sie ihn einfach morgens als Erstes&nbsp;– und Sie werden einen Unterschied bemerken.</p><p>Wir hoffen, dass diese Tipps Ihnen helfen, die Kontrolle zu übernehmen und zu einer positiven Einstellung zu gelangen. Mit einer positiven Einstellung fällt es Ihnen leicht, Bob Lemons Rat zu befolgen und sich auf das zu konzentrieren, was Sie wollen – nicht auf das, was Sie nicht wollen.</p><ol><li><a href="https://www.theguardian.com/science/2012/jun/30/self-help-positive-thinking">https://www.theguardian.com/science/2012/jun/30/self-help-positive-thinking</a><span> [</span><a href="#identifier_0_64237"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li><a href="https://www.mind.org.uk/information-support/types-of-mental-health-problems/sleep-problems/sleep-problems/">https://www.mind.org.uk/information-support/types-of-mental-health-problems/sleep-problems/sleep-problems/</a><span> [</span><a href="#identifier_1_64237"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li><a href="https://www.rcpsych.ac.uk/mental-health/problems-disorders/sleeping-well">https://www.rcpsych.ac.uk/mental-health/problems-disorders/sleeping-well</a><span> [</span><a href="#identifier_2_64237"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li><a href="https://www.insider.com/songs-to-help-you-wake-up-2017-4">https://www.insider.com/songs-to-help-you-wake-up-2017-4</a><span> [</span><a href="#identifier_3_64237"><span>↩</span></a><span>]</span></li></ol>]]></content:encoded><category><![CDATA[Freude,Achtsamkeit,Schlaf,Artikeln]]></category>
            <pubDate>Wed, 30 Sep 2020 09:50:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Was hellt Ihre Stimmung auf?</title>
                        <link>https://yourwellness.lifeplus.com/de/273-was-hellt-ihre-stimmung-auf/</link>
                        <guid>https://yourwellness.lifeplus.com/de/273-was-hellt-ihre-stimmung-auf/</guid><pp:caseid>594552</pp:caseid><description><![CDATA[<p>Viele Menschen greifen zu Schokolade. Dass sie helfen kann, ist wissenschaftlich belegt. Schokolade enthält eine kleine Menge Tryptophan, eine Aminosäure, die im Gehirn für die Serotoninproduktion verwendet wird (Serotonin ist der Neurotransmitter, der mit Glücksgefühlen in Verbindung gebracht wird).<a href="#footnote_0_40082"><sup>1</sup></a></p>]]></description><content:encoded><![CDATA[<p><i>Lesedauer:&nbsp;3&nbsp;minuten</i></p><h3>Viele Menschen greifen zu Schokolade. Dass sie helfen kann, ist wissenschaftlich belegt. Schokolade enthält eine kleine Menge Tryptophan, eine Aminosäure, die im Gehirn für die Serotoninproduktion verwendet wird (Serotonin ist der Neurotransmitter, der mit Glücksgefühlen in Verbindung gebracht wird).<a href="#footnote_0_40082"><sup>1</sup></a>&nbsp;</h3><p>Leider hat Schokolade aber auch Auswirkungen auf das Körpergewicht, und das ist der stimmungsaufhellenden Wirkung eher abträglich. Zum Glück gibt es eine ganze Reihe anderer Möglichkeiten, das Gehirn anzuregen und die Stimmung aufzuhellen – ohne unerwünschte Nebenwirkungen.</p><h3>Maßnahmen zur Stimmungsaufhellung</h3><p>So abgedroschen es auch klingen mag, es hilft wirklich: Tun Sie etwas, das Ihnen Spaß macht! Den Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang ansehen, Kochen, Sport, ein Spaziergang im Grünen oder in der Stadt, Zeit mit Ihrer Familie und Freunden – tun Sie, was Ihnen gefällt. Und wenn das nicht sofort möglich ist, planen Sie einen Termin und halten Sie ihn ein. Genießen Sie die Vorfreude.</p><h3>Wirkt Bewegung stimmungsaufhellend?</h3><p>Kurz gesagt: Ja. Bewegung hilft uns wohl am zuverlässigsten und am schnellsten aus dem Stimmungstief. Ein Spaziergang oder Joggen am frühen Morgen ist ein großartiger Stimmungsaufheller. Die ganz natürliche antidepressive Wirkung beruht auf der erhöhten Ausschüttung von Endorphinen (den Wohlfühlhormonen) und der Einwirkung von Sonnenlicht, das die Vitamin-D-Produktion anregt und – wie Schokolade – den Serotoninspiegel erhöht.</p><p>Wenn das Wetter nicht mitspielt, hebt auch Bewegung im Haus oder das Training im Fitnessstudio die Laune. Bei Lifeplus formula haben wir umfassende Informationen über das Wie und Warum der Vorteile von Bewegung zusammengetragen. Sie können sich hier gerne kundig machen.</p><p>Auch Achtsamkeit ist sehr wirkungsvoll, um sich ganz auf das Hier und Jetzt zu konzentrieren und sich Zeit für das eigene Bewusstsein zu nehmen. Schon 15 Minuten sind hilfreich – und Sie können Achtsamkeit sogar mit einer regelmäßigen täglichen Aktivität wie Zähneputzen, Frühstück essen oder Bügeln verbinden. Auch Meditation kann die Stimmung aufhellen. Sie wirkt beruhigend, baut Stress und Ängste ab und kann Ihnen sogar helfen, Ihr Erinnerungsvermögen zu fördern und die Verarbeitung von Informationen zu verbessern.<a href="#footnote_1_40082"><sup>2</sup></a></p><h3>Schritte zur Stimmungsaufhellung</h3><p>Eine andere Möglichkeit besteht darin, Ihren Geist anzuregen. Tun Sie etwas, um Ihre geistige Energie zu steigern. Zahlreiche Studien belegen, dass Lebensgewohnheiten sich auf das Gehirn auswirken und dass es wichtig ist, das Gehirn fit zu halten, um altersbedingtem kognitivem Verfall entgegenzuwirken. Trotz aller Schlagzeilen, die Sie vielleicht gelesen haben, kann die Wissenschaft bislang keine eindeutigen Aussagen zu der Wahrscheinlichkeit machen, dass Gehirntraining Demenzerkrankungen wie den Morbus Alzheimer verhindern kann. Mediziner gehen jedoch davon aus, dass das Hirntraining zum Aufbau einer „kognitiven Reserve“ beitragen und somit dazu führen kann, dass selbst bei Eintreten einer derartigen Erkrankung die geistigen Fähigkeiten länger aufrechterhalten werden. <a href="#footnote_2_40082"><sup>3</sup></a>Aber was ist mit dem Hier und Jetzt? Was können wir gleich heute tun, um das Gehirn anzuregen? Wir haben hier ein paar Vorschläge zusammengestellt:</p><p><strong>Puzzle</strong>: Dr. Patrick Fissler und seine Kollegen sind zu dem Schluss gekommen, dass „Puzzle verschiedene kognitive Fähigkeiten fordern und somit zum Schutz vor altersbedingtem kognitivem Verfall beitragen können “.<a href="#footnote_3_40082"><sup>4</sup></a></p><p><strong>Kartenspiele</strong>: Forscher am Wisconsin Alzheimer’s Disease Research Center der medizinischen Fakultät an der University of Wisconsin konnten nachweisen, dass Kartenspiele die Hirnaktivität anregen und das Erinnerungs- und Denkvermögen verbessern können.<a href="#footnote_4_40082"><sup>5</sup></a></p><p><strong>Nutzen Sie Ihre Sinne</strong>: Laut dem Forschungsbericht „A multisensory perspective of working memory“ (Multisensorische Perspektive des Arbeitsgedächtnisses) können wir durch das Nutzen aller unserer Sinne das Gehirn stärken. <a href="#footnote_5_40082"><sup>6</sup></a> Konzentrieren Sie sich also bewusst auf Ihre Sinneswahrnehmung – ob im Freien oder auch beim Kochen. Es könnte helfen, Ihren Geist anzuregen.</p><p>Andere Beispiele sind die chinesische Kampfsportart Tai Chi, weithin für gesundheitliche Vorteile bekannt und nun auch als positiver Einfluss auf die Gehirnfunktionen eingestuft, <a href="#footnote_6_40082"><sup>7</sup></a> Tanzen und das Erlernen einer neuen Fähigkeit (z. B. Tai Chi!).</p><h3>Stimmungsaufhellende Lebensmittel</h3><p>Curcumin ist in Kurkuma enthalten und hat sich als entzündungshemmend und antioxidativ erwiesen. Nun werden ihm auch positive Auswirkungen auf das Erinnerungsvermögen und auf die Stimmung zugeschrieben, unter anderem von Dr. Gary Small, Director of Geriatric Psychiatry am Semel Institute of Neuroscience and Human Behavior der UCLA. Untersuchungen von Small und seinen Kollegen stellten bei Teilnehmern, die Curcumin erhielten, „erhebliche Verbesserungen des Erinnerungs- und Konzentrationsvermögens“ im Vergleich zu den Teilnehmern fest, die ein Placebo erhielten. Small ermittelte, dass Curcumin auch „geringfügig stimmungsaufhellend“ wirkt. <a href="#footnote_7_40082"><sup>8</sup></a> Vielleicht könnte ein Curry also eine gute Alternative zur Schokolade sein?</p><p>So einfach ist das also: Es gibt viele Ansätze, um ein Stimmungstief zu überwinden, Sie müssen sich nur dazu aufraffen, einen davon auszuprobieren – und wir wissen: Das ist leichter gesagt als getan!</p><ol><li><a href="https://www.sciencefocus.com/the-human-body/why-does-chocolate-make-us-happy/">https://www.sciencefocus.com/the-human-body/why-does-chocolate-make-us-happy/</a><span> [</span><a href="#identifier_0_40082"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li><a href="https://www.nccih.nih.gov/health/meditation-in-depth">https://www.nccih.nih.gov/health/meditation-in-depth</a><span> [</span><a href="#identifier_1_40082"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li><a href="https://www.nhs.uk/news/neurology/can-doing-daily-crossword-or-sudoku-puzzle-keep-your-brain-young/">https://www.nhs.uk/news/neurology/can-doing-daily-crossword-or-sudoku-puzzle-keep-your-brain-young/</a><span> [</span><a href="#identifier_2_40082"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li><a href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6174231/">https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6174231/</a><span> [</span><a href="#identifier_3_40082"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li><a href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4417099/">https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4417099/</a><span> [</span><a href="#identifier_4_40082"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li><a href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4404829/">https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4404829/</a><span> [</span><a href="#identifier_5_40082"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li><a href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3621760/">https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3621760/</a><span> [</span><a href="#identifier_6_40082"><span>↩</span></a><span>]</span></li><li><a href="https://newsroom.ucla.edu/releases/curcumin-improves-memory-and-mood-new-ucla-study-says">https://newsroom.ucla.edu/releases/curcumin-improves-memory-and-mood-new-ucla-study-says</a><span> [</span><a href="#identifier_7_40082"><span>↩</span></a><span>]</span></li></ol>]]></content:encoded><category><![CDATA[Hormone,Gehirn,Hobbys,Achtsamkeit,Stressmanagement,Gedaechtnis,Energie,Artikeln]]></category>
            <pubDate>Wed, 23 Sep 2020 12:05:00 +0200</pubDate>
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